Gastfamilie Australien mit Go To Australia - Wir beraten zur Wahl der Gastfamilie in Australien kostenfrei.

Alle Schüler werden bei australischen Gastfamilien untergebracht, die von ihrem Schuldistrikt ausgesucht und genau überprüft werden. Die australischen Familien sind für ihre Offenheit und Gastfreundschaft bekannt, so dass die Gastschüler sich schnell zu Hause fühlen und Teil der Familie werden.

Kostenfreie Beratung für Schüler und Eltern zu den Gastfamilien in Australien

Gastfamilie Australien - Kostenfreie Beratung für Schüler und Eltern zu den Gastfamilien in Australien

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Die Vorteile eine Gastfamilie in Australien mit Go to Australia zu buchen

Deine australische Gastfamilie wird nach deinen Interessen ausgesucht. Du solltest die richtigen Vorstellungen vom Leben in deinem Gastland haben.


Alle Schüler werden bei australischen Gastfamilien untergebracht, die von ihrem Schuldistrikt ausgesucht und genau überprüft werden. Die australischen Familien sind für ihre Offenheit und Gastfreundschaft bekannt, so dass die Gastschüler sich schnell zu Hause fühlen und Teil der Familie werden.

Deine australische Gastfamilie: Bevor die Reise nach Australien losgeht, solltest du dir genau überlegen, ob du die richtigen Vorstellungen vom Leben in deinem Gastland hast. In deiner neuen Umgebung wirst du mit einem anderen Kulturkreis konfrontiert, dessen Sitten und Bräuche dir zunächst vielleicht seltsam vorkommen. Wie sehr du dich in Australien wohlfühlst, hängt wahrscheinlich auch von deiner eigenen Mentalität ab.

Das Leben in Australien ist nicht besser oder schlechter als Zuhause, sondern einfach anders. Als Austauschschüler musst du dich an deine neue Umgebung und an die Vorschriften der anderen anpassen. Oft sind es die Kleinigkeiten im alltäglichen Leben, die zur Herausforderung werden können. Mit folgendem Bericht wollen wir dir helfen, sich in die Lage eines internationalen Schülers in Australien zu versetzen.

Während der Woche besuchst du eine australische High School, die selten vor 16 Uhr endet. Da du dir, wie viele andere internationale Schüler in Australien auch, einen Teilzeitjob suchen wirst, um dein Taschengeld aufzubessern, bist du wahrscheinlich während der gesamten Schulwoche ziemlich eingespannt. Am Abend stehen nicht Besuche bei Freunden, sondern die Hausaufgaben auf deinem Programm.

Ansonsten wirst du die Abende während der Woche im Kreise deiner Gastfamilie verbringen. Um einen Ausgleich zur stressigen Schulwoche für dich zu bieten, wird dich die Gastfamilie am Wochenende zu verschiedenen Aktivitäten wie Angeln oder Surfen einladen. Die Unternehmenslust der Gastfamilie lässt sich jedoch im Vorfeld kaum erfragen. Gib bei der Anmeldung konkrete Interessen an, um eine Familie zu finden, die zu dir passt.

Am Wochenende hast du Zeit, dich mit Gleichaltrigen zu treffen. Ihr könnt ins Kino, zum Bowling oder Essen gehen. Der Besuch von Pubs und Discos ist in Australien erst ab 18 Jahren erlaubt. Du solltest dich unbedingt an das strikte Alkoholverbot während des gesamten Aufenthalts halten. In Australien werden alle Personen unter 18 Jahren wie „unmündige Kinder“ behandelt und einer ständigen Kontrolle unterzogen.

Australische Gastfamilien werden nach den Kriterien und Richtlinien des Bildungsministeriums ausgewählt

Home Stay bedeutet für 3 – 11 Monate oder sogar länger das Leben in einer australischen Gastfamilie kennenzulernen und eine australische Schule zu besuchen. Es handelt es sich um Schüler, die zwischen 16 und 18 Jahre alt sind.

Unser High School Programm platziert Gastschüler in ganz Australien, die meisten Platzierungen sind jedoch in der Gegend um Sydney, Brisbane und Perth. Die Gastfamilien wohnen meist in Vororten größerer Städte oder in kleineren Städten. Ländliche Platzierungen gibt es auch, jedoch muss dabei gewährleistet sein, dass eine High School erreichbar ist.

Kontakt zu Deiner Gastfamilie

Durch den Homestay Coordinator wird nach Kriterien und Richtlinien des Bildungsministeriums eine Gastfamilie für Dich ausgesucht. Da Australien als multikulturelles Land gilt, gibt es nicht den typischen Australier, genauso wenig gibt es die typische Gastfamilie. Jedoch wird garentiert , dass Englisch als Muttersprache gesprochen wird. Natürlich sind die kulturellen Wurzeln und Vorlieben der Gastfamilien sehr verschieden und spiegeln sich im Familien-Alltag wider.
 
Deine Wünsche bei der Auswahl der Gastfamilie

In Australien werden die Gastfamilien finanziell entschädigt und der Homestay Coordinator versucht somit Wünsche nach Familienhobbys oder anderen Gegebenheiten (z. B. Klavier) eher zu erfüllen als es bei Gastfamilien in der USA üblich ist. Garantien gibt es jedoch nicht, und es ist umso wichtiger, dass Du für alle Formen von Familie offen bist und ihnen unvoreingenommen begegnest. Der Schüler bzw. dessen Eltern kommen für die Kosten eines Home Stay auf welche normalerweise direkt an die High School bezahlt werden.
Die Gastfamilien kommen aus unterschiedlichen Schichten, die sich von denen der Schüler stark unterscheiden können. Überhaupt merkt man in Australien die Zugehörigkeit zu bestimmten sozialen Klassen eher weniger, da man grundsätzlich Leute nicht nach ihrem Degree oder Geldbeutel beurteilt.
Viele Gastfamilien haben Kinder im Alter des Austauschschülers, mit denen sich der Gastschüler in manchen Fällen ein Zimmer teilt.
 
Der Lebensstil Deiner Gastfamilie

Der Lebensstil der Australier ist oft relaxter und freizeitorientierter als man das von der eigenen Familie gewöhnt ist. Sport, Angeln, Barbeque, u.a. Unternehmungen an der frischen Luft sind ein wichtiger Bestandteil des Familienlebens. Australier verbringen gerne viel Zeit mit der gesamten Familie. Man ist freundlich, humorvoll und easy-going - hat eben die "no worries, mate Mentalität".

Wie wohnt man in Down Under?

Meist sind die Häuser sehr grosszügig gebaut und nicht wenige Familien haben sogar einen Pool im Garten. In Queensland gibt es ganz spezielle Holzhäuser die man Queensländer nennt. Das Wohnen in einem solchen Queensländer ist ein echtes Aussie Feeling und macht einen Australien Aufenthalt zum Abenteuer, sagen so manche Schüler. Denn man kann abends auf der Veranda sitzen, den Sonnenuntergang beobachten, Possums sehen, die auf den Bäumen rumklettern und vielleicht sogar mal in der Hängematte auf der Veranda schlafen...

Kostenfreier Service zu den Gastfamilien in Australien

Wir helfen Ihnen dabei dass Sie sich bei Ihrer australischen Gastfamilie zu hause fühlen.

Homestay in Australien

Seit Jahren vermitteln wir die Teilnehmer unseres Highschoolprogramms an Gastfamilien, die sich so herzlich um die Schüler kümmern, als wären sie schon immer Teil der Familie. Aufgrund dieser langjährigen Erfahrung erwarten wir viel von neuen Familien, die sich bewerben.

Die Partnerorganisation trifft sich zunächst mit der potenziellen Gastfamilie und verschafft sich einen Eindruck vom familiären Umfeld. Ihr werden dann auch alle wichtigen Fakten rund um das Highschool Programm erklärt. Ob sie tatsächlich eine Gastfamilie werden kann, entscheidet sich jedoch erst, wenn Empfehlungen vorliegen und das Gesamtbild positiv aussieht.

Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Familie schon ein oder mehrere Kinder hat. Die meisten Gastfamilien kommen aus den eher ländlichen Gebieten, wo Gastfreundschaft noch großgeschrieben wird.  Es mag keine makellose Bilderbuchfamilie sein, aber Sie können sicher sein, dass sie freundlich ist und Sie mit offenen Armen empfängt.

Geben Sie sich und Ihrer Gastfamilie ein wenig Zeit, um sich aneinander zu gewöhnen. So fühlen Sie sich ganz bestimmt schnell zu Hause und genießen das Miteinander bei den gemeinsamen Mahlzeiten oder Ausflügen. Die meiste Zeit des Tages verbringen Sie jedoch vermutlich in der High School und mit Ihren neuen Klassenkameraden

Die Gastfamilie kann entscheiden, welchen Schüler sie in Ihr zu Hause aufnehmen möchte. Zusammen mit Mitarbeitern der Partnerorganisation werden die Profile jedes Schülers durchgegangen, damit die Familie sicher gehen kann, dass die Person auch zu ihrem Haushalt passt. Das kann unter Umständen etwas länger dauern, da sich viele Familien ganz sicher sein wollen.

Seien Sie daher nicht enttäuscht, wenn es trotz früher Anmeldung etwas länger dauern kann, bis Sie einen Austauschplatz erhalten.

Die Gründe, warum sich manche Familien als Gastfamilie zur Verfügung stellen, sind ganz verschieden. Vielleicht interessieren sich die eigenen Kinder für ein ähnliches Austauschprogramm oder man möchte, ebenso wie Sie selbst, eine andere Kultur und Sprache kennenlernen. Oft sind die eigenen Kinder gerade ausgezogen, sodass sich die Eltern etwas einsam fühlen.

Bitte verlangen Sie von Ihrer Gastfamilie keinen Rundumservice: Sie sorgen sich gern um Sie, aber verlangen auch eine gewisse Eigeninitiative, beispielsweise beim Saubermachen. Passen Sie sich daher weitestgehend der Höflichkeit halber an die Tagesabläufe und die Vorschriften der Familie an, um Unmut und Streit aus dem Weg zu gehen.

Falls es allerdings unüberwindbare Differenzen zwischen Ihnen und der Gastfamilie gibt, scheuen Sie sich nicht vor einem Beratungsgespräch mit einem Mitarbeiter unserer Partnerorganisation. Wenn alle Beteiligten einverstanden sind, hilft dann vielleicht ein Familienwechsel. Keine Angst: Das muss nicht immer einen Wechsel der High School zur Folge haben.

Gastfamilie Australien

Gastfamilien Australien - Homestay in Australien

Internationale Schüler können bei einer Gastfamilie, Verwandten oder Freunden wohnen. Die Gastfamilien werden von den Schulen sorgfältig ausgewählt und von Homestay-Coordinatoren betreut. Die Homestay-Coordinatoren sind ständig an der Schule und für die internationalen Schüler zu jeder Zeit verfügbar.

In einer Gastfamilie leben die Schüler in einem sicheren und fürsorglichem Umfeld. Sie sind vollständig in das Familienleben integriert und verbessern damit auch ihre Englischkenntnisse.

Internationale Schüler wohnen in jedem Fall in einem Einzelzimmer und erhalten von der Gastfamilie volle Verpflegung.

An allen Schulen, die wir im Programm haben, steht vor Ort ein Betreuungsteam zur Verfügung. Die Verantwortung liegt beim International Coordinator, der/die während des gesamten Aufenthaltes die internationalen Schüler einer Schule betreut und für alle Fragen zuständig ist. Der International Coordinator ist ständig an der Schule anzutreffen und auch außerhalb der Schulzeiten telefonisch erreichbar.

Einen sehr wichtigen Teil der Betreuung übernehmen natürlich die Gastfamilien, die sowohl organisatorisch als auch sozial in allen Lebenslagen helfen.
Darüber hinaus stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Australien-Ausbildung selbstverständlich ebenfalls während des gesamten Aufenthaltes für alle Fragen zur Verfügung.

Für weitere Fragen stehen Dir unsere Studienberater zur Verfügung.

 

 

Testimonials zu den Gastfamilien in Australien

Australien Gastfamilien - Testimonial

Schüleraustausch Australien Gastfamilien werden durch die Schule ausgesucht, wobei hierbei Australien-Ausbildung der Ansprechpartner ist. Ohne Schule und ohne Gastfamilie und ohne Krankenversicherung (die als Schüler in Australien sehr günstig ist) wäre auch kein Visum möglich gewesen.

Die Kosten für die Gastfamilie und auch den Schulaufenthalt werden vom Kultusministerium vorgegeben, sodass die Bezahlung auch für ein Jahr im Voraus schnell voran ging.

Mein Glück war es auch nicht weit vom Strand zu wohnen, wo ich auch schon mal vor der Schule dann in die Wellen zum Surfen hinaus ging.

Nach dem ersten Halben Jahr in Australien habe ich auch meine Gastfamilie gewechselt und war sehr froh, dass mich diese Familie doch mehr in die Natur und die Gewohnheiten des Landes einführte als die Familie zuvor. Mit meinem neuen Gastvater habe ich dann die letzten Schwierigkeiten im Surfen beigelegt und viele abgelegene Kleinreisen unternommen.

Das Leben in einer australischen Gastfamilie

Die Australier

In Australien legen die Menschen großen Wert auf Fairness und Ehrlichkeit. Auch wenn die Wahrheit oft unangenehm erscheint, sagen sie ihre Meinung dem Gegenüber direkt ins Gesicht und stehen zu ihrem Wort. Dieser Kodex ist in Australien allgemein als „Fair dinkum“ bekannt. Auch von auswärtigen Besuchern erwarten sich die Aussies eine solche Verhaltensweise.

Der „Australian Way of Life“ unterscheidet sich gravierend von Lebensweisen in anderen Ländern. Obwohl Australien nach Japan und Amerika als dritter meist industrialisierter Staat der Welt gilt, sind die Bewohner für ihre entspannte Arbeitsmoral berühmt. Sie verabscheuen lange Arbeitszeiten und erfreuen sich lieber an schönem Wetter, Sport oder an der Gemeinschaft mit Familie und Freunden. Ihr Motto ist „Arbeite, um zu leben“ und nicht „Lebe, um zu arbeiten“.

Australier bezeichnen jeden als ihren „mate“, was aber nicht dasselbe wie Freund bedeutet. Viele Neuankömmlinge verwechseln hier oft Freundschaft mit Kameradschaft. Der Ausdruck „mate“ stammt aus Kriegszeiten. Männer, die unter schlimmen Umständen dieselben Erfahrungen gemacht hatten, bezeichneten einander als „mates“. Mit einem „mate“ kann man zwar eine lustige Nacht im Pub verbringen, doch Sorgen und Probleme interessieren ihn nicht wirklich.

Australier sind für ihren schrägen Humor bekannt. Sie machen sich über alles und jeden, sogar Religion, Politik und ihre eigene Kultur lustig. Besucher sollten diese Scherze nicht Ernst nehmen und einfach über sich selbst lachen. Besonders gerne ärgern Aussies die Engländer (nicht Iren, Waliser oder Schotten), welche sie als „Poms“ bezeichnen. Ansonsten verstehen sie sich mit ziemlich allen Einwanderern gut.

Sie mögen die Kultur und das Essen der Europäer und schätzen Asiaten, da diese sehr höflich sind und ihre Kinder gut erziehen. Sie sind den Amerikanern in vielerlei Hinsicht ähnlich und verstehen sich daher untereinander. Australier gelten als sehr tolerant und kümmern sich nicht darum, wenn es bei den Bewohnern nebenan einmal etwas lauter zugeht. In den Suburbs verzichten die meisten überhaupt auf Kontakt mit ihren Nachbarn.

Im ganzen Land herrscht das Gleichheitsprinzip. Alle Menschen, egal welcher Herkunft’ sind gleich und werden auch gleich behandelt. Beruf und Einkommen spielen bei der Auswahl von Freunden weniger eine Rolle. Beim Barbecue sitzen Uniprofessoren und Arbeiter gemeinsam bei einem Bier und diskutieren miteinander. Das lokale Pub ist ein beliebter Treffpunkt in vielen Regionen, wo sich ebenfalls Menschen aus verschieden Bildungsschichten unterhalten.

Die Aussies verbringen ihre Freizeit am liebsten draußen in der freien Natur. Daher gehört Gartenarbeit auch zu ihren Hobbies. Die Vorgärten sind oft hübscher, als das Innere der Häuser. Ihre Leidenschaft gilt außerdem dem aktiven und passiven Sport. Die Leute, die an der Küste leben, schnappen sich am liebsten ein Surfboard und reiten die Wellen ihres lokalen Strandes. Die weniger Aktiven verbrauchen ihre Energie beim Anfeuern der Lieblingsrugbymannschaft.

Da den Aussies Freizeit wichtiger als Arbeit ist, sind sie meist Mitglied in verschiedenen Clubs. Begeisterte Wassersportler treffen sich aufgrund ihrer Aktivitäten im „Surf Live Saving Club“. Die Veteranen haben die Kette der RSL-Clubs in Australien aufgebaut, die Restaurants, Bars, Casinos und Freizeitveranstaltungen beinhalten. Ansonsten gehen die Aussies noch gerne in Sport- und Gemeinschaftszentren.

Australische Gastfamilien und das Alltagsleben

Australische Gastfamilien und das australische Alltagsleben als Schüler in einer Gastfamilie

Auch wenn dein Entschluß bereits feststeht, solltest du noch einmal kurz darüber nachdenken, denn wie andere Jugendliche hast vielleicht auch du falsche Vorstellungen über das Leben in dem Gastland deiner Wahl.

Das Leben in anderen Ländern ist nicht schlechter oder besser als zuhause, sondern anders. Nichtsdestotrotz fühlt man sich in einigen Kulturkreisen wohler als in anderen. Das hängt nicht zuletzt von der eigenen Mentalität ab.

Wir helfen dir sich in die Lage zu versetzen, wie sich dein Leben im Gastland abspielen könnte.

Das reale Alltagsleben eines "normalen" australischen Jugendlichen sieht so aus: Da viele der Schulalltag bis 16.00 Uhr ist und manche australische Schüler/innen einem Teilzeitjob nachgehen, bleibt ihnen während der Woche kaum Zeit, sich mit ihren Freunden zu treffen.

Als Austauschschüler während eines High School Aufenthaltes in Australien verbringt man folglich die meisten Abende der Woche im Kreise der Gastfamilie. An den Wochenenden fährt man dann mit der Gastfamilie zum Angeln, Surfen...

Manche Gastfamilien sind jedoch nicht sehr unternehmungslustig. Unbedingt sollte man konkrete Angaben zu den Interessen bei der Anmeldung machen, um eine geeignete Gastfamilie zu finden.

Wochenendaktivitäten mit Gleichaltrigen sind Kinobesuche, Burger essen und Feten bei Freunden. Tabu ist natürlich Alkohol usw. Auch ist der Besuch einer Disco wenn man noch unter 18 Jahren ist nicht üblich.

In Australien ist die Meinung weit verbreitet, daß 16-jährige Jugendliche noch unmündige Kinder sind, die einer mehr oder weniger "strengen Hand" und ständiger Kontrolle bedürfen.

Sollten deine Erziehungsberechtigten die Gastgeber einer Fete nicht kennen beziehungsweise sie nicht mögen, ist es durchaus nicht ungewöhnlich, wenn du keine Erlaubnis zum Ausgehen erhältst: Da du in den Augen deiner Gasteltern aufgrund deines Alters stetige Entscheidungshilfen benötigst, helfen sie dir unter Umständen auch bei der Suche nach den "richtigen Freunden" selbst wenn sich deine Begeisterung darüber in Grenzen hält.

Diese Zeilen sind nicht dazu gedacht, dich von einem Austausch nach Australien abzuhalten.

Viele tausend Exchange Students verbringen dort jedes Jahr eine wundervolle Zeit!

Das liegt nicht zuletzt an der "Easy-Going-Mentalität" und der ausgeprägten Gastfreundschaft vieler Australier, die es einem Fremden sehr einfach macht, sich einzuleben.

 

Kulturschock bei der Gastfamilie in australien

Leben in einer australischen Gastfamilie - Kulturschock

Kulturschock in Australien

Es dauert einige Zeit bis du dich an deine neue Umgebung gewöhnt hast. Aufgrund der neuen Situation in einem fremden Land fühlst du dich anfangs vielleicht unwohl, einsam oder du hast Heimweh. Bedenke, dass diese Gefühle in so einer außergewöhnlichen Situation völlig normal sind und die meisten Reisenden, die länger von Zuhause weg sind, mit diesen Gefühlen kämpfen. Nach einiger Zeit wirst du dich perfekt in deinem neuen Umfeld eingelebt haben und schnell neue Freunde finden.

Damit dir die Umstellung auf ein Leben in Australien leichter fällt, sollest du folgende Tipps beachten:

  • Sei stets optimistisch und erinnere dich an die Gründe, die dich dazu bewegt haben nach Australien zu gehen.
  • Sprich mit Personen aus deinem Umfeld über die neue Situation und frag Leute, die ebenfalls aus anderen Ländern kommen, nach ihren Erfahrungen. Vielleicht erhältst du durch Gespräche neue Einblicke.
  • Schreib deine Gefühle in einem Tagebuch nieder. Du kannst auch deine Erfahrungen in Australien aufzeichnen und dich später sehnsüchtig daran zurückerinnern.
  • Gestalte deine Freizeit sinnvoll und versuche jeden Tag verschiedenen geistigen und körperlichen Aktivitäten nachzugehen. Du kannst eine neue Sportart erlernen oder dir ein anderes Hobby suchen, wo du schnell in Kontakt mit anderen Leuten kommst.
  • Triff dich in deiner Freizeit mit anderen Studenten. Wenn sie aus anderen Ländern kommen, machen sie vielleicht ähnliche Erfahrungen wie du. Personen, die in Australien leben, können dir mehr über die australische Kultur vermitteln und dir Geheimtipps bezüglich deines Aufenthaltsorts verraten. Sorge selbst dafür, dass du nicht einsam bist.
  • Sei flexibel und bereite dich schon vor deiner Abreise auf die neue Umgebung vor. Du kannst Bücher, Magazine, Internetartikel usw. über dein Gastland Australien lesen, um mehr darüber zu erfahren.
  • Höre deinem Gegenüber zu und beobachte das Verhalten der anderen internationalen Studenten. Wenn du etwas nicht verstehst, frag immer nach, ansonsten entgeht dir vielleicht eine wichtige Information. Wende dich an den Betreuer für internationale Studenten in deiner Institution, wenn du Fragen oder Probleme hast.
  • Erinnere dich daran, was du im Vorfeld über die australische Kultur gelernt hast, wenn du dich mit Australiern triffst. Je mehr du über die Sitten und Gebräuche der Leute weißt, umso schneller kannst du hier Anschluss finden.
  • Wenn du aus ethischen oder religiösen Gründen manche Speisen verweigerst, erkläre deiner Gastfamilie oder deinem Gegenüber warum. Die meisten Personen werden Verständnis dafür haben und dich nicht verurteilen, wenn sie wissen, warum du ihren Geschmack nicht teilst.

Je länger du in Australien bist, umso leichter wird dir das tägliche Leben innerhalb einer neuen Kultur fallen. Dinge, die dich am Anfang verwirren, fallen dir leicht und du fühlst dich bald wie zuhause. Gebräuche der australischen Kultur, die dir missfallen, musst du nicht annehmen. Vergiss nicht, dass die meisten Australier sehr offen und tolerant sind und stets Verständnis für dich haben werden. Wenn du dich in einer konkreten Situation nicht auskennst oder Hilfe benötigst, sei nicht schüchtern, sondern frag immer gleich nach. Du wirst freundlichen und hilfsbereiten Menschen begegnen, die dir gerne zur Seite stehen.

Das Einleben bei einer australischen Gastfamilie

Leben in einer australischen Gastfamilie

Wenn du dich entschlossen hast, für eine gewisse Zeit eine Schule in Australien zu besuchen, so wirst du einige Zeit in einer australischen Gastfamilie verbringen und auf diese Weise hautnah mit dem täglichen Leben vor Ort in Kontakt kommen.

Bevor die große Reise beginnt, solltest du dir darüber im Klaren sein, dass vor Ort vieles anders sein wird als Zuhause. Dies soll nicht abschreckend wirken, denn anders bedeutet nicht schlechter oder besser, sondern eben einfach nur anders. Nicht umsonst heißt es „Andere Länder, andere Sitten.“ Mit einigen anderen Sitten kommst du vielleicht auf Anhieb sehr leicht klar, bei anderen wird es dir etwas schwerer fallen, dich einzugewöhnen.

Um dir das Einleben in Australien möglichst leicht zu machen, versuchen wir hier, dir den typischen Tagesablauf im anderen Land zu beschreiben.

Da das Schulsystem in Australien ein Ganztagsschulsystem ist, sind die australischen Jugendlichen bis circa 15 Uhr oder 16 Uhr in der Schule. Einige von ihnen üben nach der Schule noch einen Nebenjob aus, um ihr Taschengeld aufzubessern. Unter der Woche haben die jungen Australier daher nur wenig Zeit, um gemeinsam mit ihren Freunden etwas zu unternehmen.

Die ausländischen Schüler werden unter der Woche die Abende daher in der Regel mit ihrer Gastfamilie verbringen. Auch an den Wochenenden wird oft im Familienkreis etwas unternommen. Typisch australisch sind dabei Outdoor-Aktivitäten wie Angeln oder Surfen. Ob und wie oft solche Aktivitäten am Wochenende stattfinden, hängt jedoch stark von der Unternehmungslust der Gastfamilie ab. Wenn du dich für einen Schüleraustausch in Australien anmeldest, solltest du daher deine Interessen möglichst genau beschreiben, damit eine passende Gastfamilie gefunden werden kann.

Am Wochenende ist auch Zeit, um mit anderen Jugendlichen etwas zu unternehmen. Dazu gehören Kino, Burger essen oder eine Party bei Freunden. Dabei ist der Konsum von Alkohol etc. selbstverständlich verboten. Auch Discobesuche sind für Jugendlichen unter 18 Jahren nicht erlaubt und auch nicht üblich.

Unter 16-Jährige müssen sich in Australien unter Umständen auf eine strengere „Kontrolle“ in der Gastfamilie gefasst machen, als sie dies von Zuhause gewohnt sind, da man dort in diesem Alter noch als Kind gilt, das dementsprechend kontrolliert und erzogen werden muss. Die Erlaubnis, eine Party bei Freunden zu besuchen, wird von der erziehungsberechtigten Gastfamilie oft nur erteilt, wenn diese die Gastgeber der Party kennen (und auch mögen). Die Gastfamilie wird unter Umständen auch versuchen, dich als noch „unmündigen“ Jugendlichen bei der Wahl der „richtigen Freunde“ zu unterstützen bzw. dir bei der Entscheidung, mit wem du befreundet sein willst, zu „helfen“.

Wie oben erwähnt: Diese Worte sollen dazu dienen, dich auf die andere Mentalität in Australien vorzubereiten und dich auf keinen Fall davon abschrecken, den Schritt zu wagen und an einem Austausch in Australien teilzunehmen.

Schließlich sind die Australier zu Recht weltbekannt für die Herzlichkeit, mit der sie Fremde empfangen und ihnen das Einleben erleichtern. Viele Austauschschüler aus aller Welt genießen jedes Jahr ihren Australienaufenthalt in vollen Zügen – und nehmen am Ende ein Stück der „Easy-Going-Mentalität“, die das Leben am anderen Ende der Welt prägt, mit nach Hause.

Probleme mit der Gastfamilie in Australien

Sollte es aber trotzdem mal zu Problemen mit der Gastfamilie in Australien kommen, ist der Homestay Coordinator dafür zuständig gemeinsam mit dem Schüler und der Gastfamilie eine Lösung zu finden.

Ein Schuljahr im Ausland kann der Höhepunkt eines Teenagerlebens werden - oder eine Katastrophe. Die Nachfrage ist so groß, dass so manche Veranstalter es bei der Auswahl der Gastfamilien mitunter nicht so genau nehmen.

Jeder vierte Austauschschüler hat nach einer Umfrage der STIFTUNG WARENTEST während seines Aufenthaltes die Familie gewechselt, mitunter sogar mehrmals.  Damit waren jedoch mehr Familien in den USA und UK gemeint.

In Australien und Neuseeland gibt es da weniger Probleme, da strenge Bestimmungen von Seiten der Schulen und High Schools und dem Education Department für Gastfamilien existieren. Probleme die es mit der australischen Gastfamilie geben könnte beruhen eher auf die verschiedenen Kulturkreise und Traditionen.

Australische Familien sind in der Regel deutlich gastfreundlicher als man das von Deutschland, der Schweiz oder Österreich gewöhnt ist. Auch unternehmen die Familien viel zusammen mit dem Gastschüler, organisieren Ausflüge, BBQ's etc. Du wirst Dich wahrscheinlich wundern, dass es in Australien nicht üblich ist mit 16 abends in die Disco zu gehen. Auch kann es passieren, dass Dich Deine Gastfamilie richtig bemuttert, von der Schule abholt, Deine neuen Freunde aussucht, eine Party mit den neuen Freunden für Dich organisiert...

In den USA oder England sieht es da in manchen Fällen nicht so rosig aus und es gibt nicht so strenge Kontrollen bei der Auswahl der Gastfamilien.  

Mit der Gastfamilie steht und fällt der Erfolg des Austauschjahres. Die 786 Schülerinnen und Schüler, deren Erfahrungen die Stiftung Warentest ausgewertet hat, waren in der überwiegenden Mehrzahl begeistert von ihrem Aufenthalt. In Einzelfällen machten sie allerdings drastische Erfahrungen. Die Tester vermuten, dass die Nachfrage so groß ist, dass bei der Auswahl der Familien auch solche mit geringer Eignung akzeptiert werden.

In Australien sollten solche Vorkommnisse den Schülern durch die strengen Kontrollen erspart bleiben.

Gastfamilie in Australien oder Internat

Gastfamilien in Australien

Die Unterbringung in einer Gastfamilie oder in einem Internat

Grundsätzlich ist die Unterbringung in einer Gastfamilie für Austauschschüler empfehlenswert: Man wird selbstverständlich in das Familienleben eingebunden und bekommt so Einblick in das täglich Leben in Australien. Das Eintauchen in die fremde Kultur und auch das Erlernen und Verbessern der Sprachkenntnisse werden so erleichtert. Schüler, die in einer Gastfamilie untergebracht sind, machen oft größere Fortschritte, da sie ihr gesamtes Alltagsleben auf Englisch meistern müssen und so rasch einen großen Vokabelschatz aufbauen.

Die Unterbringung in einer Gastfamilie ist aber auch eine soziale Bereicherung. Als Austauschschüler steht man vor der Herausforderung, mit bisher fremden Menschen zusammenzuleben, plötzlich hat man „neue“ Eltern und Geschwister.

Dass diese Erfahrung ein gewisses Maß an Toleranz und Einfühlungsvermögen auf beiden Seiten erfordert, ist klar. Von den Austauschschülern wird eine geringe Mithilfe im Haushalt erwartet, die Gastfamilie wird sich im Gegenzug bemühen, die Privatsphäre der Austauschschüler zu respektieren und ihnen möglichst viel von ihrem Land und ihrer Kultur zu zeigen.

Der Aufwand wird aber belohnt: Man hat als Austauschschüler in einem fremden Land ein soziales Netz, Menschen, an die man sich in jeder Lage wenden kann. Auch lernt man über den Freundeskreis der Gastfamilie verschiedenste Australier und Australierinnen kennen, was gerade in einem multikulturellen Land wie Australien sehr bereichernd ist.

Ein weiterer Vorteil ist, dass in einer Gastfamilie untergebrachte Austauschschüler die Gelegenheit haben, an den Familienausflügen ihrer Gastfamilien teilnehmen und so viel von Australiens sehenswerter Landschaft und Kultur kennen lernen. Die Gastfamilie stellt Kost und Logis zur Verfügung, weitere anfallende Kosten (etwa für Eintrittskarten) müssen von den Austauschschülern selbst bezahlt werden.

Die Kosten für die Unterbringung in einer Gastfamilie können individuell variieren, belaufen sich aber ungefähr auf 150$ pro Woche für ein Zimmer ohne Verpflegung, 170$ für ein Zimmer mit Frühstück, wobei Küche und Geschirr der Gastfamilie benutzt werden dürfen, 220$ für ein Zimmer mit Frühstück und Abendessen, am Wochenende auch Mittagessen, 240$ für ein Zimmer mit täglichem Frühstück, Mittag- und Abendessen. Empfohlen wird ein Zimmer mit Frühstück und Abendessen, da australische Schüler meist bis ca. 16.00 in der Schule sind und dort die Möglichkeit haben, ein Mittagessen einzunehmen.

Da die Gastfamilie in Australien die Austauschschüler aus idealistischen Gründen aufnehmen, sind sie auch wirklich daran interessiert, ihren Austauschschülern möglichst viel von der lockeren australischen Kultur und Lebensart mitzugeben. Auch kann man sich darauf verlassen, dass sich die Gastfamilie auf das Zusammenleben freut und dem Austauschschüler ein warmer, herzlicher Empfang bereitet wird.

Aber auch die Unterbringung in einem Internat hat einige Vorteile. Die Austauschschüler sind plötzlich auf sich allein gestellt und sind praktisch dazu gezwungen, auf eigenen Beinen zu stehen. Obwohl es natürlich auch im Internat Aufsichts- und Ansprechpersonen gibt, die jederzeit zur Verfügung stehen und auch kontrollieren, ob sich die Schüler zu den vorgegebenen Zeiten im Internat befinden, entwickeln Austauschschüler in einem Internat eine ungeahnte Selbstständigkeit.

Für die schulische Organisation steht den Austauschschülern ein Tutor zur Verfügung, der sie zum Beispiel bei der Auswahl der Kurse berät. Die Freizeitgestaltung wird von den Austauschschülern selbst organisiert, wobei es an den australischen high-schools ein umfangreiches Angebot an außerschulischen Aktivitäten gibt. Ohnehin findet in Australien – ähnlich wie in den USA – ein Großteil der Freizeitaktivitäten in der Schule statt.

Auch haben in einem Internat untergebrachte Austauschschüler die Möglichkeit, von früh bis spät mit ihren Freunden zusammen zu sein, was vor allem für Einzelkinder eine sehr schöne Erfahrung ist. Es ist durch das ständige Zusammenleben, das gemeinsame Frühstück und Abendessen im Speisesaal einfach, Kontakte mit australischen Schülern zu knüpfen.

Die Anstandsregeln in einer Gastfamilie in Australien

Gastfamilien in Australien - Insidertipps

Gastfamilien in Australien – Was gut ankommt, was nicht.

Gastfamilien sind so unterschiedlich wie Leute nun mal sein können. Du kannst aber davon ausgehen, dass sie sehr gesellig und interessiert an anderen Kulturen sind. Vielleicht betreibt deine Familie ein libanesisches Take-Away Café oder ein türkisches Spezialitätenrestaurant oder sie arbeiten im Bankenbereich und haben schottische Vorfahren, es kann auch ein irischer Gebrauchtwagenhändler sein. Unter den fast 23 Millionen Einwohnern sind alle Nationalitäten vertreten. Oftmals sind sie selbst in jungen Jahren in Europa unterwegs gewesen und manche haben vielleicht europäische Wurzeln. Letztlich hat die australische Kultur aber britische Wurzeln, was sich in der englischen Sprache und dem kleinen Union Jack in der linken Ecke ihrer Staatsflagge zeigt. Den größten Einfluss all der anderen Einwanderer findest du im Food Sektor. Freu dich auf die Abwechslung zum lappigen Macka Pappkarton-Burger.

Halte die Augen und Ohren offen, schau wie deine Familie lebt und versuche, dich an zu passen. Warte ab, bis man dich fragt und Interesse zeigt, bevor du Leute mit Informationen über dein Land zuschüttest. 

  1. Versuche, dir das Händeschütteln zu verkneifen, es ist auf familiärer Ebene nicht verbreitet.
  2. Zieh deine Schuhe unaufgefordert am Eingang aus, auch wenn deine Gastgeber meinen, es sei nicht notwendig.
  3. Als Zeichen guten Benehmens spüle deine Tasse, Glass oder Teller am Ende einer Mahlzeit in der Küche kurz unter fließendem Wasser ab. In diesem heißen Land trocknet alles schnell an, daher ist es allgemein üblich und kommt gut an, auch wenn es Wasser verschwendet.
  4. Mach dein Bett gleich nach dem Aufstehen und du machst einen guten Eindruck.
  5. Auf gar keinen Fall solltest du im Haus rauchen. Check ab, ob es im Garten oder auf der Veranda ok ist.
  6. Alkoholkonsum ist streng geregelt, mach dich schlau und halte dich daran. Wenn du unter 18 Jahre bist, kannst du es vergessen.

Man soll ja nicht verallgemeinern, aber die meisten Australier sind recht relaxt, was hier auch ‚laid back‘ genannt wird. Sie sind freundlich und umgänglich, haben aber ihre empfindlichen Seiten. Kritik gehört dazu. Aussies können Kritik schlecht vertragen, nobody is perfect. Selbst konstruktive Bemerkungen sind nicht unbedingt erwünscht.

Keiner interessiert sich dafür, was in Europa oder Deutschland so viel besser ist oder läuft. Vielleicht liegt es an ihrer Geschichte als Strafkolonie,  was einige Bremsspuren in der australischen Psyche hinterlassen hat. 

Im Vergleich zu den europäischen Ländern, die sich wie gesetzte, reife Erwachsene benehmen,  kann man sich dieses Land wie einen Teenager vorstellen. Spontan und unbändig, manchmal herrlich verrückt, aber auch unreif und irre lebendig.  Zeige ehrlich, was du toll findest und was dich an Australien begeistert. Egal was es ist, ob du Aussie Rules super findest oder die saubere Luft, tolle Landschaft,  die Strände, irgendwelche sonderbaren Tiere oder sonst etwas, wenn etwas dich begeistert, das kommt immer gut an. Ist ja auch so ungewöhnlich nicht.

Gastfamilien Australien - Verhaltensregeln

Gastfamilien Australien - Verhaltensregeln für Austauschschüler

Verhaltensregeln für den Aufenthalt bei einer australischen Gastfamilie

  • Die wohl wichtigste Regel lautet: Wenn Du unsicher bist, ob etwas erlaubt ist oder nicht, frage am besten nach. Deine Gastfamilie, Lehrer, Mitschüler und Freunde werden Verständnis dafür zeigen, dass Du neu in Australien bist und noch nicht genau über alle Gepflogenheiten Bescheid weißt und Dir gerne Auskunft geben.
  • Auch zeugt Nachfragen immer von Interesse für das Gastland und macht deshalb einen positiven Eindruck.
  • Sei immer freundlich! In Australien sind die Menschen – ähnlich wie in England – freundlicher als in den meisten europäischen Ländern. Verwende daher besser einmal zu oft „please“ und „thank you“ als einmal zu wenig.
  • Zeige Deiner Gastfamilie von Anfang an, dass Du sie und die von der Familie aufgestellten Regeln respektierst.
  • Informiere Deine Familie immer, wann Du nach Hause kommen wirst. Ruf an, wenn es einmal länger dauern sollte, da sich Deine Gastfamilie sonst Sorgen macht.
  • Solltest Du einmal auswärts essen wollen, informiere Deine Gastfamilie am Besten am Vortag.
  • Es wird von den meisten australischen Familien sehr ungern gesehen, wenn Du unangemeldeten Besuch mit nach Hause bringst. Lege am Besten gemeinsam mit Deiner Gastfamilie Zeiten fest, an denen Dich Deine Freunde besuchen dürfen und informiere die Familie vor den Besuchen.
  • Es wird von den meisten Gastfamilien erwartet, dass Du Deine Wäsche selbst wäschst und bügelst. Lege gemeinsam mit der Familie Zeiten fest, an denen Du Waschmaschine, gegebenenfalls Trockner und Bügeleisen benutzen darfst.
  • In Australien herrscht oft Wasserknappheit, dusche deshalb nie länger als fünf Minuten und drehe den Wasserhahn ab, während Du Dir die Zähne putzt. Solltest Du Dein Badezimmer mit anderen Familienmitgliedern teilen, ist es ratsam, feste Badezimmerzeiten festzulegen.
  • Die Nichtrauchergesetze in Australien sind sehr streng! Die meisten Haushalte in Australien nicht Nichtraucherhaushalte, ebenso ist in den meisten Restaurants und an den meisten öffentlichen Plätzen Rauchen strengstens verboten. Solltest Du RaucherIn sein, achte bitte darauf, niemals in einem Nichtraucherhaushalt zu rauchen. Deine Gastfamilie gibt Dir bestimmt gerne Ratschläge, wo Du außerhalb des Hauses rauchen kannst.
  • Frage immer, bevor Du Telefon, Fax oder Internet benutzt. Für Telefongespräche wirst Du extra bezahlen müssen, was das Internet betrifft ist es günstig, sich auf eine Pauschale zu einigen.
  • Es wird von Dir eine geringe Mithilfe im Haushalt erwartet (unabhängig davon, ob Du männlich oder weiblich bist). Deine Aufgabe ist es, Dein Zimmer sauber zu halten, Dein Geschirr abzuräumen sowie andere kleinere Arbeiten zu verrichten. Da Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft in Australien großgeschrieben werden ist es besser, Du hilfst einfach freiwillig mit, bevor Du dazu aufgefordert wirst.
  • Wenn Du mit Deiner Gastfamilie einen Ausflug machst zahlt die Familie für Unterkunft und Essen. Für alle anderen Ausgaben wie z.B. Eintrittskarten musst Du selbst aufkommen.
  • Vergiss nicht, das Licht auszumachen, wenn Du einen Raum verlässt. Dies gilt auch für TV-Geräte und Radios, wenn Du sie nicht mehr benutzt.
  • Sei ehrlich! Wenn Du ein Problem, ein Anliegen etc. hast, sprich Deine Gastfamilie direkt darauf an. Meist können durch eine kleine Aussprache größere Konflikte vermieden werden. Solltest Du über ein Problem nicht mit Deiner Gastfamilie sprechen können, wende Dich an Deine Austauschorganisation.

Gastfamilien Australien - Erfahrungsberichte

Homestay in Australien Erfahrungsbericht

Ankunft als Austauschschüler in Australien bei meiner australischen Gastfamilie - First Day Survived

Nach 26std Flug- und Wartezeit steige ich am wohl kleinsten Flughafen der Welt aus; über mir strahlend blauer Himmel bei ca 14°C. Das Gepackband hat eine sagenhafte Länge von 5m - mehr ist auch nicht nötig da ich mit zwölf anderen Passagieren in einem busähnlichem Flieger mit Rückbank und ohne Toilette geflogen war - und nicht weit davon entfernt stehen zwei Menschen. Der eine ist rundlich und erinnert an den australischen Weihnachtsmann, der Andere deutlich jünger aber mit den gleichen Gesichtszügen. Sie begrüßen mich freundlich, erkundigen sich nach meinem Wohlbefinden und bringen gemeinsam mit mir mein Gepäck zu Ihrem Auto.

Auf dem Weg zu Ihrem Haus fällt auf, dass kein Gebäude in dieser Stadt mit doch 60.000 Einwohnern mehr als ein Stockwerk zu haben scheint, was den Überblick über Dichte und Ausdehnung der Stadt erheblich erleichtert. Mein Eindruck wird immer wieder unterbrochen von kleineren Panikattacken meinerseits, nämlich wenn das Auto bei einer Abzweigung wieder einmal mitten auf die Verkehrsinsel zuzusteuern scheint, bis ich endlich realisiere, dass wir links an selbiger vorbei fahren, anstatt uns wie gewohnt rechts einzuordnen.

Nach ein wenig Smalltalk über meinen Schüleraustausch in Australien und etwa 10min Fahrt hält das Auto in einer Einfahrt eines einfachen aber beschaulichen Hauses. Auf der Treppe begrüßt mich ein Inselbewohner -den ich mangels Kenntnis des Fachterminus Echsengeckowaran nenne - von circa einem halben Meter Länge. Da er sich offensichtlich einen Dreck um meine, eigentlich weit über die Grenzen von New South Wales hinaus bekannte und auch ersehnte, Ankunft schert (dieser Narr) betrete ich, nicht ohne ihn eines strafenden Blickes gewürdigt zu haben, mein Heim für die nächsten Tage. Mir wird ein kleines, schmuckes Zimmer zugewiesen und nachdem die Hausherrin mich auf ein Glas Wasser eingeladen hat und mehr oder weniger ähnliche Fragen wie ihr Gatte und ihr Spross zuvor stellte, begebe ich mich in eben dieses Zimmer und richte mich häuslich ein.

Gegen Abend dann, und nach einem Mittagessen in der Stadt und ein paar Stunden Schlaf, nimmt mich Josh (das ist der Name des Familienjüngsten) mit zu einem Treffen mit seinen Freunden im Haus eines Ihresgleichen. Dort findet eine Art sportliches Kräftemessen auf der Wii-Konsole statt, das sowohl befremdlich als auch amüsant ist. Die Gruppe nimmt mich freundlich auf, wenngleich sie mich nicht von vornherein als ihren neuen Anführer zu akzeptieren scheint - hier liegt noch Arbeit vor mir.

Nach einem spannenden Wettstreit mit zwischenzeitlicher Pizzapause (Barbecue-Pizza ist das geilste was ich jemals gegessen habe!) fahren wir zurück, wo nach einem kurzen Begrüßen zwei weiterer Familienmitglieder Jetlag und die Anstrengungen des Tages meine Augenlider in die Knie zwingen.