Backpacker Australien Insidertipps - Backpacking in Australien mit Go To Australia - Wer als Backpacker in Australien leben und arbeiten möchte findet hier viele Informationen.

Australien Backpacker Jobs

Australien Backpacker Jobs

Die australische Wirtschaft ist auf die Backpacker angewiesen, viele Farmen könnten ohne die Arbeiter aus Übersee nicht überleben. Doch inzwischen ist das Land so überlaufen, dass es gerade in den Millionenmetropolen Melbourne und Sydney immer schwieriger wird, einen Job zu bekommen. Allein über 50.000 Deutsche kommen jährlich nach Down Under, um dort umher zureisen und nebenbei ihr Reisebudget aufzubessern. Die Workinghostels sind oft schon 3 Wochen vor Saisonbeginn restlos ausgebucht. Und man darf auch nicht vergessen, dass die meisten Australier die Backpackerjobs nicht machen wollen und deshalb so hoher Bedarf an Arbeitern von außerhalb besteht. Auf keiner der 5 Farmen, auf denen ich gearbeitet habe, war ein australischer Pflücker tätig. Und auch das Küchenpersonal auf einem Restaurantschiff in Brisbane, auf dem ich 10 Tage lang als Küchenhilfe beschäftigt war, stammte aus allen erdenklichen Nationen, nur nicht aus Australien.

Erschwerend kommt hinzu, dass vor allem Neuseeländer, Briten und Iren gegenüber den anderen Rucksacktouristen den entscheidenden Vorteil besitzen, dass sie Muttersprachler sind und somit leichter an etwas anspruchsvollere Jobs kommen. Ansonsten bringen Work and Traveller mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder mit Erfahrungen im Gastronomie-Bereich die besten Voraussetzungen mit. Jedoch muss man hierfür spezielle, gesetzlich vorgeschriebene Zertifikate erwerben, die ca. 90 Dollar kosten. Arbeiterbedarf besteht zudem in den Minen in Westaustralien und im Baugewerbe.

Insgesamt sollte man bei der Jobsuche in Australien flexibel sein und sich darauf einstellen, auch Arbeiten ausüben zu müssen, die man zu Hause wohl unter keinen Umständen machen würde.  Einige Jobs aber auch richtig Spaß, beispielsweise hatte ich das Glück, einen Tag auf einem Golfplatz zu arbeiten und dort mit einem Golfwagen umherzufahren und Getränke zu verteilen.    Auch ein Job in einer Baumschule hat mir viel Spaß bereitet und bei der Arbeit als Küchenhilfe konnte ich viel lernen.

Dennoch sollte man vorsichtig sein und nicht aus der Verzweiflung heraus jeden Job annehmen, der einem geboten wird. Vor allem von Schwarzarbeit sollte man die Finger lassen, da diese recht streng geahndet wird.

Fazit: Wer wirklich sucht und sich bemüht, der findet in den allermeisten Fällen auch Arbeit. Es werden jedoch Ausdauer und Geduld abverlangt, und auch von dem Traum „das große Geld“ zu machen, sollte man sich verabschieden. In den meisten Fällen reichen die Ersparnisse um einige Wochen davon zu leben, doch wirklich große Sprünge kann man davon nicht machen. Doch jeder Job ist eine Erfahrung, die einem keiner nehmen kann.

Leben als Backpacker in Australien

Leben als Backpacker in Australien - Vor- und Nachteile

Das Leben als Backpacker bringt so manchen Vor-  aber auch Nachteil mit sich. Zuerst einmal muss man in gewisser Weise schon der Typ für diese Art von Reisen sein. Wer nur recht schlecht auf Luxus, schöne Hotelzimmer, Pools, täglich frische Wäsche, weiche Betten und verwöhnende Kosmetika verzichten kann, sollte sich vorher überlegen, ob eine Tour mit einem Rucksack auf dem Rücken das Richtige für ihn ist.

Als Backpacker bleibt man in der Regel nicht sehr lange an ein und demselben Ort. Daraus ergibt sich schon einer der wichtigsten, um nicht zu sagen DER wichtigste Vorteil. Man reist flexibel und sieht mehr von Land und Leute. Denn als Backpacker bucht man nur sehr selten im Voraus die Schlafgelegenheiten, so kann man recht spontan seinen Aufenthaltsort wählen- ganz nach dem Motto: hier gefällt es mir, hier bleibe ich.

Umgekehrt kann man natürlich auch schnell weiterziehen, wenn einem ein Ort, eine Stadt oder eine Gegend nicht so zusagt. Außerdem sind die Nachtlager meist billiger, wenn man sich vor Ort in ein  Backpacker-Hostel einbucht, auf einem Campingplatz sein Quartier aufschlägt, oder aber, für die ganz harten unter den Backpackern, in freier Wildbahn übernachtet (hierbei gilt allerdings sich vorher ausführlich zu informieren wo man tatsächlich wild campen kann und darf, da es sonst gefährlich werden oder hohe Strafen hageln kann).

Das Backpacker-Leben ist recht abwechslungsreich, spontan und sehr unterhaltsam. Meist trifft man eine Menge Gleichgesinnter, mit welchen man sehr viel Spaß erleben kann. Alles ist recht ungezwungen. Man lernt sich kennen, mag sich leiden und beschließt vielleicht sogar ein Stück gemeinsam zu reisen, weil man im Gespräch festgestellt hat, dass man in dieselbe Richtung will.

Durch solche spontanen Zusammenschlüsse erlebt man nicht nur mehr und hat Unterhaltung, sonder kann gleichzeitig auch noch eine ganze Menge Geld sparen, indem man sich z.b. die Benzinkosten für die Fahrt teilen kann. Darüber hinaus hat so schon die eine oder andere Freundschaft begonnen.
Allerdings sollte man, wie gesagt eine offene Persönlichkeit haben, um die Vorzüge des Backpacker Lebens genießen zu können.

Denn wer nicht gerne mit anderen Menschen zusammen ist oder sich durch deren Anwesenheit gar gestört fühlt, hat auf seiner Reise als Backpacker nicht viel zu lachen. Hier begegnet man unwillkürlich fast täglich einer Menge Menschen aus allen Nationen der Welt.

Oft lebt man in Hostels auf engem Raum zusammen. Man teilt sich manchmal mit bis zu 15 Personen oder mehr das Zimmer und hat selten Zeit und Raum für sich. Ein weiterer Nachteil kann, vor allem für die weiblichen Reisenden, im begrenzten Gepäck gesehen werden.

Durch das Rucksackreisen ist man bei der Auswahl der Kleidungsstücke, Schuhe und Assesoires häufig sehr eingeschränkt. Da kann man auf einmal nicht mehr zu jedem Paar Schuhe die passende Handtasche mit sich nehmen. Vielmehr gilt es hier das Gepäck so leicht und knapp wie möglich zu halten, denn man muss die ganzen Dinge ja auch auf seinem Rücken tragen.

Außerdem kommt es bei dieser Art des Reisens in erster Linie darauf an, für die unterschiedlichen Situationen, Klimate und Regionen die richtige Kleidung zu haben- also ist das Augenmerk auf funktionale Kleider zu richten. Und dabei noch, je weniger, desto besser. Nicht jedermann, noch weniger „jederfrau“ kann und will so reisen.

Man sieht also, so ein Leben als Backpacker hat immer zwei Seiten, welche gegeneinander abgewogen werden wollen. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass es auf jeden Fall eine Menge Spaß mit sich bringt und ein einzigartiges Erlebnis darstellt.

Backpacking Australien ist ein unglaublich befreiendes Gefühl

Backpacking in Australien - mit dem Rucksack die Welt erkunden

Australien und Neuseeland bieten viele Möglichkeiten, ohne großen Stress mit dem Rucksack zu reisen.

Der Rucksack sollte unbedingt leicht und handlich sein. Als Backpacker in Australien oder Neuseeland unterwegs zu sein bedeutet mehr als einfach Urlaub machen.

Man ist auf Tour, unterwegs, ständig am Entdecken und Erleben. Man taucht ein in eine neue Welt - und in das Leben der Menschen dort.