National Maritime Museum

In Sydneys Darling Harbour gibt es viele interessante Sehenswürdigkeiten zu Bestaunen. Ein Highlight ist das australische Nationalmuseum der Seefahrt, das Besucher am besten über die Pyrmont Brücke erreichen. Der Eintritt ins Museum ist kostenlos, nur wer die zugehörigen Schiffe im Hafen begutachten möchte, muss einen Betrag von $20 entrichten.

Vor dem Maritime Museum befindet sich die Welcome Wall, eine gigantische Tafel, wo Immigranten aus Übersee ihre Namen hinterließen. Außerdem liegt vor dem Eingang ein riesiger Eisenanker, der als eine Art Navy Memorial fungiert. Im Inneren des Gebäudes können Besucher weitere Schiffsanker bestaunen.

Im National Maritime Museum gibt es viele verschiedene Ausstellungen. Wer besonderes Interesse für die australische Seefahrt hegt, kann an einer einstündigen Führung teilnehmen. Neben vielen interessanten historischen Ausstellungsstücken gibt es audiovisuelle Elemente und Videos. Normalerweise benötigen Besucher für die komplette Kollektion eine Stunde.

 

Eine Abteilung widmet sich den Eora Menschen, die laut Forschung zu allererst australischen Boden betreten haben. Aber natürlich gibt es auch eine Ausstellung, die sich mit den ersten europäischen Ankömmlingen beschäftigt. Das Schiff mit dem Captain Cook in Australien eintraf, wurde originalgetreu nachgebaut und liegt heute in Darling Harbour vor Anker.

Aufgrund der Abgeschiedenheit zu anderen Kontinenten zählte die Seefahrt stets zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Australiens. Im Maritime Museum gibt es daher viele Informationen zum Thema Welthandel in Verbindung mit der Schifffahrt. Die Nähe zu asiatischen Wirtschaftsmächten und die guten Beziehungen mit Amerika waren für Australien stets von Vorteil.

Das National Maritime Museum beherbergt daher eine United States of America Galerie. Dort können Besucher einen original Navy Helicopter bestaunen. Alle Ausstellungsstücke wurden von den USA für das Museum gespendet und haben einen Gesamtwert von fünf Millionen Dollar. Hauptinitiator dieser Aktion war Ex-Präsident George Bush senior.

Die australische Navy kommt im Maritime Museum allerdings nicht zu kurz. Über die Frauen des australischen Militärs gibt es ebenfalls viel Wissenswertes zu erfahren. In einer Kajüte, wo normalerweise die Marines schliefen, können Besucher des Museums sogar Probeliegen. Bilder und Schiffsmodelle sowie Gegenstände aus Navy Schiffen prägen den Großteil der Ausstellung.

 

Doch das Museum hat neben dem militärischen Schwerpunkt auch ein paar andere interessante Abteilungen, die ebenfalls einen Besuch wert sind. Die ausgeprägte australische Surfkultur wird näher betrachtet und seit ihren Anfängen beschrieben. Es gibt viele alte Fotos mit Jungs auf den ersten Surfboards.

Alle paar Monate gibt es eine Spezialausstellung, die sich ebenfalls mit dem Thema Ozean auseinandersetzt. Im Moment sind es die mystischen Meereslebewesen, die zusätzliche Besucher in Maritime Museum locken sollen. Riesige Kraken, Rochen und Meerjungfrauen bereiteten den australischen Seemännern früher schlaflose Nächte. Auch weitere Fabelwesen wie Einhörner oder Drachen gehört zum Themenschwerpunkt.

Wer nach diesem umfangreichen Programm noch nicht genug von Meer und Booten hat, kann zwei Schiffe, die zum Maritime Museum gehören, sogar betreten. Die ‚HMAS Vampire’ ist ein „Zerstörer“ im Ruhestand, die ‚HMAS Onslow’ ein ehemaliges U-Boot der australischen Navy.

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