Auto Australien: Auto in Australien

Auto Australien

Für den ersten Weg nach der Ankunft vom Flughafen zum Hotel, Hostel oder dem Ferienhaus ist es die einfachste Möglichkeit, ein Taxi oder den Bus zu nehmen. Haltestellen und Taxistände finden sich in der Regel an allen internationalen Flughäfen.

Um selber Auto zu fahren, ist ein australischer Führerschein vonnöten, der vor Ort beim regionalen Verkehrsministerium beantragt werden muss. Ein internationaler Führerschein eignet sich nur für die Übergangszeit.

Genauere Informationen, Ansprechpartner und Telefonnummern lassen sich nach der Ankunft im örtlichen Telefonbuch nachschlagen.

Wir helfen unseren Bewerbern dabei eine passendes Auto in Australien zu finden.

Australien Linksverkehr

Es ist schon erstaunlich, wie sehr man die Kleinigkeiten des Alltags verinnerlicht. So einfache Dinge, die man von klein auf eingebleut kriegt: "Immer schön den Bürgersteig benutzen!", "Nur bei grün über die Ampel gehen!" oder "links, rechts, links gucken, bevor man die Straße überquert!"...Regeln, die das Gehirn irgendwann automatisiert und Regeln, die einem zu Hause das Überleben sichern! Jedoch nicht in Australien, denn hier herrscht Linksverkehr! Linksverkehr...hört sich einfach an, ist es aber nicht!

Die ersten Probleme tauchen schon auf, wenn man eine Rolltreppe benutzen möchte: Ohne nachzudenken, will man rechts rauf- und runterfahren. Aber Vorsicht, sonst landet man im Gegenverkehr! Man fährt mit der Rolltreppe auf der linken Seite...Möchte man in einen Supermarkt, so ist der Eingang oft nicht rechts wie bei uns sondern links, wo man den Ausgang gewohnt ist...Nicht selten passiert es also gerade zu Beginn, dass man fast eine Rolltreppe hinabstürzt oder gegen gefüllte Einkaufwagen stolpert!

Und den Höhepunkt erreicht man, wenn man versucht, im Straßen-verkehr zurechtzukommen: "Rechts, links, rechts gucken" lautet hier die Regel, die schwer einzuhalten ist, wenn man es sein gesamtes Leben anders gewohnt war...Teilweise hat man schon einen Fuß auf der Fahrbahn, bevor einem bewusst wird, dass die Autos hier aus der anderen Richtung kommen und man fast   überfahren worden wäre. noch ungewohnter ist es, selbst hinter dem Steuer zu sitzen- die Fahrerseite ist rechts, versteht sich!  Und gerade auf unmarkierten Landstraßen landet man schonmal in der Spur des Gegenverkehrs, wenn man in Gedanken ist.

Der Mensch ist ja bekanntlich ein Gewohnheitstier, das alte Gewohnheiten schwer loswird und neue langsam annimmt. So kommt nach einer Weile die Übergangsphase, in der man nicht mehr (und noch nicht) genau weiß, welche Straßenseite die "richtige" ist, bevor man irgendwann ganz von selbst zuerst nach links guckt und wie selbstverständlich links läuft und fährt.

Und dann heißt es wieder neu eingewöhnen, wenn man zu Hause im Rechtsverkehr überleben muss! Aber das ist- wie Vieles andere auch- nur eine Frage der Zeit...

Linda Duschinski

Tipps zu Langen Autofahrten in Australien

Ein Tipp zu langen Autofahrten: es gibt am Pacific Highway No 1, der einmal ganz um Australien herumführt, sogenannte fatigue stops, die zu empfehlen sind.  Manchmal sind sie mit einem Info Center kombiniert und bieten neben Kaffee, der umsonst ist, saubere Toiletten, bequeme Sofas, um die müden Beine zu strecken und jede Menge Broschüren zu der Umgebung. Hier kann man auch nach Jobs und Unterkünften fragen.

Sinnvoll sind Karten, mit denen man eine lange Strecke planen kann. Dort sind Tankstellen, fatigue stops, Rastplätze und Entfernungen mit Fahrtzeiten eingetragen.  So hockt man nicht am Ende des Tages müde, mit leerem Bauch und Tank in the middle of nowhere.

Bei Fahrten im nördlichen outback unbedingt die Jahreszeit beachten, die entweder wet – nass oder dry – trocken ist. Viele Strecken sind während des wet unbefahrbar und das für lange Zeit. Muss man durch eine Furt an einem Fluss fahren, achte auf die Anzeige der Wasserhöhe am Straßenrand.

Denk daran, dass dein Fahrzeug quer zur Strömung in die Furt rollt, also dem Druck eine volle Breiseite bietet. Immer wieder werden Leute in ihren Autos fortgespült und können dann irgendwo im Baum übernachten, wenn ihr Fahrzeug sich endlich festgesetzt hat. Lange kann ein Auspuff auch nicht unter Wasser arbeiten. Holt euch Rat und aktuelle Informationen vor Ort, bevor ihr losfahrt. Den berühmten Satz, you can’t get there from here, haben sich schon viele anhören müssen, um dann die 100 km auf geriffelter Schüttelpiste wieder zurück zu brettern, um eine befahrbare, freie Strecke zum Zielort zu finden.

Bei Fahren ins outback unbedingt genug Wasser mitnehmen. Immer wieder fahren Leute unvorbereitet los und geraten in Schwierigkeiten. Neben einem Auto, das wirklich fahrtüchtig ist, empfiehlt sich folgendes:

  • 2x 20 l Kanister Trinkwasser, möglichst aus Metall, da die haltbarer sind und das Wasser schmeckt länger besser.
  • Taschenlampe und Ersatzbatterien, frisch geladen.
  • Je nach Strecke Kanister mit Sprit fürs Fahrzeug sowie Motorenöl, Bremsflüssigkeit und Getriebeöl. Ein Stück Wasserschlauch für den Kühler ist immer gut zu haben.
  • Wagenheber, check ob der auch tatsächlich funktioniert und unters Auto passt. Manchmal fehlt eine kleine Stange … dann geht’s nicht.
  • Ersatzreifen, heil.
  • Erste Hilfe Kasten, check, ob auch noch alles drin ist und nicht geschmolzen. Auch hier ist Metall besser.
  • Je nach Route, die übliche Camping Ausstattung zum Essen und Schlafen.
  • Warme Sachen, denn nachts wird es kalt. Kälter, als man in Australien erwartet.