Northern Territory Australien

Über Northern Territory

Northern Territory, NT

Der dürrste australische Bundesstaat ist Northern Territory. Rot ist die dominanteste Farbe, welche sich in der Erscheinung von Erdboden, Felsen und vor allem des weltbekannten Ayers Rock, oder auch Uluru genannt, findet. All das liegt in Zentralaustralien, dem wegen der Farbe so sogenannten Red Centre. Um dieses herum gibt es eine Reihe von Meteorit-Kratern, Schluchten und Täler.

Die Region Far North Northern Territory , das Top End, beheimatet das Arnhem Land, welches den Aborigines gehört sowie auch den Kakadu National Park. Die Hauptstadt von Northern Territory ist Darwin. Die Symbole des Bundesstaates sind der Keilschwanzadler, das rote Känguru und „Sturt's Desert Rose“.

Northern Territory ist von allen australischen Bundesstaatend er dürrste und liegt in Zentralaustralien.

Daher dominiert die Farbe Rot im Erscheinungsbild des Erdbodens und von Felsen. Das bekannteste Beispiel hierfür ist wohl der Ayers Rock, der auch Uluru genannt wird. Wegen der roten Farbe wird Zentralaustralien auch oft als „Red Centre“ bezeichnet.

Hier gibt es im Übrigen auch einige Meteorit-Krater! Die Region Far North, auch Top End genannt, ist Heimat des Kakadu National Park und des Arnhem Land. Letzteres gehört den Ureinwohnern Australiens, den Aborigines. Darwin ist die Hauptstadt des Bundesstaates Northern Territory. Typische Erkennungsmerkmale für das NT, wie der Name des Staates abgekürzt ist, sind Sturt's Desert Rose“, der Keilschwanzadler und das rote Känguru.

Darwin - Hauptstadt des Northern Territory

Darwin - Nordaustralien

Darwin ist die größte Stadt und Hauptstadt im Northern Territory in Australien. Sie ist auch die nördlichste Großstadt des Kontinents. 1869 gegründet unter dem Namen “Palmerston” wurde sie aufgrund einer schrecklichen Regenzeit mit schlimmen Überflutungen wieder verlassen.

Eine neue Siedlung entstand unter dem gleichen Namen “Palmerston” in Port Darwin. Im Volksmund aber blieb die Bezeichnung Port Darwin und 1911 wurde der Ort dann schließlich in Darwin umbenannt.

Palmerston ist heute ein Stadtteil, bzw. Vorort von Darwin. Infolge des tropischen Klimas wurde Darwin bereits mehrfach von zerstörerischen Zyklonen heimgesucht. Als einzige australische Großstadt wurde die Stadt die im Zweiten Weltkrieg (1942) von japanischen Bombern angegriffen. Darwin ist eine moderne, entspannte und multikulturelle Stadt. Sie gilt als heißeste Stadt Australiens und als "Tor nach Asien".

In Darwin befindet sich eine Krokodilfarm und ist Ausgangspunkt für Touren in den Litchfield-Nationalpark oder den Kakadu-Nationalpark. Den Anschluss an das nationale Eisenbahnnetz schaffte die Eisenbahn "The Ghan", welche seit Januar 2004 Darwin mit Alice Springs verbindet.

Der Weg zu allen wichtigen Städten Australiens ist von Darwin aus sehr weit, Jakarta beispielsweise liegt noch näher als Canberra. Dafür hat man hier aber eine tropische Oase mit einer wunderschönen Hafengegend, einem lebendigem Nachtleben und vielen Stränden. Zwischen Oktober und Mai ist es aufgrund der giftigen Quallen nicht möglich ins Wasser zu gehen.

Zum Rausgehen empfiehlt sich der Gayclub “Throb”, “Beachcombers” und der “Hip.E Club”. In den letzten beiden gibt es am Wochende auch Live Bands.

In Darwin gibt es sieben verschiedene Hostels, vier davon mit Pool. Zu empfehlen sind auf jeden Fall “Cavenagh”, “Darwin City YHA” und “Elke’s Inner City Backpackers”. Preise liegen zwischen A$ 18-23 pro Nacht und Mehrbettzimmer.

Städte im Northern Territory

Mandorah

Mandorah beherbergt einen der populärsten Strände in der Gegend um Darwin und ist am einfachsten mit der Fähre von Hafen in Darwin aus zu erreichen (innerhalb von 20 Minuten). Die Fähre legt etwa 10 mal am Tag ab und der Preis für Hin- und Rückfahrt liegt bei A$ 16 Dollar.

Tiwi Islands

Bathurst & Melville sind zwei große und flache Inseln, genannt die Tiwi Islands. Sie liegen 80 km nördlich von Darwin und sind Gebiete der Aboriginal People. Melville Island ist nach Tasmanien die zweitgrößte Insel Australiens. Neben Traditionen des Kunsthandwerks können Besucher auch die hochentwickelte Schnitzkunst und interessante Siebdruck-Techniken der Aboriginal People kennenlernen. Die Missionsstation „Nguiu“ auf Bathurst Island ist die wichtigste Siedlung der Tiwi Islands.

In Darwin werden ein- und mehrtägige Touren unter Begleitung eines Führers angeboten. Als individueller Besucher muss eine Zugangserlaubnis des Land Council in Darwin eingeholt werden. Dabei sollte auch bedacht werden, dass es keine oeffentlichen Verkehrsmittel auf diesen Inseln existiert. Die Tiwi Island können nicht nur mit dem Boot oder Katamaran erreicht werden, alternativ werden auch Flugverbindungen ab/bis Darwin angeboten.

Batchelor

Batchelor liegt 100 km südlich von Darwin und ist Ausgangspunkt für den Besuch des Litchfield National Park. Er ist benannt nach Frederick Henry Litchfield, der diese Region erforschte. Prägnant für diese Gegend sind die „magnetic termite mounds“. Dies sind Bauten der Termiten, welche als Hügel wie Grabsteine über dem ebenen Boden emporragen.

Des Weiteren sind die vier idylischen Wasserfälle im Park unbedingt sehenswert. Der Ort Batchelor selbst hat neben einer Uranium- und Kupfermine nicht viel zu bieten.

Pine Creek

Der Ort Pine Creek liegt 248 km südlich von Darwin. Dieser kleine Ort ist bekannt für seinen Goldrausch Ende des 19. Jahrhunderts, welcher Pine Creek in eine blühende Stadt verwandelte. Das Goldterritorium stieg zu der bedeutendsten Fundstelle im Norden von Australien auf. Das Oberflächengold war aber schnell abgebaut und um die Minen am Laufen zu halten, wurden tieferliegenden Bodenschätze erschlossen.

Da Arbeiter damals knapp waren, wurden mit der Unterstützung der damaligen Regierung viele Lohnarbeiter aus Singapur und Malaysia angeworben. Später folgten chinesische Arbeiter aus Hongkong, weshalb Mitte 1880 über 2.000 Chinesen in Pine Creek lebten. Pine Creek ist aber auch für seine Artenvielfalt an Voegeln bekannt, angeblich die größte im Northern Territory.

Alice Springs

Die einzige größere Stadt im australischen Outback ist Alice Springs. Sie ist etwa 1500 Kilometer von allen anderen großen Städten entfernt. Sie ist als Stadt aufgrund einer Telegraphenstation im Zuge des Baus der Telegraphenverbindung entstanden.

Die dort gelegene Quelle „Alice Springs“ gab der späteren Stadt den Namen. 1929 erhielt Alice Springs den Eisenbahnanschluss (The Ghan) und die Zahl der Einwohner vervielfachte sich. Alice Springs hat einen Flughafen und ist Ausgangspunkt für Fahrten zu den beliebten Ausflugzielen in Zentralaustralien: zum „Ayers Rock”, zu „The Olgas” und zum „Kings Canyon”.

Unbedingt sehenswert sind aber auch der „Alice Springs Desert Park“, die „Frontier Camel Farm“ und der „Alice Springs Reptile Park“, der die giftigsten Schlangen der Welt und anderern Seltenheiten beherbergt. Zum Übernachten eignen sich die sechs Hostels, von welchem vor allem das „Pioneer YHA Hostel“, „Toddy’s Resort“ und „Annie’s Place“ zu empfehlen sind. Die Kosten für eine Nacht im Mehrbettzimmer liegen zwischen A$ 14-22.

Ayers Rock Resort (Yulara)

Yulara ist ein kleiner Ort im Outback und hat nur etwa 2.000 Einwohner. Aufgrund der notwendig werdenden touristischen Versorgung für Besucher der Welterben Uluru (20 km) und Kata Tjuta (50 km) entstand 1984 der Ort „Yulara“, der sogar einen eigenen Flughafen hat. Nur wenige Bewohner dieser Stadt sind dauerhaft hier, die Bevölkerung besteht zu großen Teilen aus touristischen Saisonarbeitern.

Kakadu National Park

171 km östlich von Darwin liegt der Kakadu Nationalpark Er gilt aufgrund seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt als einer der schönsten Nationalparks in Australien und wurde wegen seiner herausragenden natürlichen und kulturellen Werte in die Liste der UNESCO als Weltnaturerbe aufgenommen.

Der Park enthält eine der schönsten und umfangreichsten Sammlungen an Felsmalereien in der Welt, es gibt über 5000 verschiedene Orte, an denen Felsmalereien gefunden wurden. Die ältesten werden auf rund 20.000 Jahre geschätzt. Die jüngsten sind gerade einmal 150 Jahre alt und auf solchen sind u.a. beeindruckende Segelschiffe und Gewehrezu erkennen.

Der Kakadu Nationalpark ist umgeben von wild-rauhen Sandsteinflanken des Hochplateaus, beherbertgt weitläufige Waldgebiete genauso wie ausgedehnte Feuchtgebiete. Zu den berüchtigtsten Tieren dort gehören die zahlreichen Krokodile, bekannt nicht zuletzt durch den Film „Crocodile Dundee”, welcher teilweise im Kakadu-Nationalpark gedreht worden ist. Der Park beschützt das Einzugsgebiet des großen, subtropischen „South Alligator-Flusses“, an welchem sich Beispiele aller Habitatarten finden lassen.

Der Name des Nationalparks bezieht sich nicht auf den Vogel Kakadu, sondern auf die australischen Ureinwohner vom Stamme Gagudju, die seit rund 40.000 Jahren in diesem Gebiet leben.

Der Park ist eine Kulturlandschaft. Die spirituellen Vorfahren der Ureinwohner verleihen der Gegend noch heute ihre Gestalt, z.B. in Form von „Bininj/Mungguy“, der traditionellen Umgangsweise mit dem Land. Die Ur-Eigentümern, die Aborigines, und andere Mitarbeitern von "Parks Australia" verwalten den Park heute gemeinschaftlich. Hauptziel ist es, die Interessen der traditionellen Eigentümer zu schützen und das Kulturerbe des Parks zu bewahren.

Katherine

Etwa 200 km südlich von Darwin liegt der Ort Katherine. Hauptattraktion dort ist die „Katherine Gorge“ (Nitmiluk), ein imposantes Fluss-Schluchtensystem im bis zu 100m tief eingeschnittenem Flusstal, das 12 km lang und in 13 Abschnitte unterteilt ist. In der weiteren Umgebung befinden sich heiße Thermalquellen und attraktive Badeplätze, wie die „Edith Falls“.

Herausragend sind auch die „Cutta Cutta Caves“, die einzig öffentlich zugängliche Höhle des Northern Territory.

Ende Januar 1998 wurde der Ort von einer Springflutwelle heimgesucht, wie sie in 500 Jahren nur einmal vorkommen soll. Ein Großteil der Bevölkerung musste evakuiert werden. Der Katherine River trat über die Ufer und ein rund 4 Meter großes Leistenkrokodil schwamm sogar durch die Shopping-Meile des Ortes.

Ca. 7000 Jahre alte Felszeichnungen können in der „Katherine Gorge“ besichtigt werden. Sehenswert sind ebenso das „Rodeo Fallschirmspringer-Treffen“ Mitte Mai und der „Canoe Maratho“: Anfang Juni.

Eine günstige Übernachtung bietet mit A$ 18 pro Nacht und Mehrbettzimmer das „ Kookaburra Lodge Backpackers“.

The Olgas

Die Olgas, bzw. „Kata Tjuta“ sind eine Gruppe von 36 Inselbergen in Zentralaustralien, in der Naehe des Ortes Yulara (Ayers Rock Resort). Gemeinsam mit dem 30 km entfernten Uluru (Ayers Rock) bilden sie den Uluru-Kata Tjuta National Park. Der höchste Fels ragt 564 m aus der Umgebung heraus.

Der europäische Entdecker Ernest Giles benannte die Kata Tjuta nach der Königin Olga von Württemberg, also „die Olgas“. Offiziell umgenannt in Kata Tjuta wurden sie 1995. Kata Tjuta bedeutet übersetzt „viele Köpfe“.

Vor ca. 600 Mio. Jahren sind die Kata Tjuta gemeinsam mit dem Uluru entstanden. Sie sind auch unterirdisch verbunden. Im Gegensatz zum kompakten Uluru, bestehen die Kata Tjuta aus einem grobkörnigen Konglomerat aus Granit, Gneis und weiterem vulkanischen Gestein, welches die Verwitterung in einzelne Kuppeln begünstigte.

Die Kata Tjuta sind den Aboriginies heilig. Ihnen wird Schöpferkraft aus der Traumzeit zugesprochen.

Tennant Creek

Tennant Creek ist eine Bergbaustadt zwischen Darwin und Alice Springs und kommt Reisenden vor allem als Zwischenstop gut gelegen. Neben ihrer Goldrausch- und Kupferabbaugeschichte bietet sie aber auch andere interessante Attraktionen.

Die „Devils Marbels“ liegen 114 km südlich von Tennant Creek und zählen neben dem omnipräsenten Ayers Rock, den Remarkable Rocks auf Kangaroo Island und den Three Sisters in den Blue Mountainszu den bekanntesten Felsformationen Australiens.

Die "Giga-Murmeln" haben einen Durchmesser bis zu 6m. Die kleinere Ausgabe der Devils Marbles sind die „Devils Pebbles“ 17 km nordwestlich von Tennant Creek.Sie leuchten am schönsten im Licht der untergehenden Sonne.

Zum Schwimmen eignet sich der „Mary Ann Dam“ 2km nordöstlich von Tennant Creek, ein beliebter Stausee mitten in der Halbwüste. Einen guten Blick über die Stadt und das Umland bekommt man vom „Bill Allen Lookout“.

Uluru (Ayers Rock)

Der Ayers Rock ist ein Monolith in der australischen Wüste und wird heute offiziell als Uluru bezeichnet. Er trägt damit den Namen der Aborigines, welche ihn auch als heilige Stätte verstehen. Uluru bedeutet Sitz des Ahnen.

Uluru ist etwa 3,6 km lang, bis zu zwei Kilometer breit und hat einen Umfang von rund 10 km. Der Gipfel befindet sich rund 350 Meter über der Dünenlandschaft Zentralaustraliens.

Der Uluru liegt ca. 340 km südwestlich von Alice Springs im Uluru-Kata Tjuta Nationalpark nahe dem Ort Yulara. Der 1.336 km² große Nationalpark, der neben Uluru auch die benachbarten Kata Tjuta (die Olgas) umfasst, gehört zum UNESCO-Weltnatur- und Weltkulturerbe. In der Region gibt es auch Felszeichnungen der Aborigines sowie mehrere, für Touristen nicht zugängliche, heilige Stätten.

Da der Uluru von den lokalen Aborigines als Heiligtum angesehen wird, darf er aus ihrer Sicht nicht bestiegen werden. Sie dulden zwar den Aufstieg, sehen es aber nicht gerne. Des Weiteren ist der Aufstieg gerade im australischen Sommer sehr anstrengend und auch das Wetter kann unerwartet schnell umschlagen. Es kam schon öfter zu Unfällen und Todesfällen.

Bei extrem hoher Temperatur, Dunkelheit oder schlechtem Wetter (Regen, Sturm, Gewitter) wird das Besteigen des Felsens verboten. Der Zutritt zum Uluru und anderen Teilen des Nationalparks kann bei religiösen Veranstaltungen der Anangu teilweise oder vollständig für Besucher geschlossen werden.

Generell verboten ist das Photographieren bestimmter, besonders gekennzeichneter heiliger Stätten am Fuß des Uluru. Bei Zuwiderhandlung der vielen aufgestellten Verbote können ungewöhnlich Geldstrafen mit bis zu A$ 6000 pro Vergehen erfolgen.

Der Eintritt in den Nationalpark kostet 25 Au$/Person für eine 3-Tages-Karte.

Bei einer Fläche von 1.349.129 km 2  hat dieser australische Bundesstaat nur 217.600 Einwohner und ist daher sehr dünn besiedelt, dennoch ist die Bevölkerung sehr multikulturell und weltoffen.

30, 6 % der Einwohner sind indigener Abstammung, weit mehr als in jedem anderen australischen Bundesstaat. Der Staat teilt sich in zwei Regionen - dem tropischen Top End und der Wüste, dem roten Zentrum des Landes. In und um Darwin und Alice Springs leben circa 70% der Bevölkerung und der Rest des Staates ist daher kaum besiedelt. Es herrscht Wüstenklima und feucht heißes Monsunklima.

Im  Sommer können die Temperaturen hier bis zu 58 °C erreichen. Darwin ist der Ausgangs-Punkt für viele typische Touristen Attraktionen im Top End z.B dem Uluru (Ayers Rock) und den benachbarten Olgas. Die Hauptattraktionen der NT sind seine Nationalparks, hier kann man das ursprüngliche, menschenleere Australien in seiner ganzen Schönheit genießen. Wollen Sie die Northern Territory erkunden, so sollten Sie das am Besten mit einem Jeep (4WD) machen, da viele Straßen nicht für normale Autos geeignet sind.

Erkundigen Sie sich vor einem Trip ins Outback gut darüber, was Sie für den Notfall alles mitnehmen sollten. Nehmen Sie Tipps von Park Rangern auf jeden Fall ernst, da eine Panne im roten Zentrum des Landes schnell dramatische Folgen haben kann. Da Roadtrains hier eines der wichtigsten Transportmittel sind, sollten Sie immer eine Auge in den Rückspiegel werfen und bei einem sich nähernden Roadtrain umgehend die Straße verlassen und an den Rand fahren. Wenn Sie sich gut auf Ihren Outback Trip vorbereiten, steht Ihrem Abenteuer im Zentrum Australien aber nichts mehr im Wege.

Darwin Northern Territory

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Ayers Rock

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Tennant Creek

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Katherine Gorge, Nitmiluk National Park

Katherine Stadt

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Alice Springs

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Alice Springs, Northern Territory Die einzige größere Stadt im australischen Outback ist Alice Springs. Sie ist etwa 1500 Kilometer von …
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Umgebung von Darwin

Mandorah

Mandorah beherbergt einen der populärsten Strände in der Gegend um Darwin und ist am einfachsten mit der Fähre von Hafen in Darwin aus zu erreichen (innerhalb von 20 Minuten). Die Fähre legt etwa 10 mal am Tag ab und der Preis für Hin- und Rückfahrt liegt bei A$ 16 Dollar.

Tiwi Islands

Bathurst & Melville sind zwei große und flache Inseln, genannt die Tiwi Islands. Sie liegen 80 km nördlich von Darwin und sind Gebiete der Aboriginal People. Melville Island ist nach Tasmanien die zweitgrößte Insel Australiens. Neben Traditionen des Kunsthandwerks können Besucher auch die hochentwickelte Schnitzkunst und interessante Siebdruck-Techniken der Aboriginal People kennenlernen. Die Missionsstation "Nguiu" auf Bathurst Island ist die wichtigste Siedlung der Tiwi Islands. In Darwin werden ein- und mehrtägige Touren unter Begleitung eines Führers angeboten. Als individueller Besucher muss eine Zugangserlaubnis des Land Council in Darwin eingeholt werden. Dabei sollte auch bedacht werden, dass es keine öffentlichen Verkehrsmittel auf diesen Inseln existiert. Die Tiwi Island können nicht nur mit dem Boot oder Katamaran erreicht werden, alternativ werden auch Flugverbindungen ab/bis Darwin angeboten.

Batchelor

Batchelor liegt 100 km südlich von Darwin und ist Ausgangspunkt für den Besuch des Litchfield National Park. Er ist benannt nach Frederick Henry Litchfield, der diese Region erforschte. Prägnant für diese Gegend sind die "magnetic termite mounds". Dies sind Bauten der Termiten, welche als Hügel wie Grabsteine über dem ebenen Boden emporragen. Des Weiteren sind die vier idylischen Wasserfälle im Park unbedingt sehenswert. Der Ort Batchelor selbst hat neben einer Uranium- und Kupfermine nicht viel zu bieten.

Pine Creek

Der Ort Pine Creek liegt 248 km südlich von Darwin. Dieser kleine Ort ist bekannt für seinen Goldrausch Ende des 19. Jahrhunderts, welcher Pine Creek in eine blühende Stadt verwandelte. Das Goldterritorium stieg zu der bedeutendsten Fundstelle im Norden von Australien auf. Das Oberflächengold war aber schnell abgebaut und um die Minen am Laufen zu halten, wurden tieferliegenden Bodenschätze erschlossen. Da Arbeiter damals knapp waren, wurden mit der Unterstützung der damaligen Regierung viele Lohnarbeiter aus Singapur und Malaysia angeworben. Später folgten chinesische Arbeiter aus Hongkong, weshalb Mitte 1880 über 2.000 Chinesen in Pine Creek lebten. Pine Creek ist aber auch für seine Artenvielfalt an Voegeln bekannt, angeblich die größte im Northern Territory.

Northern Territory: Regionen in Nordaustralien, Städte in Nordaustralien, Sehenswürdigkeiten in Nordaustralien, Reiseberichte ...

Wer das Northern Territory als australischen Staat bezeichnet, liegt falsch. Das nördliche Territorium ist nämlich eben nur australisches Bundesterritorium, das keine Eigenstaatlichkeit besitzt, aber durch Bundesgesetz soviel Selbstverwaltung zugesprochen bekommt, dass der Status mit dem eines Bundesstaates vergleichbar ist.

Ob nun Staat oder Territorium ist den wenigen 203.000 Einwohnern aber eigentlich egal. Die Bevölkerung macht gerade mal 1% der australischen Gesamtbevölkerung aus und gilt als sehr multikulturell: Die vielschichtige Bevölkerung ermöglicht nicht nur ein breitgefächertes kulturelles Angebot sondern auch eine Vielzahl unterschiedlicher Restaurants mit internationalen Küchen.

Die Nähe zu Asien ist nicht zu leugnen. In 24,1% der Haushalte wird eine nicht-englische Muttersprache gesprochen. Nicht zuletzt verantwortlich dafür ist sicher auch die hohe Zahl der Aborigines, die ein Viertel der Bevölkerung ausmachen und schon seit mindestens 40.000 Jahren das Gebiet des Northern Territory bevölkern. Sie leben heute vor allem im 1.346.200km2  großen Arnhemland im Nordosten des Territoriums.

Das Northern Territory umfasst in etwa die Größe von Spanien, Frankreich und Italien zusammen und macht somit etwa ein Sechstel der Landfläche Australiens aus. Die Besiedlung des Territoriums ist allgemein sehr dünn. Kein Wunder; der größte Teil des Landes ist mit Tafelland und schließlich den Dünen der Simpson-Wüste bedeckt und so leben allein 115.000 Australier in der flachen Küstenregion im Norden um Darwin herum. Da in den Anfängen des australischen Staates zunächst nur die Küsten besiedelt wurden, galt das Northern Territory lange Zeit als das einsamste und abgelegenste Gebiet.

Erst 1911 wurde die europäische Siedlung Palmerston gegründet aus der sich dann Darwin entwickelte. Die Höchsttemperaturen können im Sommer circa 34°C erreichen. Dann ist auch die Luftfeuchtigkeit am höchsten und Monsunregenfälle legen den Verkehr lahm. Nicht selten hat man sich dann auch vor starken tropischen Wirbelstürmen, den Zyklonen zu fürchten. Jedoch gilt besonders diese Jahreszeit wegen ihrer Vielfalt an tropischen Blüten und Tieren als besonders reizvoll. Das Leben ist stark durch das tropische Klima geprägt. Darwin hat eine eher ungezwungene, entspannte Atmosphäre und ist ein guter Ausgangspunkt für Erkundungen des Nordens.

Der Kakadu Nationalpark, einer der sehenswertesten Nationalparks, ist zum Beispiel gleich nebenan. Neben der Aboriginal-Kultur kann man hier den großen Tierreichtum bestaunen: Krokodile, Wasservögel, Kängurus, Emus, Reptilien, seltene Warane und verschiedenste Fische. Den Park erkundet man am Besten mit einer Boots- oder Campingtour.

Zweitgrößte Stadt des Territoriums ist Alice Springs in Central Australia – „The Red Centre“. Die 26.000 Einwohner machen gemeinsam mit der Bevölkerung Darwins 70% der gesamten Bevölkerung des Northern Territorys aus. Hier im Landesinnern herrscht ein trockenes Wüstenklima mit Höchsttemperaturen im Sommer um bis zu 58°C.

Von Alice Springs, dem „roten Herz“, aus starten Wanderungen in den Schluchten der East- und West MacDonnell Ranges und Touren ins Outback, zum Beispiel zum Kings Canyon. Der Kings Canyon ist die größte Schlucht in Zentralaustralien, 323 km südwestlich von Alice Springs. Und wenn man schon mal dort ist, kann man sich auch gleich das australische Wahrzeichen schlechthin ansehen. Nein, gemeint ist nicht die Oper in Sydney oder eine Gruppe Kängurus, sondern der Uluru, auch Ayers Rock genannt.

Im Uluru-Kata Tjuta Nationalpark liegt der zweitgrößte Einzelfelsen auf der Erde und der heilige Berg der Aborigines, der je nach Wolkenbildung und Stand der Sonne bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang die Farbe wechselt. Sehr sehenswert sind auch die nicht weit entfernten Kata Tjuta, oder Olgas, eine Ansammlung aus kuppelähnlichen Felsbergen. Das Gebiet lässt sich besonders gut auf schönen Wanderwegen erkunden.

Jährlich strömen tausende Besucher aus der ganzen Welt zu den Sehenswürdigkeiten. Besonders der Tourismus in Alice Springs, im Uluru-Kata Tjuta-, und Kakadu-Nationalpark ist wirtschaftlich sehr wichtig für das Land. Von noch größerer wirtschaftlicher Bedeutung ist nur die exportorientierte Fleischrinderzucht. Außerdem werden Bodenschätze wie Uran, Bauxit und Gold abgebaut und Erdöl und Erdgas gefördert.

Katherine ist die drittgrößte Stadt des Northern Territory. Sie liegt nördlich am „top End“ über Darwin. Die Hauptattraktion ist der 180.400 Hektar große Nitmiluk Nationalpark mit der eindrucksvollen Katherine Gorge. Durch dreizehn aufeinanderfolgenden Schluchten, die insgesamt 30 km lang und von bis zu 70 m hohen Felswänden gesäumt sind,  fließt der Katherine River, der zu eindrucksvollen Bootsfahrten einlädt. Auch sehr einladend sind die Edith Falls. Die 60 m hohen Wasserfälle speisen einen See, der zum beliebten Badeziel geworden ist. Der Park regt nicht nur zum Baden, sondern mit gut markierten Wanderwegen auch zu großen Wildnisabenteuern ein.

Das Northern Territory ist in weiten Teilen noch sehr unberührt und ursprünglich und gilt als einer der letzten Wildnisregionen der Welt. Dafür ist es sehr einfach und bequem zu bereisen, wofür es auch eine Menge guter Gründe gibt.