Canberra

Port Arthur ruft

Abends in Bicheno leisteten wir uns leckeres Seafood in einem Restaurant. Yummie. Am naechsten Morgen schauten wir noch kurz das Blowhole in Bicheno an, danach ging es erstmal wieder entlang der Kueste in den Freycinet National Park. Zwischendurch stoppten wir an einem Aussichtspunkt an den Friendly Beaches, fuer einen kurzen Blick auf die Gegend.

Im NP angekommen, beschlossen wir hoch zum Wineglass Bay Lookout zu wandern bzw. die vielen Stufen vorbei an grossen Felsen zu erklimmen. Der Ausblick von der Aussichtsplattform war wirklich wunderschoen. Mal wieder ein Blick auf weissem Strand und tuerkisblauem Meer und dahinter der Wald. Natur pur! Das Wetter hielt gluecklicherweise auch, so hatten wir blauen Himmel. Hatten die letzten Tage sowieso Glueck mit dem Wetter. War zwar kalt und windig und regnete immer wieder, aber als wir herumwanderten hielten die Wolken dicht bis auf vereinzelte Tropfen.

Nach dem Wahnsinnsausblick genehmigten wir uns in der Honeymoon Bay eine kleine Verstaerkung, direkt am Strand. So laesst’s sich lebenLaughing! Nach dem leckeren Sandwich ging es weiter nach Port Arthur. Am Leuchtturm am Cape Carp legten wir einen kurzen Zwischenstopp fuer einen kleinen Spaziergang um den Turm ein. Hatten von dort einen schoenen Blick auf die schroffe Felskueste. Bei einem Winzer hielten wir auch mal an und probierten den ein oder anderen Wein. Allerdings sind die tasmanischen Weine net wirklich mein Geschmack.

Endlich erreichten wir Port Arthur. Machten uns auf die Suche nach einer Unterkunft. Das einzig billige was aber zur Verfuegung stand, war auf einem Campingplatz in einem Bettenhaus, das wir mit etwa 60 Schuelern teilten. Klasse! Kaltes, regnerisches Wetter, Stockbetten mit drei (!) Betten uebereinander und ganz viele Kinder.

Wir ueberlebten die Nacht und frueh morgens besichtigten wir dann Port Arthur Historic Site. War damals (1833) eine Art Gefangenenlager. Alles wurde von den Insassen erbaut. Nachdem es geschlossen wurde, war ein Teil mal ein Hotel. Dort sind deshalb soviele Ruinen, weil einmal ein Brand gelegt wurde und es auch ein Buschfeuer gab. Von dem was noch uebrig ist, wird jetzt versucht alles zu erhalten. Ganz interessant! Nachmittags fuhren wir noch in den Tasman National Park, um Tasman Arch und ein weiteres Blowhole zu betrachten, bevor es dann weiter zur Tasmaniens Hauptstadt Hobart ging.

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