Sydney Reisecheckliste

Bevor man nach Sydney reist, sollte man sich rechtzeitig um die ganzen Formalitäten kümmern und lieber rechtzeitig als zu spat damit anfangen.

Je nachdem ob man nur zum Reisen kommt, ode rein Praktikum absolviert ist es wichtig vor Antritt der Reise am besten noch In Deutschland die Bewerbungsunterlagen auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu überprüfen. Zu einer englischen Bewerbungsmappe in Australien gehören: ein Coverletter (Anschreiben), ein CV mit einem Passbild (englischer Lebenslauf), sowie eine Übersetzung der Zeugnisse.

Weiterhin sollte ein gültiges Visum 6 Wochen vor Anreise beantragt werden. Die Überprüfung des eigenen Reisepasses auf Gültigkeit ist ebenso wichtig, damit man am Flughafen keine bösen Überraschungen erlebt.

Wer mit dem Auto fahren möchte sollte zunächst bedenken, das man in Australien links fährt und nicht wie in Deutschland rechts. Des Weiteren sollte man im Besitz eines internationalen Führerscheines sein sollte, um fahren zu dürfen.

Bei der passenden Kleidung sollte man - egal welche Jahreszeit- auf jeden Fall an eine dünne Jacke, am Besten eine Regenjacke, denken. Und natürlich auch einen kleinen Schirm, den man sicherheitshalber immer in seiner Handtasche dabei haben sollte. Und der sogenannte Zwiebel Look also Top, Strickjacke und leichte Sommerjacke sind gerade im Frühling (September / Oktober) sehr wichtig, um sich nicht zu erkälten. Da gerade die Bürogebäude oder auch Einkaufszentren immer ihre Aircondition anhaben, oder es abends sehr schnell dunkel wird (17/18 Uhr), es noch sehr windig ist und man sonst schnell krank wird.

Für Sydneys Nachtleben sollte ein schicker Dress und bei Frauen Highheels nicht fehlen. Dabei wäre hier noch zu erwähnen, das in Sydney eigentlich es gar kein overdressed gibt. Denn umso schicker, desto besser. Wer beruflich in Sydney unterwegs ist, für den sind Business Kleidung zu 99, 9 % Pflicht. Von Montag bis Donnerstag ist hier ein sogenannter dress code angesagt. Egal in welcher Branche man arbeitet, von Apotheken und Banken, über Versicherungen bishin zu Berufen im normalen Office. In manchen Firmen darf man Freitag dann das anziehen was man möchte, also ganz normal T-Shirt und Jeans.

Für europäische Geräte wie beispielsweise der eigene Laptop, Handy, Iphone, Ipod oder auch den Föhn sollte man sich entweder vorort oder schon vor Abreise einen für Australien gültigen Adapter kaufen.

Wenn man all das beachtet hat, steht einem schönem Aufenthalt und einer guten und sicheren Reise nichts mehr im Wege. Viel Spass in Sydney!

© Frances T.

Sydney Reisevorbereitung

Eine Reise nach Sydney sollte gut geplant und keineswegs spontan unternommen werden. Der Urlaub am fünften Kontinent kann nicht mit einem Roadtrip durch Europa verglichen werden, da vor Reiseantritt viele Fragen geklärt werden müssen.

Um den Preis des Vergnügens halbwegs in Grenzen zu halten, sollte der Flug so früh wie möglich gebucht werden. Wichtig ist es dabei, Flugpreise aus dem Internet und von verschiedenen Reisebüros zu vergleichen und die Anzahl der Stops zu beachten. Der zirka vierundzwanzigstündige Flug erfordert nämlich mindestens einen Stop, jedoch sind bis zu drei Stops auf dieser Reisestrecke keine Seltenheit.

Desto mehr Stops stattfinden, umso länger dauert die Anreise, doch der Preis wird dadurch niedriger. Die häufigsten Umstiegsdestinationen sind Dubai, Singapur, Bangkok und Taipei. Da auch diese asiatischen Städte ihren Reiz haben, bietet sich ein Stop Over, also zum Beispiel ein dreitägiger Citytrip an, der auch die Flugstrapazen nach Australien minimiert. Jedoch sollten die erforderlichen Einreisebestimmungen und Visa für das Zielland im Vorfeld bekannt sein.

Normalerweise dürfen sich Touristen in Australien bis zu drei Monate aufhalten. Wer seinen Trip jedoch verlängern möchte, sollte bereits vor Abreise ein erweitertes Touristenvisum (6 oder 12 Monate) beantragen. Diese Option wird jedoch nur Reisenden gewährt, die die Vorgaben der australischen Botschaft erfüllen. Dazu gehören zum Beispiel Kontakte in Australien, eine Einladung befreundeter Australier, eine private Krankenversicherung und die Bestätigung der finanziellen Voraussetzungen.

Mit dem Touristenvisum ist der Besuch einer Sprachschule bis zu drei Monate möglich, Jobben ist jedoch untersagt. Dafür wäre ein Occupational Trainee Visa oder ein Work and Travel Visum nötig. Diese Visa sollten ebenfalls einige Monate im Voraus beantragt werden.

Danach sollte die Reiseroute festgelegt werden. Je nach Reisedauer kommen nämlich unterschiedliche Reisestrecken infrage. Reiseführer und –videos können bei der Auswahl der Route eine Hilfe sein. Wer in kürzester Zeit möglichst viel sehen möchte, sollte zwischen den einzelnen Stationen fliegen und nicht mit dem Auto fahren. Die berühmte Dreieckstour (Sydney – Ayers Rock – Cairns) ist das beste Beispiel dafür. Vergünstigte Inlandsflüge bekommt jeder, der mit Qantas kommt.

 

Die klassische Autoroute für Anfänger zieht sich von Sydney nach Cairns die Ostküste entlang. Die Kilometerabstände zwischen den einzelnen Attraktionen sind nicht so groß wie an der Westküste und die Straßen eignen sich auch für normale PKW. Diese Route eignet sich perfekt, um Australien kennenzulernen und birgt weniger Gefahren als Routen durchs Landesinnere, dem Outback. Um nicht jeden Tag nach einer Unterkunft für die Nacht suchen zu müssen, bieten viele Autovermieter Campervans mit inkludierter Schlafmöglichkeit und Miniküche an.

Durch das Schlafen im Van erhöht sich die Flexibilität der Reisenden, zusätzlich ergeben sich Kostenvorteile. Preisvergleiche zwischen verschiedenen Anbietern sind unabdingbar, außerdem sollten auch die einzelnen Versicherungen für die Automobile überprüft werden. Generell kann man davon ausgehen, dass sich die Kosten bei Abholung des Fahrzeugs noch einmal erhöhen, da bestimmte Versicherungen bzw. Mobiliar noch nicht im Preis inkludiert sind. Jede/r Fahrer/in benötigt außerdem einen internationalen Führerschein, um ein Auto in Australien lenken zu dürfen. Diesen bekommt jeder Führerscheininhaber relativ problemlos beim heimischen Automobilclub.

Reisende, die sich in den Busch und Regenwald wagen möchten, sollten sich im Vorfeld über eine Tetanusimpfung Gedanken machen. Impfungen für Australien sind aber nicht zwingend vorgeschrieben

Reisegepäck für Sydney

Generell sollte jeder Reisende so wenig Gepäck wie möglich für den Australientrip einplanen. Es werden meistens ohnehin nur 20 Kilogramm von der Airline erlaubt und in Australien ergeben sich viele günstige Einkaufsmöglichkeiten in angesagten Surferläden. Übergepäck bei der Heimreise verdirbt nicht nur die Laune, sondern kostet unnötiges Geld.

Für Australien eignen sich vor allem Rucksäcke als Gepäcksstücke, da Koffer und Reisetaschen bei längeren Rundreisen zuviel Platz im Auto wegnehmen. Backpackerrucksäcke in Sportgeschäften sind allerdings sehr teuer, im Internet stößt man eher auf Schnäppchen. Outdoorequipment ist online meist günstiger zu haben und es gibt sogar Plattformen mit qualitativ hochwertigen Militärartikeln.

Die wichtigsten Wertgegenstände wie Kreditkarte, Portemonnaie, Digitalkamera, Tickets, Mobiltelefon und Laptop gehören ins Handgepäck, da der Rest bei Anreise verschwinden kann. Flüssigkeiten wie Sonnencreme, Shampoo und so weiter dürfen nur ins Hauptgepäcksstück, das am Check-In-Schalter aufgegeben wird, sollten jedoch am besten vor Ort eingekauft werden, da diese Gegenstände zuviel Gewicht einnehmen. Da die UV-Strahlen in Australien besonders aggressiv sind, eignen sich die inländischen Sonnencremes besser zur Vorbeugung gegen Sonnenbrand. Kiloweise Sonnencreme von Zuhause mitzubringen, hat also gar keinen Sinn.

 

Bei Rundreisen quer durch das Land sollte immer genügend Verbandsmaterial, zumindest Pflaster für leichtauftretende Schürfwunden vorhanden sein. Nach dem Schnorcheln im Great Barrier Reef werden oft Pflaster benötigt, da die Korallen zwar wunderschön, doch leider sehr spitz und scharf sein können. Falls während des Trips ein Notfall auftreten sollte, erreicht man unter der leicht zumerkenden Nummer 000 Feuerwehr, Polizei und die Rettung.

Das richtige Schuhwerk beeinflusst ebenso die Qualität der Reise. Bei längeren Fußmärschen durch den Busch, zum Beispiel in Tasmanien, oder durch den Regenwald in Queensland sind Wander- beziehungsweise Trekkingschuhe empfehlenswert. Schlangenbisse sind zwar sehr selten, mit geeignetem Schuhwerk muss jedoch niemand Angst haben beziehungsweise ständig den Weg im Auge behalten. Bei kleinen Wehwehchen helfen Blasenpflaster.

Wer nachts im Auto übernachtet, sollte unbedingt einen Insektenspray dabei haben, da es nachts nur so an Moskitos wimmeln kann, besonders wenn Regenwälder in der Nähe sind und tropisches Klima herrscht. Die Gegend rund um Sydney leidet im Sommer an einer Kakerlakenplage, also auch in der Großstadtstadt ist der Insektenspray notwendig.

 

Besonders wichtig für den Australientrip ist ein passender Adapter, um elektrische Geräte nutzen zu können. Ein Föhn in Australien ist zwar unnötig, Handy, Kamera und Laptop müssen allerdings ab und zu aufgeladen werden. Ein USB-Stick hilft zur Absicherung der Urlaubsfotos. Wer seinen Laptop zuhause für besser Aufgehoben hält, jedoch ab und zu im Internet surfen möchte, kann dies in den vielen Internetcafès beziehungsweise bei fast jedem Caravanpark tun.

Genügend Bargeld für Australien kann sich jeder bei der eigenen Bank im Vorfeld besorgen. Außerdem ist es günstiger, Euro in Australische Dollar bei der Bank zu wechseln, als beim Geldautomaten in Australien abzuheben. Eine Kreditkarte ist ohnehin ein Muss, da sie als gängigstes Zahlungsmittel auch in nahezu unbewohnten Regionen beinahe überall akzeptiert wird. Die sichere Verwahrung der Kreditkarte und des Bargelds ist das A und O, da alle anderen Gegenstände mühelos in Australien nachgekauft werden können.

Sydney Erfahrungsbericht

Herausforderung 24-Stunden-Flug

Viele Menschen verzichten auf eine Reise nach Down Under, da sie sich die Strapazen der langen Flugzeit und die hohen Kosten der Flüge ersparen wollen. Die Reise ans andere Ende der Welt bedeutet zwar eine immense Anstrengung, doch sobald man australischen Boden betritt, sind die quälende Stunden im Flieger sofort vergessen.

Wir bestiegen unseren Flieger in Wien-Schwechat um 11 Uhr vormittags. Unser Tag begann jedoch um 5 Uhr morgens, da uns noch eine Autofahrt von zwei Stunden bevorstand und Reisende immer mindestens 2 Stunden vorher am Flughafen sein sollten. Zuerst wurde unser Gepäck eingecheckt und die Pässe überprüft. Das Gepäck vorher daheim Probezuwiegen ist ein heißer Tipp, weil bei Übergepäck zusätzliche Kosten anfallen. Nach dem Einchecken verabschiedeten wir uns noch von unseren Familien, da der Zutritt zum Gate nur Flugpassieren gestattet wird. Nach der Sicherheitskontrolle vertrieben wir uns die restliche Zeit in den Duty-Free-Shops bis das Boarding startete. Australienreisende sollten stets bedenken, dass die Einfuhr von Lebensmitteln aller Art strafbar ist und es deshalb wenig Sinn macht, in Duty-Free-Shops am Abflughafen Schokolade oder andere Delikatessen zu kaufen.

 

Die Airline unserer Wahl war diesmal China Airlines. Jede Reise nach Down Under verlangt mindestens einen Stop und wir entschieden uns für diese Fluglinie, da der Stop in Taipei sehr knapp bemessen war und wir keinen weiteren Umstieg in Europa benötigten. Bei unserem letzten Flug mussten wir nämlich in London und in Singapur umsteigen. In der Economy Class ist der Raum rund um den Sitzplatz spärlich und der Komfort lässt für eine so weite Reise zu wünschen übrig. Menschen, die Probleme mit ihren Füßen haben, sollten zuvor an Thrombosebekämpfung denken oder einen Platz in der Business Class buchen, um mehr Beinfreiheit zu genießen. Generell sollten Reisenden gleich welchen Alters während des Flugs ab und zu aufstehen, um die Beine zu stretchen. Zur Verbesserung der Schlafmöglichkeit im Flugzeug ist eine Nackenrolle von Vorteil, die bequem im Handgepäck transportiert werden kann. Bei einem Langstreckenflug sollte man außerdem nie auf ein Halstuch und eine Kopfbedeckung verzichten, da die Klimaanlage niemanden verschont.

Nach über 12 Stunden im Flieger waren wir heilfroh endlich wieder Boden unter unseren Füßen zu spüren. Der Flughafen in Taipei ist überschaubar und verfügt ebenfalls über zahlreiche Duty-Free-Shops. Um Hunger und Durst zu stillen, bedienten wir uns an getrocknetem Beef und chinesischem Tee. Anders als beim letzten Mal haben wir diesmal nämlich nur zwei vollwertige Mahlzeiten an Board erhalten. Nach zwei Stunden ging es dann weiter nach Sydney. Der Flug dauerte wieder um die neun Stunden, wir hatten in China also erst zirka die Hälfte hinter uns. Viele Australienreisende unterbrechen den Trip in Asien, um für ein paar Tage in Thailand, China oder Singapur zu verweilen, da ein solcher Stop over angenehm als auch kostengünstig ist. Oft ist die Sehnsucht nach dem roten Kontinent jedoch schon zu groß, deshalb bietet sich der Stop Over auch auf der Rückreise an. Schließlich konnten wir unsere Flugrestzeit doch noch überbrücken, da die Airline über eine große Auswahl interessanter Entertainmentangebote wie Filme, Show, Musik usw. verfügte. Nach insgesamt über 24 Stunden Reisezeit waren wir allerdings heilfroh, als das Flugzeug Sydney erreicht hatte.

Sydney Flughafen - Ankunft in Sydney

Nach 24 Stunden auf einem winzigen Flugzeugsitz waren wir überglücklich, die Lichter der Großstadt Sydney durch die winzigen Fenster des Flugzeugs zu erblicken. Die Landung verlief reibungslos, jedoch dauerte es eine weitere Stunde bis wir den Airport endlich verlassen konnten. Jeder Passagier musste bereits im Flugzeug einen Zettel ausfüllen, der Auskunft über Herkunft und Gepäck der Person gibt.

Nach der Ankunft stellt sich jeder Reisende in eine Schlange, die zum Immigrationsschalter führt. Einheimische und Neuseeländer haben ihren eigenen Schalter und können sich über kürzere Wartezeiten freuen. Der Sicherheitsbeamte befragt jeden über den Aufenthaltszweck und checkt die erforderlichen Visa. Danach erfolgt die Gepäcksausgabe. Wenn man mit einer großen Maschine aus Übersee anreist, kann es oft länger dauern, bis die Gepäcksstücke auf dem Förderband eintreffen.

Leider mussten wir feststellen, dass unsere Backpackerrucksäcke teilweise offen waren und dass Kleinigkeiten von unserem Gepäck, die wir außen am Rucksack angebracht hatten, fehlten. Verärgert über diesen Vorfall erwartete uns schon die nächste Schlange vor dem Quarantäneschalter. Hier muss jeder Passagier seinen im Flugzeug ausgefüllten Zettel herzeigen und die Gepäcksstücke werden auf Lebensmittel, pflanzliche und tierische Inhalte untersucht. Nach dieser Prozedere ist vermutlich jeder froh, die wartenden Angehörigen im Terminal in die Arme zu schließen. Der einzige Wunsch, den wir nach der anstrengenden Flugreise hatten, war eine kalte Dusche.

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