Sydney

Sydney liegt im australischen Bundesstaat New South Wale und ist dessen Hauptstadt. Gleichzeitig ist Sydney die älteste sowie auch die größte Stadt und das größte Finanz-, Handels- und Industreizentrum auf dem gesamten Kontinent Australien.

Gegründet wurde Sydney am „Australian Day“, dem 26. Januar 1788. Die Stadt war damals eine Sträflingskolonie und die erste weiße Siedlung an der Port Jackson Bay. Das Klima in Sydney ist gemäßigt und es ist durchaus kälter sowie regnerischer als vergleichsweise in Brisbane. Um einmal über die Stadt zu blicken begibt man sich am besten auf den Sydney Tower, von dem man aus etwa 305 Metern Höhe hinunter blicken kann.

Wer einen Flecken Grün zum verweilen sucht, geht im botanischen Garten Sydneys spazieren. Zu der Stadt gehören sage und schreibe 70 Strände. Besonders beliebt bei Surfern sind aber Manly Beach und Bondi Beach.

Zudem beheimatet die Stadt eine ganze Reihe von verschiedenen Museen und Galerien und einige Nationalparks finden sich ebenfalls in der Umgebung. Gelegen am pazifischen Ozean gehört zu Sydney auch der größte Naturhafen weltweit. Hier lohnt sich auf jeden Fall eine Hafenrundfahrt! Sydney trägt seit den Olympischen Spielen im Jahr 2000 das Etikett „World City of Sports“ und konkurriert außerdem immer wieder mit Melbourne um den Titel der Sporthauptstadt des Landes.

Die berühmte Oper der Stadt darf bei einem Besuch natürlich nicht ausgelassen werden! Es gibt Führungen durch die Innenräume des Gebäudes und wer noch Karten bekommt sollte sich auch eine Vorstellung nicht entgehen lassen. Zum großen Shopping-Trip in Sydney sind die beiden Einkaufszentren Queen Victoria Building und Strand Arcade die richtige Adresse. Das Vergnügungsviertel von Sydney ist Kings Cross, hier kann man abends gut ausgehen und feiern; erinnert aber ein Wenig an die deutsche Reeperbahn.

Allgemeines zu Sydney

Wollt ihr auch einmal oder wieder einmal im Land down under die größte Metropole des Kontinents besuchen, da sein, wo die olympischen Spiele 2000 ausgetragen worden? Dann sollt ihr zu mindestens wissen, dass Australien einst eine britische Kolonie gewesen ist und unter der Krone Queen Elisabeth 1 viele Europäer immigriert sind. Aus diesem Grund ist die offizielle Amtssprache Englisch und die gegenwärtige Regierungsform eine parlamentarische Monarchie mit der royalen Repräsentantin Queen Elisabeth 2.

Weiterhin muß man wissen, dass die Aborigines die eigentlichen Ureinwohner Australiens sind. Sie haben weit vor den Europäern den bis dahin unbekannten Kontinent besiedelt und mußten vor den gefährlichen Schußwaffen der ersten europäischen Entdecker und Besiedler weichen. Ihre Kultur gehört zu den ältesten Kulturen der Welt und sie haben sich ihre Traditionen und Riten bis heute bewahrt!

Sydney ist zwar nicht die Hauptstadt Australiens, dennoch ist sie eine sehr attraktive Metropole und zu dem die größte Metropole des Kontinents. Mit zahlreichen und abwechslungsreichen Fassaden und Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise dem schalen- oder segelförmigen Opera House, dass nach Angaben des Architekten dem Entfalen einer Orange nach empfunden wurde. Weiterhin der Royal Botanic Gardens, dem drittgrößten botanischen Garten der Stadt, wo der Eintritt sogar frei ist. Auch das Kommerzzentrum Sydneys zeigt im wahrsten Sinne des Wortes Größe mit beeindruckenden Hochhäusern sowie dem Sydney Tower, der mit 308 Höhenmetern einen fabelhaften Rundumblick auf der Aussichtsplatte über die komplette Stadt bietet.

Auf diese Weise kann man bis nach China Town blicken, das chinesiche Viertel der Stadt mit seinem eigenem Charme, was noch einmal die Nähe zum pazifischen Raum unterstreicht. Weiterhin bietet das State Theatre im Zentrum der Stadt mit wechselnden Programmen viel abwechslungsreiche Unterhaltung. Diese wird auch im Unterhaltungsviertel im Gebiet um Darling Harbour geboten. Mit dem Panasonic IMAX-Theatre wird den Besuchern ein unvergeßliches Kinoerlebnis geboten. Auf einer Leinwand von 36 Metern Breite und 25 Metern Höhe, somit 900m² Fläche, die die größte flache Leinwand der Welt darstellt, werden Filme in einer ausgezeichneten Auflösung geboten.

Eine andere naturnahe Seite Australiens findet man im östlichen Stadtteil Paddington, der mit Sandstränden zum Surfen einlädt. Wir beraten euch gern über Australien Sydney und beantworten euch gern all eure Fragen, die ihr an uns über unser Kontaktformular stellen könnt.

Viel Spaß und Freude in Australien Sydney!

Sydney, die Olympiastadt 2000 ist eine der schönsten Städte der Welt mit einer phantastischen Lage an einem weit ausladenen Naturhafenbecken.

Sydney ist eine Traumstadt mitten in der Natur und man wird hier als Tourist verwöhnt: z.B. mit kilometerlange weißen Sandstrände.

Sydney ist immer eine Reise wert. Bekannt und berühmt sind sicherlich das Opera House und die Harbour Bridge, die zum Pflichtprogramm jeden Besuchers gehören.

Sydney wird von ausländischen Studenten überflutet, die hier preiswert Englisch lernen möchten oder für eine Weile studieren wollen. Das Studentenleben ist in Sydney unvergleichlich.

Außerdem finden Studenten in der pulsierenden Stadt ein reichhaltiges Angebot an Kultur, guter Gastronomie und Shoppingmöglichkeiten, oder Sie genießen einfach das mitreißende Flair der Stadt.

Sydney ist übrigens nicht die Hauptstadt Australien's, sondern Canberra. Sydney's kulturelle Vielfalt kommt durch Einwanderer aus den unterschiedlichsten Ländern zustande, einschliesslich einer sehr aktiven Schwulen- und Lesbenszene, deren Jahreshöhepunkt der farbenprächtige Mardi Gras ist - die grösste "Love Parade" der Welt.

Die Hauptstadt des Bundesstaates New South Wales ist für viele Touristen die schönste Stadt der Welt, und ebenso bezeichnen viele Einwohner sie stolz als die Stadt mit der weltweit größten Lebensqualität.

Sydney… schon allein der Klang des Namens ist ausreichend, um bei vielen Reisenden ein Gänsehaut-Gefühl aufkommen zu lassen. Die Schöne an der australischen Ostküste hat aber auch viel zu bieten. In aller Munde ist sie spätestens, seit die Stadt 2000 Austragungsort der Olympischen Sommerspiele war.

Die Wurzeln der Stadt gehen, wie könnte es anders sein in Australien, auf eine englische Strafkolonie zurück. Sydney wurde 1788 gegründet und wuchs im Laufe der Zeit zur größten australischen Stadt heran. Heute leben mehr als 3,6 Millionen Menschen in Sydney und mehr als 4 Millionen in der Metropolregion auf der gigantischen Fläche von 5.000 Quadratkilometern. Und damit der Superlative noch nicht genug: Sydney erstreckt sich zudem um einen riesigen Naturhafen mit einer Küste von etwa 240 Kilometern Länge, den Sydney Harbour.

Das Zentrum der Stadt ist jedoch überschaubar und leicht zu Fuß zu erkunden. Ein Pflichtpunkt für jeden Besucher ist das Opernhaus mit seiner markanten Silhouette. Gleißend weiß schimmert das an die Segel eines Schiffes erinnernde Dach im Sonnenlicht. Aber auch wer ausnahmsweise einmal schlechtes Wetter erwischt hat, braucht sich nicht zu sorgen, sondern kann sich auf einer der einstündigen Führungen durchs Opernhaus mehr über Geschichte und Architektur des Gebäudes erfahren.

Gleich neben dem Opernhaus befindet sich der Royal Botanic Garden. Ein Besuch lohnt sich allemal. Besonders nach einem Einkaufsbummel durch das geschäftige Zentrum Sydneys kann man sich hier wunderbar für einige Augenblicke – oder auch länger – entspannen.

Die Harbour Bridge, Sydneys zweites Wahrzeichen, kann vom Opernhaus aus gut fotografiert werden. Der „Kleiderbügel“, wie die Brücke von Einheimischen gerne genannt wird, kann bestiegen werden – von oben bietet sich eine wunderbare Aussicht auf den Hafen und das Opernhaus. Wenn das Budget etwas kleiner ist, so empfiehlt sich ein Besuch im Brückenpfeiler, der ebenfalls eine gute Aussicht bietet und in dem sich zudem eine Ausstellung zum Bau der Brücke befindet.

Viel zu sehen gibt es auch in Darling Harbour. Der Stadtteil beherbergt Sydneys Aquarium und die Sydney Wildlife World, wo der neugierige Besucher viel über die australische Tierwelt erfahren kann. Seekühe, Schnabeltiere und tropische Fische lassen für eine Weile vergessen, dass man sich in einer geschäftigen Großstadt befindet. Kängurus und Wombats sind in einer dem Outback nachempfundenen Landschaft zu bewundern. Nur einen Steinwurf entfernt befindet sich jedoch ein Kino mit der größten geraden Leinwand der Welt, und auch Restaurants und Museen sind gleich um die Ecke.

Auch die Vororte Sydneys haben einiges zu bieten. Namen wie Bondi und Manly sind bei Surfern in aller Munde. Aber auch für Nicht-Surfer lohnt sich ein Besuch, sei es, um die Wellenreiter zu beobachten, sei es, um einen Spaziergang entlang der Klippen von Bondi Beach nach Coogee zu unternehmen oder den „Bush“ nahe Manly zu erkunden. Und wenn man am Abend erschöpft mit der Fähre von Manly zurück ins Zentrum kommt, so fühlt man sich, als hätte man den Tag gerade meilenweit von Sydney entfernt verbracht. So vielfältig ist die Stadt…

Sydney liegt an einem weiten Naturhafenbecken. Bezeichnet wird sie oft als „Blue Dream“ oder „Paris des Pazifiks“. Zudem heftet Sydney das Etikett „World City of Sports“ an. Das wohl aller spätestens seit den Olympischen Spielen im Jahr 2000, aber auch sonst war und ist die Stadt ständiger Konkurrent mit Melbourne um den Titel der nationalen Sporthauptstadt.

Am sogenannten Australian Day, dem 26. Januar 1788 begann die Geschichte der Stadt als Sträflingskolonie an der Port Jackson Bay. Zudem war diese die erste weiße Siedlung Australiens. Jedes Jahr wird der Australien Day groß gefeiert. Hierfür gibt es ein riesen Fest in Sydneys Hafenbucht.

Praktisch direkt vor der Haustüre der Stadt erstrecken sich lange, weiße Traumstrände. Und die kann man dank des warmen Klimas auch optimal nutzen. In Sydney gibt es überdurchschnittlich viel Sonne! Besonders natürlich im Sommer, der ist hier auch sehr schön warm. Die Winter sind dagegen eher kühl und es regnet relativ oft. Trotzdem kann es in dieser Zeit zu gefährlichen Buschfeuern kommen!Silvester_202006_20_2823_06

Die Bevölkerung Sydneys zählt an die vier Millionen Einwohner – statistisch gesehen lebt jeder fünfte Australier in der Stadt - zeichnet sich aus durch ihre kulturelle Vielfalt aus. Hier leben eine Menge Einwanderer aus den verschiedensten Teilen der Erde. Zudem ist die Schwulen- und Lesbenszene der Stadt recht aktiv. Die genannte kulturelle Vielfalt spiegelt sich auch in den Stadtvierteln wieder. Da gibt es zum Beispiel den „Künstlertreffpunkt“ Paddington, wo auch viele ausgefallene Boutiquen zu finden sind.

Bondi Beach ist vor Allem etwas für Surfer. Von hier aus kann man aber auch eine Küstenwanderung nach Coogee unternehmen. Wer auf Edles steht, der geht zum Shoppen nach Balmain.

Tierfreunde verschlägt es wohl eher in den Taronga Zoo. Party am Abend gibt es reichlich in Kings Cross – dem Vergnügungsviertel von Sydney.

Sydney ist groß! Wie groß die Stadt tatsächlich ist, kann man sich so vorstellen: der Großraum Sydney ist mehr als fünf Mal so groß wie Berlin, nämlich stolze 5000 Quadratkilometer! Aber die Innenstadt mit seinen Sehenswürdigkeiten ist glücklicherweise eher kompakt. An Vororten gibt es stolze 450 um Sydney herum.

In der Skyline von Sydney dominiert die berühmte Oper. Den schönsten Blick auf dieses typische Bauwerk hat man von der Hafenbrücke aus. Im Rahmen einer Hafenrundfahrt kann man die gesamte Stadt vom Wasser aus gut betrachten. Es lohnt sich auch an einer Führung durch das Opernhaus teilzunehmen und erst recht sich eine Vorstellung anzusehen – wenn man noch rechtzeitig an Karten kommt! Ganz in der Nähe der Oper ist der hübsche botanische Garten der Stadt. Dieser lädt zum Entspannen ein.

Für Shopping-Trips eignen die Strand Arcade und das Einkaufszentrum im Queen Victoria Building. Weitere Einkaufsmöglichkeiten gibt es im Hafenbereich Darling Harbour. Zudem stehen hier einige Hotels und es gibt eine Reihe von Restaurants. Die Attraktion ist aber das weltweit größte Aquarium!

Darling Harbour ist durch eine Monorail-Bahn mit der Innenstadt verbunden. Mit dieser Einschienenbahn fährt man nur zwei Kilometer bis dorthin. Will man die Innenstadt gerne einmal von oben sehen, so sollte man sich auf den Sydney Tower begeben. Dieser ist ein Fernsehturm vom knapp über 300 Metern Länge! Damit ist der Sydney Tower das zweithöchste Bauwerk der gesamten Südhalbkugel. Bei klarem Wetter sieht man von hier aus sogar die Blue Mountains, welche um die 80 Kilometer weit weg sind.

Für Wanderer gibt es einen Wanderweg zwischen Vaucluse und Dover Heights, beides exklusive Wohnviertel von Sydney. Der Weg ist drei Kilometer lang und dauert ungefähr eineinhalb Stunden. Auf dem Wanderweg, übrigens Federation Cliff Walk genannt, bieten sich dem Wanderer viele tolle Panorama-Aussichten auf den Pazifik.

Einer der besonders schönen Punkte, die sich auf dem Weg finden, ist die Diamond Bay. Sie besteht auch Sandstein-Klippen, die an die 20 Millionen Jahre alt sind! Ein anderer beliebter Wanderweg ist der „Manly Scenic Walk“ durch die Vororte Spit und Manly. Die Tour ist auf eine Dauer von circa drei bis vier Stunden angelegt. Der führt meist am Wasser entlang, berg auf berg ab durch den Busch und eine super Aussicht bekommt man bei Dobroyd Head.

Seit den Olympischen Spielen des Milleniumsjahres 2000 ist Sydney außer Frage die wohl bekannteste Stadt von Australien. Gleichzeitig gilt sie als „World City of Sports“ und steht damit in andauernder Konkurrenz zu Melbourne um den Titel von Australiens Sporthauptstadt. Neben den genannten Bezeichnungen ist Sydney außerdem noch bekannt als „Paris des Pazifiks“ oder „Blue Dream“.

Sydney liegt an einem Naturhafenbecken und hat seine eigenen wunderschönen Strände. Den berühmten Hafen, Sydney Harbour oder auch als Port Jackson bekannt, kann man sich am besten von der Hafenbrücke anschauen. Die Aussicht ist jener allseits berühmte und auf unzähligen Postkarten abgebildete Blick auf die Oper Sydneys. Diese kann auch besichtigt werden; Führungen werden ebenfalls angeboten. 

Einen Shoppingtrip gefällig? Dann ab in die Innenstadt! So richtig schön einkaufen kann man hier im Queen Victoria Building und in der Strand Arcade. Einen großzügigen Flecken Natur findet sich im botanischen Garten der Stadt. Wer die Innenstadt gerne einmal aus einer anderen Perspektive sehen möchte, schaut auf sie von dem 305 Meter hohen Sydney Tower herab. 

Ein Vergnügungsviertel ähnlich wie die deutsche Reeperbahn gibt es in Sydney
auch: Kings Cross! Andere Viertel sollten aber auch besucht werden. Paddington zum Beispiel, ist ein Künstlerviertel. Hier gibt es eine ganze Reihe von exklusiven Boutiquen. Wer aus Luxus-Shopping steht, sollte sich aber eher nach Balmain begeben und Surfer sind in Bondi Beach anzutreffen.

Multikulturell – so lässt sich die Bevölkerung Sydneys am besten beschreiben. Und die vielen Immigranten prägen natürlich auch das Stadtbild und die Kultur von Sydney. Um die Stadt einmal in Zahlen auszudrücken, so leben rund vier Millionen Menschen direkt in Sydney oder in eine der 450 Vororten. Der Großraum Sydney hat ganze 5000 Quadratkilometer, was etwa fünf Mal die Fläche Berlins ausmacht!

Strände Sydney - Palm Beach: Liebe auf den ersten Blick

Die palmenförmige Halbinsel ist Heimat vermögender Australier. Wer das nötige Kleingeld für eine Luxusvilla auf den Hügeln des begehrten Vororts noch nicht gespart hat, kann auf Palm Beach trotzdem eine wunderschöne Zeit erleben und sich an der unberührten Natur rund um den berühmten Leuchtturm erfreuen.

Sydney, von einer Seite wie es die meisten Touristen noch nicht kennen: Zirka eine Stunde Autofahrt vom Opera House entfernt, befindet sich eine der begehrtesten Wohngegenden Australiens. Ein kleines Haus in dieser illustren Umgebung ist normalerweise nicht unter einer Million Australische Dollar zu bekommen. Zwischen den Villen der Wohlhabenden gibt es jedoch einen Ort, der für jeden Besucher zugänglich ist.

In den Sechzigerjahren schuf der Geschäftsmann Gerald Hercules Robinson mitten in Palm Beach einen Bibel Garten, der heute nicht nur Rückzugsort für so manchen Christen ist, sondern sich auch ausgezeichnet als Austragungsort für kleinere Hochzeitsfeiern eignet. Den einmaligen Ausblick beschrieb Robinson als perfektes Beispiel für die Herrlichkeit der göttlichen Schöpfung. Dieser Geheimtipp garantiert jedem Fotografiebegeisterten Panoramaaufnahmen einer weltweit einmaligen Landschaft.

Wenn angenehme Temperaturen herrschen, sollte jeder Besucher von Palm Beach die Wanderung zum Leuchtturm auf sich nehmen. The Barranjoey Lighthouse wurde 1881 aus Sandstein erbaut und ist fast 30 Meter hoch. Vom Meer aus, können die Signale des Leuchtturms bis auf eine Entfernung von 19 Meilen gesehen werden. Noch schöner als der Ausblick, der einen oben erwartet, ist der Weg durch das Buschland hinauf zum Ziel. B

ei der Besteigung begegnen dem Besucher nicht nur seltsame, riesige Steinformationen, wie man sie in Europa nirgendwo zu sehen bekommt, sondern auch exotische Tierarten. Wer die Natur ringsherum genau beobachtet, kann zum Beispiel ein Blue-Tongue Reptil beim Sonnen erblicken.

Die Echse zu ärgern, ist keine gute Idee, da sie bei Gefahr instinktiv die blaue Zunge herausstreckt, deren Anblick im Kontrast zu ihrem pinkfarbenen Maul ziemlich bedrohlich aussieht. Die zirka halbstündige Wanderung bis zum Leuchtturm erfordert zwar Kondition, insgesamt sind es jedoch nur 600 Meter steiler Weg.

Die Aussichtsplattform beim Leuchtturm lässt die Mühen des Aufstiegs schnell vergessen. Selbstverständlich kann für einen geringen Preis auch das Innere des imposanten Gebäudes besichtigt werden. Hinter dem Leuchtturm befindet sich das Grab von George Mulhall, der von 1881–1885 über Barrenjoey wachte. Sein Sohn und zwei weitere Männer waren ebenfalls Hüter des Leuchtturms bis schließlich 1997 das National Park- und Wildlife Center die Verantwortung für die Instandhaltung übernahm.

Wer noch nicht genug vom Buschland rund um Barrenjoey hat, bekommt die Möglichkeit über den sogenannten Smuggler’s Track, zu Deutsch dem Schmugglerweg, zu einer weiteren Aussichtsplattform zu gelangen, die den „Stamm“ der Palmeninsel offenbart.

Der nur wenige Meter breite Inselstreifen wird vom Hawkesbury River begrenzt, die bei Palm Beach in den Pazifik mündet. Der Strand auf der Seite zum Fluss ist naturbelassen. Während sich auf der anderen Seite die Wellenreiter im pazifischen Ozean austoben, eignet sich die ruhigere See des Hawkesbury Rivers zum Windsurfen. Vor allem begeisterte Angler zieht es mit ihren Booten zu den reichen Fischgründen. A

uf dem Strand zur Meerseite sind besonders viele Sportler unterwegs. Surfer reiten hier ganzjährig auf ihren Boards über die Wellen, Jogger nutzen den Strand, um ihre Kondition in einer traumhaften Atmosphäre zu trainieren. Viele Strandpicknicker genießen einfach den Anblick der hohen Wellen, um dabei ihre Seele baumeln zu lassen.

Nicht selten kann man beim Blick ins offene Meer hinaus, Delphine beobachten. Im Sommer ist es oft schwierig nahe dem beliebten Badestrand einen Parkplatz zu bekommen. Deshalb empfiehlt sich die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie einer der kleineren Fähren oder mit dem Bus L90.

Ankommen in Sydney

Sydney ist unter den Auswanderern und Studenten beliebt, obwohl es nicht die preiswerteste Stadt von Australien ist. Wie kann man sich Sydney trotzdem leisten? Was sind die besten Angebote in Sydney? Wie erspare ich mir Entäuschungen in Sydney? Gibt es deutsche Berater in Sydney?

Unsere Sydney Experten beantworten alle Fragen zu den Zulassungsvorrausetzungen für ein Studium oder eine Ausbildung in Sydney, Kosten für einen Sprachkurs, Praktika etc.!

Ankommen in Sydney: So geht’s!

Sydney ist schon verdammt weit weg von zu Hause, oder? Ich hab hier mal ein paar Tipps zusammengestellt, die die ersten Tage in Sydney um einiges entspannter gestalten.

Bus oder Bahn oder was?
Sydney ist ziemlich teuer, das kann man nicht abstreiten. Dazu kommt die unheimliche Größe dieser Stadt, die das zu Fuß gehen leicht erschwert. Das bedeutet, dass man häufig auf den öffentlichen Nahverkehr zurückgreifen muss. Und ja: teuer ist das hier. Auch wenn der Zug am schnellsten und (beachte man die stetigen 24°) am komfortabelsten ist, sollte man, wenn man Budget Traveller ist, eher den Bus nehmen. Alle Studenten, bis auf Austausch-Studenten, bekommen eine so genannte ‚Concession Card’, mit der man vergünstigte Preise bekommt. Am besten ist es einfach ein 10-Fahrten-Ticket für 9$ zu ersteigern. Das lohnt sich und man ist für mindestens 5 Tage gut bedient.
Nebenbei: es dauert sicher ein bisschen bis man durch das Netz in Sydney steigt, aber generell kommt man immer überall hin. Infos gibt es sonst auch auf der Website des öffentlichen Nahverkehrs.

Telefonitis
Heutzutage geht na klar nichts mehr ohne unsere geliebten Smartphones. Australien bietet dafür ganz gute Konditionen an. Geht einfach in einen Telstra Shop und gönnt euch einen sogenannten ‚Phone Plan’: für 30$ gibt es ultra schnelles Internet, Freiminuten und freie SMS. Lohnt sich!
Für diejenigen, die dem Smartphone Hype nicht fröhnen: eine 2$ Lebara Karte mit 10$ Guthaben tut es auch

Aaah, ich brauch Strom!
Jaa, Australien hat einen anderen Stecker als Deutschland/Europa. Vergesst jedoch die teuren Adapter in Deutschland und kümmert euch darum in Australien. Hier gibt es die Adapter für schlappe 10$ in den kleinen Convenience Stores, oder in Chinatown. Erste Anlaufstelle wäre die Central Station. Im Tunnel zu den Zügen gibt es eine Menge ‚Convenience Stores’, die alle Adapter anbieten.

Ja, gibt’s denn hier auch Aldi?
Gibt es, ja, aber das ist die teurere Alternative. Eine große Supermarkt-Kette, die es fast überall in Australien und vor allem in den großen Städten gibt ist Coles. Schaut da gesondert nach Angeboten, wie zum Beispiel ‚2 für...’, etc. Gerade wenn man mit Mitbewohnern oder generell anderen Leuten einkaufen geht, dann lohnt sich das sicher. Andere Alternativen sind:

  • Paddy’s Market: Ein MUSS für jeden Sydney-Besucher. Dieser riesige Markt hat alles, außer hohe Preise.
  • Market City: Hier gibt es einen asiatischen Supermarkt, in dem es eine Menge günstiger, aber frischer Produkte gibt.
  • Chinatown: Hier reihen sich Stände aneinander und man fühlt sich direkt wie in China.

Wo kann man am besten essen gehen?
Hier könnte ich ein ganzes Kapitel schreiben. Die folgenden Infos gelten daher nur als Anhaltspunkt, um den ersten Hunger zu stillen. Haltet Ausschau nach Tagesspecials. Die meisten Pubs oder Restaurants (besonders in Hotels) bieten häufig ein Gericht zu einem besonderen Preis an. So kann es passieren, dass man mal ein fettes Steak für 10$ auf dem Tisch hat. Was sich sonst noch lohnt, sind die kleinen asiatischen Stände an jeder zweiten Ecke Sydney’s. Nach 18 Uhr gibt es meist alles vergünstigt und auch sonst lassen sich hier die leckersten asiatischen Gerichte für 3-4$ probieren. Checkt dafür mal die Open Air Mall neben der Bondi Junction im Osten Sydneys!

Für die Deutschen gibt es auch ein kühles Blondes.
Australier starten früh. Hier wird das Feierabend Bier so richtig ausgelebt. Schaut nach Angeboten von 17-19:00. Viele Bars bieten ‚After work drinks’ an. So kostet dann ein Bier mal 5$, was für Sydney Bombe ist! Sonst gibt es in vielen kleineren Bars häufig Jugs (oder auch Pitcher) vor 21:00 für 10$, schaut dafür doch mal im ‚The Abercrombie’ vorbei.

 

Sydney Events

Field Day - Wie Sydneysider das neue Jahr begrüßen.

Das Field Day Festival am Neujahrstag ist ein Muss für jeden Sydneysider. The Domain, Sydneys berühmteste Parkanlage gelegen mitten im Herzen der Metropole, öffnet seine Pforten für tausende von Festivalbesuchern, die den Beginn des neuen Jahres feiern wollen. Sydneys Skyline im Hintergrund, mit der Sonne in den Fronten der Hochhäuser spiegelnd, ist nur das i-Tüpfelchen der wunderbaren Location.

Nicht wenige der jungen Erwachsenen haben bereits am New Years Eve bis in die Puppen getanzt, doch diese wiesen keinerlei Anzeichen von Müdigkeit auf. Dank der schallenden elektronischen Melodien von Moby, Calvin Harris oder des britischen Durchstarters Example wurde das gesamte Publikum stets bei Laune gehalten und bewegte sich pausenlos zum Klang der Musik. Gegen den Hangover wurde einfach weitergetrunken und natürlich durfte die Sonnenbrille zum kaschieren der Augenringe auf keiner Nase fehlen.

Auf den insgesamt vier Bühnen wurde jede musikalische Stilrichtung vertreten. So konnte man entweder zu dem eher entspannenden Electro-Pop der Band Metronomy im Gras sitzen und das perfekte Wetter genießen, oder sich zu hartem Dubstep, wie er heutzutage auf keinem gelungenen Festival fehlen darf, die Seele aus dem Leibe tanzen. Besonders begrüßt vom Publikum wurde das DJ-Duo Justice. Als Headliner lieferten die beiden Franzosen nicht nur eine unvergessliche Lichtshow, bei der auch das Band logo, ein lateinisches Kreuz nicht fehlen dufte, sondern gaben dem Festival als letzter Act des Tages das perfekte Ende.

Village Bizarre

Very good, very good – yeeaaah!

Die Night Markets sind ein fester Bestandteil der Rocks in Sydney. Doch dieses Mal ist etwas anders als sonst: Im Rahmen des “Village Bizarre” kann man ungewöhnliches und außergewöhnliches erleben.

Der Info-Flyer verspricht Menschen in phantasievollen Kostümen, Menschen, die in den Straßen tanzen, Literatur und einige Überraschungen. Klingt gut, dachten sich mein Bekannter Jack und ich und so beschlossen wir, uns das bunte Treiben mal genauer anzuschauen.

Im ersten Moment war alles normal. Eine Reihe von Essensständen, von denen ein appetitlicher Geruch herüber wehte und die üblichen Händler, die Kleidung und allerlei Krimskrams verkaufen. Als wir ein Stück weiter in die Kopfsteinpflaster-Gassen vordrangen, sprang uns endlich das erste kostümierte Etwas in den Weg. Mit den quietschgelben Highheels, den geringelten Socken, der übergroßen Brille und der pinken Perücke schien die junge Frau direkt von einer Bad-Taste Party zu kommen. Sie wurde dem Wort „bizarr“ in allen Belangen gerecht.

Wir setzten unseren Weg fort, spielten eine Runde Tischtennis mitten auf der Straße, beobachteten einen Tanz-Workshop, der in einer Sackgasse stattfand und amüsierten uns ein bisschen über die „Silent Disco“, wo man Kopfhörer bekam und zu der Musik tanzte, die nur man nur selbst hören konnte.

Schließlich schlenderten Jack und ich zurück zu unserem Ausgangspunkt an der George Street. Hm, sooo überragend war das jetzt noch nicht. Wahrscheinlich waren wir einfach zu früh. Schließlich heißt es offiziell „Markets by Moonlight“ und nicht „Es wird bald dunkel Markets“.

Als wir gerade überlegten, was wir mit dem restlichen Abend anfangen könnten, lenkte ein Mann im weißen Anzug unsere Aufmerksamkeit auf sich. Er stand auf einem Podest und versuchte die vorbeigehenden Menschen hinter einen samtroten Vorhang zu locken, der in einer Art Durchgang zwischen den alten Häusern hing. Natürlich ließen wir uns nicht zwei Mal bitten und beschlossen das kleine Abenteuer zu wagen.

Hinter dem Vorhang gab es nicht viel zu sehen. Nur einen weiteren roten Vorhang am Ende des Durchgangs, Teppiche und Scheinwerfer auf dem Boden und noch etwa zehn weitere neugierige Marktbesucher. Wir wurden nicht lange im Ungewissen gelassen, denn eine sympathische Frau mit Lockenmähne stellte sich als Yoga-Lehrerin vor und erklärte uns, dass wir in einem 15-minüten Lach-Yoga-Workshop gestolpert waren.

Die folgende Viertelstunde verbrachten wir mit allerlei lustigen Übungen. Wir mussten uns über die Steuererklärung der anderen kaputt lachen, Rasenmäher durch den Raum fahren, uns vorstellen wir seien die Queen und kichernd ein Tässchen Tee trinken und uns gegenseitig bestätigen, dass wir fantastisch seien. Zwischen den Übungen klatschen wir immer in die Hände, sagten „Very good, very good“ und reckten mit einem „Yeeaaaah!“ beide Daumen in die Höhe. Alles in allem war es 15-Minuten Dauerlachen aufgrund der Absurdität – und man mag es kaum glauben: es war richtig, richtig anstrengend.

Als wir wieder hinter dem Vorhang hervor kamen, wurden wir erst einmal interessiert beäugt. Die Menschen auf der Straße müssen entweder gedacht haben, wir hätten die Zeit unseres Lebens gehabt oder wären alle geisteskrank.

Zum Abschluss des Abends suchten wir noch das Zelt der Kuriositäten auf, das in einem Hinterhof versteckt war. Eine Art Fee mit riesiger Fliegenbrille und einem etwa 1m-hohen Hut stand vor dem Zelt und unterhielt die Wartenden, während ihr zotteliger Gefährte für Fotos herhalten musste. Als wird endlich an der Reihe waren, führte uns die Fee in das Zelt, wo uns würziger Räucherstäbchen-Duft entgegenschlug. Auf einem Tisch lag ein toter, aufgeschlitzter Fisch, in dem hunderte spitzer Nadeln steckten. Aus ihm las die ernst drein blickende, schwarzhaarige Frau die Antworten auf die Fragen, die die Besucher auf dem Herzen hatten. Ein bisschen eklig, aber seine Wirkung hat es definitiv nicht verfehlt.

Alles in allem war es ein kurzweiliger Abend und falls jemand in nächster Zeit an einem Freitagabend in Sydney ist, sollte er auf jeden Fall mal beim „Village Bizarre“ vorbeischauen.

Sydney Sehenswürdigkeiten

 

Sydney gehört eindeutig zu einer meiner Lieblingsstädte. Sydney hat so viel zu bieten und man kann eine Menge erleben.

Natürlich steht ganz oben auf der Liste der Sehenswürdigkeiten das Sydney Opera House.

Es ist das Sinnbild von Australien Auch die 495 Meter lange Harbour Bridge, die den Hafen überspannt ist sehenswert. Neben den Fahrbahnen befinden auch noch zwei Fußwege. Von dort aus hat man noch mal einen fantastischen Blick auf das Opera House und auf die Stadt.

Beeindruckender ist nur noch der Blick von den Bögen der Brücke. Es wird eine geführte und gesicherte Wanderung oberhalb der Brücke angeboten. An der Spitze der Bögen angekommen hat man einen tollen 360 Grad-Blick über den Hafen. Ein tolles Erlebnis, das auch seinen Preis hat.

Die knapp dreieinhalbstündige Tour (inklusive Einführungsschulung) kostet für Erwachsene zwischen 160 und 225 AUD.

Einen ähnlichen Ausblick kann man auch von dem 250 Meter hohem Sydney Tower für 25 AUD (Studenten 19,50 AUD)  aus haben. Für 40 AUD mehr kann man den Skywalk noch dazu buchen. Das heißt, dass man draußen am Dach gesichert entlang laufen kann.

Wer jedoch lieber die Natur mag sollte sich den Chinesischen Garden angucken. Er soll die Verbundenheit von Australien und Asien darstellen und ist einer der wenigen Gärten die außerhalb Chinas einen Einblick in die chinesische Kultur geben. Es ist wie eine kleine Ausruhoase in mitten der Großstadt. Allerdings ist einer meiner Lieblingsplätze ist der Royal Botanic Garden. Neben dem Opera House ist eine schöne Stelle um den Lauf durch den Garten zu beginnen.

So sieht man den Rosengarten, das Tropical Center und das Palmenhaus. Irgendwann gelang man in den Hyde Park, der mir besonders gut gefalle hat. Rund um den Brunnen Archibald-Fountain stehen viele Bänke auf denen man sich ausruhen kann und die tolle Umgebung auf sich wirken lassen kann. Direkt daneben steht die St Marys Cathedral, eines der wenigen, alten Gebäude.

Doch auch das Queen Victoria Building, das mitten in Sydney steht, ist ein recht altes und wunderschönes Gebäude. Es lohnt sich im jeden Fall einmal durch zu gehen und in die Geschäfte zu gucken, auch wenn diese überwiegend teuere Mode verkaufen.

An einem schönen Samstagmorgen sollte man sich das Viertel The Rocks angucken. Dort, in der Altstadt Sydneys ist nämlich samstags Markt. The Rocks hebt sich vom Rest der Stadt komplett ab und ist wahnsinnig urig mit seinen kleinen Häuschen und dem alten Flair.

Auch spannend zu sehen ist das riesige Aquarium. Es ist eines der größten Meerwasseraquarien der Welt. Man wird durch eine Reise durch viele australische Regionen und deren Artenvielfalt von Lebewesen am und im Wasser geschickt. Ob vom Südpazifik, Great Barrier Reef oder von der Felsenküste, alle Tiere (über 650 Arten!) sind hier vertreten.

Auf keinen Fall sollten Sie das Star City Casino verpassen. Neben den klassischen Casinospielen, wie Roulette bietet Ihnen der riesige Komplex unter anderem live Entertainment und Theater Aufführungen. Und wer sich von dem Trubel eine Pause können will, kann das in einem von 5 erstlassigen Restaurants tun.

Es gibt so vieles zu erleben in dieser Stadt. Das tolle ist, dass ständig etwas los ist aber man sich ohne Probleme zurückziehen kann.

Sydney Nightlife

Beinfreiheit - Warum in Sydney der Rocksaum etwas weiter oben sitzt

Lüftet die Röcke, hebt die Kleider - es wird Nacht! Ausgehen und ausziehen gehen im Nachtleben von Sydney Hand in Hand. Die Wahl des Qutfits ist daher schnell gefällt: man ziehe einfach alles aus, was man anhabe und ersetze es durch das knappste und kürzeste Teil im Kleiderschrank. Da kann schon ein einfaches T-Shirt genügen. Man paare also das T-Shirt oder Mini-Kleidchen mit mindestens 10-cm-hohen Highheels, et voilà! Diese nächtliche Kleiderordnung gilt in der australischen Metropole zumindest für Frauen.

Der australische Mann hingegen trägt entweder genau das, was er den ganzen Tag über an hatte (also Jeans und Shirt). Oder, wenn es doch einmal etwas schicker sein muss, das obligatorische Hemd mit Lederschuhen. Das kennen wir ja schon von zu Hause! Die komplett entblößten Frauenbeine überraschen eher. Warum zeigt sich die Australierin wohl so unverhüllt? Die einfachste Antwort würde nun lauten: weil alle anderen Frauen es auch machen! Und doch ist sie unbefriedigend, weil sich eine zweite Frage aufdrängt. Nämlich: wer hat damit angefangen? Welche Erklärungsfaktoren kommen also noch in Betracht?

Zunächst einmal steht zweifellos das Klima auf der Seite der „Unten-ohne-Trägerin“. Eine jährliche Durchschnittstemperatur von etwa 18 Grad lässt nun mal mehr Beinfreiheit zu als durchschnittlich 9 Grad in Deutschland. Auch bietet sich so mehr Gelegenheit zum Sonnenbaden. Und ein knackig gebräuntes Bein präsentiert man natürlich lieber dem kritischen Auge der anderen Clubbesucher als ein schneeweißes. Man kennt es aus dem eigenen Sommerurlaub: die mühsam erworbene Strandbräune will möglichst hüllenlos gezeigt werden. So wird die Pyjama-Hose als Hotpants zweckentfremdet und ein weißes Unterhemd genügt als Top.

Neben der Farbe ist natürlich auch die Beschaffenheit der Beine relevant. Ist ein Bein wohlgeformt, trainiert und schlank, so muss es raus aus den Jeans und rein... worein eigentlich? Eben nirgendwo rein! Auch wenn nach derzeitigen Statistiken 26 Prozent aller Australier als fettleibig gelten – in Sydney ist davon nichts zu merken! Die Stadt scheint wie besessen von Schönheit und Körperkult. Joggende Menschen jeden Alters, mit Kinderwagen oder Hund und bevorzugt bei 35 Grad in der Mittagshitze sind ein Markenzeichen der Metropole.

Wer so hart an sich arbeitet, will seine schwer erkämpften Waffen – also die eigenen Beine – auch im nächtlichen Beutefang einsetzen. Denn schließlich geht es beim Ausgehen immer um eine möglichst perfekte Selbstinszenierung. Warum sich Frauen hier meist mehr bemühen als Männer, ist eine andere Frage. Denn schließlich ist es im Tierreich auch der männliche Pfau, der mit seinem Radschlag ein Weibchen für sich gewinnen will oder das männliche Glühwürmchen, das blinkt, um weibliche Würmchen anzulocken.

Ausgehen in Sydney

Ausgehen kann man in Sydney besonders gut. Die Stadt bekommt gerade Abend noch mal einen ganz besonderen Charme.

Mein absolutes Highlight meines Aufenthalts war die Comedy Dinner Cruise Tour. Ein kleines Boot mit viel Entertainment: Dinner, Comedy, Salsa und Samba.
Auf dem Deck kann man mit einem Cocktail die glitzernden Lichter der Stadt und das beleuchtete Opernhaus genießen.

Anschließen kann man die den zahlreiche Clubs (mit vorwiegend House Music) rund um den Darling Harbour feiern gehen. Mir hat besonders die Cargo Bar gefallen. Ein Club mit exzellenter Musik und sowohl Indoor- wie auch Outdoor-Bereich und tollem Publikum.

Wer es lieber etwas ruhiger mag kommt in Sydney auch voll auf seine Kosten. Im Stadtzentrum befinden sich viele angesagte Pubs mit jungen, interessanten Leuten. Zu den beliebtesten Pubs gehört das Three Monkeys oder wird die deutsche Heimat vermisst die Löwen Brauerei.

Sehr angesagt bei jungen Leuten ist das Rotlichtviertel Kings Cross. Es ist das, was in Hamburg die Reeperbahn ist. Bars und Clubs reihen sich neben Stripteaseläden. Hier pulsiert das Nachtleben und es garantiert für jeden Geschmack etwas dabei.

Essen in Sydney

Sydney gehört mittlerweile zu den Städten mit den besten und vielfältigsten Restaurants der Welt. Außerdem gibt es zahlreiche Cafés. Die besten und beliebtesten findet man in Potts Point, Darlinghurst, Surry Hills oder Newtown.

Zum frühstücken kann ich wärmstens das „dela france“ (George Street) empfehlen. Frisch zubereitete, belegte Baguettes und andere Leckereien werden dort angeboten. Diese kann man dann gemütlich am offenen Fenster genießen und sich das bunte treiben von Sydney anschauen.

Abends sollten man unbedingt einmal am Darling Harbour gegessen haben. Von Italienisch bis Fisch ist fast jedes Gericht vertreten. Doch noch viel besser ist die einzigartige Atmosphäre die sich bei der tollen Kulisse bietet. Die Preis sind etwas höher, aber es lohnt sich wirklich.

Ein anderer Tipp ist Chinatown. Hier gibt es etliche Asiatische Restaurant die international besucht werden. Große und sehr leckere Portionen zu günstigen Preisen.

Wer etwas Außergewöhnliches sucht ist beim Sydney Tower Restaurant (100 Markte Street) an der richtigen Adresse. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf ganz Sydney. Der Fixpreis für das Buffet beträgt 50 Dollar.

Bei Sydneys Restaurant- und Cafelandschaft macht sich wirklich ganz deutlich der multikulturelle Einfluss und die Vielschichtigkeit der Bewohner bemerkbar.

Surfen in Sydney

Sydney ist ein Mekka für Profisurfer und solche, die es noch werden wollen. Egal ob Manly, Bondi oder dazwischen, an allen Ecken der  Stadt boomt das Surfbusiness. Doch aller Anfang ist schwer: ein eigenes Surfboard, gute Windverhältnisse oder vielleicht auch ein Kurs mit einem professionellen Lehrer sind nötig, um diesen Sport zu erlernen. Die Wellen sind hoch und die Kraft der Strömung sollte nie unterschätzt werden.

Wer das Surfen zuerst einmal nur ausprobieren möchte, kann sich fast an jedem Strand Boards ausleihen. Normalerweise beträgt die Gebühr für zwei Stunden zirka zwanzig Dollar. Der Verkäufer rät Anfängern normalerweise zu einem eher größeren Board, da das Erlernen damit leichter fällt. Es schadet nie vorher einen lokalen Rettungsschwimmer zu befragen, welcher Strandabschnitt am besten zum Surfen geeignet ist. In Sydney sind die Strände bei stürmischen Wetterverhältnissen oder aufgrund von Quallenalarm manchmal gesperrt, solche Tage eignen sich weniger, um eine Surferkarriere zu starten. Kälteempfindliche Menschen sollten daran denken einen Neoprenanzug einzupacken, dieser schützt außerdem vor Schürfwunden und gefährlichen UV-Strahlen.

 

Wie das Surfen funktioniert, ist schnell erklärt, doch schwer zu erlernen: Vor dem Gang ins Meer legt sich jeder Surfer die ‚Rope’, das Seil, das am Surfboard befestigt ist, um den rechten Fuß. Das Seil bewahrt einen davor, das Board im stürmischen Ozean zu verlieren. Danach nimmt man das Board unter den Arm und versucht so weit wie möglich ins Meer hinein zu laufen. Wenn das Wasser bereits bis zu den Schultern reicht, krabbelt der wagemutige Surfer auf das Board und legt sich auf den Bauch. Um den Halt zu verbessern, sollte das Board vor jedem Surfgang gewachst werden. Normalerweise übernimmt der Verleiher das Wachsen, da Anfänger wenig über die richtige Wachsbehandlung Bescheid wissen. Sobald sie auf dem Bauch liegen, beginnen Surfer nach draußen zu paddeln. Große Wellen, die sich vor einem auftürmen, können mit einem kleinen Tauchgang hindurch am besten umgangen werden. Dabei wird die Spitze des Boards, die normalerweise immer aus dem Wasser schaut, nach unten gedrückt. Wenn der Punkt kurz bevor die hohen Wellen brechen erreicht ist, wird eigentlich nur noch abgewartet, bis sich eine geeignete Welle nähert. Man dreht sich um und startet einen dynamischen Paddelvorgang mit den Armen, sobald das Gefühl eintritt, dass sich hinter einem etwas Großes zusammenbraut. Je größer das Surfboard ist, umso größer ist die Chance, dass einen die große Welle auch mitnimmt. Während einen die Welle zurück zum Ufer treibt, können die ersten Versuche unternommen werden, aufzustehen. Zuerst auf die Knie und dann langsam aufrichten lautet die Devise.

Wer länger als ein paar Wochen in Sydney bleibt, sollte sich unbedingt ein eigenes Board zulegen. In den meisten Surfershops bekommt man gebrauchte Surfboards inklusive Zubehör zu günstigen Preisen. Vor Abreise können die liebgewonnenen Bretter entweder an den Surfshop für mindestens den halben Preis zurückverkauft werden oder es findet sich ein anderer Backpacker, der das Surfboard natürlich zu einem höheren Preis kaufen möchte. Der Preis hängt immer vom Zustand ab, deshalb sollte das Board stets mit Liebe gepflegt werden. Nach dem Wellenreiten sollte man immer den Sand abwaschen, damit er nicht am Wachs kleben bleibt. Um den Transport zu erleichtern, bieten viele Surfshops große Tragetaschen an. Der Busfahrer freut sich und außerdem entstehen weniger Kratzer, falls das Board einmal einen anderen Gegenstand streifen sollte.

Im Süden Sydneys sind Bondi, Tamarama, Coogee, Marouba und Cronulla die beliebtesten Surfstrände. Die Northern Beachs Manly, Freshwater, Curl Curl, Dee Why, Mona Vale und Newport eignen sich ebenfalls hervorragend zum Wellenreiten. Der einzige Strand, den Anfänger meiden sollten, ist Narrabeen Beach. Der Vorort Narrabeen verfügt über eine starke lokale Surfgemeinde, die den Strand für sich beansprucht und fremde Surfer nicht duldet. Generell sollten Surfanfänger nie alleine losziehen und an Stränden üben, die von Rettungsschwimmern überwacht werden. Der Abstand zu anderen Surfern sollte möglichst groß sein, um gegenseitige Verletzungen, die beim Ineinanderfahren passieren können, auszuschließen. Die ersten Erfolge lösen bei den meisten Anfängern derartige Glücksgefühle aus, sodass sie dem Sport verfallen und ab da an jede Gelegenheit nutzen, um auf den hohen Wellen Sydneys zu reiten.

Wir bezahlen dich für's Bilder hochladen, sofern es sich um originelle Motive handelt. Wende dich dazu an unser Team!

 

 

10 Infotipps für Australien am Beispiel von Sydney

Andere Länder, andere Sitten. Was man unter anderem über Australien wissen sollte:

1) Ankunft
Bei der Ankunft am Flughafen (z. B. Sydney) trifft man auf sehr freundliches und hilfsbereites Personal. Sogar die Kofferkontrolleure sind nett. Wichtig: nicht wundern, wenn man gefragt wird: „Haben sie Bratwurst dabei?“ Das gilt vor allem für Deutsche.

2) Backpacker
Backpacker haben es in Australien sehr leicht, ausser am Flughafen. Dort werden sie mehr kontrolliert als andere Reisende. Oftmals werden die Rucksäcke komplett ausgeleert, vor allem wenn sie schmutzige Schuhe enthalten. Diese werden sofort desinfiziert, damit keine fremden Keime ins Land gelangen.

3) Bäckerei (deutsch)
Wer schon lange in Australien unterwegs ist und deutsches Brot, Brezeln oder Kuchen vermisst, dem kann geholfen werden. Im Queens Victoria Building in Sydney in der untersten Etage (Groundfloor) gibt es eine deutsche Bäckerei mit dem Namen „Lüneburger“.

4) Food Import
Bei der Einreise nach Australien, oftmals auch innerhalb der einzelnen Staaten, dürfen keine Lebensmittel, v.a. kein Obst mitgenommen werden. Dabei ist es egal, ob dieses frisch, getrocknet, gekocht etc. ist. Irgendwelche Essens-Mitbringsel werden am Flughafen sofort konfisziert. Das gesunde Lunchpaket mit Äpfeln sollte also besser daheim bleiben.

5) Medikamente
Medikamente, wie Kopfschmerztabletten, andere Schmerzmittel oder die sogenannte Reiseapotheke darf nur mitgenommen werden, wenn alles originalverpackt ist. Für spezielle Medikamente müssen die Rezepte mitgeführt werden. Am besten vorher mit dem Arzt besprechen. Hömopathische Medikamente wie z. B. „Immun-Globuli“ (hömopathische Kügelchen), dürfen nicht mit ins Land gebracht werden. Die Schnüffelhunde, am Flughafen (s.a. Punkt 8) fressen diese mit Vorliebe.

6) Rauchen
Raucher haben schlechte Karten in Australien. Die Zigaretten sind fast dreimal so teuer wie beispielsweise in Deutschland. Eine Schachtel kostet 9 bis 12 Dollar. Zudem ist Rauchen fast überall verboten, in Restaurants, Cafes, auch an öffentlichen Plätzen. Einen kleinen Trost gibt es dennoch, manche Restaurants oder Bars haben eigene Raucherzonen eingerichtet oder stellen draussen Tische zur Verfügung, an denen geraucht werden darf.
Zudem sollte man wissen, dass keinerlei Feuerzeuge oder Streichhölzer mit nach Australien genommen werden dürfen. Beides muss bereits an der Gepäckkontrolle abgegeben werden, und falls man es im Reisegepäck hat, wird es oft nachträglich von den Kontrolleuren entfernt. Also nicht überrascht sein, wenn sich das geschmuggelte Streichholzbriefchen nicht mehr in der Seitentasche des Gepäcks befindet.

7) Strassenverkehr
In Australien fahren die Autos links. Man muss also erst nach rechts, dann nach links schauen, bevor man die Strasse überquert. Das hört sich unproblematisch an, ist es aber nicht. Auch die Rolltreppen laufen von der anderen Seite aus nach unten und in Unterführungen wird auf der linken Seite gelaufen, ansonsten droht Kollision. Und wer es ganz genau wissen will: sogar das Wasser der Klospülungen läuft in die andere Richtung.

8) Schnüffelhunde
Snoopy als Drogenhund. Am Flughafen gibt es spezielle Schnüffelhunde, meistens Beagels, die die Taschen und Rucksäcke der Einreisenden nach Drogen oder Essen oder auch Essensresten abriechen. Ein Schnüffelhund kann einen Apfel riechen, der sich noch vor ein paar Stunden in der Tasche befunden hat.

9) Telefonieren
Die beste Adresse für billiges Telefonieren, Internet und sämtliche Pc-Dienste, ist die Internetkette Global Gossip in Australien.Diese Kette gibt es mehrfach in den Grosstädten und fast in jeder kleineren Stadt. Hier kann man wiederaufladbare Telefonkarten kaufen, mit denen man mit speziellen Nummern und einem Pin Code in die ganze Welt telefonieren kann. Nach Deutschland für 0.4 Cent. Auch das Internet ist dort sehr günstig , in Sydney kostet die Stunde nur 2 Dollar. Mehr dazu unter www. Globalgossip.com.

10) Visastelle Sydney
Die Dimia Stelle, die vor allem für Working Holiday Workers wichtig ist, befindet sich in Sydney am Central Station in der Lee Stree, in der Richtung der Railsways. Es ist ein grosser orangefarbener Komplex.
Dort bekommt man das zuvor erhaltene elektronische Visum direkt in den Pass geklebt. Die Stelle ist von Montag bis Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Das Schöne daran, man hat nicht das Gefühl in einer Behörde zu sein, die Bearbeitung geht schnell, das Personal ist hilfsbereit und man bekommt auch noch zusätzliche Fragen, die nichts mit dem Visa zu tun haben, nett beantwortet.

 

Sydney Impressionen

Den ersten Eindruck von Sydney, den man vom Flugzeug aus bekommt, ist, dass diese Stadt fast europäisch aussieht. Die Häuser sind sauber nebeneinander gestellt, eines am anderen, jedes mit Garten und nur wenige haben einen Swimmingpool. Bei genauerem Hinsehen fallen einem jedoch die vielen Palmen auf, die zwischen und vor den Häusern stehen.

Auch die Temperaturen sind nicht wirklich europäisch, man startet im deutschen Winter mit minus 15 Grad und kommt in Sydney mit plus 25 Grad an. Wenn man dann mit dem Taxi vom Flughafen Richtung Innenstadt fährt, stellt man fest, dass es nur die Vororte waren, die man Flugzeug aus gesehen hat und der erste Eindruck wandelt sich mitunter vollständig.

Das Stadtbild von Sydney ist eine brisante Mischung aus verschiedenen Hochhäusern und Gebäuden im britischen Kolonialstil, man findet beispielsweise Backsteinhäusschen, kleine rustikale Shops und Cafes neben meterhohen hochmodernen Wolkenkratzern.

Die beiden Häfen, Darling Harbour und Circular Quay, nicht zu vergessen. Letzterer besticht durch die eindrucksvolle Harbour-Bridge und das Sydney Opera aus, das von jeder Seite und zu jeder Tageszeit anders aussieht.

Sydney ist eine bunte Mischung aus allem und gerade das macht den Reiz dieser Stadt aus. So verschieden wie die Architekturen, die hier zusammentreffen, so unterschiedliche Menschentypen und Moden sieht man auf der Strasse. Jeder trägt das, was ihm gefällt (ob es gut aussieht oder nicht).

Auf der Strasse trifft man braungebrannte Surfer in Badeshorts mit nacktem Oberkörper und Flip Flops, daneben Bänker in Anzug mit Krawatte, Backpacker mit Turnschuhen, Stirnband und Rucksack, und natürlich britische Touristen in ihren „speziellen“ Outfits. Sehr beeindruckend ist auch die neueste australische Mode: viele Frauen tragen im Sommer Winterstiefel mit Fell und Minirock.

Sydney ist anders als andere Grosstädte, weniger hektisch als beispielsweise Paris, von der Architektur so interessant wie New York und vom Geruch mit keiner anderen Grosstadt vergleichbar. Sydney riecht irgendwie nach Meer, Palmen und exotischen Blumen.

Simone Töllner

Impression of Sydney

Den ersten Eindruck von Sydney, den man vom Flugzeug aus bekommt, ist, dass diese Stadt fast europäisch aussieht. Die Häuser sind sauber nebeneinander gestellt, eines am anderen, jedes mit Garten und nur wenige haben einen Swimmingpool. Bei genauerem Hinsehen fallen einem jedoch die vielen Palmen auf, die zwischen und vor den Häusern stehen.

Auch die Temperaturen sind nicht wirklich europäisch, man startet im deutschen Winter mit minus 15 Grad und kommt in Sydney mit plus 25 Grad an. Wenn man dann mit dem Taxi vom Flughafen Richtung Innenstadt fährt, stellt man fest, dass es nur die Vororte waren, die man Flugzeug aus gesehen hat und der erste Eindruck wandelt sich mitunter vollständig.

Das Stadtbild von Sydney ist eine brisante Mischung aus verschiedenen Hochhäusern und Gebäuden im britischen Kolonialstil, man findet beispielsweise Backsteinhäusschen, kleine rustikale Shops und Cafes neben meterhohen hochmodernen Wolkenkratzern.

Die beiden Häfen, Darling Harbour und Circular Quay, nicht zu vergessen. Letzterer besticht durch die eindrucksvolle Harbour-Bridge und das Sydney Opera aus, das von jeder Seite und zu jeder Tageszeit anders aussieht.

Sydney ist eine bunte Mischung aus allem und gerade das macht den Reiz dieser Stadt aus. So verschieden wie die Architekturen, die hier zusammentreffen, so unterschiedliche Menschentypen und Moden sieht man auf der Strasse. Jeder trägt das, was ihm gefällt (ob es gut aussieht oder nicht).

Auf der Strasse trifft man braungebrannte Surfer in Badeshorts mit nacktem Oberkörper und Flip Flops, daneben Bänker in Anzug mit Krawatte, Backpacker mit Turnschuhen, Stirnband und Rucksack, und natürlich britische Touristen in ihren „speziellen“ Outfits. Sehr beeindruckend ist auch die neueste australische Mode: viele Frauen tragen im Sommer Winterstiefel mit Fell und Minirock.

Sydney ist anders als andere Grosstädte, weniger hektisch als beispielsweise Paris, von der Architektur so interessant wie New York und vom Geruch mit keiner anderen Grosstadt vergleichbar. Sydney riecht irgendwie nach Meer, Palmen und exotischen Blumen.

Simone Töllner

Umgebung von Sydney

Manly
Manly ist auf einer schmalen Halbinsel gelegen, die an den Klippen von North Head in Sydney endet. Dieser kleine Ort hat einen Hafen und wunderschöne Strände, einen Fährenanlegeplatz (z.B. für Fähren ins Zentrum von Sydney), alle Vorzüge eines Ferienortes und eine gute zusammenhaltende Gemeinschaft. Im "Oceanworld" kann man Taucher bei der Haifütterung zuschauen und durch einen Unterwassertunnel gehen, in welchem man den unter Wasser lebenden Tieren extrem nahe kommt. Das "Manly Beach Hut Backpackers" bietet eine Nacht im Schlafsaal für A$ 25.

Bondi Strand
Der populärste Stadtstrand ist der Bondi Beach, auch wenn er nicht der beste Platz zum Schwimmen, Surfen oder einfach einen Parkplatz finden ist. Es stört ein bisschen, dass die meisten Leute dort besonders gut gestylt sind, der Bondi Beach gilt als seine Art "Ich bin IN Beach" zum Sehen und gesehen werden. Trotzdem oder gerade deshalb hat der Ort und der Strand eine besondere Atmosphäre. Felsenkunst der Aboriginals finden sich im Gelände des Golfplatzes in Nordbondi. "Tamarama" ist eine reizende Bucht im Süden von Bondi. Zum Übernachten eignet sich das "Bondi Beachhouse" für A$ 26 pro Nacht und Schlafsaal und das "Indys" für A$ 30 pro Nacht und Schlafsaal.

Kings Cross
Kings Cross ist eine Art Vergnügungsmeile mit Prostitution, Verbrechen und Drogen, es gibt aber auch einige gute Gaststätten und nette Cafés. Mit seiner ungleichen Mischung aus highlife, lowlife, Seeleuten, Touristen und Bewohnern anderer Stadteile, die nach einer großen Party suchen, wirkt Kings Cross auf jeden Fall interessant. Es gibt sieben verschieden Hostels in Kings Cross. Besonders zu empfehlen sind "Original Backpackers", "Eva's Backpackers" and "Jolly Swagman Backpackers". Die Kosten pro Nacht und Schlafsaal liegen zwischen A$ 22-24.

Botany Bay
Botany Bay liegt 10-15 Kilometer südlich und am Stadtrand von Sydney. Diese Bucht ist hauptsächlich ein Industriegebiet, hat aber eine schöne Küstengegend und hält einen speziellen Platz in der australischen Geschichte. Einen Platz in der Geschichte deshalb, da Bontany Bay der erste Landungpunkt von Kapitän Cook in Australien war. Die Bucht heißt deshalb Botany Bay, da hier viele Exemplare der Botanik aufzufinden sind. Nicht verpassen sollte man den "Botany Bay National Park" mit wäldlichen Gegenden, besonderen Wegen an der Küste entlang, Picknickbereichen und einem acht Kilometer langem Radweg.

Hawkesbury River
30 Kilometer nördlich von Sydney, an der "Broken Bay", trifft der mächtige Fluss Hawkesbury River auf den Ozean. Aufgrund der beeindruckenden Höhlen, schönen Strände und Picknickmöglichkeiten ist diese Gegend sehr beliebt. Er zählt sogar zu den attraktivsten Flüssen Australiens. Bevor der Hawkesbury River auf den Ozean trifft, bildet er noch nette Buchten und Strömungen. Populär sind Touren auf dem Fluss mit dem "Riverboat Postman". Es gibt auch eine schöne Flotte bequemer Bootshäuser, welche von "Ripples" gemietet werden können. Außerhalb der Saisonzeiten und unterhalb der Woche gibt es dort bemerkenswerte Rabatte.

Der "Yengo National Park" erstreckt sich von Wiseman's Ferry bis zu Hunter Valley. Der Park ist eine Sandsteingegend am Fuße der "Blue Mountains". Windsor, Richmond, Wilberforce, Castlereagh und Pitt Town sind die fünf "Macquarie Städte", die auf fruchtbarem Ackerland im oberem Flussbereich errichtet wurden.

Sydney Cinema

Nach dem ganzen Trubel wollten wir uns einen ruhigen Abend gönnen. Herhalten musste ein Verwandter von Frauke, der für einige Monate in Sydney sein würde. Wir entschieden uns fürs Kino, da wir einmal sehen wollten wie viel wir wirklich vom Film verstehen würden.

Was für ein Film geguckt werden sollte, endete schließlich als positive Überraschung. Das Kino, in welches wir gehen wollten, lag direkt neben dem berühmten IMAX, dem 3D Kino Sydneys, und zwar am Darling Harbour. Die spektakuläre Lage, der wunderschöne Blick und die einzigartige Promenade haben uns einfach nach einem kleinen Spaziergang im wohl größten Hafenviertel der Welt dazu eingeladen das Kino zu besuchen.

Zumal der Eintritt am Donnerstag ermäßigt wurde auf 9 $. Der Thriller „Taken“, in welchem es um Frauenhandel und Verbrecherjagd geht, war ein voller Erfolg und sollte der Abschluss eines gelungenen Abends werden. Quasi das perfekte Ende ohne weitere Katastrophen, wie zuvor im anfänglichen Tagesabschnitt.

Doch da wir zwei nun einmal ganz besondere Pechvögel waren, musste es anders kommen. Noch gut gelaunt und etwas müde liefen wir um circa 11.30 pm Richtung Westend.

Dort angekommen erwartete uns dann auch schon die böse Überraschung. Unten im Eingangsbereich, wo eigentlich zu dieser späten Stunde nur noch ein Nachtrezeptionist stehen sollte, war eine Versammlung von mindestens fünf Leuten. Ein wenig irritiert, aber ohne irgendwelche Hintergedanken schritten wir auf dem vierten Level zu unserem Zimmer fort. Schon im Flur wurde Frauke dann von einem eher korpulenten Chinesen aus dem Nachbarzimmer angesprochen, dank des ausgesprochen schlechten Englisch haben wir nichts verstanden und taperten weiter zum Zimmer.

Gerade als wir unseren Schlüssel zücken wollten, ging vom Parallelzimmer die Tür auf und eine weitere Chinesin stand vor uns, sie war jedoch sehr klein und zierlich. Erneute Erklärungsversuche folgten, diesmal haben Frauke und ich uns dann doch etwas mehr Mühe gegeben sie zu verstehen, denn scheinbar ging es (warum auch immer) um unser Zimmer. Mit runzelnder Stirn versuche ich dann unsere Zimmertür aufzuschließen.

Vergeblich. Mittlerweile war es Mitternacht und wir waren nur noch genervt und wollten ins Bett. Super Sache, dass sich gerade heute rausstellen musste, dass die zierliche Chinesin nachts unbedingt noch in unser Zimmer einchecken wollte. Das blöde an der Sache war nur, dass sie dabei den Zimmerschlüssel abbrach, wie auch immer sie das schaffen konnte?!

Da standen wir nun zu dritt vor der Tür, mit den Überresten des Schlüssels in dem Schloss. So erklärten sich zumindest auch die ganzen Leute unten, denn diese versuchten bereits den Schlüsseldienst zu alarmierten oder eine Möglichkeit zu finden die Tür aufzubekommen.

Wichtige Medikamente, unser Wasch- und Schlafzeug lagen noch im Zimmer. Uns wurde erstmal netterweise angeboten die Nacht doch wach zu bleiben oder TV zu gucken. Lächerlich, einfach lächerlich war das alles und im Endeffekt ist der Tag genauso mies geendet wie er bereits begonnen hatte. Die Unfähigkeit anderer Mensch regt mich immer wieder auf. Wie zur Hölle hat dieses zierliche Mädchen es überhaupt geschafft den Schlüssel abzubrechen?

Dass hab ich in meinen ganzen 19 Jahren noch nie geschafft!
Weil wir nicht hilflos dastehen wollten, versuchten wir mit Hilfe des Nachtrezeptionisten das Gegenstück des Schlüssels mit Druck auf das noch im Schloss befindliche Schlüsselstück zu schieben. Tatsächlich, nach einer weiteren halben Stunde, die uns Schweiß und Nerven kostete, ging die Tür auf. Die erste die ins Zimmer hineinmarschierte, war allerdings nicht Frauke oder etwa meine Wenigkeit, nein, die Chinesin bahnte sich ihren Weg ins Zimmer und packte sich geradezu erschöpft ins Bett.

Fassungslos und ohne ein Dankschön standen wir mit dem Rezeptionisten noch eine Weile mit halbgeöffnetem Mund im Flur, bis wir kurzerhand beschlossen dieses dreiste Mädchen aus unserem Zimmer zu verbannen. Sie wurde auf das Parallelzimmer umgecheckt und fragte noch grob geschätzte 1000-mal nach den Gründen, die doch eigentlich so offensichtlich waren. Nahezu tot fielen wir ins Bett, doch das Pech sollte nicht abreißen. Am nächsten Morgen um 7.00 am wurden wir per Feueralarm aus dem Bett gehauen.

In der Nacht haben mal wieder betrunkene Jugendliche, ich speziell vermute es waren die verrückten Engländer, mit einem Feuerlöscher im Aufzug gespielt, direkt nachdem sie diesen zum Stoppen gebracht haben durch wildes Herumgespringe. Da der Feueralarm fast schon an der Tagesordnung lag, legten wir uns nach kurzem Abchecken der Lage gleich wieder in die Kiste und schlummerten den Tag durch. Auf dem Programm standen heute: Chillen, gammeln, Käffchen trinken gehen und wieder ins Bett fallen

 

 

Sydney-Cinema-Guide
von Rayka Kobiella

Entertainment ist nicht gleich Entertainment. Einen anspruchsvollen Arthouse-Film oder lieber einen actionreichen Hollywood-Blockbuster? Wonach dir heute auch sein mag, in Sydney findest du es. Wo, das erfährst du hier!

Ein Tipp vorweg: Auch Sydnianer lieben ihre Air-Conditions. Wenn es draußen noch so warm ist – besser immer eine Jacke mit ins Kinos nehmen- sonst erkältet man sich noch.

Independent-Filme findest du in Dendy Cinemas, im Chauvel Cinema oder im Familienbetrieb Roseville Cinema. Filmfestivals und Open-Air-Events sind auch gute Anlaufstellen und für die absolut Entspannten empfiehlt sich das Liegekino Govindas.

Dendy Cinemas
Die Kinos von Dendy werben mit dem Slogan “Home of Quality Cinema”: Dendy ist das Arthouse-Pendant zum Cinemaxx.
Hier laufen Independent-Filme aus aller Welt. Das Publikum ist jung und eher studentisch, gerade in Newtown.

Ticketpreise: ab $7 für Kinder bis $14,50 für Erwachsene
Studenten: $12
Kinotag am Dienstag: alle für $9

Dendy Opera Quays
Shop 9
2 East Circular Quay

Dendy in Newtown:
261-263 King Street
Newtown
www.dendy.com.au

Roseville Cinema
Der Familienbetrieb bietet eine gute Auswahl an Arthouse-Filmen in zwei Sälen. Gerade für Cinéasten interessant: Movie Marathons, Advanced screenings und noch vieles mehr.

Ticktes: ab $8 für Kinder bis $14,50 für Erwachsene
Kinotag am Dienstag: $8- $9,50

Roseville Cinema
112 Pacific Highway,
Roseville
www.rosevillecinemas.com.au/

Palace Cinema
In den Kinos der Palace Cinema-Kette werden Arthouse- und Bockbuster-Filme abwechselnd gezeigt.
Hier finden auch regelmäßig Filmfestivals statt.

Ticketpreise: von $12 - $16,50
Studenten: $13,50
Günstigere Eintrittskarten bei Vorstellungen vor 17 Uhr!

Palace Norton Street - Neben dem Filmprogramm: griechisches und deutsches Filmfestivals.
99 Norton Street
Leichhardt

Palace Academy Twin
Auf zwei Leinwänden laufen vorwiegend ausländische Produktionen.
Jährlich stattfindende französische, italienische und spanische Filmfestivals.
3a Oxford Street
Paddington

...und noch ein Palace Cinema:
Palace Verona
17 Oxford Street
Paddington
www.palacecinemas.com.au

Chauvel Cinema
Wenn das Roseville-Cinema für Cinéasten interessant ist, so ist das Chauvel Cinema ein Muss. Das Kino war früher der Ballsaal der Paddington Town Hall, dann das Kino des Australian Film Institutes und heute sticht es als engagiertes Independent-Kino für passionierte Filmliebhaber ins Auge. Benannt ist das Kultkino nach einem australischen Pionier unter den Filmemachern, der seine goldenen Jahre von den 20ern bis in die 50er hatte: Charles Chauvel.
2006 wurde The Chauvel geschlossen, nach einer Protestwelle von australischen und ausländischen Filmemachern aber nach kurzer Zeit wieder geöffnet.
Exzellentes Filmangebot aus der Independent-Szene und viele Filmfestivals.
Cinémateque-Club mit Kultfilmen und echten Klassikern jeden Montag.

Ticketpreise: Von $10 bis $16,50 für Erwachsene
Studenten: $13, 50
Kinotag am Dienstag: für alle $9

Chauvel Cinema
Paddington Town Hall
Cnr Oxford St & Oatley Rd
Paddington
www.myspace.com/chauvel
www.chauvelcinema.net.au

Govindas Cinema
Eigentlich ist das Gonvindas zunächst einmal ein indisches Restaurant mit einem umwerfenden, vergetarischen Menü in zentraler Lage. Allerdings hat es auch ein eigenes Kino. Bevor man in den Kinosaal eintritt, muss man die Schuhe ausziehen. Sonst darf man sich nicht ins Kino legen. Das ist nämlich das Beste an dem Saal: kuschelige Kinosessel- oder viel mehr Liegen reihen sich aneinander. Im Govindas liegt man in einem bequemen Sofa und genießt den Film in vollen Zügen.

Ticketpreise: für alle immer $10

Govindas
112 Darlinghurst Rd
Darlinghurst
www.govindas.com.au

Die neuesten Filme aus den Staaten und große Produktionen aus Australien findet ihr in den großen Kinopalästen à la Hoyts. Aber auch kleinere Kinos locken mit den ganz großen Filmen.

Hoyts
Die Kinos der Hoyts-Kette präsentieren sich schlichtweg als das höchte der Gefühle: Dolby Surround, Kinosessel mit viel Platz für die Beine, riesige Leinwände, Popcorn, Nachos & Co und große, vorwiegend amerikanische, Filme.

HOYTS Broadway - Im Broadway-Shopping-Centre
Mit zwölf Leinwänden über zwei Stockwerke ein echtes Prachtexemplar.
1 Bay St
Glebe

HOYTS Cinema Chatswood
Westfield Shopping Town, Level 7, 28 Victor St
Chatswood

HOYTS Warringah Mall
Condamine St
Brookvale

HOYTS Eastgardens - Mit 8 Kinosälen.
152 Bunnerong St
Eastgardens

Hoyts Cinema Paris, Fox Studios
Cinema Paris bietet eine gute Auswahl an Arthouse-Filmen aus aller Welt und ist Austragungsort großer Filmfestivals.
Bent St
Moore Park

Hoyts - Entertainment Quarter – 11 Kinosäle über drei Etagen.
Bent St
Paddington

Weitere Hoyts Kinos:
Hoyts Blacktown
17 Patrick St
City of Blacktown

Hoyts - Mt Druitt
Marketown
Mt Druitt

Hoyts Penrith- 10 Säle
Riley St
Penrith

Hoyts - Wetherill Park – 12 Leinwände
Polding St
Wetherill Park

Village Hoyts Centre
505 George St

Hoyts
Goulburn St
Sydney

Hoyts
The Mall
Bankstown

Hoyts
Condamine St
North Manly

Ticketpreise: $11 für Kinder, $15,50 für Erwachsene
Dienstags Kinotag: alle Tickets für $10
www.hoyts.com.au

IMAX
Groß, größer, IMAX...Die IMAX Kinos sind für 3D-Filmereignisse bekannt und für die größte Leinwand der Welt. Im Darling Harbour steht so ein Kaventsmann. Wer einmal erfahren möchte, wie es sich anfühlt, in einen Film hineinzukriechen, ist hier goldrichtig.
Im IMAX laufen Dokumentarfilme in 3D und einzelne Spielfilme, wie The Dark Knight oder Harry Potter.
Besser rechtzeitig ein Ticket kaufen, da IMAX-Eintrittskarten schnell vergriffen sind!

Ticketpreise: $14 - $19, 50

IMAX
31 Wheat Road
Darling Harbour
www.imax.com.au/home

Reading Cinema
Neueste Filme aus Hollywood in fünf Kinosäle.

Ticketpreise: $9,50 - $16,50
Kinotag am Dienstag: $10

Reading Cinema
Level 3, Market City, Ultimo Rd
Haymarket
www.readingcinemas.com.au

The Cronulla Cinema
Big-Budget Produktionen aus Amerika und Australien.

Ticketpreise: Ab $7 für Senioren bis $13,50
Studenten: $11
Dienstags Kinotag: $8,50

Cronulla Cinemas
2 - 6 Cronulla St
Cronulla
www.cronullacinemas.com.au

United Cinemas
Vier Kinos gehören zu den United Cinemas. Alle haben bequeme Kinosessel und lecker Popcorn: hier gibt es Hollywood-Filme vom Feinsten.

Avalon
39 Old Barrenjoey Rd
Avalon
und
Collaroy
1097 Pittwater Rd
Collaroy

Ticketpreise: Kind $10,50, Erwachsener $14.00
Student: $11,50

Narellan
Narellan Town Centre
Camden Valley Way
Narellan
und
Warriewood
4 Vuco Place
Warriewood
und
United - Beverly Hills – 2 Kinosäle
449 King Georges Rd
Beverly Hills

Ticketpreise: Kinder für $11, Erwachsene $15
Studenten: $12
Grand Theatre Grand Seat: $20.00
Kinotag am Dienstag: $9
www.unitedcinemas.com.au

Village Cinemas
Aktuelle Filme aus Australien und Amerika.

Ticketpreise: $10 - $14
Dienstags Kinotag: von $10 bis $13,90

Village Cinema Double Bay
377 New South Head Rd
Double Bay

Village Cinema
545 George St
Sydney

Village Cinemas in Parramatta:
Westfield Shoppingtown
Parramatta

235 George St
Parramatta
www.villagecinemas.com.au

Greater Union
Die neuesten Filme in bequemen Kinosesseln.

Ticketpreise: $11- $15,50
Studenten: $12
Kinotag am Dienstag: $9,50

Greater Union Cinema Liverpool- 12 Säle
Westfield Shopping Centre, Northumberland Ave
Liverpool

Greater Union Hurstville- 8 Kinosäle
Cnr Cross & Park Roads
Hurstville

Greater Union Miranda- 8 Kinosäle
Westfield Shopping Centre, Cnr Kiora Rd & Urunga Pde
Miranda

Greater Union Castlehill Megaplex- 16 Kinosäle
Castle Towers Shopping Centre, Castle Street
Castle Hill

Greater Union Macquarie Centre - 8 Säle
Macquarie Shopping Centre
North Ryde
http://www.greaterunion.com.au/

Beverly Hills Cinema
Gängiges Programm in sechs Kinosäle.

Tickets: Von $7 bis $13,50

Beverly Hills Cinemas
447-453 King George Road
www.beverlyhillscinemas.com.au

Randwick Ritz Cinema
Neueste Hollywood-Filme und einige Independent-Produktionen.

Ticketpreise: $7 - $12
Kinotag am Dienstag: $8

Randwick Ritz Cinema
45 St Pauls St
Randwick
www.ritzcinema.com.au

Cremorne Orpheum Picture Palace
Im historischen Gebäude sind sechs Kinosäle nördlich von Sydney untergebracht.

Ticketpreise: $9,50 bis $16,50
Studenten: $13,50
Kinotag am Dienstag: $11,50 für Studenten

Cremorne Orpheum Picture Palace
380 Military Rd
Cremorne
www.orpheum.com.au

Bondi Open Air
Ein echtes Highlight im Sommer!
Seit 2003 wird jeden Sommer am coolsten Strand von Sydney eine riesige Leinwand aufgestellt. Chillig im Sand liegen und sich über acht Wochen, von Januar bis März verschiedenste Filme von Klassikern über Dokumentarfilme bis zu bekannten australischen Movies anschauen.
Dazu im Rahmenprogramm: Live-Acts und DJs.
Im Gegensatz zu anderen Kinos, kann man hier sogar sein eigenes Picknick veranstalten- obwohl es auch eine Bar mit allem drum und dran gibt.

Ticketpreise: von $11 bis $17
Discount: Wer sein Ticket online eine Woche vor Filmbeginn erwirbt, bezahlt nur $12,90!

http://www.bondiopenair.com

Noch mehr Filmfestivals in Sydney:
http://www.moonlight.com.au
www.frenchfilmfestival.org

Körperlich eingeschränkte Kinogänger finden unter www.accessibility.com.au/city/new-south-wales-sydney/entertainment-cinemas Informationen zur Behindertenfreundlichkeit der verschiedenen Kinos.

Erfahrungsbericht von Marlene

Hallo, mein Name ist Marlene Losbichler und ich komme aus St. Marien, einem kleinen Ort in der Nähe von Linz, in Oberösterreich. Seit Jahren habe ich davon geträumt, ein paar Monate auf einem fernen Kontinent wie Australien zu leben und dieser Traum wurde nun dank einer Praktikumsstelle bei Australien Ausbildung Wirklichkeit. Ich bin 21 Jahre alt und studiere seit zweieinhalb Jahren Medienmanagement an der Fachhochschule in St. Pölten. Für das 6. Semester meines Studiums war ein Pflichtpraktikum im In- oder Ausland vorgesehen und so entschied ich mich dafür, meine Praktikumszeit als Online-Redakteurin in Down Under zu verbringen.

 

Bereits seit meiner Kindheit interessiere ich mich für fremde Länder und Kulturen. Mein Vater war beruflich oft im Ausland unterwegs und nahm die ganze Familie sogar einmal mit, als er ein halbes Jahr in Südkorea arbeiten musste. Wenn ich mich an diese Zeit zurückerinnere, verbinde ich mit dem Aufenthalt in Asien meine schönsten und aufregendsten Kindheitserinnerungen. Ab dem 14. Lebensjahr besuchte ich die Handelsakademie, eine berufsbildende höhere Schule, in Steyr und wählte dort den Ausbildungsschwerpunkt „Journalismus, Marketing, Medien“, da ich mir bereits in jungen Jahren gut vorstellen konnte, später in der Medienbranche zu arbeiten. Ich war eine ehrgeizige Schülerin und unternahm in den Ferien Sprachreisen, um meine Kenntnisse in Englisch und Italienisch zu verbessern. Mit 17 Jahren zog es mich nach Kalifornien, wo ich mehrere Wochen bei einer Gastfamilie in Los Angeles verbrachte und nach Modena in Italien. Im Juni 2007 schloss ich die Handelsakademie mit der Matura ab und startete mein Studium an der Fachhochschule.

Ich bin ein sehr lustiger und lebensfroher Mensch. Obwohl mir neben meiner Ausbildung oft wenig Zeit für Freunde und Hobbies bleibt, verzichte ich nicht auf Freizeitaktivitäten und gehe beinahe jedes Wochenende aus. Im Sommer fahre ich gerne zusammen mit meinem Freund auf dem Motorrad durch die Gegend und im Winter verschlägt es uns meist in die Berge zum Snowboarden. Am liebsten fliege ich jedoch quer durch die Weltgeschichte zum Beispiel wie letztes Jahr nach New York, Kairo und London. Dafür habe ich sehr viele Aushilfsjobs, die mir oft den letzten Nerv kosten. Meine Liebe zu Australien entdeckte ich über meinen Freund Gregor, dessen Onkel mit seiner Familie in Sydney lebt. Im Sommer 2008 flogen wir zum ersten Mal gemeinsam nach Australien, um dieses wunderschöne Land kennenzulernen.

Zwei Wochen verbrachten wir in Sydney und die restlichen zwei Wochen fuhren wir mit einem Campervan die Küste in Queensland entlang. Ein Monat ist jedoch viel zu kurz für eine richtige Australienreise, deshalb beschlossen wir schon am Tag der Abreise, sobald wie möglich zurückzukehren. Das Beste an Australien ist die einzigartige und vielseitige Natur, wie man ihr sonst nirgendwo auf der Welt begegnet und der gemütliche Lebensstil der Menschen, die weniger Stress, sondern mehr Freude am Leben haben. Ich werde in den nächsten 6 Monaten in Sydney leben und habe mir vorgenommen neben New South Wales noch Tasmanien und Western Australia zu erkunden. Ihr könnt euch also auf viele spannende Artikel von mir freuen.

Sydney - nicht die Hauptstadt von Australien

Von Melina und Lisa

Die erste Station auf unserer Tour quer durch Australien ist Sydney.

Wie Landpomeranzen, die zum ersten Mal in einer Grossstadt sind, stolpern wir an unserem ersten Tag durch diese Metropole. Voellig beeindruckt von den quadratisch angeordneten Strassen, den Menschenmassen, den Hochhaeusern und Temperaturen koennen wir unser Glueck gar nicht fassen, tatsaechlich in Sydney unterwegs zu sein.

Sydney ist vor allem erst mal eins: gross! Dagegen wirken Hamburg oder Berlin wie ein Dorf.

Ein Ausflug zum Manly Beach (einem der vielen Stadtstraende) nimmt Tagesausflugcharakter an. Der sich aber lohnt. Nicht nur, weil sich einem von der Faehre aus ein fabelhafter Blick auf die Stadt bietet.

Und dann erst der grosse Moment: wenn hinter den Wolkenkratzern am Hafen langsam die weissen Daecher des Opera Houses hervor kommt. Und sich dann Stueck fuer Stueck die ganze Opera in ihrer vollen Pracht und Groesse praesentiert.

Spaetestens da, zwischen Opera House und Harbour Bridge wird uns bewusst: Wir sind in Sydney!

Das Bild kennt jeder und alles sieht auch wirklich so aus, aber mittendrin und live dabei wirkt das alles noch viel gigantischer!

Hunderte von Touristen tummeln sich auf den Treppen der Opera und wir sind ein Teil von ihnen.

Absolut beeindruckend ist, wie gruen die Stadt trotz des Grossstadtflairs ist.
Inmitten all der Wolkenkratzer und immer busy Strassen tut sich ploetzlich eine gruene Oase auf - der Botanische Garden.

Und mitten in der Stadt haengen ploetzlich riesen Fledermaeuse (Flughunde) ueber unseren Koepfen und lassen sich bei ihrem Tagschalf nicht stoeren.
Sydneys Stadtviertel sind unheimlich abwechslungsreich. Ein Bummel durch Chinatown, Haymarket oder auch Kings Cross lohnt sich sowohl bei Tag als auch bei Nacht immer.

Und dann gibts da noch Bondi mit DEM Bondi Beach, an dem schon mal Surfer von Haien angeknabbert werden und an dem wir unser erstes australisches Barbie (BBQ) erleben. Die kostenlos bereitsstehenden Spots findet man ueberall in Australien.

Hat man den Botanischen Garten, die Harbour Bridge (von der man uebrigens nachts einen wunderbaren Blick auf die beleuchtete Opera hat) und all die anderen Sehenswuerdigkeiten gesehen, bleibt einem immer noch viel zu gucken:  Sydneyaner, die in ihren kurzen, sehr schicken Buerooutfits auf schwindelerregenden Absaetzen die Strassen entlang stolzieren, Sydneyaner die ihrem ausgefallenen Fitnesswahn erliegen und ihre Mittagspause (bei mind. 30 Grad im Schatten) nutzen, um schnell die Treppen der Opera hoch und runter zu sprinten.

Eine Stadt, die so beeindruckend, gross und vielfaelltig ist, dass wir uns sofort in sie verliebten.

Und zum ersten Mal kann ich wirklich verstehen, wenn all die Australienfans in Deutschland zu schwaermen anfangen: Das Wetter, die Leute, die Ladensoeffnungszeiten, das BBQ, die Opera, die Harbour Bridge… alles unkompliziert, nett, hilfsbereit! NO WORRIES!!!

Voellig beeindruckt von all den Touristenattraktionen verlassen wir Sydney und fahren nach Mellbourne.

Ein gewagtes Unterfangen, sagt man doch, entweder man liebt Sydney oder Melbourne. Aber es wird nicht das letzte Mal sein, dass wir hier in die Grossstadtweiten abtauchen!

Royal Botanic Gardens – das grüne Herz von Sydney

Bei Royal Botanic Gardens in Sydney handelt es sich um den größten botanischen Garten Australiens. Das grüne Herz der Stadt befindet sich gleich vis à vis vom Circular Quay. Die meisten Touristen besuchen den Garten gleich nach der Erkundung des Opera House, das sich ebenfalls in nächster Nähe befindet. Die Royal Botanic Gardens wurden 1816 ursprünglich als Gemüsegarten angelegt, später widmeten sich hier junge Botaniker dem Pflanzenstudium. Heute kommen viele Touristen, aber auch die Einwohner Sydneys gerne zum Spazieren oder Sporteln in den Park.

Neben vielen exotischen Pflanzenarten und Bäumen beheimaten die Royal Botanic Gardens außerdem einige besondere Vogelarten wie zum Beispiel den Gelbhauben Kakadu und kleine bunte Sperlingspapageien. Die Vögel verhalten sich den Menschen gegenüber keineswegs scheu. Von vorbeikommenden Spaziergängern lassen sie sich nicht bei der Futtersuche auf dem Rasen stören. Es ist möglich bis auf wenige Zentimeter Entfernung an die Papageien heranzutreten, um sie in ihrer ganzen Schönheit zu betrachten, außerdem kann es auch vorkommen, dass sich die Exoten sogar auf die Hand oder Schulter des Beobachters setzen, wenn sie ebenfalls neugierig werden.

 

Eine weitere Attraktion der Royal Botanic Gardens ist die unheimliche Fledermauskolonie, die sich gerne in den hohen Bäumen in der Mitte des Parks aufhält. Tagsüber schlafen die Flughunde mit dem Kopf Richtung Boden, doch ab und zu geben sie trotzdem kreischende Laute von sich. Angeblich versucht das Management des Parks seit mehreren Jahren die Kolonie der „Bestien“ zu vertreiben, doch bisher waren die Gärtner erfolglos. Außerdem erfreuen sich viele Besucher an den ungewöhnlichen Tieren, die normalerweise tagsüber selten anzutreffen sind.

Besonders hübsch sind die unzähligen Bananenbäume, die der Park beherbergt. Viele sind sehr hoch und tragen Früchte. Die Bananenpflanze mit den kleinen pinken Früchten heißt Keniabanane und gedeiht in den Royal Botanic Gardens hervorragend. Im Park befinden sich außerdem viele verschiedene Glashäuser, ein Farngarten, ein Tropenhaus und ein wunderschöner Teich. Wer durch den dreißig Hektar großen Garten spaziert, vergisst nach nur wenigen Minuten sofort die Großstadt, die sich dahinter verbirgt. Die Royal Botanic Gardens sind eine Oase der Ruhe, die alle Menschen zum Verweilen auffordert: „Rasen betreten erwünscht. Zudem laden wir Sie ein, an den Rosen zu riechen, die Bäume zu umarmen, mit den Vögeln zu sprechen und auf der Wiese zu picknicken.“

In Mitten dieser Idylle befindet sich das Old Government House, das 1837 von den Briten erbaut wurde. Queen Victoria lud hier zu Bällen ein und später wurde das Government House zur Residenz für Premierminister und Gouverneure des Bundesstaates New South Wales. Heute ist das märchenschlossartige Haus ein Museum.

Sydney Erfahrungsbericht - Blue Mountains: hier ist für Jeden was dabei!

Die 10.000 km² große, seit dem Jahre 2000 zum UNESCO Weltkulturerbe gehörende und insgesamt 7 Nationalparks umfassende „Greater Blue Mountains Heritage Area“ bietet etwas für Groß und Klein, Sportler und Gemütliche, Jung und Alt sowie Abenteurer und Genießer! Nur 2 Stunden Zugfahrt oder gemächliche Autofahrt von Sydney entfernt, liegt Katoomba, die größte Stadt (rund 7700 Einwohner) der Blue Mountains. Im Sommer kann man hier der stickigen Hitze Sydneys entfliehen, da es meistens ein paar Grad kühler ist als in der Hauptstadt New South Wales. Aber auch im Winter locken verschiedene Aktionen, wie das jährlich im Juni stattfindende „Winter Magic Festival“ sowie gemütliche Abende im „Edge Cinema“ oder in einer der vielen Bars. Der Frühling bietet im September&Oktober eine farbenfrohe Explosion der Wildblumenpracht. Die Artenvielfalt im Pflanzen als auch Tierreich lässt sich aber auch das restliche Jahr über bestaunen. Vor allem der Vogelartenreichtum mit Regenbogenpapageien, lachenden Kookaburras, verschiedenen Nektaressenden Vögeln, Sittichen, Krähen, Rotkehlchen und viele mehr, ist so gut wie immer zu beobachten und auf jeden Fall immer zu hören!

Der Eukalyptusreichtum zieht auch die Koalas an, die aber durch eine gute Tarnung wie auch Nachtaktivität selten zu entdecken sind. Ebenfalls verschiedene Känguru-Arten, Wallabies, Opossums etc. kommen hier vor, aber es braucht etwas Glück und/oder Geduld diese zu sichten. Für größere Gruppen oder z.B. Schulklassen gibt es verschiedene Exkursionsangebote, die in ihren Wanderschwierigkeiten variieren sowie unterschiedliche Thematiken behandeln. Es gibt jedoch auch für den allein Reisenden, Familien und Paare viel zu erleben, so dass die Zeit wie im Fluge vergeht. Neben ausgedehnten „Bush Walks“, stehen auch Canyoning, Abseiling, Reitausflüge, Mountain Biking und Rock Climbing auf dem Programm. Wer es lieber etwas ruhiger mag oder eine spektakuläre Aussicht genießen möchte, sollte eine Fahrt mit dem Skyway Cablecar mit Glasboden über die dicht bewaldete Schlucht machen. Neben einem großartigen Blick auf die „3 Sisters“, erkennt man aus der Vogelperspektive auch die vielen Wasserfälle und kann den Blick weit in die Ferne über Millionen von Bäumen schweifen lassen. Mit der alten, früher zur Kohlegewinnung genutzten, „Scenic Railway“ kann man auf sehr direktem und steilem Wege im Busch landen und einen informationsreichen Rundgang machen. Der hervorragende Ausblick vom EchoPoint sei auch noch zu erwähnen. Hier findet sich das Besucherinformationszentrum und von hier aus beginnen viele der „Bush Walks“, z.B. die 900 Stufen umfassenden „Giant Stairways“ hinunter. Für die nicht so Trainierten, kann dies ordentlichen Muskelkater bedeuten, ist aber jede Mühe wert!

Gemütliche und günstige Unterkünfte nach einem actionreichen Tag finden sich beispielsweise im YHA oder „The Flying Fox“. Letzteres bietet neben einem freien Frühstück (mit Tee und Kaffee satt), auch einen kostenlosen Internetzugang. Freie Filme, Bücher und die Möglichkeit zu einem ausgedehnten BBQ finden sich in beiden Hostels. Es lassen sich jedoch auch romantische und luxuriöse Hotels in und um Katoomba finden, teilweise mit spektakulären Ausblicken (z.B. Valley oft he Waters), idyllisch am See gelegen (z.B. Blue Mountains Lakeside B&B) oder inklusive eines Spa- und Wellnessbereichs (z.B. Lilianfels Blue Mountains).

Wie man es also auch dreht und wendet, die Blue Mountains bieten alles, was das Herz begehrt: für eine entspannte, actionreiche, romantische, informative, erholsame, abwechslungsreiche, unterhaltende, erfrischende, genussvolle und außergewöhnliche Zeit!

Sydney Northern Beaches

Ein bei SurfprManlyofis beliebter Strand ist Curl Curl, der sich unweit von Manly befindet und sich über eine längere Bucht erstreckt. Aufgrund der sehr hohen Wellen an diesem Strand, sollten Anfänger eher den überschaubareren, aber ebenso schönen Freshwater Beach, zwischen Manly und Curl Curl wählen. In der nächsten Bucht liegt Dee Why, ein Vorort, der als besonders familienfreundlich gilt und dessen Strand sogar über eine Liegewiese verfügt. An der Promenade dort, bekommen Seafood-Liebhaber die besten Fish & Chips von Manly bis Palm Beach. Ein Couple’s Meal bestehend aus verschiedenen Fischsorten, Muscheln und Pommes gibt es um $30. Die darauffolgenden Suburbs inklusive Strände heißen Long Reef, Collaroy, Narrabeen und Mona Vale.

Alle bisher genannten Strände liegen an der Küste des pazifischen Ozeans, doch ab Newport grenzen die Vororte nicht nur an das Meer, sondern auf der gegenüberliegenden Seite an den Hawkesbury River. Ein Fluss der aus dem Meer ins Festland mündet, verwandelt die nun folgende Landschaft in eine Art palmenförmige Halbinsel. Auf dem Weg von Newport über Avalon nach Palm Beach durchquert der Reisende die Gegend der reichen Sydneysiders. Riesige Villen auf Stelzen, die in den Fels hineingebaut wurden beeindrucken jeden Vorbeikommenden.

Der Bilgola Outlook in der Nähe vom Whale Beach offeriert weite Ausblicke über den Pazifik bis zum Ende des Horizonts. Am Hawkesbury River liegen zahlreiche Segelyachten vor Anker, hier lassen sich sogar Businessleute aus der Stadt mit einem kleinen Helikopter herfliegen, um die Mittagspause auf dem Boot zu verbringen.

Die Metropole Sydney hat neben ihrem vibrierenden, modernen Zentrum auch abseits der City Einiges zu bieten. Besonders nördlich des Sydney Harbour finden Strandliebhaber eine Fülle an Möglichkeiten, um einen Tag abseits des Trubels in den Vororten an der Küste zu verbringen. Die Northern Beaches können bequem und kostengünstig mit dem öffentlichen Bus L90 erreicht werden. Als Startpunkt für eine Northern Beaches Tour kann allerdings auch Manly dienen, wohin man mit der Fähre vom Circular Quay aus, schneller und vor allem schöner fährt.

Manly ist vor allem bei jungen Reisenden sehr beliebt. Hier gibt es nicht nur einen schönen Strand, sondern ein Vielzahl an Surfershops, Restaurants und Pubs. Am Abend treffen hier Surfer, Backpacker und Einheimische in den zahlreichen Bars aufeinander und feiern bis in die frühen Morgenstunden. In Manly befinden sich außerdem viele Sprach- und Surfschulen. Anfänger sollten am besten Preise vergleichen und einen Kurs buchen, bevor sie sich ohne Aufsicht in die wilde See stürzen. An der Promenade gibt es überall Surferläden, die Boards günstig verleihen.

 

In Palm Beach gibt es einen wunderschönen Walking Track durch den Busch hinauf zum Barrenjoey Lighthouse. Auf der Strecke begegnet man nicht nur exotischen Echsen, sondern auch Riesenspinnen, in deren Netzen sich Unvorsichtige leicht verfangen können. Oben angekommen, erlebt der schwitzende Wanderer den wohl schönsten Ausblick auf die Palmeninsel. Der Strand in Palm Beach ist sehr naturbelassen und im Winter werden hier oft Delphine gesichtet.

Die Northern Beaches sind auf jeden Fall einen Besuch wert, egal ob für Naturliebhaber oder Surfer. Für begeisterte Schwimmer und Kinder befindet sich bei fast jedem Strand ein Salzwasserpool.

Luna Park Sydney – „Just for fun!”

Sydney Luna Park

Den Luna Park am Fuße der Harbour Bridge gibt es schon seit 1935. Der Vergnügungspark ist ein Spaß für Jung und Alt und besticht durch sein altmodisch skurriles Aussehen. Um zum Luna Park zu gelangen, nehmen die meisten Besucher die Fähre vom Circular Quay Richtung Darling Harbour. Nach weniger als zehn Minuten Fahrt erreicht das Schiff den Milson’s Point, die Heimat des verrückten Luna Parks. Den Eingang bildet ein riesengroßer roter Mund mit weißen Zähnen, der zu einem neun Meter hohen Gesicht mit blauen Augen und goldener Zackenkrone gehört. Sobald der Besucher hindurchspaziert, sind die Sorgen des alltäglichen Lebens sofort vergessen. Drinnen gibt’s nicht nur Achterbahnen, Schießbuden, Zuckerwatte und Ringelspiele, sondern jede Menge Narren, die bunt bemalt auf Stelzen durch den Park spazieren und mit den Besuchern herumalbern oder mit ihren verrückten Masken die Kinder erschrecken.

Jeder Besucher sollte sich vorher genau überlegen, wie lange er dem Spaß beiwohnen möchte, es gibt nämlich unterschiedliche Arten von Tickets. Der Preis des Tickets hängt außerdem von der Körpergröße ab, denn jüngere Kindern dürfen noch nicht mit allen Ringelspielen fahren. Während der Ferien werden die Ticketpreise zusätzlich erhöht. Erwachsene müssen  derzeit für den Unlimited Spaß, der alle Aktivitäten im Vergnügungspark beinhaltet, mit 45 Dollar rechnen. Wenn das Wetter schön ist, zahlt sich diese Möglichkeit  auf jeden Fall aus, denn jede Einzelfahrt, egal mit welchem Gefährt kostet 10 Dollar.

Besonders attraktiv bei den Besuchern ist die Piratenrutsche, wo mit kleinen Booten über eine Art Achterbahn durch das Wasser gesaust wird. Für Besucher, die nach dem besonderen Kick suchen, bietet der Luna Park die Tango Train (ähnlich der in Europa bekannten Petersburger Schlittenfahrt) und das 35 Meter hohe Skylab Ferries Wheel. Statt sitzend wie in den üblichen Ringelspielen stehen die Adrenalinsuchenden hier während der gesamten Fahrt in einer kleinen Kabine, die sich als Teil eines Riesenrades in alle Richtungen dreht. Im Luna Park steht außerdem Australiens einziger Ranger, der in Europa „Kamikaze“ genannt wird und einem sich drehenden Hammer ähnelt. Mit dem Unlimtied Ticket steht also dem mehrfachen Fahrvergnügen nichts mehr im Wege.

Das „Coney Island Funhouse“ existiert schon seit 1935 im Luna Park. Darin befinden sich Riesenrutschen, bewegte und rotierende Bodenplattformen, lustige Spiegel und zahlreiche andere Spiele für Kinder und Junggebliebene. Seit den 30er Jahren gab es diese Spaßhäuser überall in den USA und in Europa, das „Coney Island“ im Luna Park Sydney ist jedoch das einzige heutzutage noch betriebene Exemplar. Der Eintritt kostet ebenso wie alle Einzelfahrten 10 Dollar, ist im Unlimited Ticket jedoch inkludiert.

Auch für Besucher, die sich das Eintrittsgeld sparen möchten, hat Luna Park Einiges zu bieten. Hinter der Vergnügungsmeile befindet sich eine Picknickzone mit Blick auf den Sydney Harbour. Außerdem kann jeder auch bei den Indooraktivitäten wie zum Beispiel dem Coney Island oder dem Rotor, wo Teilnehmer die Schwerkraft herausfordern, gratis zusehen. Lustige Fotomöglichkeiten ergeben sich bei den zahlreichen Aufstellern, die im ganzen Luna Park verteilt stehen.

 

Endlich angekommen – Sydney

„Zunächst bekommt man hier einen der großartigsten Ausblicke der Erde geboten. Rechts, fast schmerzlich glänzend in der Sonne, steht das berühmte Opernhaus mit seinem kecken, kompromisslos kantigen Dach, links die fantastische, elegante Harbour Bridge […] Die Oper zieht natürlich alle Aufmerksamkeit auf sich, und das ist auch verständlich. Sie ist überraschend vertraut, man hat gleich das Gefühl, ‚Hey, ich bin in Sydney!’, und kann den Blick gar nicht von ihr abwenden“ (BILL BRYSON, Frühstück mit Kängurus).

Unser erstes Ziel in Australien war Sydney und ich hätte nicht besser als Bill Bryson beschreiben können, was uns erwartete, als wir zum ersten Mal am Circular Quay standen. Nicht nur, dass wir vor zwei Tagen in Deutschland noch in Schal und Mütze unterwegs waren und jetzt Lichtschutzfaktor 30+ auftragen mussten, um nicht direkt zu verkohlen. Nein, wir standen tatsächlich vor DER Opera, die zwar genauso aussieht, wie auf den Fotos, aber in Wirklichkeit so gigantisch ist, dass wir einige Zeit brauchten, um zu realisieren, dass wir wirklich da waren. Wir waren endlich angekommen – in Sydney, nicht der Hauptstadt, aber überhaupt DER Stadt in Australien.

Diese Metropole hat jedoch mehr zu bieten als nur die weltberühmten Sehenswürdigkeiten. Obwohl Sydney so belebt (4,4 Mio. Einwohner), und damit oft sehr wuselig ist, findet man immer wieder Parks, die mit ihrer Ruhe und Gelassenheit zum Relaxen einladen. In den Weiten der Botanischen Gärten kann man durchaus einige Stunden verbringen…

Pflanzen bestaunen, Touristen und Sportfanatiker beobachten, in der Sonne liegen, Musik hören, Postkarten schreiben und weitere Reiseziele besprechen….

Hin und wieder begegnen einem unbekannte Tiere: Vögel mit megalangem Schnabel und noch längeren Beinen, Ibises (engl.), die überall in der Gegend, wie zu Hause Spatzen unterwegs sind, Opossums, die an riesigen Baumstämmen umherklettern und dann haben wir in den Botanischen Gärten unsere ersten Flughunde (Flying Foxes) gesehen: übergroße Fledermäuse, die kopfüber in den Bäumen hängen und einen wahnsinnigen Lärm machen, wenn sie in ihrer Ruhe gestört werden.

Am meisten Spaß hat uns aber gemacht, schöne Menschen zu beobachten. Davon gibt es in Australien unheimlich viele. Und sie tun auch so einiges dafür. In den Mittagspausen versammeln sich Gruppen von Büromitarbeitern, tauschen Anzug und Krawatte gegen atmungsaktive Sportbekleidung und als wäre es das einfachste der Welt, geht’s bei 35 Grad im Schatten los: joggen, Yoga, Trockenboxübungen und für die ganz Harten 10x die Treppen vor der Oper hoch und runter.

Immer mitten rein in die Erinnerungsfotos… Das hinterlässt Eindruck! Aber gesund sein, kann das nicht!!! Steht auch im völligen Widerspruch zu den endloslangen Fressmeilen, auf denen keine Fast Food – Wünsche unerfüllt bleiben. Da kann die ein oder andere Mittagspause schon mal vorbei sein, wenn man sich gerade erst entschieden hat, welches Schnellgericht es denn heute sein darf.

Schöne Menschen gibt’s natürlich auch am berühmten Bondi Beach. Sehen und gesehen werden heißt es hier…unter Umständen aber auch mal fressen und gefressen werden. Während unseres Aufenthalts in Sydney wurde ein Surfer von einem Hai angegriffen. Konnte aber fast vollständig gerettet werden. Deshalb haben wir es vorgezogen erst gegen Abend an den Beach zu kommen, die Ruhe und den fast menschenleeren Strand zu genießen und die öffentlichen BBQ- Anlagen in Beschlag zu nehmen. Eine fantastische Sache so ein BBQ mit möglichst vielen Leuten und dem ein oder anderen Karton Goon (beliebter Wein unter Backpackern, weil billig - natürlich heimlich unterm Tisch: Alkohol trinken in der Öffentlichkeit ist nämlich streng untersagt).

Ich könnte noch so viel mehr erzählen. Sydney hat uns sehr beeindruckt. Und das war sicher nicht mein letzter Besuch in dieser Stadt. Am liebsten würde ich zum Jahreswechsel wiederkommen, um das gigantische Feuerwerk über der Harbour Bridge zu sehen! We will see – impossible is nothing in Australia!

 

Sydney Nightlife

Als eigentlich gibt es bis jetzt noch nicht wirklich viel zu erzählen! Bin noch nicht soo lange wach J Gestern war echt ein netter Abend, aber  man muss hier einiges lernen!

Also bin dann gestern mit Ricky durch die Straßen gezogen und sind dann auf ein paar Bier in einem Ausi Pub gelandet und haben dort ein bisschen rumgehangen. War klasse, denn ich habe mich dann dort zum erstenmal mit einem echten Australier unterhalten. War ganz nett nur reden die soo schnell! In dem Pub wurde die ganze Zeit LifeMucke gespielt von so einem real Cowboy… Was mich dann gewundert hat, das hinter mir plötzlich ein Ausi Türsteher rumnörgelt, weil ich nicht im Raucher bereich bin, und Tatsache, um mich herum rauchen auch alle, aber alle ca. ein Meter hinter mir.

Tja musste halt erst noch lernen das man hier die Raucher bereiche einfach durch ein Schild trennt, ein Raum, in der Mitte ein Schild und das wars.. Aufgrund fehlender Englischkenntnisse hab ich dann nicht versucht mit dem Penner die Logik von dieser Technik zu diskutieren. Nachdem ich den Cowboy kurz von dem Podest vertrieben hab (s. Bild!!) und versucht hab mit seiner Gitarre ein paar deutsche Lieder zu singen, sind wir dann in einen Night Club gegangen, ziemlich freakyaber echt coole location.

Haben dann dort auf Lieder gerockt die in Dtl. Seit einem Jahr out sind und das hat mich echt gewundert! Weiß nicht ob das hier eine Ausnahme war, aber hatte den Eindruck, das deren Musikgeschmack unserem etwas hinterher hinkt! Und da musste ich noch was lernen, die Australier kennen gar nichts! Auf der Tanzfläche ist echt die Hölle los! Die laufen drauf los (jeder!) schnappen sich ein girl, ob sie will oder nicht, und hüpfen mit ihr rum! Die gehen so ab! Null Hemmungen! Da gibt’s nix J Nicht so wie im guten alten Germany, in dem die Leute erst vorsichtig Blickkontakt aufbauen und sich dann langsam annähern, ne hier peilt man sein Ziel an und dann aber los, bevor jemand anderes sie sich schnappt!

Dann sind die so freaky! Hey Felix, als wir mit unserem Cowboy Hut und Porno Brillen losgezogen sind haben die Leute schon geschaut, aber hier ist das selbstverständlich! Gestern war sogar ein Typ da, der nur ein Nachthemd anhatte und sich falsche Brüste auf die Brust gebebt hatte und anschließend hat er vor jeder Frau sein Röckchen gelüftet und ihnen seine … präsentiert!! IHHH Giitttt! Aber glaubt ihr der Typ wurde rausgeschmissen!? Ne überhaupt nicht, das interessiert da keinen!

Tja und heut Morgen war hartes Erwachen! Oh mein Kopf.. Hab mir dann ein „Frühstück“ reingezogen und mich wieder ins Bett gelegt, wollte eigentlich mit der Fähre zum Mundi Beach, aber das mach ich halt morgen oder so… Hab mir dann vorhin eine eiskalte Dusche gegönnt und bin jetzt allmählich wieder auf dem Berge.

Tja sonst ist  hier gerade ganz ruhig, sitze im Garten, höre Musik und genieße den Schatten J Tut gut sich hier langsam aber sicher einzuleben… Ist am Anfang schwer und deshalb macht man sich dann viel zu viel Gedanken. Nun ich hoffe ihr seid alle wohl auf und denkt ab und zu an mich! Habe gerade mit Niko telefoniert und die schlechte Nachricht das meine Website erst in zwei Wochen funktioniert!! Shit, aber was soll man machen..

Sydney Shopping

 

Also heute war ein schöner Tag, bin gerade sehr glücklich hier und fühle mich pudelwohl!

Kurze Beschreibung was ich gerade im Augenblick erlebe.

Ich sitze in einem neuen Zimmer, nur mit Boxershorts bekleidet auf meinem Bett, links neben mir ein geöffnetes Fenster, Notebook auf meinem Schoß, höre schöne Musik, der Wind streichelt sanft meinen Kopf und Oberkörper, von draußen sind die Geräusche von Sydney zu hören, ein paar lachende Stimmen, rieche die Luft, sie riecht ganz anders, tropischer, weicher, sehe eine beleuchtete Garage und ein Hochhaus, höre eine Wespe vorbei brausen, es ist warm, aber nicht zu heiß, angenehm, einfach wunder schön, perfekter Moment, hier und jetzt.

Als ich heute Morgen aufwachte, war ich immer noch angepisst. War gestern Abend wieder in der World bar, hab getanzt, gefeiert. Einfach geile Musik, richtiger Szene laden, nur junge Menschen, viel, sehr viel frei Bier, ein Mentos Man, der ein riesen Mentos als Hut auf hat tanzt wild herum, eine sehr coole Party. Bin dann aber früh nach Hause gegangen, war noch zu ko von den Abenden zuvor! Irgend wann in der Nacht kommt ein ganzer Trupp in mein Zimmer gestürmt, macht Licht an und redet lautstark. Irgend wann hab ich sie rausgeschmissen, obwohl sie auch zu dem Zimmer gehören, war so sauer!

Hab ein paar mal um Ruhe gebeten, erklärt das es Leute gibt die schlafen wollen! Aber das hat niemanden interessiert, nachdem ich dann ein paar mal shut up you fucking ashols, and fuck off all! Geschrieen hab haben sich dann die meisten verdrückt und ich konnte einigermaßen weiterschlafen, aber fuck off hab so wenig geschlafen die ganze Tage! Hab heute Morgen mit Philip (ein netter Deutscher) geredet und er hat mir sein Zimmer gezeigt, viel schöner, nur 6 anstatt 10 Betten und soo sauber! Keine Schaben und keine scheiß lauten Penner, aber das beste, für den gleichen Preis! Na so lebe ich nun in Zimmer sieben!

War den ganzen Vormittag mit Fahad (ein stockschwuler Deutscher, von denen es hier übrigens viele gibt!!) shoppen und bin durch Sydney gestreift. Waren in „China Town“ haben dort was Billiges gegessen und haben uns so einen riesigen Chinesenmarkt angeschaut, alle in einer big Halle! Habe mir dort ein Tatoo auf den rechten Unterarm sprühen lassen „BAD“ sieht echt böse aus J geht aber nach einer Woche ab…

War echt lustig, sind noch mit der Mono Rail durch Sydney gefahren und haben uns so von oben die Stadt angeschaut, einfach riesig und eine absolute Weltstadt, wie meine Mutter so schön sagt.

Hier gibt es auch absolute geile Läden! Was man hier alles kaufen kann! So geile Klamotten und Sachen! Leider ist hier alles recht teuer. Was auch noch anders als in good Germany ist, ist das man seine Medikamente im Supermarkt und nicht in einer Apotheke kauft! Ohne Rezept! Hier gibt’s jede Menge Sachen mit denen man sich bei falscher Einnahme umbringt und jedes Kind kann die hier kaufen! Auch sind Medikamente hier total billig! So kostet hier zum Vergleich ein sehr große Schachtel Asperin gerade mal 2$ und ein paar Zerquetschte, das sind nicht mal 2 Euro!

Leider ist Fahad heute nach Dtl. abgereist, war echt ein toller Typ, hat mir seine restlichen Lebensmittel und andere nützlichen Sachen vermacht!

Hab mich dann mit Philip unterhalten und spontan entschlosssen doch nicht mit Rüdiger (nicht Julian) und Alex die Ostküste hoch zu traveln, sondern mit Philip nach Perth zu fliegen (nächsten Don.) und dann die Westküste hoch zu reisen, hat folgende Gründe: erstens soll die Westküste schöner sein, weniger Touristen mehr Australier, und vor allem alles wesentlich billiger, und hoffentlich auch mehr Job Angebote!

Habe vorhin mein Ticket gekauft und meine WestPac Bankkarte abgeholt, zu Mittag gab es noch die  restlichen  Spaghetti mit Tomatensoße (zum vierten mal hinter einander) und heute Abend hab ich mir ein Suschi für 3$ gegönnt.

Mir ist aufgefallen das es immer leichter wird das ganze Englisch zu verstehen und sich zu unterhalten, macht echt spaß!

Hab ein Hawaijanischen Deutschen kennen gelernt, der ebenfalls Wirtschafts-Ingenieur studieren will und mir da eine Menge Sachen erzählen konnte, weiß aber immer noch nicht so richtig ob das das richtige für mich ist. Klang nach einem sehr schweren Studium, aber auch nach einer Möglichkeit ziemlich gutes Geld zu verdienen… Denke gerade an euch alle und was ihr jetzt wohl macht!? Was euch so beschäftigt und wie es in meinem guten alten Kirchzarten wohl so aussieht!? Ist alles sehr fern und unerreichbar, merke auch jedenTag wie schwer es ist,  plötzlich ganz alleine im Leben zu stehen und alles selbst auf die Reihe kriegen zu müssen, ist auch eine Art von erwachsen werden, ich weiß das es mir gut tut und ich weiß es auch Wert zu schätzen, aber ist trotzdem ein komisches

Gefühl! Ich will mich aber noch mal bedanken, bei allen die mich immer unterstützen und unterstützt haben, und mir geholfen haben diesen Traum mit Australien zu verwirklichen! Es ist eine sehr gute Sache, wenn man Menschen um sich herum hat, die einen unterstützen und an  einen glauben!!

So nun aber genug der Zeilen, sonst liest das ja keiner mehr J

Sydney - Mein Leben in Sydney

Ok ihr merkt ich habe gerade einen seltsamen stil to write my words.. Liegt daran das ich gerade mit meinem suppii geilen Pizza Hut auf meinen Bettchen sitze, geile Mukke höre und DAS LEBEN NOCH NIE SCHÖNER WAR!! ES IST SO FUCKING COOL TO BE HERE!! ICH LIEB EUCH ALLE!

Ja außerdem hab ich zu dieser frühen Stunde schon ein paar Bier intus und gehe gleich feiern, aber zuvor muss ich mich meinem geliebten Tagebuch widmen

Mein liebes Tagebuch : bei euch ist es gerade mal 11 Uhr!! Jeah wir haben heute Samstag den 25.3. 200 und 6. Das Leben ist schön und ich bin wohl auf! Also mein Problem ist, dass ich so viel erlebe, sehe , rieche und schmecke, erfahre und lerne, dass ich nicht weiß wie ich es beschreiben soll! Wenn ich meine Gefühle erklären soll dann kann ich nur Baahh Bufff di BBoooo sagen, echt schwierig!!

Also ich versuch trotzdem, also wo war ich gestern stehen geblieben? Ja also ich bin los marschiert  und hab einen der schönsten Plätze auf der Erde gefunden, den Sydney irgendwas Park (zu viel Bier??) Wahhhsinn!!!! Also so etwas habt ihr noch nicht gesehen!! So ein Grün, so etwas gibt es im kompletten Dt. nicht, so saftig, so wunder wunderschön! Unbeschreibbar, das Licht, die Sonne, so was kannte ich davor noch nicht! Viel intensiver, so ein Licht gibt es in Germany nicht!

Das macht so eine gute Laune, lag auf der Wiese und hab in den Himmel geschaut, Leute das war so klasse, die warme Sonne auf der Haut, das Rauschen des Meeres direkt neben meinem Ohr (der Park liegt direkt am Meer and the Opera House), ein laues Lüftchen in the air, einfach so klasse, direkte an meinem Kopf die höchste Palme im ganzen Park, Papageien in den Bäumen drum herum, Dattelpalmen, Kokosnusspalmen, Leute ich bin hier sehr, sehr glücklich, und ich könnte weinen, wenn solche Augenblicke vergehen, dies gehört zu den Highlights in my Life.

Auf dem Rückweg hab ich Ricky (ein Spanier) getroffen, und wir sind Freunde geworden.. Er ist 30 Jahre old und ein prima guy and mate, er ist sehr cool und hat eine gute Lebenseinstellung! Er hat einen good Job in Spanien und hat genügend Geld verdient um ein Jahr durch die komplette Welt zu reisen und anschließend arbeitet er in seinem Job weiter, einfach ein super Typ der mir geholfen hat mich hier zurecht zufinden (shit bin ein bisle betrunken, und hier are some crazy fucking girls, they asked me if I go out to night with them, about I so trunken and außerdem bin ich mit Ricky für nachher verabredet, wir kaufen one Sickpack, the next, and after this gehen wir into the Night Clubs) und mir Tipps with the Jobs gegeben hat.

Aber ich schweife ab, also puh muss mich konzentrieren, was will ich sagen, jepp wir haben heute zusammen wieder Sydney erkundigt, die Parks und das Opera House danach haben wir eine Fähre genommen und sind zum Aquarium gechattet, Leute sooo geil! Hab ein Giga Bilder in zwei Tagen gemacht!!!! Also wir sind an diesem pretty Aquarium angekommen und sage und schreibe reingegangen, soo totaly geil!! Also man läuft durch so Glas Röhren und um dich herum (unter, oben und neben dir) ist Wasser vooller Leben, da sind total viel Shaks (Haie) mit riesigen Zähnen, tausende von kleinen Fischen mit Hörnern, bunt oder total blau, riesigen Schildkröten, einfach alles was es im Meer so gibt.. Habe filme und Bilder gemacht, sagenhaft!! Die Haie haben wirklich so ein fieses Grinsen, wie man es aus den Filmen kennt! Danach sind wir weiter durch Sydney marschiert und haben alles bewundert, wirklich so sehr schön. Aber ich will euch nicht mit so einem Kram voll labern, nein ich erzähl euch mal wie ich mich fühle, auch wenn es euch nicht interressted! Also Ich bin sehr glücklich es ist das schönste Land, das ich je gesehen habe, aber gleichzeitig vermisse ich euch!

Meine Familie und Freunde, es ist nicht einfach sich hier zu behaupten, mittlerweile (nach zwei Tagen) kann ich schon genügend Englisch, um mich fließend mit meinem Spanier zu unterhalten, Aber bei Ausies ist es immer noch schwer. Sie verstehen mich in der Regel und ich verstehe sie auch, doch es ist komisch nicht mehr Deutsch zu sprechen, oder so selten, alle reden Engl. Und was mich bedrückt und befreit ist beides derselbe Faktor, diese grenzenlose Freiheit, ihr glaubt ihr seid frei oder unabhängig! Nix da! Kein Vergleich, jeder, absolut jeder hier ist schon fast zu frei, man entscheidet sich am Morgen weiter zu traveln or not, man hat so viele Freiheiten, es ist schwer das zu ertragen wenn man davor alles anders gewohnt ist!!  Hier macht jeder mit jedem rum, mich bis jetzt ausgeschlossen! Ne ehrlich, die Prostituieren sich teilweise fast schon J) Und man lebt so wie man es will, the only Rule, kein Alk in der Öffentlichkeit, aber mal ehrlich das interessiert kaum jemanden den ich kenne. Dann ist man hier nicht sicher auf wen man vertrauen kann und auf wen nicht, man muss sein eigenes Ding machen und ich will nicht wissen wie es ist hier krank zu werden! Das ist echt hard, nobody interest it, if you die! Und trotzdem ist alles eine große Party, ich wünschte, ihr meine Leute könntet es mit eigenen Augen sehen, dann würdet ihr verstehen, was ich meine.

Nur ich denke mal, dass das mit den 10 Monaten nichts wird, bin optimistisch, aber einen Job zu finden ist sehr schwer und hard to do und ich hoffe ich komme mit meinem Geld 6 Months hin! Aber mein Ricky hat mir einen Tipp gegeben und so hab ich folgenden Plan: habe heute noch mein Hostel für one week bezahlt und Montag nächste Woche reise ich weiter. Und zwar ist in the near of uluru or ayas Rock (??) ein resort und die suchen oft Guys to work for them und so ich neheme einen Flieger (scheiße was hab ich für ein Deutsch) und fliege dahin und arbeite in the Heart from Australia und earn Money und genieße das angenehme Klima, (im Herbst echt schön, immer Sommer hat es da 45 Grad im Schatten every day, very hot to work!!) Jaee thats my plan..

Ach Leute es ist so schwer alles zu schreiben was ich fühle, man kann es schwer jemanden erklären der noch nicht hier war! Es ist sehr krass, in Germany hab ich in 2 Jahren nicht so viel gesehen wie hier in zwei Tagen und diese Flut an Infos und something like that zu verarbeiten, das schaff ich gerade nicht.. Komisch ich sitz hier und mir fehlen die Worte, mir der laber kann bis jedem das Ohr abfällt, Leute ich lieb euch, bleibt sauber

Ich meld mich, wenn ich mich wieder erden kann..

Sydney ist die erste Station – was sonst?

Am 24. Februar 2010 um 8:00 Uhr morgens landete meine Maschine in Sydney. Die größte Stadt Australiens begrüßte mich mit bewölkten und verregneten 17 Grad Celsius. Egal – aus Erfahrungsberichten verschiedener Australien-Besucher wusste ich, dass Sydney die meisten auf diese Weise willkommen heißt. Alle erlebten eine schnelle Besserung. Ich war also keineswegs enttäuscht.

Ich wohnte in einem Hostel im Stadtteil Kings Cross. „The Cross“ ist das Partyviertel der Metropole und vor allem am Wochenende Anzugspunkt von Backpackern und „Sydneysidern“. Besonders empfehlenswert ist der Stadtteil zum Übernachten nicht, aber man lernt schnell neue Leute und die australische Partykultur kennen. Ich erlebte von Kings Cross aus ereignisreiche erste zehn Tage in Australien.

Dass Sydney eine Fülle an Sehenswürdigkeiten bietet, brauche ich nicht zu erwähnen. Daher will ich Euch nur einen kurzen Überblick darüber verschaffen, welche der Highlights ich in den ersten Tagen besuchte. Natürlich begab ich mich als erstes zum Circular Quay, dem zentralen Fähranleger, um Hafenbrücke und das UNESCO Weltkulturerbe Opernhaus zu sehen. Einen besonders schönen Blick hat man vom Mrs Macquaries Point:

Hoch im Kurs stehen bei mir die Royal Botanic Gardens unweit des Opernhauses, die zum Spazierengehen und Relaxen einladen. Hier trifft der Besucher den ein oder anderen gefiederten Gesinnungsgenossen:

Der Park ist sehr gemütlich und gepflegt. Vorsicht, nicht erschrecken: Mit Einbruch der Dämmerung schwirren unzählige Flughunde um den Besucher herum! Die Tiere sind jedoch harmlos.

Ein Muss für jeden Sydney-Besucher ist der Stadtteil Darling Harbour, ein zentrales Erholungsgebiet mit zahlreichen Shoppingzentren, Restaurants, Theatern und Museen (u.a. dem Australian National Maritime Museum). Zwei Tage nutzte ich, um drei weitere Stadtviertel zu erkunden, die ich sehr gemütlich finde: Darlington, Paddington und Surry Hills – alle südöstlich des Zentrums gelegen. In jedem Stadtteil locken unzählige kleine Läden, Cafés sowie Imbissbuden und Restaurants mit internationalen Spezialitäten. Wer dem City-Stress entkommen und relaxt bummeln will, ist dort richtig.

Erst nach einer Woche in Sydney, Australien schaffte ich es endlich zum Bondi Beach zu fahren, dem wohl berühmtesten Strand Australiens. Das Wetter hatte sich mittlerweile so positiv entwickelt, dass ein Sonnenbad bei über 30°C angesagt war. Wer Bondi Beach besucht, sollte auf jeden Fall den acht Kilometer langen Coastal Walk nach Coogee absolvieren. Wenn man sich wie ich unterwegs an dem einen oder anderen Strand niederlässt, benötigt man für die Strecke etwas mehr als drei Stunden. Die Blicke auf das blaue Meer und die felsigen Klippen sind phantastisch.

Die Australier sind bekannt für ihre vielen Festivals und Partys. Infolgedessen dauerte es nur wenige Tage, bis ich in Sydney das erste große Event miterlebte: Mardi Gras, eine Art Karneval inklusive einer großen Schwulen- und Lesbenparade, mit der Unruhen zwischen Homosexuellen und Polizisten in den 1970er Jahren gedacht werden soll. Das Ereignis ist für jedermann ein Anlass zu feiern: Hunderttausende Menschen verkleiden sich, säumen die Parade und gehen nach deren Ende in Clubs und Festzelten feiern.

Nach zehn Tagen in Kings Cross siedelte ich nach Manly im Norden Sydneys über. Ich beabsichtigte mich etwas vom Innenstadt- und Kings Cross-Trubel zu erholen, checkte aber in einem weniger angenehmen Hostel ein. Es war so schmutzig und ungemütlich, dass ich mich fast ununterbrochen draußen aufhielt (bei Sonne pur und Temperaturen von über 30°C ist das auch nicht so schwer). Manly bietet einen schönen langen Strand, der gemütlicher ist als Bondi Beach, und viele edle Urlaubshäuser. Zu Fuß ist der Sydney Harbour National Park zu erreichen. Er liegt auf einem ehemaligen Militärgelände. Die ehemaligen Militärgebäude verursachen eine etwas unheimliche Stimmung im Nationalpark.

Ich lief einen ausgeschilderten Wanderweg entlang. Hoch frequentiert besucht ist der Park nicht und die Natur nicht besonders spektakulär, aber durchaus tückisch: Ein sehr humorvoller elsternähnlicher Vogel fand es im Nationalpark anscheinend lustig, mir mein Picknickbrot aus der Hand zu greifen – mein erstes Diebstahl-Erlebnis in Australien!

Der Besuch in Manly rundete meine Entdeckungen und Erlebnisse auf der ersten Station meiner Australien-Reise ab. Von dort aus verließ ich Sydney in Richtung Blue Mountains…

Tobias Knoben

Der erste Tag in Sydney

Nach einer sehr guten ersten Nacht wachte ich erholt und fit für den neuen Tag der vor mir lag  auf. Ich hatte zum Glück kein Jetlag. Ich war startklar Sydney zu erkunden. Mit zwei Zimmergenossinnen und neu gewonnenen Freundinnen machte ich mich auf. Wir hatten uns die ganz klassische Sightseeingtour vorgenommen, zu Fuß selbstverständlich.

Zum einen ist es preisgünstiger, zum anderen sieht man mehr, erlebt es richtig. Obwohl mir Sydney als Stadt sehr europäisch scheint, ist doch einiges anders als bei uns.

Allein schon die Ampeln brachten mich zum stutzen. Ich stand da, wartete auf grün, alles ganz normal, kein Problem. Es wurde grün, ich marschierte los und nach knapp 5 Sekunden war erschien schon wieder das rote Männchen. Die Kreuzung war ziemlich groß und voller Autos. Unbemerkt das diese noch immer standen und nicht losfuhren rannte ich also reflexartig los, versuchend mich sicher auf die andere Seite zu bringen. Es muss schon sehr blöd ausgesehen haben. Denn wie mir hinterher erklärt wurde, wechselt das Männchen immer nach ganz kurzer zeit von grün auf rot, nur solange das Rote dann noch blinkt, darf man die Straße überqueren. Wie blöd ist das denn dachte ich nur. Sollen sie es doch einfach grün lassen. Also wirklich. Aber gut, jetzt wusste ich es ja. Jedenfalls war das der Moment in dem ich mich als Tourist geoutet habe.

Der gesamte Verkehr ist allerdings auf rechts getrimmt. Daran muss man sich auch erst einmal gewöhnen. Die ersten Tage dachte ich immer überall Geisterfahrer zu sehen. Dabei fuhren die Autos alle ordnungsgemäß. Eben nur nach australischen Regeln. Auf den Betonboden vor Ampelüberquerungen steht oftmals auch geschrieben „Look Right“ oder eben „Look Left“, je nach dem aus welcher Richtung die Autos kommen.

Aber mal ehrlich, wer guckt denn schon auf den Boden wenn man in Sydney unterwegs ist. Die Stadt ist einfach zu atemberaubend und interessant. Weiter fiel mir auf wie viele Hochhäuser es in Sydney doch gibt. Aber dennoch wirkt die Stadt nicht zugebaut. Es gibt genügend grüne Flächen. Wir liefen durch den Hyde Park, am Rum Hospital vorbei vor welchen eine Statue in Warzenschweinform mit goldener Schnauze steht, die einem ein langes Leben und gesundheitlich Glück bringen soll, wenn man diese berührt und Kleingeld spendet.

Mich faszinierte ja schon die Pracht an Pflanzen, die an den Straßenrändern wächst, wie Palmen und andere einheimische Pflanzen, aber was ich dann im Botanischen Garten zu sehen bekam, verschlug mir die Sprache. Es ist dort wirklich so schön wie alle immer behaupten.

Alles ist grün, auf jeden Quadratzentimeter wächst eine andere Pflanzenart und es laufen zutrauliche Kakadus herum und andere Tiere kann man sehen, wie zum Beispiel Flughunde. Die Kakadus lassen sich sogar füttern und nach einem kräftigen Sturm erlebt man ein ganzes Meer aus weißen Kakadus um die großen Tannen herum versammelt. Denn durch das Unwetter werden die ganzen Früchte von den Bäumen  geschüttelt, welche sie dann aufpicken. Unterschätzt aber nicht den eigenwilligen Charakter dieser Tiere. Sie haben einen sehr harten Schnabel.

Weiter ging und dann endlich da war es. Das Wahrzeichen Sydneys schlechthin. Das Opera House. Ich konnte es kaum glauben. Endlich stand ich wahrhaftig vor diesem in seiner äußeren Erscheinung so einmaligen Bauwerk. Wunderbar. Ich stieg die Treppen empor und genoss den tollen Blick über den Botanischen Garten. Ein paar Meter weiter unten am Hafen sah man dann auch schon die Habour Bridge in ihrer Schönheit. Einfach toll. Am Schönsten ist es meiner Meinung nach bei Sonnenuntergang, wenn das Licht sich traumhaft im Wasser spiegelt.

Den Rundgang durch Sydney beendeten wir mit einem Bummel durch die William Street, eine der beiden größten, längsten und zum Shoppen am Besten geeignetsten Straßen neben der Peek Street in Sydney. Ein toller erster Tag. Einen kleinen Tipp habe ich aber noch. Unten am Hafen gibt es einen kleinen von der Ferne  unscheinbaren Imbiss, aber sehr berühmten Imbiss „Harrys Cafe de Wheel“. Dort gibt es nicht nur leckere Hot Dogs, sondern auch so einige Stories über Prominente zu hören, denn bei denen ist der Stand sehr beliebt. An den Wänden hängen jede Menge Bilder von Berühmtheiten, die dort schon essen waren. Ein Besuch ist es alle Mal Wert.

Sydney - Bye bye Sydney

Frueher als geplant brechen wir die Zelte ab und machen uns auf den Weg um Australien zu erkunden und mehr von diesem schoenen Kontinent zu entdecken.

Wir haben uns in Sydney sehr wohl gefuehlt, aber sooo umwerfend wie sie jeder beschreibt, war sie fuer uns nicht.

Provinzstadt mit Herz, das trifft es ganz gut. Als Weltstadt empfanden wir sie nicht, aber wahrscheinlich gibt ihr genau das dieses spezielle Etwas und den Charme der uns so gefallen hat.

Wir reisen natuerlich nicht ab, ohne Euch vorher unsere neu dazugewonnen Impressionen mitzuteilen:

DIE OPER

Das Wahrzeichen Australiens - neben Kaengurus und Koalas.

Auch wenn man sonst im Weltgeschehen nicht viel von Australien und Sydney hoert, die Oper kennt jeder spaetestens seid den Olympischen Spielen 2000. Dort wo sie heute steht stand vorher ein baufaelliges Strassenbahndepot welches so um 1956 herum  abgerissen wurde. Innherhalb kuerzester Zeit (nach 15 Jahren) stand die Oper prachtvoll und vor allem wertvoll (102 Millionen Dollar) am wohl schoensten Fleck im Hafen und ist das am meisten fotografierte Gebaeude in Sydney. Durch ihre sehr zentrale Lage kommt man gar nicht darum herum mindestens einmal am Tag auf sie zu treffen, bzw. sie aus der Ferne zu sehen. Da wir uns ja ein wenig laenger als der gemeine Tourist hier getummelt haben, ist die Anzahl der Photos mit ihr im Mittelpunkt betraechtlich. Ob von oben, unten, der Seite, mit oder ohne Bruecke, im Tages-oder Mondlicht, zu Silvester oder Weihnachten, immer war sie uns ein prachtvolles Motiv.

FEATHERDALE WILDLIFE PARK
Gaaaaaaaaaanz entzueckend!!! Tim und Anja entdecken die Tierwelt Australiens!

Nachdem wir ja noch voellig gruen hinter den Oehrchen sind, was die gefaehrlichen Tiere angeht, haben wir uns in den Wildlife Park begeben, um erste vorsichtige Annaeherungsversuche zu starten. Dabei sind wir abwechselnd und gleichzeitig in Entzueckung ausgebrochen, zum einen wegen den Koalabaerchen, zum anderen wegen den Kaengurus. Der Hauptgrund fuer den weiten Weg war natuerlich der „Streichelzoo“, in dem man einiges an Viechzeug anfassen und fuettern konnte (wie bei uns im Tierpark Hellabrunn, nur halt mit Emus, Kaengurus und Koalabaeren). Also genau das Richtige fuer uns.

Ausserdem viel unserer Wahl auf diesen Wilflife-Park, da dort nur einheimische Tiere zu sehen sind. Viele Tierchen werden krank oder verletz oder als Vollwaise eingeliefert und dort wieder aufgepaeppelt und fuer ein Leben zurueck in Freiheit vorbereitet.

Ein ganz ein heisser Tip fuer jeden, den es einmal nach Sydney verschlaegt. Wir waren mehr als begeistert und hatten ne Menge Spass mit dem Getier.

BOTANISCHER GARTEN

Nach unserem Erlebnis im Wildlife Park sind wir mutig geworden und haben uns in den Botanischen Garten gewagt, um dort die Tierwelt ein bisschen besser kennenzulernen. Ausser den Flughunden und Riesen-Insekten, fanden wir die Vogelwelt allerliebst und vor allem sehr zutraulich. Kaum hatten wir unser Lockmittel ausgepackt, schon waren sie da, die „Kleinen“ und waren ganz ausgehungert. Allerdings kam uns dann eine indische Familie mit ihren Walnuessen in die Quere. Dagegen konnten wir nicht anstinken und die Kakadus und ihre Freunde tauschten uns ein und tummelten sich dann bei den Anderen.

SILVESTER 2006

Nachdem wir mit Arbeitsverweigerung gedroht hatten, bekamen wir den Silvesterjob den wir unbedingt wollten. Koenigliche Sicht auf die Oper und den Hafen mit der Habour Bridge im Hintergrund. Unsere Gaeste mussten tief in die Tasche greifen, aber nicht ob der Speisen oder Getraenke, sondern wegen der Lage. Die Getraenke haben wir brav in Plastikbechern ausgeschenkt und die Sektflaschen gabs in der Kunststoffversion, damit auch ja nix passiert. Alles mit Drehverschluss, versteht sich, denn es koennte ja ein Korken in die Menge gehen. Weder die Getraenkeauswahl noch die Speisenkreation kam bei dem teilweise Deutschen Klientel wirklich an. Bei 240 Dollar pro Nase ohne Getraenke, hatten sie sich einfach ein bisschen mehr erwartet, als ein 3-Gaenge-Menue im Fastfood-Stil.

Wir waren hoechst zufrieden, denn wir bekamen auch noch Geld dafuer. Punkt Mitternacht wurde unsere Bar geschlossen, damit wir auch in Ruhe mit einem Glaeschen Sekt dem Feuerwerk zujubeln konnten. Nach 20 Minuten Exlplosionen und Lichtfluten sind wir dann zurueck an die Arbeit und waren um 1.00 Uhr fertig und bereit fuer die Stadt.

Aber wir sind ja in Australien und nicht daheim. Hier machen die Bars und Kneipen einfach ein wenig frueher zu und so stroemten um 2.00 Uhr im Zentrum Sydneys die Menschen nach Hause. Nach ausgiebigem Beobachten des besoffenen Poebels haben wir dann auch die Heimfahrt angetreten und sind gluecklich im neuen Jahr eingeschlummert.

THE ASHES – CRICKETFINALE AUSTRALIEN vs ENGLAND

Wir arbeiten zwar nicht viel, aber doch an sehr interessanten Plaetzen und fuer sehr unterhaltsame Veranstaltungen. Gleich nach Neujahr wurden wir ins Stadion abkommandiert, um in den gemieteten Privatboxen reiche Australier bzw. Firmen zu bedienen. Grund des Ganzen war CRICKET. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch nicht wirklich eine Ahnung und so gingen wir die Sache in freudiger Erwartung auf ein spannendes Spiel an. Ohne jetzt zu tief in die Cricketregeln einzusteigen, nur soviel: Das Finale zwischen England und Australien dauerte 4 Tage!! Von 10.00 Uhr morgens bis 18.00 Uhr wurden Baelle geworfen und geschlagen, Punkte gesammelt und Pausen gemacht. Da die Australier ja sowieso sehr trinkfreudig sind, ist dieses Spiel die perfekte Ausrede um den ganzen Tag Bier in sich reinzuschuetten. Die Speisen und Getraenke waren schon inklusive dem Eintrittspreis und so wurde gesoffen was nur ging. Leider sind ja hier auch die Gesetze ein wenig anders als bei uns, was wir ja schon in unserem RSA-Kurs gelernt haben. RSA = Responsilbe Service of Alcohol (= verantwortungsvolles Ausschenken von Alkohol). Hier in Down Under ist nicht der Gast und Konsument fuer sich verantwortlich, sondern der der den Stoff ausschenkt. Wenn wir also gemerkt haben, dass unsere Gaeste zu viel getrunken hatten, mussten wir ihnen erklaeren, dass sie nichts mehr kriegen, weil sie schon betrunken sind. Laut Gesetz duerfen sie aber gar nicht betrunken sein, denn man muss schon vorher mit dem Alkoholservice aufhoeren, damit es gar nicht erst soweit kommt. Sehr verwirrend finden wir und das Gesetz an sich nicht umsetzbar. Ausserdem moegen es die Aussies gar nicht gern, wenn man ihnen das Bier verweigert und sie werden recht aergerlich. Zum Glueck konnten wir aber jederzeit auf einen unserer 3 (!) Aufseher verweisen, die sich dann mit dem Problem rumaergern durften. Ansonsten verliefen die 4 Tage recht ereignislos und beschaulich; ach ja, natuerlich hat Australien am Ende gewonnen. Noch ein Curiosum: der Pokal bleibt trotzdem in England! Die Australier bekommen nur eine vergroesserte Glasversion, weil der echte Pokal so alt und zerbrechlich ist, dass beschlossen wurde ihn in England – der Geburtstaette des Cricket- zu lassen.
Andere Laender andere Spielregeln…

Da wir ja bereits Arbeit und Wohnung gekuendigt haben und uns am 15.01.07 in die Wildnis begeben werden, kann es mit dem naechsten Bericht ein wenig laenger dauern als gewohnt. Kein Grund zur Sorge, wir passen gegenseitig aufeinander auf und ueben jetzt schon mal den Kurzsprint falls wir uns vor Wuerfelquallen, Riesenspinnen oder Monsterschlangen in Sicherheit bringen muessen.

Australien Sydney - Ankunft in Sydney - 1.2.2006

Nach einem 9 stündigen Flug von Bangkok sind wir nun endlich in Sydney angekommen. Australien das Land in dem man keinen Winter kennt. Die Hitze ist hier eine absolut andere als in Bangkok. Zwar ist die Luft besser, aber durch die Nähe zum Wasser auch viel feuchter und somit viel anstrengender. (Deswegen haben wir uns auch die ersten beiden Tage nicht vor 4 Uhr nachmittags raus getraut!).

Wir wohnen direkt an der Harbour Bridge gegenüber der Oper. Also direkt im Zentrum! Wohl eher keine Backpacker Gegend hier, aber wir haben hier Freunde die ein Zimmer für Gäste frei haben. Wir sind natürlich zuerst mal über die Bridge gelaufen . Und unser erster  Eindruck hier war : Sydney ist ne Oma-Touri-Kreuzfahrt Stadt. Und so ist es auch: Sydney ist ne echt schöne Stadt. Aber halt auch nur eine Großstadt wie viele, voll gestopft mit Touris!

Leider sind hier auch die Preise an die Touristen angepasst
Bsp. Eine Flasche Trinkwasser, 600 ml = 2,5 Australische Dollar. Ich habe hier schon 2 Obdachlose gesehen und es ist mir ein Rätsel, wie sie in einer solchen Stadt überleben können. Wir wohnen umsonst und haben sehr niedrige Ansprüche (seitdem wir unterwegs sind) und müssen trotzdem schauen, wie wir hier über die Runden kommen. Aber was ich schon mal als Tipp vorausschicken kann ist ein ALDI in  north Sydney. Zwar ist auch der teurer als in Deutschland, aber immer noch billiger als die Konkurrenz.

Grandios ist natürlich die Nähe zum Wasser und gleichzeitig die Aussicht auf die gigantischen Hochhäuser. Wir haben uns gleich am Flughafen ein Ticket gekauft, mit dem wir für eine Woche im Zentrum mit jeder Bahn, Fähre und Bus fahren können. Ich denke das ist ganz gut um auch einfach mal ziellos rumzufahren und sich die Stadt anzuschaun. (ab 37 Dollar/ Woche).

Aber mir wurde schon oft gesagt, dass man mit einem Stundentenausweis weitaus billiger weg kommt. Weiß ich aber noch nicht. Bahn und Bus fahren ist hier auch nicht schwieriger als zu Hause! Aber es gibt 1000 von infoständen. Und viele freiwillige Helfer.

In der Stadt gibt es viel zu sehen von Museen über Galerien bis hin zum Zoo! Zu erst haben wir uns natürlich so die größten Sachen angeschaut wie das Opernhaus und the Rocks natürlich. Danach haben wir unser Ticket auf dem Wasser genutzt und sind mit der Fähre durch ganz Sydney geschifft! Das hat auch bei schlechtem Wetter richtig Spaß gemacht.

Sydney Sehenswuerdigkeiten

Neuer Tag, neues Glück?

Wir haben die erste Nacht im Horror- Hostel überstanden und uns für diesen Tag vorgenommen die Stadt zu erkunden. Nachdem ich das Frühstück ausgelassen habe, aufgrund von Morgenübelkeit die höchstwahrscheinlich Folge meines Jetlags war, zogen wir los. Bewaffnet mit einem Fotoapparat und dem MP3- Player, der das Lied „Land Down Under“ von Men at work  spielte, liefen wir freudestrahlend durch die Metropole Sydney. Entdeckungshungrig liefen wir die Pitt Street entlang. Völlig orientierungslos und ein wenig überfordert mit den ganzen Eindrücken die uns überschütteten, steuerten wir den nächsten Passanten an, der uns sagen sollte wo genau das Opera House und die Harbour Bridge stehen sollten.

Dies waren unter anderem die Hauptwahrzeichen Sydneys und somit wichtige touristische Ort, die viel besucht wurden. Die Harbour Bridge beispielsweise ist das Verbindungsstück zwischen der Nord- und der Südküste. Sie befindet sich am Fuße der Pitt Street und ist somit direkt am Hafen, dem Port Jackson, gelegen.

Geschmückt ist die Brücke mit der australischen Flagge die gleich in zweifacher Ausgabe am Gipfel der Brücke flattert. Erwähnenswert ist ebenfalls, dass man die Brücke mit einer professionell geleiteten Tour besteigen darf. Die Rede ist von dem „Bridge Climb“, der für einen Erwachsenen im Durchschnitt 190$ kostet. Dieses riesige Bauwerk erstreckt sich über eine Breite von 500 m und ist definitiv eine Besichtigung wert.

Da sie ebenfalls in der direkten Nähe vom Opera House liegt, bietet es sich an ein wenig Zeit mitzubringen und den Hafen mit all seinen Vorzügen zu genießen. Denn das Opera House ist das Gebäude, welches sofort mit Australien- Sydney verbunden wird. Es handelt sich um ein berühmtes Wahrzeichen aus dem 20. Jahrhundert und bleibt besonders durch die Form des Daches in jedermanns Gedächtnis. Die Oper enthält fünf Theater, ein Kino, Restaurants und zahlreiche Bars. Ein dänischer Architekt entwarf das Gebäude und daraus entstanden ist ein fast zwei Hektar großes Gebäude, welches so berühmt ist, dass es sogar 2007 eine Ehrung bekam und zum Welterbe ernannt wurde.

Trotz des hohen Bekanntheitsgrades mussten Frauke und ich uns als Grünschnäbel in Sydney erst mal auf den Weg machen diese imposanten Gebilde zu finden.
Frei nach dem Motto: „Wichtige Entscheidungen fällt man mit „schnick, schnack, schnuck“ stotterte ich als Verlierer, mit einer definitiv vorhandenen Sprachbarriere, los.

Glücklicherweise befanden wir uns bereits auf einer der zwei Hauptstraßen Sydneys und somit blieb ein langes Gesuche aus. Diese beiden Straßen führen einen quasi überall hin und sind zu den Hauptverkehrszeiten fast nicht mehr befahrbar, es sei denn man hat Lust mit stundenlangen Staus seine Zeit zu verplempern. Es handelt sich herbei übriges um die Pitt Street und die George Street.

Unser weiterer Weg führte uns geradewegs vorbei an riesigen Wolkenkratzern, die so hoch reichten, dass selbst wenn die Sonne geschienen hätte uns die Strahlen nicht erreichen könnten.

Eines von diesen Gebäuden ist der Sydney Tower, der als APM Tower bekannt ist. Es ist der zweithöchste Fernsehturm auf der Südhalbkugel. Die Aussichtsplattform bietet in rund 250 m Höhe einen Ausblick auf die Sehenswürdigkeiten Sydneys, dieser Genuss hat jedoch seinen Preis: 25 $. Ebenfalls lohnenswert ist ein Essen in luftigen Höhen, denn der Tower enthält zwei Levels mit Restaurants. Auffindbar ist der Fernsehturm an der Ecke der Pitt und Market Street.

Total begeistert von der Innenstadt und den ausschließlich englisch sprechenden Menschenmassen, liefen wir ca. 30 Minuten geradeaus bis wir endlich am Ende der Straße erste Teile der Harbour Bridge erkennen konnten.

Dass was wir bisher nur aus Filmen oder Schulbüchern kannten sahen wir nun ganz real vor uns und unsere Erwartungen haben uns nicht enttäuscht. Geradezu gigantisch kam uns ebenfalls der Hafen vor, doch auch die Tatsache dass überall in der Stadt Palmen standen faszinierte uns. All dies musste auf Bildern festgehalten werden und so beschlossen wir kurzerhand ein Mini- Fotoshooting zu vollziehen.

Sydney Reisebericht

Nach meinem unfreiwillig verlängerten Urlaub in Fiji kam ich schließlich mit der nächsten Maschine mittags auf dem „Sydney International Airport" an und wurde von meinen Freunden, die die Nacht am Flughafen in einer Jugendherberge verbracht hatten, abgeholt. Wir machten uns dann nach längerer Hostelsuche, da alles so gut wie ausgebucht war, auf den Weg zu unserer Unterkunft „Blue Parrot" im Stadtteil Kings Kross. In Sydney ist es definitiv ratsam, sich rechtzeitig um einen Schlafplatz zu kümmern, da so gut wie alles - vor allem an den Wochenenden - ausgebucht ist. Wir hatten eigentlich ein Vierbett-Zimmer in einer Jugendherberge in der Stadt gebucht gehabt, aber unsere Buchung war verloren gegangen. Daher standen wir zwar mit zurückerstattetem Geld jedoch ohne Zimmer da. Das Hostel in Kings Kross überzeugte mit seiner guten Lage – eine wirkliche Auswahl hatten wir ja sowieso nicht – jedoch war alles etwas heruntergekommen und eng. Unsere Zimmermitbewohner in dem Sechsbett-Raum waren alle sehr nett und auch an der Freundlichkeit des Personals gab es nichts auszusetzen. Nur reichten drei Bäder für die vielen Leute beim besten Willen nicht aus und auch die Einrichtung hätte mal wieder ein paar Renovierungsarbeiten vertragen können. Wir konnten uns aber nicht beschweren, Hauptsache wir hatten noch drei Betten für vier Nächte gefunden und konnten uns somit auf zur Erkundung Sydneys machen.

Alleine das Stadtteil Kings Kross war schon sehr spektakulär. Neben dem Status des beliebtesten Partyviertels war es nämlich auch das Rotlichtviertel schlechthin und es war nicht ungewöhnlich, beim Frühstücken in einem Café zu sitzen und einer übergebliebenen Drag-Queen beim Ablecken von Eiscreme von ihrem ganzen Körper zuzusehen. Wir gewöhnten uns kein bisschen an die schrägen Gestalten, die dort tags und nachts umherirrten, jedoch war es ziemlich interessant all das zu beobachten und vor allem abends war dort immer etwas geboten. Abgesehen vom Feiern gehen in Kings Kross, wofür auch Partyabende des Hostels mit Rabatten in vielen Bars organisiert wurden, hatten wir natürlich auch einiges an Sightseeing auf dem Programm:

Wir fingen unsere Stadttour mit einem Spaziergang von unserem Hostel aus zum Hafen bis zur Oper an und genossen das schöne Wetter in den Parkanlagen auf dem Weg. Die Oper an sich hat mich aber nicht begeistert, das Weiß ist über die Jahre zu einem Grau geworden und ich habe mir das Ganze um einiges beeindruckender vorgestellt. Wir fuhren dann nach einem Zwischenstopp in einem der vielen Food Courts auf ein Butter Chicken, welches man unbedingt mal probiert haben sollte, in das Stadtzentrum und schlenderten die Straßen entlang und durchstöberten hunderte Läden – ganz zum Grauen unseres Kumpels. Es gibt am Anfang von China Town auch den Paddys Market , welcher unten aus einer riesigen Markthalle mit lauter einzelnen Ständen und oben aus einem Einkaufszentrum besteht. Von dort aus erkundeten wir auch gleich China Town. Dabei erfuhr ich auch, wie viele Knochen in einer Ente Platz haben. Meine Ente süß-sauer kam zwar gebraten, ansonsten aber nur ein paar Mal mit dem Messer gestückelt und mitsamt den Knochen auf meinen Teller und im Endeffekt blieb kaum etwas außer Knochen übrig. Man muss anscheinend allgemein in diesem Viertel darauf achten, wie es zubereitet und serviert wird, da viele Gericht original chinesisch und nicht so europäisiert, wie wir sie aus Deutschland kennen, auf den Tisch kommen. Chinatown hatten wir also auch abgehakt und so beschäftigten wir uns die nächsten Tage mit Stadterkundungen, dem Besuch der langweiligen wenn auch eine der größten St. Patricks Day Paraden weltweit und an verregneten Tagen dem Einkaufszentrum oder dem „Sydney Aquarium". Letzteres ist definitiv einen Besuch wert. Neben den vielen kleineren Aquarien mit allerlei Fischen gibt es dort ein Haibecken, in welchem sich neben zwei bis drei Meter großen Haifischen auch Manta Rochen und Riesenschildkröten aufhalten. Durch dieses Becken geht ein gläserner Gang und - das wird wohl jeder bekräftigen - es ist dann doch recht gruselig, so nah an einem Haifischmaul vorbeizugehen…

Sydney an sich hat mich nicht wirklich begeistert, das kann aber auch daran liegen, dass wir vielleicht die besonders schönen Orte ausgelassen haben. Wir waren weder am Strand noch auf der angeblich so schönen Halbinsel, dafür sind wir aber recht viel von der Innenstadt abgelaufen und haben es uns weiterhin gutgehen lassen, und das ist doch das Wichtigste im Urlaub… Möchte man sich in der Stadt mehrere Tage mit der U-Bahn fortbewegen, ist es am sinnvollsten, wenn man sich eine Wochenkarte für den inneren Ring kauft. Für die Wege vom und zum Flughafen sollte man sich eine Hin-und Rückfahrtticket am Flughafen für den kleinen Shuttlebus kaufen. Dieser holt einen vor dem Hostel ab und man wird über ein paar Zwischenstopps zum Terminal gefahren. Uns hat vier Tage Sydney gereicht, denn trotz unserer Liebe zu Großstädten wurde uns diese Hektik und Gedrängtheit dann doch zu viel und wir hatten in der kurzen Zeit an sich recht viel von der Stadt und den Leuten gesehen. Daher winkten wir der Stadt aus dem Flugzeug noch einmal zu und für mich ging es weiter nach Melbourne – leider ohne meine Freunde, denn für sie war der Urlaub schon vorbei. Ich hatte mich entschlossen, Melbourne meinen letzten Stopp auf meiner Reise werden zu lassen und daher fand ich mich abends in einer kleinen Passagiermaschine auf dem Weg nach Victoria, Australia.

Sydney Club

Wir waren unseren Einschätzungen nach aufgepimpt bis zum „Geht-nicht-mehr“, aber im Gegensatz zu den verrückten Engländern und den australischen Frauen ähnelten wir in Jeans und Bluse eher zwei grauen Mäuschen. Denn es war hier in Australien beim Feiern scheinbar Gang und Gebe in pompösen Kleidern und in High Heels aufzutreten als gäbe es kein Morgen.

Leicht ´underdressed` stiegen nun auch wir ins Partygeschehen ein, ermöglicht wurde uns dies mit Hilfe von Freikarten. Spendiert von zwei uns unbekannten Männern, die sicher nur freundlich sein wollten. Der Eintritt kostete uns schon mal nichts und auch das weitere Trinken war für uns nicht teuer, da die zwei Herren, die wir erst nicht losgeworden sind, uns die 5$ Biere reihenweise bezahlten.

Das Gaff lag übrigens in der Darlinghurst Street, ganz in der Nähe der Oxford Street, wo sich die Schwulenszene abspielte. In dieser Straße fand Mann alles was das Herz begehrte, von harmlosen Erotikshops bis hin zu Fetischläden. An diesem Abend hielten wir immerhin länger durch, als am gestrigen. Im Club fanden wir bekannte Gesichter aus dem Hostel und jede Menge andere kontaktfreudige Leute, wie auch Andreas, ein in Sydney studierender durchaus attraktiver Mann.

Diese wahrhaftige Sahneschnitte war also nicht nur heiß, heißer am heißesten, sondern auch noch intelligent. Nichtsdestotrotz hatte ich immer noch mit meiner Sprachbarriere zu kämpfen und infolgedessen auch nicht wirklich viel zum Besten gegeben. Für ein Austauschen der Handynummer hat es allerdings gereicht, damit hörte der Spaß dann aber auch schon wieder auf. Der zweistöckige Nachtclub war demnach ein Erfolg auf ganzer Linie und verfügte auf den Damentoiletten sogar über Glätteisen und Lockenstäbe.

So konnte man schon mal lockere 30 Minuten oder länger auf der Toilette verbringen, außerdem wurde ich noch nie so schnell und unverbindlich, wie auf australischen Discotoiletten, in Gespräche verwickelt. 45 Minuten Toilettengespräch und einige neue Kontakte später kämpfte ich mich wieder zurück auf die Tanzfläche, den nächsten Indern in die Arme. Frauke und ich kamen jedoch am Ende mit einem sabberigen Wangenkuss, seitens des Inders versteht sich, davon.

Einkaufen in Sydney

Wie typische Touris standen nun auch wir, posend im Winter, vor den Palmen in mitten der Stadt. Das ganze Rumgelaufe und Bewundern der Stadt hat uns doch mehr Zeit gekostet als gedacht und letztlich beschlossen wir den Rest des Tages damit zu verbringen erste Einkäufe zu erledigen, denn wir hatten absolut kein Essen und „Hotel Mama“ gab es nicht mehr.

Doch bevor wir unseren ersten Einkäufen nachgehen wollten, haben wir nach einem kurzen Krisengespräch beschlossen das Hostel zu wechseln. Mit dem naiven Glauben, dass dies kein großes Problem darstellen würde wollten wir in das Hostel gegenüber einziehen, welches uns nach einer kurzen Besichtigung und dem Feststellen einer funktionierenden Heizanlage mehr zusagte. Mit unserem Vorhaben spazierten wir in den Eingangsbereich unseres Hostels und wollten unsere fixe Idee umsetzen, die Antwort fiel allerdings ernüchternd aus. Uns wurde gesagt, dass wir natürlich jeder Zeit wechseln könnten, das Geld für die bereits bezahlte zweite Nacht aber nicht wiederbekämen.

Fast schon amüsant fanden wir die Auslegung der Antwort und suchten den nächstgelegenen Einkaufsladen auf. Unerfahren und auch ein wenig unsicher, aufgrund der neuen Währung kauften wir die nötigsten Lebensmittel im 7/11. In diesem Laden gab es alles was das Herz begehrte, nur leider zu Preisen die der Normalverdiener sich nicht lange erlauben konnte. So lag der Preis für eine 1 l Flasche Milch bei 3,95 A$. Verwirrt von den Preisen und ohne nähere Informationen wo wir spät abends unsere Einkäufe noch erledigen konnten, kündigten wir in Rückzug ins Hostel an. Dort nutzten wir die Gemeinschaftsküche, mit schlechter Ausstattung, für unser kleines Meal und fielen müde in unseren Bettkasten.

Sydney China Town

Kulturchaos und Partylaune

Heute sollte ein Tag der Entdeckungen werden, also machten wir uns auf das Geheimnis der vielen Chinesen, Japaner und Koreaner hier in Sydney zu klären. Wir haben uns daher vom Hostel einen Taschenstadtplan geben lassen und dass mal wieder für eine Strecke die größtenteils geradeaus ging.

Richtung Central Station fanden wir dann auch die Sammelstelle der vielen Asiaten, es war China Town. Wie als hätte ein kleines Kind einen Lolli geschenkt bekommen, so sehr freuten auch wir uns eine ´Mini Stadt in einer Stadt` entdeckt zu haben. Die Rede war von China Town City in Sydney. Der Eingangsbereich dieser Straße, der Dixon Street, war mit zwei Säulen und einem Dach ausgestattet, sodass es aussah wie ein kleiner, chinesischer Tempel.

In der Mall selbst konnte man typisch kulturelle Dinge finden und kleinere Einkaufsmöglichkeiten. Es war eine australisch-chinesische Kultur die sich in dieser Straße befand und für die wir völlige Begeisterung gefunden haben. Offen hatte China Town jeden Tag und besonders empfehlenswert ist das asiatische Essen, welches es dort in Hülle und Fülle für wenig Geld gibt.

Natürlich konnten wir es uns nicht nehmen lassen auf die Schnelle ein paar tausend Bilder zu schießen, so als würde die ganze Mall sich am morgigen Tag schon wieder in Luft aufgelöst haben. Nach einer Stunde schlendern, ist uns bereits eine neue fixe Idee gekommen.

Sydney Unterkunft - Waschmaschinen & Co

„Hotel Mama“ war gestern!

Die ersten drei Tage waren geschafft, sprich der Jetlag auskuriert bzw. ausgeschlafen. Mit dem deutschen Luxus oder auch „Hotel Mama“ im Rücken sind wir nun endlich nach zwei Übernachtungen in das gegenüberliegende Hostel gewechselt. Verwöhnt von der heimischen Heizung bzw. Klimaanlage haben wir unseren Dickkopf durchsetzten können ein Zimmer mit 1a Heizung zu besetzten.

Daher gaben wir unserem Zimmer in den folgenden Tagen den passenden Namen „Brutkasten“, weitere Erklärungen sind hierfür hoffentlich nicht mehr nötig. Hier in Australien herrschte ein anderer Standart, dass merkten auch wir schnell, so zum Beispiel an den Waschmaschinen. Nicht nur, dass diese in Australien kalt waschen, auch die Tatsache dass ein Waschgang nur 28 min beträgt ist ein wenig verkehrt herum.

Mit keiner großen Verwunderung stellten wir daher fest, dass die weiße Wäsche nicht mehr lange weiß bleiben sollte und auch die Flecken aus der Buntwäsche blieben. Zu allem Übel lag der Preis für einen Waschgang mit anschließendem Trockner auch noch bei schlappen 8 $. Das Beste an der Sache war jedoch, dass für ein Hostel mit ca. 250 Leuten ungefähr 5 Waschmaschinen zur Verfügung standen.

Wäsche waschen nach dem Motto: „Wer zuerst kommt, wäscht zuerst“ und „wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss am Ende sehen was übrig bleibt“. Denn wenn man die Wäsche nachdem das Zeichen „in use“ verschwand, nicht schnell genug entfernt hatte, tat dies jemand anderes für einen.

Soll heißen: Pro Waschgang ist mindestens ein Teil spurlos verschwunden. Anfangs haben wir uns noch über diese „Kleinigkeiten“ aufgeregt, doch nach einiger Zeit haben wir die Sache mit Humor aufgenommen, unter dem Spruch: „Was soll der ganze Geiz, andere Backpacker brauchen ja schließlich auch etwas zum Anziehen“.

Mehr zu den Unterkünften in Australien ...

Sydney Ausflüge

Sydney ist eine Stadt bei der man sich darauf einstellen sollte, dass es ständig bergauf und -ab geht. Ich habe mich dabei an San Franzisco erinnert gefühlt. Es ist ziemlich anstrengend den ganzen Tag durch die Stadt zu laufen. Daher mein Tipp: solltest du ein bestimmtes Ziel haben, dann nimm eine Karte mit, denn ein Umweg geht sehr schnell in die Beine. So sollte man sich die vielen Sehenswürdigkeiten ruhig auf ein paar Tage aufteilen. Weiterhin muss man sich sehr gut überlegen was man mitnehmen möchte. Solltest du bei einem Teil überlegen, dann lass es im Hotel/Hostel.

Tag 1: Erst einmal ankommen, sich die Zeit nehmen in Ruhe durch die Straßen Sydneys zu laufen und sich einen Überblick verschaffen. So stellst du fest, was du dir die nächsten Tage alles anschauen möchtest.

Tag 2: An einer Sightseeingtour teilnehmen. Dazu kann man einen der roten Hop on Hop off Busse nehmen (um die $35) nehmen. Günstiger ist die regulären Linienbusse zu nehmen oder an einer kostenlosen Tour zu Fuß teilnehmen. Diese starten täglich um halb 11 und 14:30 Uhr. In drei Stunden siehst du so die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Sydneys für umsonst. Startpunkt ist die George Street zwischen der St. Andrews Cathedral und der Town Hall. Such einfach nach einem Guide mit einem grünen T-Shirt und der Aufschrift „I´M FOR FREE“. Dort werden dir auch Tipps zu weiteren kostenlosen Einrichtungen gegeben. Also sehr empfehlenswert!

Tag 3: Hop on Hop off – Sydney Harbour Tour. Steuer das Schiff im Hafen an, steige an verschiedenen Haltestellen aus und fahre dann zum nächsten Highlight. Das Ticket ist 24 Stunden lang gültig. Ein muss: Watsons Bay!

Tag 4: Besuche die Blue Mountains. Sie befinden sich eineinhalb Stunden von Sydney entfernt und ein Tagestrip beginnt bei ca. $70. Als Ausläufer der Great Dividing Range und UNESCO-Weltnaturerbe bieten die Blue Mountains atemberaubende Felswände und Schluchten. Ihren Namen verdanken sie den Eukalyptusbäumen, da der feine Nebel des Eukalyptusöls als blauer Dunst wahrgenommen wird.

Sydney Ankunft

Der erste Eindruck von Sydney

Ich kam spät abends in Sydney an und das erste was ich nur dachte war: „Wow, ich bin in Australien!“ Zugegeben, allzu viel war außer Rollfeld und Flughafenhalle noch nicht zu sehen, aber allein das Bewusstsein wirklich angekommen zu sein, war schon toll.

Im Flugzeug erhält man einen Schein, den man beim einchecken in Australien abgeben muss. Darauf hat man wieder einmal seine persönlichen Daten anzugeben, sowie Reisepass-und Flugnummer.

Weiterhin werden einem nochmals Fragen nach illegalen Absichten in Australien gestellt, die man natürlich mit „Nein“ beantwortet, sowie nach mitgebrachten Lebensmitteln, was strengstens untersagt ist. Nachdem man das Flugzeug hinter sich gelassen, die erneute Zollkontrolle überstanden, sein Gepäck vom Fließband abgeholt und dann nochmals eine Kontrolle des Reisepasses sowie des Scheins , den man im Flugzeug bekam, gemeistert hat, hat man es endlich geschafft und berührt wahrhaftig echten australischen Boden.

Das erste was ich wahrnahm war: „Verdammt ist das heiß hier“. Und ich kam abends an. Wie warm würde es dann erst tagsüber sein? Aber gut. Lange Jacke und den Pulli darunter ausgezogen, Trekkingrucksack aufgesetzt und los ging es. Der Flughafen war überwältigend voll und obwohl er relativ klein war, fiel es mir doch etwas schwer, mich zu orientieren. Nach gut 20 Minuten und einer sehr überteuert gekauften Flasche Wasser ( 0,5 l für 4 AUD) fand ich endlich den Zugang zur U-Bahn und einen großen Streckenfahrplan. Für mich waren alle Stationen fremd. Logisch. Doch da. Da war meine Station. Von Sydney Airport nach Kings Cross. Der Weg war gar nicht so weit. Nur einmal umsteigen. Nachdem mich der Automat aber nur komisch angepiept hat, ein paar seltsame Lichter schon alarmierend blinkten und es irgendwie ein unnormales Geräusch von sich gab,  als wenn er jede Sekunde explodieren würde, entschied ich mich lieber zu einem der Schalter zu gehen und dort mein Ticket zu kaufen. Der Fahrkartenverkäufer war sehr nett und hat mir extrem hilfsbereit erklärt, wo ich hin muss und auf welchen Gleisen welcher Zug fahren würde.

Der Mann war der erste Australier mit dem ich geredet habe und ich muss sagen, Australier sind wirklich unbeschreiblich hilfsbereit und zuvorkommend. Man kann das wahrscheinlich nicht pauschalisieren, aber ich denke, es liegt schon in ihrer Mentalität. Meine nächsten Bekanntschaften haben das auch nur bestätigt. Ich kam mir vor wie der erste Mensch auf Erden. Allein schon mein Ticket richtig herum in die Schranke vor der U-Bahn zu stecken, schien ich nicht hin zu bekommen. Endlich geschafft.

Im richtigen Zug eingestiegen und los ging es.. Aber nur wohin? Ich muss ziemlich ratlos ausgesehen haben, wie ich da so auf den Fahrplan schaute. Jedenfalls sprach mich gleich ein älterer Herr an, wo ich den hin wolle. Daraufhin entwickelte sich ein ziemlich lustiges Gespräch mit 4-5 fremden Leuten in der U-Bahn und wie es der Zufall so wollte, wohnte die eine Frau in der Nähe und bot mir an mich zu meinem Hostel zu begleiten. Sie schrieb mir sogar ihre Nummer für den Notfall auf, aber bis jetzt brauchte ich die zum Glück nicht. Ich erhielt auch ein paar Tipps was ich mir angucken sollte, so zum Beispiel Manly und Sydney sei eh am Schönsten von der Fähre aus, meinte sie.

Der Weg zum Hostel dauerte nicht lange, war für mich aber sehr , nun ja, es war ein kleiner Schock. Wie gesagt, ich wohnte in Kings Cross. Rotlichtviertel. Das erste was ich wahr nahm war ein mieser Geruch nach Urin aus dem U-Bahnschacht kommend. Dann sah ich einen Betrunkenen Aborigine auf mich zu stolpern und ein weiterer Blick viel auf eine Prostituierte die sich vor einem Club anbot.

Mein Gesichtsausdruck musste Kate so Einiges verraten haben, denn sie erklärte mir gleich, dass viele Aborigines hier keine Arbeit fänden und obdachlos seien, dieses Viertel dafür bekannt war eine dubiöse Szene zu haben. Ich war platt. Aber so erschreckend ich das alles auch fand, genoss ich das Gefühl, endlich in Australien unterwegs zu sein. Geschafft. Das Hostel lag vor mir, Kate verabschiedete sich ganz herzlich und wünschte mir alles Gute und ich betrat mein neues zu Hause auf Zeit. Doch kam ich erst gar nicht rein. Es war schon fast halb zehn und um diese Uhrzeit braucht man einen Code um die Eingangstür zu öffnen. „Super“, dachte ich nur.

Zum Glück halfen mir ein paar nette Mithostelbewohner, öffneten mir die Tür und brachten mich zur Rezeption. Dort wartete ein Brief mit meinem Namen auf mich, indem sich mein Zimmerschlüssel befand.  Und wieder einmal stellte ich mich an und fand Zimmer 14, mein 6-Bett-Mädchen-Zimmer, nicht. Aber auch diesmal waren Mitbewohner sehr hilfsbereit und zeigten es mir. Ich muss sagen, der familiäre Ruf und der freundliche Umgang in dem Hostel „Pink House“ hatte sich schon in den ersten paar Minuten für mich bestätigt. Im Zimmer traf ich eine meiner Mitbewohnerinnen. Sie war aus den USA und meine erste Nacht hier, war ihre letzte. Wie unterhielten uns und auch sie war sehr aufgeschlossen und freundlich.

An dem Abend lernte ich noch weitere Mitbewohnerinnen kennen, versuchte mich zum ersten Mal mit meinem Englisch auszudrücken und war eigentlich nur froh eine kalte Dusche nehmen zu können und schlafen zu gehen. Ein guter Start.

Sydney Impressionen

Es war der 27. November 2006 als unsere Reise begann!

Es war der 29. November 2006 als wir in Sydney ankamen!

Es war der 1. Dezember 2006 als wir in Australien eingebuergert waren!

Bevor wir uns gleich in Einzelheiten und Details verlieren, moechten wir euch zunaechst unsere ersten Eindruecke in, von und ueber Sydney mitteilen:

SYDNEY-IMPRESSIONEN

Fussgaengerampeln geben nicht nur in Form eines gruenen Maennchens Bescheid, dass man die Strasse passieren darf, sondern auch mit einem akkustischen Signal fuer die nicht Sehenden, welches so laut ist und sich so anhoert wie die Lasergeschosse bei Starwars Episode 1.
Anzughosen sind in Sydney entweder auf Hochwasser gekuerzt, oder aber auf Plateau-Absatz-Laenge getrimmt. Diese Begebenheit resultiert daraus, dass es nur Einheitslaengen zu kaufen gibt und der gemeine Sydneyaner sich die 16 AUD Aenderungskosten spart. Tim hat seine Hose kurzerhand selber umgenaeht, da die chinesische Omi aus dem Aenderungsladen bei ihm kein Vertrauen hervorrief.
Busse, falls es ein System gibt, ist es toll, falls es keins gibt, auch gut, denn irgendwie laeuft es schon.
Sprache: in Australien spricht man kein Englisch, sondern Australisch, was ungefaehr vergleichbar ist mit Bayerisch zu Hochdeutsch
Regen: falls jemand Euch irgendwann erzaehlen sollte, in Sydney regnet es im Sommer nicht, haut denjenigen, denn es stimmt nicht.(20 Grad und Dauerregen 2 Tage lang)
Weihnachten: Weihnachtsbaeume, Weihnachtsdeko, Weihnachtsparties und wir haben auch einen Weihnachtsbaum aus Vollplastik, denn Echte sind zu teuer! Das alles bei sommerlichen Temperaturen in Shorts und Badeschlappen. Cool

Sydney – we love you! Du bist toll und wunderschoen, aber ob du wirklich die Schoenste bist, wissen wir noch nicht. Deine Bewohner behaupten es zwar, aber wir werden der Sache genauer auf den Grund gehen.

So, genug der Impressionen, nun zu den Fakten:

Also zuallererst mal gefaellt es uns natuerlich bombastisch. Alles ist gut, die Sonne scheint meistens, der Wind blaest uns um die Oehrchen, jeden Tag gibt es was Neues zu bestaunen und zu entdecken und alles ....SENSATIONELL!!

Unsere ersten Tage verbrachten wir in NEWTOWN, ein recht wuseliger Stadtteil Sydneys, nahe am Zentrum mit vielen Bars und Cafes, aber leider auch vielen…FREAKS! (FREAKS, dass sind lauter durchgeknallte, sonderbare Wesen, die alle einen an der Klatsche haben und den ganzen Tag damit beschaeftigt sind, sich selbst darzustellen.)Gleichzeitig mit dem Erwerb von Bankkonto, Job, Handy- und Steuernummer, haben wir auch unsere Langzeit-Unterkunft in GLEBE (ein gutbuergerlicher Stadtteil noch naeher am Zentrum mit fast keinen FREAKS) bezogen. Von dort aus starten wir unsere Unternehmungen, wie Bondibeach, Sydney Oper, Harbour Bridge, Centrepoint und natuerlich der Loewenbraeukeller.

Bei diesen Ausfluegen hatten wir natuerlich auch reichlich Zeit uns den typischen Sydneyaner ein wenig genauer anzuschauen.: Entweder es ist das Modell Surfertyp, etwa 2 meter gross, auftrainiert wie Schwarzenegger, oder das Modell Asia, recht kleinwuechsig, nicht auftrainiert wie Arny, oder das Modell Deutsch, etwa durchschnittlich gross, durchschnittlich trainiert und auf Urlaub hier.

Fuer touristische Aktivitaeten haben wir jetzt dann aber wahrscheinlich nicht mehr viel Zeit, denn die Arbeit ruft und wir sind …HEISS!!
Mehr dazu im naechsten Artikel…..

HIGH HEELS

Wenn die Ladies in Sydney ausgehen, egal ob Montag oder Freitag, putzen sie sich immer extrem huepsch heraus. Ein Muss sind feine Sommerkleidchen, die mehr zeigen als verstecken und Standard sind 20cm-Absaetze. Es ist auch voellig in Ordnung, wenn Frau die Schuechen auszieht, sobald Blasen und Wehwehchen auftreten.

AUTO-SHOW AUF DER GEORGESTREET

Die Georgestreet ist sozusagen die Hauptschlagader des Zentrums. Alles was sehen und gesehen werden will, findet sich Freitag und Samstag am Abend dort ein. Ein sehr beliebter Sport ist es bei den maennlichen Sydneyanern mit ihren aufgemotzten japanischen Autos entlangzufahren und wild zu hupen. Auf der Leopoldstrasse in Muenchen wuerde dieses Spektakel nur Kopfschuetteln und eine Irritation ob der Lautstaerke bewirken, aber hier ist es chic.

WARTESCHLANGEN AN DER TUER

Wenn man in Sydney am Wochenende weggehen moechte, braucht man entweder viel Geduld oder gute Beziehungen zum Tuersteher. 50Meter lange Warteschlangen sind hier nix. Alles dreht sich darum dabei zu sein und gesehen zu werden, wie man in einem der angesagten Clubs und Bars herumsteht und toll aussieht.


RSA

wer hier in der Hotelerie oder im Gastgewerbe arbeiten moechte, muss einen RSA Test machen. Dafuer berappt man 70 AUD und hoert sich 6 Stunden lang einen Vortrag ueber verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol an und schreibt darueber am Ende einen Test. Das Ganze dient der Praevention, denn wenn der Gast, den man bedient hat betrunken aus der Tuer schwankt und sich von einem Auto oder Bus ueberfahren laesst, ist die Bedienung oder der Barman Schuld. Genauer gesagt sollte man so ab 23.00 Uhr ur noch alkoholfreie Getraenke ausschenken.


KAKERLAKEN

die mitunter auf fingergroesse anwachsenden Tierchen findet man dank des angenehmen Klimas ueberall, hat also nichts mit der Reinlichkeit des Einzelnen zu tun. Sogar in unserem Zimmer veriirt sich die ein oder andere, was Tim dazu veranlasst den gesamten Inhalt des Insekten-Toetungs-Sprays auf das Tierchen abzufeuern.
REGEN

wie schon in den SYDNEY-IMPRESSIONEN TEIL I erwaehnt, scheint hier nicht immer die Sonne. Genauer gesagt, faellt der Sommer bis jetzt ins Wasser. Temperaturen so um die 16 bis 18 Grad und REGEN, REGEN, REGEN. Deshalb werden auch viele Veranstaltungen abgesagt auf denen wir eigentlich arbeiten sollten.

Genug der Impressionen, nun wieder zu den Fakten:

In der Zwischenzeit haben wir schon das ein oder andere Mal gearbeitet und sind mittlerweile sehr gut geuebt im selber Arbeit suchen. Der Trick ist, immer beschaeftigt auszusehen, damit einen der Manager in Ruhe laesst. Laecheln ist auch ganz wichtig, denn das tun die australischen Kollegen nur sehr wenig. Alles in allem ist der Job schon ok und fuer das was wir leisten muessen auch recht gut bezahlt.

Tim hat sich fest vorgenommen die Australier in Sachen Hoeflichkeit und Anstand zu erziehen. Dazu gehoert, dass man gruesst, wenn man den Raum betritt, sich mit Namen vorstellt, dabei laechelt, den Augenkontakt sucht und als Kroenung ein gscheiter Haendedruck. Was sich allerdings noch recht schwierig gestaltet, denn wenn man schon mal eine Hand gereicht bekommt, hat das mit festem Handschlag noch recht wenig zu tun. Aber er hat ja noch ein Jahr Zeit und bleibt am Ball…

In unserer (dank des Regens) reichlichen Freizeit erkunden wir weiter die Stadt und kennen uns mittlerweile recht gut aus. Wir konnten sogar schon zweimal orientierungslosen Australiern bei ihrer Suche nach dem richtigen Weg behilflich sein!! Mit der Verstaendigung klappt es auch immer besser, wobei das Genuschel schon recht anstrengend werden kann.

Die Weihnachtsvorbereitungen laufen hier recht dezent ab, aber dazu das naechste Mal mehr

Paddy's Market in Sydney

Wir haben von einem anderen Rucksackreisenden gehört, dass es hier einen Laden geben sollte, in den wir unbedingt mal reinschauen sollten: Paddy`s Market. Da wir für diesen Tag sowieso nichts Weiteres geplant hatten, dachten wir ein Vorbeischauen könnte nicht schaden. Wir liefen auf die gegenüberliegende Straßenseite auf der sich der vermeidliche Laden befinden sollte, doch nach erneutem Nachfragen verwiesen uns die Leute immer wieder auf das große Tor, einer noch viel größeren Passage.

Wir betraten eine riesige Halle, die zuerst den Anschein hatte als würden wir uns auf einem Floh- oder Schwarzmarkt befinden. Der Markt ist leicht zu erreichen, wenn man von der Parramatta Road kommt oder mit dem Zug anreist und an der Flemington City Rail Station hält. Die Öffnungszeiten des Marktes sind jedoch begrenzt und somit kann man den Markt, außer dienstags und mittwochs kostenfrei besuchen.

Viele Händler standen dort an ihren Stehtischen oder hatten gar richtige kleine Stände an denen sie von Kleidung über Kosmetika und alltäglichen Gebrauchsgegenständen alles verkauften. Die anfänglich geplante halbe Stunde für einen „kleinen Laden“, schlug schon bald in 2,5 Stunden trödeln um. Zu guter Letzt fanden wir im hintern Bereich des Marktes auch noch die Obst- und Gemüseecke und die war tatsächlich um einiges billiger als die Waren in einem Supermarkt. Prompt decken wir uns mit den wichtigsten Vitamienen ein und stürzten uns zurück ins Getümmel.

Frauke musste sich noch einen Allzweckstecker kaufen, damit sie ihre Lockenstäbe und die vielen anderen Utensilien nutzen konnte. Denn wir waren nicht irgendwelche Backpacker und schon gar nicht die Typischen. Von Glätteisen über den Lockenstab bis hin zum kompletten Maniküreset war alles dabei. Die wirklich wichtigen Dinge, sollten wir noch schnell genug merken, hatten wir bzw. ich allerdings vergessen.

Nightlife Sydney

Nun verschwand auch die anfängliche Skepsis unserer Eltern und wir konnten uns auf die Schulter klopfen. Auf diesen Erfolg musste erst einmal angestoßen werden, somit beschlossen wir uns den Hostel- Aktionen anzuschließen. Das Westend bot nämlich, von montags bis freitags und sonntags, verschiedene Freizeitangebote an.

Hierzu zählten unter anderem: BB- Beach-Barbecue, Beach Walk (Bondi- Coogee Beach),  free Cheese & Wine night, Disco- Night Scubar und die Disco- Night Gaff. Da Freitag war und jedem Tag eine bestimmte Aktivität zugeordnet wurde, hatten wir quasi gar nicht die Wahl.

Mit ein paar anderen Reisenden, mit denen wir uns im Hostel angefreundet haben, taperten wir los. Angekommen in der Scubar, merkten wir schon bald, dass die Begattungstänze williger Männer überhand nahmen. Backpacker wurden als ´leichte Beute` betrachtet und machten scheinbar auf die hier ansässigen Bewohner einen liebeshungrigen Eindruck, denn anders konnte ich mir diese doch teilweise sehr plumpen Anmachen nicht erklären.

Bei mir gab es an diesem Abend jedoch nur abwechselnd Bier und Wasser, denn ich nahm eher die Position des Beobachters ein, das stellte sich schnell als viel amüsanter raus, bis ich selbst von einem sumoringerähnlichen Tänzer überrumpelt wurde. Tanzend befreite ich mich aus dieser mir eher unangenehmen Situation und steuerte die bereits über mich lachenden Mädels an, mit denen ich gekommen war.

Nachdem wir unsere Hüften ein paar Mal zu den Spice Girls und anderen 90er Jahre Songs geschwungen hatten, verließen wir den Club so gegen 2 am aufgrund akuter Müdigkeit.

Party Sydney

Ausgeschlafen und vollkommen regeneriert von dem Organisationsstress der letzten Zeit sind wir am nächsten Tag im Halbdunkeln aufgewacht. Es war jedoch nicht der Morgengrauen, sondern der schon wieder anbrechende Abend. Die gestrige Nacht muss uns wohl doch ganz schön geschafft haben? Oder lag es doch an der Tatsache, dass wir nur zu zweit in einem Viererzimmer lagen und endlich mal mehr Privatsphäre genießen konnten als die Tage zuvor?

Jedenfalls wollten wir uns nicht länger mir diesen Fragen beschäftigen sondern den fortgeschrittenen Abend lieber nutzen um die im Hostel kennen gelernten Leute, dessen Namen: Sandro, Isabelle, Jana und Betty waren, mal etwas genauer auf ihre Partyfähigkeit zu testen. Was wir jetzt noch nicht wissen konnten war, dass diese Leute Bekanntschaften fürs Leben werden sollten. Nach kurzem Vortrinken im Zimmer, machten wir uns auf den Weg, der uns durch einen berühmten Park führen sollte: Dem Hyde Park.

... Mehr zum Auslandssemester in Australien

Sydney - Meine Eindrücke über Sydney

So nun bin ich immerhin schon 2,5 Monate in Australien und fühle mich so langsam bereit für ein Resumé.

Sydney ist eine Touristenstadt, wie sie im Buche steht. Allgemein kann man schon sagen, dass Sydney einfach eine Großstadt ist wie viel andere auch. Es gibt viele verschiedene Stadtteile und Vorstädte. Ganz Sydney und drum herum ist optimal mit Bus, Bahn und Fähre erschlossen. Viele Menschen, viele Jobs, Hafen und Flughafen. Und wie jede andere Großstadt hebt auch diese sich von anderen Großstädten ab und ist ganz anders.

Zum einen hab ich hier keine Armen viertel gesehen -was natürlich nicht heißt, dass es keine gibt, aber wenn es welche gibt, dann sind sie schwer zu finden. Auch die Bettler scheinen hier um einiges reicher zu sein als sonst wo. Und somit ist auch alles viel sauberer und aufgeräumter zumindest auf den ersten Blick. Doch auf den zweiten Blick sieht man sehr wohl die erschreckend hohe Kakerlaken Bevölkerung Sydneys. Bis jetzt ist noch nicht ein Tag vergangen an dem ich nicht mindestens 3 ( meistens mehr als 5) Daumengrosse Kakerlaken gesehen hätte. Und zwar ganz ohne nach ihnen zu suchen. Auf dem Land sind sie übrigens seltener.

Zum anderen dachte ich, dass die australische Kultur und Geschichte in Sydney nicht zu spüren sei. Natürlich gibt es Souvenirshops und  Aborigines , die auf der Straße Didgeridoo  spielen. Aber keine Cowboys oder Aborigines , die ganz normal in der Stadt leben. Aber jetzt meine ich ein wenig zu verstehen, warum das so ist. Ein Aussi hat mir erklärt, dass die australische Kulturentwicklung nicht wie in Europa in Kirchen, Gebäuden etc. Zu sehen ist, sondern dass die Natur, Landschaft und Tiere das Herz Australiens sind. Und das erscheint mir doch logisch. Denn was kann man groß in Australien machen? Warum kommen so viele Backpacker aus der ganzen Welt jedes Jahr hierher? SIGHTSEEING! Wegen der schönen Landschaft und den witzigen Menschen die hier leben.

Dieser Australier hat zu mir gesagt: Wenn Du wirklich was über Australien lernen willst, dann darfst Du nicht machen was alle machen. Sondern musst ins Outback gehen zu den Aborigines und mit ihnen leben, sie kennen lernen, ihre komischen Rezepte testen und ihre crazy Geschichten anhören. Leider haben wir dazu weder Zeit noch Geld. Deswegen meinte er weiter. Oder Du gehst in ein Pub gibst ein Paar Bier aus und lässt Dir alles erzählen!

Das erklärt, warum ich von meinem ersten Monat in Australien so enttäuscht war. Ich habe hier nicht das Gefühl von Abenteuer gehabt. Irgendwie hat sich alles was wir gemacht haben an gefühlt, als ob wir auf vor getrampelten Wegen wandern anstatt neue zu entdecken. Backpack für Anfänger mit viel Geld.

Das Innere Australiens ist einfach unbewohnbar und somit auch viel schwerer, erst Recht mit kleinem Budget, zu bereisen. Und somit haben die Australier die Backpacktouristen und Surftouristen zu ihrer Haupteinnahmequelle gemacht. Die Fläche Australiens beläuft sich auf ca. Die gleiche Fläche Zentral Amerikas doch die Population liegt hier bei nur ca. 20 Millionen!!! Leben kann man in Australien eben nur entlang der Küste, dementsprechend kann man das Hinterland auch nicht zum Anbau nutzen. Dazu fehlt schlicht weg Wasser. Eine Lebensgrundlage, die auch in den Städten immer knapper und somit zum Problem wird. Drum gibt’s für die Backpacker auch nur die Standardrouten, die aber leider nicht backpack billig sind, sondern die gleichen Preise wie in Deutschland haben. Wir haben das Glück zu 90 % bei Einheimischen zu wohnen, was uns schon bissl mehr hilft die Besonderheiten Australiens zu entdecken.

Doch auch ohne diesen Luxus wird man Qualitäten wie den australischen Humor nicht missen müssen. Die sind schon ein komisches Volk die Australier. In den Städten sind die Einheimischen z.B. Sehr gut zu verstehen. Sie haben sich wohl den vielen Asiaten zu liebe eine angenehme und gut verständliche Aussprache angewöhnt.

Außerdem sind die Aussies besser gelaunt als die Deutschen, was aber auch kein Wunder ist. So beläuft sich die Arbeitslosigkeit gerade mal auf 5 %. Auch sollten sich die deutschen an den Steuern der Aussies orientierten. Australien ist einfach reicher und hat noch viel mehr Potenzial als Deutschland.

In Sydney hab ich bei Crystall carwash gearbeitet, zusammen mit vielen anderen Backpackern. Man muss sich zwar ziemlich viel Scheiße anhören, aber man kann kommen und gehen wann man will und vor allem  braucht man keine SpezialSkills.
Sydney ist wie schon erwähnt eine richtige Senioren Stadt. Als Senior bekommt man immer und überall Rabatte aber nicht als Jugendlicher.

Was mich total überrascht hat war die hohe Kriminalität in ganz Australien. Ich hatte davor noch nie gehört, dass es in Australien gefährlich sein könnte. Doch ich wurde eines besseren belehrt. Ich habe viele Geschichten von Überfällen gehört, vielen wurden auch Sachen aus dem Auto geklaut und einem Backpacker aus Schweden wurde in der Zeit in der wir in Sydney waren mit einer Bierflasche der Hals aufgeschlitzt! Und auch wir haben in der ersten Woche gleich erlebt, wie vor einer Disco die Knarre gezückt und abgeschossen wurde! Und dass obwohl überall Überwachungskameras aufgestellt sind!

Mammutprogramm in Sydney

Puh, in Sydney gab es so viel zu sehen, wo sollte ich nur anfangen? Ich hatte zie
mlichen Stress, in der kurzen Zeit alles unterzubringen, was ich mir vorgenommen hatte. Als erstes kaufte ich deshalb ein 24-Stunden-Ticket für einen Hop-On-Hop-Off-Bus. Er fuhr in Sydney die wichtigsten touristischen Ziele an und ich konnte aus- und wieder einsteigen so oft ich wollte.  Da das Wetter heiß und sonnig war, suchte ich mir einen Doppeldecker-Bus mit einem „Sonnendeck“ aus.

Beim Opera House nutzte ich die Gelegenheit, aus dem Bus auszusteigen und schaute mir die Oper sowie die angrenzenden riesigen Royal Botanic Gardens eineinhalb Stunden näher an, bevor ich wieder auf den Bus aufsprang. Danach fuhr ich bis zum Sydney-Fish-Market.

Als begeisterte Fischesserin interessierte ich mich sehr dafür, denn dort werden jährlich 15 Millionen Kilo Meeresfrüchte verkauft. Zu meiner Enttäuschung war der größte Teil des Marktes nicht für Otto-Normalverbraucher zugänglich, aber es gab Selbstbedienungsrestaurants mit einer riesigen Auswahl. Aus Zeitgründen nahm ich die Mono-Light-Rail zurück zur Central Station. Von dort aus stieg ich wieder in den City-Sightseeing-Bus, fuhr aber dieses Mal mit der Bondi-Tour zu den Fox Studios, Bondi Beach, Double Bay usw.

Zum Abendessen traf ich mich - wie verabredet - mit Barbara von der Kimberley-Tour. Wir gingen zusammen in „The Rocks“ in der „Zia Pina Pizzeria“ essen. Das Lokal war urgemütlich und wir hatten das Glück, den einzigen freien Tisch zu ergattern.

Sydney - die ersten Tage

Am Montag, den 25.09.2006, schnubberte ich das erste Mal australische Luft. Nach einem ziemlich langen Flug, etwa 22 Stunden, mit Zwischenstops in Baharain und Singapore, landete ich endlich kurz vor 21 Uhr in Sydney. "Welcome to Australia!" stand auf den Flaggen, die mich empfingen. Juhu!

Mit der "train" - was meiner Meinung nach eher ne U-Bahn ist - bin ich dann erstmal Richtung Hostel in Kings Cross, ein Stadtteil von Sydney, gefahren. Dort eingecheckt und vom doch relativ anstrengenden Flug erholt, obwohl ich eigentlich schon im Flieger fast die ganze Zeit geschlafen hatte. Das Hostel war ganz nett und ich hatte fuer die ersten zwei Tage ein Doppelzimmer (war nur ein 140cm breites Bett Wink) fuer mich allein gebucht, damit ich anfangs meine Ruhe hatte.

Den ersten Tag hatte ich bis in den Nachmittag hinein gepennt. Konnte mich dann aber doch noch aufraffen, um Sydney ein wenig zu erkunden. Bin ein bisschen in der City rumgelaufen. Dort ging alles so hektisch zu, fuer mich als Landei viel zu "busy" gleich am Anfang. Also machte ich mich zum Opera House auf. War mittlerweile schon duester, aber das Opernhaus war sehr schoen anzuschauen bei Nacht. Schon gigantisch, wenn man das erste Mal davor steht.

Das Wetter war uebrigens relativ kalt, nur knapp ueber 20 Grad, wenn ueberhaupt. Fast ein Schock, weil es in Deutschland waermer war und ich nicht damit gerechnet hatte. Aber es ist ja erst Fruehling in Australien.

In den ersten Tagen hatte ich einige formelle Sachen zu erledigen. Hab mir den Visumsaufkleber in den Reisepass kleben lassen, was normalerweise auch am Flughafen von Sydney geht, aber nicht an dem abend als ich ankam Undecided. Kuemmerte mich um ein Bankkonto, um ein Postfach, beantragte meine Steuernummer und kaufte mir eine SIM-Karte fuer mein Handy. Nebenbei schaute ich mich weiter in Sydney um.

Ueber die Harbour Bridge bin ich auch mal gelaufen, war ein ziemlich langer Weg bis ans andere Ufer. Aber die Bruecke ist schon echt gewaltig und schaut wirklich wie ein Kleiderbuegel, so wird sie hier oft genannt, aus. Fuer den ultimativen Ausblick kann man die Bruecke auch erklimmen. Der Spass kostet aber extra.

Mit der Faehre machte ich eine Hafenrundfahrt. War auch sehr schoen. Nach 2 1/2 Stunden Fahrt war ich allerdings ziemlich durchgefroren, obwohl ich dachte, dass ich gut vorbereitet war und genug warme Klamotten dabei haette.

Einen Tag verbrachte ich am Bondi Beach Cool, ein nahe gelegener Strand. Guter Dinge machte ich mich zu Fuss auf den Weg, war ja angeblich net weit weg. Naja, letzten Endes ist die Marlene gute zwei Stunden gelaufen, bis sie das Meer erblickte. Aber der Ausblick entschaedigte den langen Marsch. Leider war es - zumindest fuer mich - zu kalt zum Baden. So sass ich den Nachmittag am Strand, schaute den Surfern ein wenig zu und blaetterte im Reisefuehrer rum. Beim Rueckweg entschied ich mich dann aber doch fuer den Zug, der sage und schreibe nur zehn Minuten nach Kings Cross brauchte. Also doch ein nahe gelegener Strand Laughing. Uebrigens gibt es auch einen Bondi explorer, ein Bus, der die Straende der Umgebung abfaehrt - fuer diejenigen, die net lange laufen wollen.

Ansonsten hab ich mir in der City einige historische Gebaeude angeschaut, ein paar Parkanlagen (Hyde Park, Royal Botanic Gardens,...), Darling Harbour, The Rocks, die Town Hall, Kirchen, Shopping Mall und Arcades,...