Outback Australien

Willkommen auf unseren Seiten zu « Outback Australien »! Wir beraten Euch über das australische Outback mit vielen Insidertipps wie man eine Schule im Outback besuchen kann, welche Unis Programme im Outback anbieten, wie man eine Farmschule besucht um sich danach um einen Farmjob zu bewerben, wo man einen Sprachkurs absolviert um australische Slogans zu verstehen ... und wünschen euch viele spannende Abenteuer im Outback Australiens!

Drei Viertel der Landesfläche des australischen Kontinents liegen fernab der Zivilisation. Hier gibt es nur sehr wenige asphaltierte Straßen, manchmal fällt jahrelang kein Regen und im Sommer herrschen teilweise Temperaturen über 50°C. Ein großer Teil jener Fläche ist daher gar nicht zugänglich. Und gerade das macht den Charme des Red Centre aus. Unter der Erde warten Schätze wie Opale, Saphire, Topas und Amethysten darauf, eines Tages gefunden zu werden. In den wenigen rustikalen Orten scheint die Zeit stehen geblieben zu sein und die Schaf- und Rinderfarmen sind oft so groß wie ganze europäische Länder.

Outback Australien

kata tjuta uluru national park

Was assoziiert man mit Outback Australia?

Surfer, Känguruhs und die Farbe Rot. Auf vielen Bildern ist der rote Sand des Outbacks zusehen. Tatsächlich nimmt das Outback ungefähr drei Viertel des gesamten australischen Kontinents ein. Allerdings wäre es zu eng gefasst, mit dem Begriff “Outback“ lediglich die Wüsten Australiens zu beschreiben. Sie machen den Großteil des Outbacks aus, so viel steht fest. Das Outback umfasst die trockenen Regionen, die im Sommer Temperaturen von über 50 Grad Celsius erreichen sowie tropische Regenwälder.

Outback Australien

Litchfield National Park, Northern Territory

Die rote Farbe des Wüstensands ist auf den hohen Anteil an Eisenpartikel zurückzuführen, die in Verbindung mit dem Sauerstoffanteil in der Luft rosten. Teile des Outbacks befinden sich in Western Australia, Queensland, New South Wales, South Australia sowie im Northern Territory. Letzteres erstreckt sich über eine Fläche von rund 1,35 Mio. km² bei einer Einwohnerzahl von etwa 200.000 Menschen. Davon sind circa 47.000 Aboriginals.

Es wird vermutet, dass die Aboriginals bereits seit über 50.000 Jahren das Outback bewohnen. Ihre Kultur gilt als die älteste lebende Kultur der Welt. Die Kunst der Aboriginals geht auf Malereien und Ritzungen an Felsen zurück,die teilweise rund 20.000 Jahe alt sind.Angefertigt wurden diese durch getrocknete und gespannte Baumrunde.

Eine andere Richtung ihrer Kunst, die vor allem in den inneren trockenen Regionen angewendet wurde, sind Sandzeichnungen, die mit Hilfe von Steinen oder Federn meist zu rituellen Zwecken angefertigt wurden. Mit ähnlichen Mustern und Materialien wurden auch Körper geschmückt. Im Inneren des Landes setzen sich die Zeichnungen aus Strichen und vor allem aus Punkten zusammen, wodurch sich für den Betrachter abstrakte Muster ergeben. Für den Maler haben sie jedoch konkrete Bedeutungen.

Dagegen hat sich im Norden gegensätzlicher Stil entwickelt, indem Menschen und Tiere so dargestellt werden, als ob man durch sie hindurch sehen könnte: Vor allem innere Organe und die Wirbelsäulen der Lebewesens werden dargestellt.

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Uluru / Ayers Rock

Mittlerweile sind viele Gebiete des Outbacks erschlossen und in Nationalparks unter Schutz gestellt. Ein bekannter Nationalpark ist der Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark im Herzen des Outbacks. Sein Wahrzeichen ist der Ayers Rock, in der Sprache der Aboriginals Uluru genannt. Das Outback des Northern Territory ist am bekanntesten, birgt es doch den eben genannten Besuchermagneten, den “Ayers Rock“ sowie den Kakadu National Park Obwohl beides im Outback befinden, liegen diese Sehenswürdigkeiten doch in völlig unterschiedlichen Landschaften.

Während sich der Kakadu National Park in der Nähe von Darwin in feuchtheißen Urwäldern liegt, ist der Ayers Rock im trockenen Red Centre situiert. In diesen Gebieten findet man auch die auch für Menschen gefährlichen Salzwasserkrokodile. Vom nördlichen Darwin führt der Stuart Highway hinunter in den Süden. Als einzige Straße gilt ist sie die Lebensader für das Red Centre und seine “Metropol“ Alice Springs. Alternativen zum Stuart Highway bieten nur Flugzeuge sowie der Ghan, eine Eisenbahn, die von Adelaide startend bis hoch nach Darwin fährt.

Am bekanntesten ist der Weg für Touristen ins Outback von der Ostküste kommend nach Alice Springs, auch von den Australiern liebevoll “The Alice“ genannt. Gegründet wurde die Stadt inmitten des trockenen Red Centres im Zuge des Baus eines Telegrafenmastes im Jahre 1872 nahe einer Quelle bei den MacDonnell Ranges. Dieser befindet sich etwa drei Kilometer nördlich am Stuart Highway von der heutigen Stadt Alice Springs entfernt. Dieser Telegrafenmast ermöglichte nicht nur Verbindungen zwischen Adelaide und Darwin, sondern auch mit Großbritannien. Des Weiteren befinden sich in Alice Springs Stationen des berühmten Royal Flying Doctor Service sowie der School of the Air, die Kindern des Outbacks eine grundlegende Schulbildung ermöglichen ohne von ihren Familien getrennt zu werden.Im Fluss Todd River, an dem die Stadt liegt, findet Anfang Oktober jeden Jahres die Henley-on-Todd-Regatta statt. Das der Fluss die meiste Zeit des Jahres ausgetrocknet ist, stört die Teilnehmer herzlich wenig: Die Schiffe sind bodenlos und so rennen die Mannschaften die Strecke durch das Flussbett. Westlich und östlich von Alice Springs befinden sich die MacDonnell Ranges. Bekannt sind die vielen Durchbrüche der Gebirgskette. Heute ist das Gebirge maximal 1.510 Meter hoch. Einst erreichten MacDonnell Ranges jedoch die Höhen des Himalayas, die im Laufe der Jahrmillionen von Erosionen auf die heutige Höhe abgetragen wurden. Die Berge sind in mehreren Kammlininen hintereinander gelagert, die an Wellen erinnern. Diese Bergketten sind überwiegend rot und kahl. In den Tälern findet man jedoch immer wieder kleine Oasen mit Eukalyptusbäumen, die unter anderem Lebensräume für Vögel, Wallabies und Eidechsen bieten. Südlich der MacDonnell Ranges liegt der Ulruru, der Ayers Rock, eines bekanntesten Wahrzeichen Australiens. Zusammen mit den westlich gelegenen Olgas, von den Aborinals Kata Tjuta genannt, bilden diese roten Sandsteinfelsen den Uluru-Kata Tjuta National Park, der zum UNESCO- Weltkuturerbe zählt. Gerade einmal 348 Meter hoch und mit einem Umfang von rund 9 km messend, hat der Uluru für die Aboroginals einen heiligen Charakter. Für sie ist der Berg mit Ereignissen und Legenden ihrer Schöpfungsgeschichte verbunden. Seit Anfang der 80er-Jahre ist Uluru offiziell wieder in ihrem Besitz. Aus der Ferne wirkt der Berg glatt, der jedoch durchaus zerklüftet ist. Am Fuße befinden sich Wasserstellen und Höhlen, die nur von Aboriginals für rituelle Zwecke genutzt werden dürfen. Lediglich einige Felsmalereien sind für die Allgemeinheit unter der Führung eines Nationalpark-Rangers zugänglich. Bemerkenswert ist das Farbenspiel des Ayers Rock: Je nach Tageslichteinstrahlung wechselt der Berg seine Farbe von Orange bis Tiefpurpur. Mit dem Uluru gingen auch die Olgas wieder in den Besitz der Aboriginals zurück. Der Name “Kata Tjuta“ bedeutet “viele Köpfe“. Ein zutreffender Name, denn an diesem Ort ragen 36 große, mehr oder weniger runde Kuppen aus der Erde. Der höchste Gipfel gehört mit 546 Metern dem Mount Olga. Ähnlich wie bei den MacDonnell Ranges herrscht in den Tälern zwischen den kahlen Bergen pflanzen- und tierreiches Leben. Wählt man aber den Weg über den Süden und steigt in Adelaide in den Ghan passiert man verhältnismäßig schnell die Stadt Port Augusta, die sich als Kreuzweg Australiens versteht.Hier kreuzen sich die Straßen sowie Schienenwege sowohl von Süd nach Nord als auch von Ost nach West. Ausser dem Weg nach Süden, führen allesamt ins Outback. Fährt man weiter nach Norden, wird es schon wenige Kilometer hinter Port Augusta wird es einsam auf der Straße. Nördlich der Stadt beginnen die Flinders Ranges, ein wilder Gebirgszugs mit zwei Nationalsparks: Gammon Ranges und dem gleichnamigen Flinders Ranges, die zu den schönsten Regionen des Outbacks gehören.

Rund 530 Kilometer hinter Port Augusta liegt Cooper Pedy. In der Sprache der Aboriginals bedeutet der Name “Weißer Mann im Loch“. Eine passende Bezeichnung, gilt Cooper Pedy doch als Hauptstadt der Opalsucher in Australien. Opale sind zwar nur Halbedelsteinde, werden aber ihres Farbspieles wegen als Juwelen hochgeschätzt. Rund 60 Prozent des weltweiten Opalangebots stammen aus Cooper Pedy. Aus diesem Grund zieht der Ort Opalsucher von überall her an, von denen viele aber erfolglos wieder abreisen. Heute liegt die Einwohnerzahl bei etwa 3.500 Menschen.

Viele Opalsucher wohnen in unterirdischen Höhlenwohungen. Selbst in heißen Sommern ist in diesen Herbergen keine Klimaanlage und kalten Wintern keine Heizung erforderlich. In Cooper Pedy wurden ebenso Kirchen, eine Buchhandlung und mittlerweile auch Restaurants sowie zahlreiche Hotels unterirdisch eingerichtet. Innerhalb der Siedlung selbst sind Opalgrabungen mittlerweile verboten. Die Gefahr, dass Häuser einstürzen ist zu hoch. Die Claims der Sucher beginnen unmittelbar am Rand von Cooper Pedy, auf denen die etwa ein Meter weiten Bohrlöcher in den relativ weichen Fels getrieben werden.

Rund 550 km östlich von Perth wurden in Coolgardie im 19. Jahrhundert andere Bodenschätze gefunden: Gold. Im Jahr 1892 fanden zwei Reiter dort Goldnuggets und lösten in Goldrausch derart aus, dass binnen weniger Wochen tauschende Menschen in die wasserlose Halbwüste strömten. Ein Jahr später wurde rund 40 km östlich des Ortes erneut Goldnuggets gefunden. Diese Nuggets führten zum größten Goldriff Australiens und ließen eine Stadt aus dem Nichts entstehen: Kalgoorlie. Diese Stadt zählte nach kurzer Zeit rund 30.000 Einwohner und über 90 Hotels. Prachtbauten aus dieser Zeit, wie die Town Hall oder das Post Office, sind is heute gut erhalten.

Während Coolgardie mittlerweile in einen Dornröschenschlaf verfallen ist und sich nur noch vom Tourismus erhält, leben die Einwohner der Stadt Kalgoorlie fortwährend gut vom Gold, was die Größe des Goldbestandes deutlich macht. Mindestens so wichtig wie das Gold war für die Bewohner des trockenen Kalgoorlies die Wasserleitungen, die der Ingenieur Charles O'Connor im Jahre 1898 mit Hilfe von Holzrohren entwickelte. Ein paar Jahre später, ab 1903, floss das Wasser aus den Bergen in der Nähe von Perth über eine 556 km lange Pipeline in einen Tank auf Mount Charlotte.

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