Deutsche in Darwin

Ein Blick auf die Landkarte Australiens lässt einen oft zu der Frage kommen, warum man überhaupt den langen, mühsamen Weg nach Darwin wagen sollte. Etwas versteckt zwischen Aborigines Reservaten und National Parks erscheint die kleine Küstenstadt recht unscheinbar. Aus diesem Grund steuern viele Backpacker die großen, florierenden Städte, wie Sydney oder Melbourne an. Trotzdem findet man in Darwin viele junge Leute, die sich für den schwülen Norden des Landes entschieden haben.

Stefanie, Carolin und Pascal aus Deutschland haben alle ihre eigene, individuelle Geschichte, die sie letztendlich nach Darwin geführt hat. Etwas haben sie allerdings gemeinsam, am Ende hieß es für alle drei: „Wir sind gekommen, um zu bleiben.“

Pascal 32 und Carolin 28 aus Deutschland:

„Wir waren in Indonesien und haben unseren Flug nach Darwin nur gebucht, weil es das günstigste Ziel von dort aus war. Ehrlich gesagt hat das Geld einfach nur noch bis Darwin gereicht. Als wir hier ankamen dachten wir zu Beginn: In welchem Dorf sind wir denn hier gelandet? Aber wir mussten unsere Reisekasse auffüllen, deshalb entschieden wir uns einen Job zu suchen, und ein paar Wochen zu bleiben. Von dem letzten Geld, das wir übrig hatten sind wir Golfspielen gegangen. Auf dem Golfplatz hat Pascal dann seinen jetzigen Chef kennengelernt, der ihm direkt einen Job als Architekt angeboten hat. Mittlerweile leben wir in einer seiner Wohnungen, haben beide einen festen Job und einen Vertrag, der uns hier mindestens noch ein Jahr – wenn nicht länger - bleiben lässt. Ganz ehrlich, das hätten wir nie erwartet! Aber wir mussten Darwin am Anfang doch erst lieben lernen. Auf den ersten Blick scheint die Stadt recht klein, bis man entdeckt, wie viel man hier eigentlich erleben kann....

Mittlerweile sind wir beide absolute Mindl Markt Fans. Jeden Sonntag Abend heißt es für uns eine der Essensbuden auf dem Markt ausprobieren, und dann schnell zum Strand den Sonnenuntergang genießen. Denn die sind hier wirklich einzigartig! Aber wirklich beeindruckt sind wir von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen. Du gehst zum Friseur und plötzlich fragt er dich, ob du auf seiner Hochzeit kellnern willst. Oder du stehst mit deinen Nachbarn im Aufzug und sie drücken dir ihren Autoschlüssel in die Hand, weil sie wissen, dass du kein Auto hast. Diese Unbefangenheit, Spontaneität und Liebenswürdigkeit zeichnet die Menschen hier wirklich aus.

Was man auf keinen Fall verpassen darf, wenn man in Darwin ist sind die National Parks ringsherum. Die Märkte und die Pferderennen! Und dann einmal Krokodilfleisch probieren, aber wir verraten nicht ob sich das auch lohnt...“

 

Stefanie 26 aus Deutschland:

„ Ich bin als Backpacker nach Australien gekommen und nun – ich glaub es selbst kaum – bin ich schon fünf Jahre hier! Und das alles nur wegen der Liebe! Ich habe mich nach einem halben Jahr in Australien in einen Australier verliebt. Zu Beginn unserer Beziehung sind wir oft noch zwischen Deutschland und Australien hin und her gereist. Jetzt hat mein Partner aber einen Job in Darwin bekommen, und ich arbeite hier auch.

Das heißt, aus einem Jahr Backpacking sind plötzlich fünf Jahre und eine “Australien Residence“ geworden. Und in Darwin bleiben wir nun mindestens zwei Jahre. Aber ganz ehrlich, während der Wetseason denke ich jedes Mal darüber nach, doch wieder zu gehen – das ist für uns Europäer einfach zu heiß!

Aber Darwin hat auch viel Schönes zu bieten. Ich genieße jeden Tag mein “Walking“ am Strand. Eines meiner besten Erlebnisse hatte ich im Lichtfield National Park, der hier direkt um die Ecke liegt. Wir haben dort gezeltet und sind im Fluss geschwommen. Wir waren gerade wieder aus dem Wasser raus, da schwamm ein riesiges Krokodil vorbei. Seitdem kriegt mich hier niemand mehr ins Wasser, nicht einmal ins Meer! In der Nacht unseres Campingausflugs ist dann ein Büffel um unser Zelt rumgeschlichen...das war wirklich Natur und Abenteuer pur! Und die Stadt Darwin ist besonders wegen ihrer Menschen – hier sind alle etwas relaxter, die Uhren scheinen hier langsam zu ticken, und wenn du im Jogginganzug einkaufen gehst, dann stört das auch keinen! Allerdings ist das wohl etwas zu heiß!

Wenn ich einen Tipp geben sollte, was man unbedingt machen muss, solange man hier ist, sage ich Berry Springs! Das sind Quellen mit Wasserfällen, unter denen du baden kannst. Umgeben von grünem Urwald, das ist wirklich wunderschön...“

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