Ayers Rock | Uluru

Ayers Rock

Der Ayers Rock ist ein Monolith in der australischen Wüste und wird heute offiziell als Uluru bezeichnet. Er trägt damit den Namen der Aborigines, welche ihn auch als heilige Stätte verstehen. Uluru bedeutet Sitz des Ahnen.Uluru ist etwa 3,6 km lang, bis zu zwei Kilometer breit und hat einen Umfang von rund 10 km. Der Gipfel befindet sich rund 350 Meter über der Dünenlandschaft Zentralaustraliens.

Der Uluru liegt ca. 340 km südwestlich von Alice Springs im Uluru-Kata Tjuta Nationalpark nahe dem Ort Yulara. Der 1.336 km² große Nationalpark, der neben Uluru auch die benachbarten Kata Tjuta (die Olgas) umfasst, gehört zum UNESCO-Weltnatur- und Weltkulturerbe. In der Region gibt es auch Felszeichnungen der Aborigines sowie mehrere, für Touristen nicht zugängliche, heilige Stätten.

Da der Uluru von den lokalen Aborigines als Heiligtum angesehen wird, darf er aus ihrer Sicht nicht bestiegen werden. Sie dulden zwar den Aufstieg, sehen es aber nicht gerne. Des Weiteren ist der Aufstieg gerade im australischen Sommer sehr anstrengend und auch das Wetter kann unerwartet schnell umschlagen. Es kam schon öfter zu Unfällen und Todesfällen.

Bei extrem hoher Temperatur, Dunkelheit oder schlechtem Wetter (Regen, Sturm, Gewitter) wird das Besteigen des Felsens verboten. Der Zutritt zum Uluru und anderen Teilen des Nationalparks kann bei religiösen Veranstaltungen der Anangu teilweise oder vollständig für Besucher geschlossen werden.

Generell verboten ist das Photographieren bestimmter, besonders gekennzeichneter heiliger Stätten am Fuß des Uluru. Bei Zuwiderhandlung der vielen aufgestellten Verbote können ungewöhnlich Geldstrafen mit bis zu A$ 6000 pro Vergehen erfolgen.

Der Eintritt in den Nationalpark kostet 25 Au$/Person für eine 3-Tages-Karte.

Ayers Rock Resort (Yulara)

Yulara ist ein kleiner Ort im Outback und hat nur etwa 2.000 Einwohner.

Aufgrund der notwendig werdenden touristischen Versorgung für Besucher der Welterben Uluru (20 km) und Kata Tjuta (50 km) entstand 1984 der Ort „Yulara“, der sogar einen eigenen Flughafen hat.

Nur wenige Bewohner dieser Stadt sind dauerhaft hier, die Bevölkerung besteht zu großen Teilen aus touristischen Saisonarbeitern.