Fraser Island – Die größte Sandinsel der Welt

Fraser Island

Niemand der eine Tour durch den tropischen Norden Australiens macht, lässt dieses einzigartige Highlight fünfeinhalb Autostunden von Brisbane entfernt, aus. Zu besonders ist die 120 Kilometer lange und nur 15 Kilometer breite Insel, die über zahlreiche exotische Sehenswürdigkeiten und eine atemberaubende Landschaft verfügt. Fraser Islands Zauber überwältigt jeden Besucher, denn ob tropische Regenwälder, weiße Sandstrände, türkisblaue Süßwasserseen oder wilde Tiere, jeder findet hier sein persönliches Paradies auf Erden.

Um zur Insel zu gelangen, fahren die meisten Reisenden vorerst nach Hervey Bay. In der kleinen Küstenstadt tummeln sich zahlreiche Backpacker, die ihr persönliches Fraser Adventure noch vor sich haben oder gerade von einer erfolgreichen Expedition zurückgekommen sind. Am Hafen, aber auch in den meisten Unterkünften können Reisende Fraser Island Touren buchen. Während der Wintermonate bieten viele Schiffe auch Ausfahrten zur Walbeobachtung an, da sich die Buckelwale zu dieser Zeit in den warmen Gewässern rund um das Fraser Island zum Kalben aufhalten.

Da der Boden auf Fraser Island ausschließlich aus Sand besteht, ist das Befahren der Insel nur mit Allradautos möglich. Wer über kein 4WD Vehikel verfügt, kann sich entweder einer großen Reisegruppe anschließen und die Insel per Bus erkunden oder einen Jeep mieten. Backpacker schließen sich oft zusammen und leihen sich gemeinsam ein Auto, da die Fraser Island Safari mit einer Gruppe mehr Spaß macht und sicherer ist. Das Fahren auf der Insel ist sehr schwierig und nervenaufreibend. Jeder sollte sich während der Fahrt festhalten, da die Autos oft in die Höhe hüpfen, wenn sie Löcher im sandigen Boden durchqueren.

Die Überfahrt mit der Fähre zur Insel dauert zirka eine dreiviertel Stunde. Während der Schifffahrt können Reisende auf dem Sonnendeck sitzen und riesige Pelikane beobachten. Die Autos finden im Inneren der Fähre Platz. Wenn das Schiff Kurs auf die Insel nimmt, ergeben sich schon die ersten tollen Fotomöglichkeiten. Denn die wunderschönen Mangroven, die den Eingang zum Fraser Island einsäumen, sind auf jeden Fall einen Schnappschuss wert. Nach der Ankunft begibt sich jeder Reisender zu seiner Gruppe und nimmt entweder im Bus oder im Leihauto Platz.

Während Selbstfahrer keinem Zeitplan unterworfen sind und bequem von einem Ort zum anderen düsen können, müssen sich die Bustouristen dem strikten Programm der Veranstalter fügen. Den ersten Stopp machen kommerzielle Anbieter meistensam 75-Miles-Beach. Der Strand eignet sich nicht zum Sonnenbaden, sondern ähnelt eher einem Highway, da hier die Jeeps mit 100 Sachen über den Sand donnern. Das Meer sollten Besucher des Fraser Islands generell meiden, da hier gefährliche Unterströmungen und viele Haie lauern. In der Nähe des Meers halten sich hier höchstens ein paar wagemutige Fischer auf.

Ein Ort, der sich jedoch hervorragend zum Baden eignet, ist der glasklare Süßwasserbach Eli Creek. Der Bach entspringt in der Mitte des Regenwalds von Fraser Island und mündet am 75-Miles-Beach in den Ozean. In diesem Gewässer lässt es sich sorglos plantschen, da das Wasser seicht und frei von größeren Tieren ist. In der Nähe von Eli Creek befindet sich außerdem das berühmte ‚Maheno’ Schiffwrack und die uralten, roten Felsformationen ‚3 colours in the sand’.
Kinder sollte man auf Fraser Island nie aus den Augen verlieren, da die Insel Heimat der gefährlichen Dingos ist. Dabei handelt es sich um Wildhunde, die dem Menschen gegenüber aggressiv auftreten können. Wer auf Fraser Island einen Dingo sieht, sollte ihn aus der sicheren Entfernung beobachten und auf keinen Fall mit Essensresten anlocken. Durch die Touristenmassen, die täglich auf die Insel strömen, haben sich die Dingos über die Jahre an die Gesellschaft der Menschen gewöhnt und haben heutzutage keine Scheu mehr vor einem Angriff.

 

Nach der Erkundung der Eli Creek und des 75-Miles-Beach zieht es die Reisegruppen ins Innere der Insel, wo zweihundert Meter hohe Dünen auf tropischen Regenwald treffen. Hier befinden sich gesicherte Wanderwege, die zur Erkundung dieses zauberhaften und exotischen Gebiets einladen. Knöchelhohe Wanderschuhe, lange Hosen und langärmelige Hemden sind jedoch aufgrund der Insektenvielfalt empfehlenswert. Auf Fraser Island leben einige der gefährlichsten Giftspinnen der Welt. So sollten Besucher stets mit offenen Augen durch den Regenwald spazieren und nicht in großen Spinnennetzen hängen bleiben.

Im Inneren der Insel befinden sich außerdem zahlreiche wunderschöne Süßwasserseen. Der Sand ringsherum ist besonders fein und weiß, daher raten einem die Tourguides den Körper damit einzureiben. Die Seen gelten überhaupt als Jungbrunnen. Angeblich werden Haar und Haut weicher, wenn man darin schwimmt. Lake Mc Kenzie ist der bekannteste und am einfachsten zugänglichste See. Beim Baden haben Besucher hier eine erhöhte Chance auf wilde Wasserschildkröten zu treffen. Ansonsten leben kaum Tiere in den Süßwasserseen, deren Wasserqualität der Eli Creek gleicht.

Nach einem aufregenden und abenteuerlichen Tag verlassen alle Reisegruppen die Insel, doch wer mit seinem eigenen Gefährt auf der Insel unterwegs ist, kann hier auch übernachten. Dafür ist lediglich eine Genehmigung nötig, die bei QPWS erfragt werden darf. Eine Nacht im Zelt auf Fraser Island gehört wohl zu den abenteuerlichsten Erlebnissen, denen man teilhaben kann. Das Rauschen des Ozeans und das Heulen der Dingos begleiten einen bis in den Schlaf.

 

Fraser Island Australien

Wenn der Asphalt zu Sand wird, das Wasser hellblau gefärbt ist und der Vogelgesang den Wecker ersetzt, dann ist man im Paradies. Oder auf Fraser Island. Mit ihren 123 km Länge und 15 km Breite ist die Insel die größte Sandinsel der Welt. DSCN2450_02

Mit dem Jeep über den Strand und die Dünen zu rasen, den Wind um die Nase spüren und das Rauschen der Wellen hören, dabei lauthals Bob Marleys Lieder mitsingen, das ist Freiheitsgefühl pur.

Wer die Natur von ihren unterschiedlichsten Seiten kennen lernen möchte ist hier genau richtig. Der Genießer findet Ruhe in den Seen, wie zum Beispiel am Lake Wabby. Ein See, der nur zu Fuß über Sanddünen erreichbar ist. Kurz bevor einem die Lust am Gehen verlässt und man umkehren möchte, ist er direkt unter einem. Die Sanddüne herunter gerannt, bekommt man ein tolle Abkühlung im wirklich sauberen Wasser.
Der Tierfreund wiederum kann sich an den Dingos erfreuen, die friedlich mit den Menschen auf der Insel leben. Allerdings sollte man darauf achten, sein Essen gut zu verstauen, denn wenn die Dingos ungestört sind, kennen sie keine Grenzen, auch nicht die eines geschlossenen Zeltes.
Der Abenteurer kann sich auf der gewagten Jeep-Tour zum Regenwald richtig austoben. So kommt ein richtiges Safari-Feeling auf. Und am Abend bei einem Barbecue unter klarem Sternenhimmel kommt der Romantiker voll auf seine Kosten.

Der beliebteste Ausflugsort der Insel ist der Lake McKenzie, zu Recht. Sand, so weiß wie Schnee – Wasser, so rein wie Kristall: Der See bietet eine traumhafte Kulisse und zieht die Sonnenanbeter magisch an.
Jedoch sollte man Eitelkeit und Partyoutfit für ein paar Tage zuhause lassen. Auf die Party muss aber nicht verzichtet werden. Ohne Nachbarn, die sich über die laute Musik beschweren, mit ein paar Fackeln und eisgekühlten Drinks lässt sich die Nacht zum Tag machen.
Wer also einmal das Paradies auf Erden gesehen haben möchte, sollte sich Fraser Island nicht entgehen lassen, denn es ist zudem auch noch recht preiswert.

Sonne, kilometerlanger Strand und himmelblaue Seen.

Das alles und noch viel mehr ist Fraser Island. Die zum australischen Bundesstaat Queensland gehörende Insel an der Ostküste Australiens gilt mit ihren 1.840 Quadratkilometern Fläche als größte Sandinsel der Welt. Bei den Aborigines ist sie unter dem Namen K’gari , was soviel wie Paradies bedeutet, bekannt. Und dieser Name ist wirklich zutreffend.

Der 124 km lange Strand ist wunderschön. Ein erfrischendes Bad ist jedoch nicht empfehlenswert, denn im Wasser wimmelt es nur so von hungrigen Haien. Aber kein Problem, denn wer erst einmal ein paar der über 40 traumhaften Binnenseen, die wie eine Riesenbadewanne zum Plantschen einladen, entdeckt hat, der möchte garantiert nicht mehr gemeinsam mit den Haien schwimmen.

Neben den Bademöglichkeiten gibt es natürlich noch viele andere Dinge zu entdecken, wie z.B. die „Coloured Sands” (Klippen und Formationen aus rötlichem Sand), den „Indian Head” (ein Fels, der einen tollen Ausblick über die Insel bietet), das Schiffswrack der S. S. Maheno und selbstverständlich die inseltypischen Dingos.

Wer Fraser Island also einmal besuchen möchte, kann dies mit einem der vielen Touranbieter vor Ort tun. Besonders für Backpacker gibt es viele Angebote, die in jedem Backpackerreisebüro angepriesen werden. Die meisten Reiseanbieter bieten Touren ab Hervey Bay und Rainbow Beach an. Beide Orte sind sehr klein und ein Tag vor Beginn der Inseltour reicht für ein Sightseeingvöllig aus.

Da Rainbow Beach, wie der Name schon sagt, einen sehr schönen Strand mit regenbogenfarbigem Sand hat (dies ist allerdings nur mit viel Glück und der richtigen Sonneneinstrahlung zu sehen) raten die meisten Anbieter, die Tour von hier aus zu starten. Angeboten werden Touren von einem bis hin zu drei Tagen, mit oder ohne Guide.

Bei den non guided Touren erhält man vom örtlichen Reiseanbieter eine kurze Belehrung sowie Hinweise zur Insel und zum Umgang mit Dingos, ein Allradfahrzeug, Wassertanks, Zelte und eine Campingausrüstung. Vorteil: Die Insel kann in Gruppen von 6-8 Personen auf eigene Faust erkundet werden, eine tolle Erfahrung.

Nachteil: Sich widersprechende Interessen der Gruppenmitglieder können evtl. zu Streitigkeiten führen. Ebenso sollte man sich darüber im klaren sein, dass man in Zelten in der freien Natur schläft und dem entsprechend keine sanitären Anlagen vor Ort sind, was bedeutet, dass die Körperpflege etwas zurückgesteckt werden muss.

Vorsicht ist beim Fahren am Strand geboten: Gelegentlich wird von tödlichen Unfällen durch riskantes Fahren und überhöhte Geschwindigkeit berichtet. Also immer genügend Abstand zum Wasser halten und niemals den Sand unterschätzen. Bei einigen Anbietern gehört die Verpflegung mit zum Programm, bei anderen Anbietern muss sich jeder bereits am Startort mit ausreichend Lebensmitteln eindecken.

Wer sich für eine guidet Tour entscheidet, braucht sich um all dies nicht zu kümmern: Von Unterkunft bis Verpflegung und Fahrt zu den Highlights der Insel ist alles organisiert. Je nach Anbieter wird man im Hotel oder in einer der Wild Lodges, kleine Häuser für Gruppen von bis zu 20 Personen, untergebracht.

Die Preise variieren je nach Anbieter und Tourtyp zwischen 200 und 450 aus$. Informationen zu den Touranbietern gibt es im Internet, z.B.:

http://www.fraserexplorertours.com.au/
http://www.palaceadventures.com/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=14&Itemid=27
http://www.koalaadventures.com/
http://www.cooldingotour.com/

Tipps: Oftmals werden günstige Packages angeboten, in denen ein Segeltörn zu den Whitsunday Inseln mit inbegriffen ist. Als Reisezeit eignet sich der australische Sommer nur bedingt, da Fraser auf Grund der nördlichen Lage in dieser Jahreszeit durchaus von tropischen Stürmen und ausgedehnten Regengebieten heimgesucht werden kann.

Robbed by the dingos!!!

Schon früh am Morgen standen wir auf, so etwa gegen sieben Uhr. Wir nahmen die letzte Dusche und genossen unser letztes Frühstück unter zivilisierten Bedingungen. Bei strahlendem Sonnenschein kontrollierten wir die Fahrtüchtigkeit unseres Wagens sowie die Vollständigkeit unseres Equipments. Und dann ging es los – UNSER ABENTEUER FRASER ISLAND, unsere Reise zur gröβten Sandinsel der Welt, erreichbar von Rainbow Beach oder Hervey Bay.

Zu neunt, häufig auch zu elft, starteten wir in Richtung der Fähre, die uns unserem Ziel näher bringen sollte. Erste Eindrücke von Felsen, Sandstränden und einer scheinbar noch unberührten Natur konnten schon von Weitem gesammelt werden und wieder auf festem Boden brausten wir mit etwa 60 km/h den Sandstrand entlang, zum einen begeistert von der Farbenvielfalt der Umgebung, zum anderen aber auch gezeichnet von heftigen Erschütterungen, die ein ungeteerter Untergrund nun einmal so mit sich bringt.

Fernab vom Strand, im Inneren Fraser Islands erreichten wir schlieβlich unsere erste Anlaufstelle – Lake McKenzie. Wir badeten in kristallklarem Wasser, sonnten uns im samtweichen Sand und genossen unser erstes gemeinsames Mittagessen aus Brot, Käse, Schinken und Gemüse. (Das Essen wird zuvor gemeinsam mit der gesammten Gruppe eingekauft, man sollte also etwas Geld dafür einplanen.)

Nach einem finalen Tauchgang ging es schlieβlich weiter durch unwegsames Gelände zum nächtlichen Campingplatz am Strand des Pazifischen Ozeans. Wir bauten unsere Zelte auf, öffneten die ersten Getränke und hatten zum Glück einen Koch dabei, welcher uns aus einfachen Nudeln, Tomatensoβe und Gemüse ein fantastisches Mahl zauberte. Im Kreis sitzend tauschten wir unsere bisherigen Erfahrungen über Australien aus und als wir uns selbst nicht mehr genug waren,  gingen wir hinüber zu einer weiteren Gruppe abenteuerlustiger Fraser-Entdecker.  Der Goon und das Bier flossen reichlich, die Stimmung hob sich und letztlich legten wir uns völlig zeitlos und zufrieden in unsere Zelte.

ROBBED BY THE DINGOS!!!

Wir hatten kein Fleisch, keine Milch, keinen Käse, nur allein das Brot und einige Früchte blieben uns. Also ging es los zum nächsten, wirklich sehr teuren Supermarkt - Nachschub wurde gebraucht!!! Und in Anbetracht angestrebter Sparsamkeit einigten wir uns erneut auf Nudeln mit Tomatensoβe.

Den zweiten Tag verbrachten wir schlieβlich damit, UNSERE INSEL zu erkunden. Wir machten Halt am Maheno Schiffswrack, fotographierten die Farbenvielfalt der Pinnacles (riesige, farbige Sandberge) und kletterten auf die Klippen Indian Heads. Von dort erwartete uns ein atemberaubender Blick über die Insel, inklusive des imposanten Treibens von Delphinen im Wasser. Abkühlung von unsrer Klettertour fanden wir im Anschluss in den Campagne Pools – tiefe Meereseinbuchtungen mit aufschäumender Gischt. Man kann dieses prickelnde Gefühl schlecht beschreiben, sondern sollte es stattdessen einfach selbst erleben.

Unsere Nacht verbrachten wir diesmal in einem Camp fernab der Küste. Und ein Aborigini erwartete und berüβte uns bereits neugierig. Wir nahmen eine Dusche sammelten Holz für ein wärmendes Feuer und und aβen erneut unsere Nudeln. Abermals floss der Goon und das Bier und bei schlallendem Gelächter und vielen Spielen genossen wir unseren letzten gemeinsamen Abend auf Fraser Island. Da diesmal jegliche Lebensmittel im Wagen verstaut waren, gab es am nächsten Morgen auch keine Verluste zu beklagen - naja von partiell physisch mangelhaften Zuständen einmal abgesehen.

Gegen neun Uhr morgens traten wir schlieβlich unseren Heimweg an. Wir machten einen letzten Halt am Strand, genossen unsere letzten Sandwiches und trieben gegen zwölf Uhr mit der Fähre zurück zum Festland.

Wieder angekommen in Rainbow Beach kontrollierten wir erneut unseren Wagen sowie auch unser Equipment und einigten uns spontan auf ein abendliches Barbecue, um über unsere Erfahrungen auf Fraser Island zu philosophieren.

Und auch wenn die Insel selbst so unberührt scheint, so hat doch jeder von uns ein kleines Stück derselbigen in seinem Herzen mit davongetragen.

Reisebericht Fraser Island

...Anders kann man die ersten Augenblicke auf der weltgrößten Sandinsel (150km Länge, 20 km Breite) nicht beschreiben. Und nicht umsonst nannten die Aborigines sie K’gari (= Paradies) nach einem Geist, der Gott half, die Welt zu erschaffen. K’gari liebte die Erde so sehr, dass sie darum bat, dort leben zu dürfen und so in eine wunderschöne Insel verwandelt wurde. Damit sie nicht so einsam ist, gab Gott ihr Tiere und eine Menge Pflanzen, als Gesellschaft und stattete sie mit über 200 (!) Süßwasserseen als Augen aus, durch welche sie in den Himmel –ihr vorheriges zu Hause- gucken konnte. Und genau das ist Fraser Island: Der Himmel auf Erden!

Man erblickt, fühlt und riecht kilometerlange Sandstrände, die menschenleer sind und in ein glasklares, türkisblaues Meer übergehen. Am liebsten möchte man sich sofort in die Fluten stürzen, um eins mit diesem Naturwunder zu werden. Aber auch das Paradies wäre nicht das Paradies, wenn es nicht einen Haken hätte: Vor Frasers Küste wimmelt es vor Haien, so dass man zum Baden doch lieber freiwillig einen der unzähligen und einzigartigen Seen im Inland aufsucht.

 

DIE HIGHLIGHTS

Lake Boomanjin ist der erste See, den man passiert. Das Wasser ist honigfarben, da der See auf Blättern ruht und dank der ätherischen Öle der umstehenden Bäume ist ein Bad gut für Haut und Haar. Man sollte sich auf keinen Fall von der Wasserfarbe abschrecken lassen und zumindest kurz die Beine ins Wasser halten, um hinterher die samtigweiche Haut zu spüren!

Lake Birrabeen ist ein kleines Wunder der Natur und raubt einem echt den Atem! Schneeweißer Sandstrand und kristallklares Wasser vereinen sich zu einer Landschaft, die ihresgleichen sucht. Der Sand ist so fein, dass man dort seinen angelaufenen Schmuck reinigen kann (wirklich wahr!)

Lake McKenzie: Der bekannteste und damit am häufigsten besuchte See der Insel. Wenn man diese Schönheit in aller Ruhe genießen und nicht mit mindestens 20 anderen Touristen teilen möchte, sollte man hier am besten in den frühen Morgenstunden oder am späten Nachmittag aufschlagen, wenn die meisten Besucher noch nicht da oder schon wieder weg sind. Insider- Tipp: Lake Birrabeen ist mindestens genauso schön, aber viel leerer und ruhiger!

Lake Wabby wird an drei Seiten von Eukalyptusbäumen umringt, während das vierte Ufer von Frasers tiefstem See an einer steilen Sanddüne liegt. Unbedingt ein Bodyboard mitnehmen, denn man kann von der Sanddüne direkt in den See rutschen!

Eli Creek: Ein kristallklarer Frischwasserbach, der direkt zum Strand bis ins Meer fließt. Über einen Rundgang kann man in das eiskalte Wasser steigen und mit Fischen und Fröschen zusammen zurück zum Strand waten und dabei seinen Kreislauf in Schwung bringen.

Maheno Wreck, ein Passagierschiff, das 1935 durch einen Sturm an der Küste Frasers gestrandet ist und seitdem ein Anziehungspunkt für Touristen ist. Besonders beeindruckend ist es, dort einmal zur Ebbe und einmal zur Flut vorbeizuschauen!

Cathedrals: 25 km lange, farbige Sandklippen, die direkt am Meer liegen!

Indian Head ist DER Aussichtspunkt der Insel: Man erklimmt ein Kliff, um von oben einen wunderschönen Blick über Strand, Insel und Meer zu haben. Dort sieht man mit eigenen Augen, warum man vor Frasers Küste lieber nicht schwimmen geht: Im seichten Wasser tummeln sich Haie auf der Suche nach Beute! Aber auch Delphine, Mantarochen und –in der Saison- Wale schwimmen hier vorbei. Ein Muss!!!

 

INSELBEWOHNER

40 verschiedene Säugtierarten und mehr Insekten und Reptilien, als einem lieb ist, leben auf Fraser Island. Bekannt ist die Insel vor allem für ihre Dingos, die australischen Wildhunde, die schon mal neugierig vorbeispazieren. Wenn man ihre Aufmerksamkeit nicht erregt, tun sie nichts und gehen ungehindert ihres Weges. Aber Vorsicht: NIE füttern und Lebensmittel immer gut wegpacken, denn Dingos sind wilde Raubtiere, die auch sehr gefährlich und aggressiv werden können!

 

UNTERKUNFT

Es gibt einpaar private Campingplätze auf der Insel, am schönsten und besinnlichsten ist es jedoch, sein Zelt direkt am Strand aufzuschlagen, mit dem Meeresrauschen einzuschlafen und auch wieder aufzuwachen (ein tolles Gefühl!)

 

INFORMATION

Genehmigungen: Für Fraser Island benötigt man eine Campinggenehmigung (nicht für die Privat- Campingplätze) sowie eine Fahrzeug- Plakette. Am besten beides vor Ankunft auf der Insel besorgen, denn dort ist alles teurer!

Verpflegung: Immer genügend Lebensmittel und Trinkwasser bei sich führen. Zur Not kann man beides auch dort erwerben, aber zum doppelten Preis (kostenlose Trinkwasserzapfstellen an aufgeschilderten Resorts!).

Auto und Touren: Da es auf Fraser keine asphaltierten Straßen gibt, würde ein gewöhnlicher Wagen nach spätestens zwei Minuten im Sand stecken bleiben! Möchte man die Insel nicht zu Fuß erkunden, gibt es die Möglichkeit einer geführten Tour (mit Jeep oder Bus) oder aber man mietet sich einen Geländewagen (in der Gruppe günstiger), um die Sandpisten selbst zu befahren und am Strand zu cruisen ( ein super Erlebnis!!!). Ob nun Tour oder Geländewagen, ein Preis- und Angebotsvergleich lohnt sich auf alle Fälle!

 

Abschließend sei gesagt, dass Fraser Island ein MUSS für jeden Australienreisenden ist! Viel wurde schon über diese Sandinsel geschrieben, aber die wahre Schönheit lässt sich nicht mit Worten beschreiben und nicht auf Fotos erblicken: Das Paradies muss man fühlen und mit eigenen Augen sehen und man wird sich auf den ersten Blick verlieben!

 

Linda Duschinski

Die Insel Fraser Island ist ca. 120 km lang und bietet zahlreiche Traumstrände, einen Regenwald, klare Bäche und ein bisschen Outback Gefühl.

Umgeben von Dünen ist diese Insel. Die auffälligsten Dünenarten sind "parabolics" und "hairpins". Diese können die Höhe von bis zu 250 Meter erreichen.

Sie verlaufen von Südosten bis nach Nordwesten und bilden kleine Einzeldünen. Dazwischen haben sich meist über 40 Seen gebildet, mit zumeist klarem Wasser. Der bekannteste und auch beliebteste See ist der Lake McKenzie.

Zu den Highlights der Insel gehvren der Baumbestandene Orchid Beach der sich im Norden der Insel befindet, Eli Creek, Happy Valley, Rainbow Gorge und das stark angerostete Maheno Wreck, ein Schiffswrack -  alle sind an der Ostküste zu finden.

In Hervay Bay angekommen machten wir uns sofort auf dem Weg zum Strand. Auf den ersten Blick, sah der Strand wie die Nordsee aus. Ein Tag später ging es dann auch endlich los.
Wir fuhren mit zwei Autos nach Fraser Island. Insgesamt waren wir 13 Mann. In unserer Gruppe waren 2 Koreanerinnen, ein Engländer Pärchen sowie Katharina und ich. In der anderen Gruppe waren 2 Schwedinnen, 2 weitere Koreanerinnen und ein Kanadier Pärchen. Wir hatten richtig Glück mit unserer Gruppen gehabt, alle waren sehr nett und offen. Als wir in Fraser ankamen gingen wir erstmal 3 km aufwdrts, um zu einem wunderschönen See zu gelangen. Der Weg hat sich wirklich gelohnt es war wie ein kleine Oase und wir waren die einzigen Besucher dort. Gegen 18 Uhr schlugen wir unsere Zelte auf, die Nacht war sehr kurz, denn wir standen schon um 5:30 Uhr auf um eine besseren Fahrtweg zu haben.

In unserer Gruppe waren Andi (der Engländer) und ich die einzigen die gefahren sind. Es war ein tolles Erlebnis, ich bin sehr froh, es Mal ausprobiert zu haben.

Nach etwa einer Stunde streikte unser Jeep, wir füllten Wasser auf sowie man uns es erklärte, dabei stellten wir fest, dass der Schlauch defekt war, das Wasser lief heraus. Wir kamen uns vor wie Gestrandet in der W|ste. Die andere Gruppe rief um Hilfe während wir uns nicht von der Stelle bewegen konnten. Insgesamt warteten wir 4 Stunden am Strand, ins Wasser konnten wir leider nicht, da das Meer voller Haie war. Am Anfang fanden wir es ja auch noch lustig und spannend. Wir machten uns Frühstück, praktizierten Fitnessübungen, lagen am Strand und bräunten uns.

Bis wir dann irgendwann einen Dingo entdeckten, der genau auf uns zukam. Wir verstauten unsere Lebensmittel und beobachten ihn genau. Dingos sind dafür bekannt die Lebensmittel der Bewohner zu essen, doch ganz zu uns kam er nicht.

Nach etwa 4 Studenten und einem Sonnenbrand mehr auf der Nase kam uns jemand zu Hilfe. Es waren 4 Jungs, einer von ihnen arbeitet für dasselbe Hostel, wo wir auch die Reise gebucht haben.

Er meinte wir können das Auto stehen lassen, anschliessend fuhr er uns in das nächste Örtchen wo wir auch die andere Gruppe trafen. Schnell schauten wir uns noch die Sehenswürdigkeiten an während das englische Pärchen zurück zum Auto fuhr. Dort trafen sie auf die Leute vom Hostel, die uns ein neues Auto zur Verfügung stellten.

Am nächsten Tag sind wir 5 Uhr aufgestanden um die letzen Stunden im berühmten Lake McKenzie zu verbringen. Es ist ein wunderschvner See mit weissem Strand. Ich werde diese Abenteuer so schnell nicht vergessen und freue mich so viele nette Menschen kennen gelernt zu haben.

Ach Übrigens wir mussten für den Schaden 200 Dollar zahlen. (Jeder 33.- unverschämt).

Fraser Island Reisebericht

Ich bin heute wieder zurueckgekommen von meinem 3 Tagestrip in FraserIsland....

Dort habe ich eine Selfdrive Tour gemacht, das heisst ich war mit sieben anderen Leuten aus allen moeglichen Laendern 3 Tage mit einem gemieteten pinken(!) Landcruiser unterwegs und abends haben wir gecampt. Wir haben die Tour uebers Hostel gebucht und von dort die komplette Campingausruestung, Geschirr, das Auto usw zur Verfuegung gehabt. Die Gruppe war gut und es ging dementsprechend lustig zu.

Fraser Island ist 120 km lang und die groesste Sandinsel der Welt. Es gibt auf Fraserisland keine Strassen und ist daher nur mit Allradfahrzeugen befahrbar. Man faehrt nur auf Sand und ein paar Mal sind wir auch steckengeblieben und mussten unser Auto wieder freigraben, aber selbst das hat Spass gemacht.

Das war kurz bevor wir auf die Faehre sind. Das ganze Team ausser Fiona vor unserem pinken Stinky.

Reinhard aus Oesterreich, Marina aus Schweden, Patricio der Schweiz, Lawrence aus England, ich und Ian aus Schottland. Fiona( unser Stinky-Driver)ist nicht nicht auf dem Bild

Am ersten Tage standen 3 Seen im Innern der Insel auf dem Programm. Lake Birabeen, Lake Moniju und noch einer, dessen Namen ich vergessen habe. Lake Birabeen hat ganz klares Wasser und alle 3 Seen waren ganz seicht, man konnte 100m hinauslaufen. Das Wasser war ganz klar und der Sand fast weiss.

Unser Camp:

 

Am naechsten Morgen haben wir nach einer kurzen und lustigen Nacht den Sonnenaufgang beobachtet 

Am naechsten Morgen gings weiter, wir hatten einen engen Zeitplan, um alles in den 3 Tagen durchzumachen und sind schon frueh morgens aufgebrochen. Dementsprechend wenig Schlaf hatten wir in den 3 Tagen.

Auf dem Weg zu Indian Heads. Am Strand war richtig Verkehr...

...und Flugzeuge sind dort auch gelandet:

Indian Heads ist ein Berg direkt am Strand. Man hat eine gute Aussicht von da oben und kann Haie, Schildkroeten, Rochen usw. beobachten. Wir haben leider keinen Hai gesehen, dafuer aber  Schildkroeten und einen Wal. Wegen den Haien kann man auch nicht im Meer baden.

Die Pinnacles sind eine Sandsteinformation am 75-Mile Beach. 

Das Maheno Wreck liegt hier am Strand schon seit 1937: 

Am Nachmittag sind wir noch zum Lake Wabby gelaufen, Er liegt mitten in einer riesigen Sandwueste. Dort haben wir dann auch den ersten wilden Dingo gesehen. Im See waren Welse, die ganz neugierig eschwommen sind.

Abends gings nochmal richtig lustig zu... 

...das Team-Korea, das im gleichen Hostel den Trip gebucht hat, hat neben uns gecampt und wir haben zusammen gefeiert. Die Koreaner sind richtig trinkfest. 

Am letzten Tag sind wir im Lake Wabby geschwommen. Beim Schnorcheln habe ich dort etwa 20 Schildkroeten gesehen. Der Sand war genial.... 

Wie ihr auf den Bildern sehen koennt, habe ich in diesen 3 Tagen sehr viel erlebt und ich bin echt froh, dass ich den Trip gemacht habe. Es war eines meiner besten Erlebnisse bis jetzt hier in Australien.

Ich bleibe hier noch 2 Naechte im Hostel in Hervey-Bay und dann gehts weiter- entweder nach Airlie Beach zu den Whitsunday-Islands oder  ich lege in Bundaberg noch einen kurzen Zwischenstopp ein.

VIVA AUSTRALIA!!!

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