In Canberra sitzt das Parlament Australiens. Canberra ist nämlich die Hauptstadt des Landes

Sydney oder Melbourne mögen größer und bekannter sein – Hauptstadt Australiens ist jedoch das im Australian Capital Territory gelegene Canberra. Doch auch die ca. 340.000 Einwohner zählende Stadt hat viel zu bieten.

Weltweit ist Canberra eine der wenigen auf dem Reißbrett entstandenen Städte. Als Anfang des 20. Jahrhunderts die australischen Kolonien zu einer Föderation vereinigt wurden, rivalisierten Sydney und Melbourne um den Sitz der Hauptstadt. Schließlich wurde als Kompromisslösung das zwischen den beiden ehemaligen Rivalen gelegene Canberra zur Hauptstadt der neuen Nation bestimmt. Ein Städtebauwettbewerb wurde ausgeschrieben, den der Amerikaner Walter Burley Griffin gewann. Die Bauarbeiten nach seinem Entwurf begannen 1913.

Canberra wurde als Gartenstadt geplant und verfügt daher über weitläufige Grünflächen. Dementsprechend trägt Canberra auch den Beinamen „Busch-Hauptstadt“. Einen Überblick über die Stadtstruktur mit ihren symmetrischen Achsen und Kreisen kann man sich zunächst vom einem der Aussichtspunkte auf dem Mount Ainslie oder dem Mount Pleasant verschaffen. Um mehr über die Stadt zu erfahren, sollte sich auf den Weg zum Regatta Point am Lake Burley Griffin machen, wo Geschichte und Planung Canberras in der sehenswerten National Capital Exhibition dargestellt werden.

Wer in der australischen Hauptstadt weilt, sollte sich einen Besuch des Parlaments auf keinen Fall entgehen lassen. Sowohl das Old Parliament House als auch das jetzige Parlament (Parliament House) können besichtigt werden – es gibt in beiden Häusern kostenlose 45-minütige Führungen. Auch ein Blick von außen lohnt sich: Das 1988 erbaute Parliament House verfügt über ein mit Rasen bewachsenes Dach, das bestiegen werden kann. Von oben bietet sich ein wunderbarer Rundumblick über die australische Hauptstadt.

Zahlreiche Botschaften haben ihren Sitz in Canberra, und es zahlt sich aus, beim Stadtspaziergang die Augen offen zu halten, denn viele Länder haben die Gebäude ihrer Vertretungen im landestypischen Baustil errichten lassen. So ist beispielsweise die indonesische Hauptstadt einer Pagode nachempfunden.

Eine etwas andere Art der Botschaft ist die Aboriginal Tent Embassy. Die inoffizielle Zelt-Botschaft der Aborigines besteht seit 1972 und wurde damals von den australischen Ureinwohnern aus Protest gegen die Verweigerung von Land- und Selbstbestimmungsrechten errichtet.

Wer mehr über die Hintergründe dazu und die weitere Geschichte Australiens lernen will, ist im National Museum of Australia gut aufgehoben. Auch sonst hat Canberra einiges zu bieten: Kunstliebhaber kommen in der National Gallery of Australia voll auf ihre Kosten. Im wunderbaren Questacon – National Science and Technology Centre werden zahlreiche Naturphänomene interaktiv erklärt.

Um nach Besichtigungen und Museen etwas zu entspannen, begibt man sich am besten zum Botanischen Garten. Hier kann man auf einem Lehrpfad mehr über die Verwendung bestimmter Pflanzen durch die Aborigines erfahren. Relaxen kann man auch auf einem Spaziergang entlang des Lake Burley Griffin – oder sogar ein Boot oder ein Kanu mieten und den Blick auf die Stadt vom Wasser aus genießen.

Die Stadt ist von ihrer Bauweise her auf eine ganz besondere Art angelegt. Sie besteht aus konzentrischen Kreisen, Karrees und Dreiecken. Den Entwurf hierfür lieferte der Architekt Walter Burley Griffin. Vom Mount Pleasant aus kann man sich diese Anordnung von oben aus anschauen. Weitere Infos zu diesem Thema bekommt man bei einem Besuch der Regatta Point Planing Exhibition.

Auch das Botschaftsviertel Canberras hat eine sehr interessante Bauweise. Jedes Botschaftshaus ist hier in einem ganz eigenen, landestypischen Stil gebaut. Das Haus, in welchem sich Indonesien präsentiert ist zum Beispiel im Stil der Padoge gehalten.

Der Name „Canberra“ leitet sich von dem Aboriginie-Wort „Canberry“ ab. Das heißt so viel wie „Versammlungsort“. Von Mitte September bis Mitte Oktober ereignet sich in Canberra auch tatsächlich eine sehr große Versammlung. Dann seigt das große „Floriade Festival“ in der Stadt. Canberra wird oft als langweilige Stadt bezeichnet. Tatsächlich ist es so, dass sich die Stadt nicht mit anderen großen Weltmetropolen messen kann.

Die Einwohner Canberras schätzen an ihrer Heimatstadt die Natur. Im Sommer hat man hier die Möglichkeit an wunderschönen Seen baden zu gehen, während man im Winter ruhig die Skier auspacken und auf den nahe gelegenen Snowy Mountains fahren kann. Das Klima in Canberra bezeichnet man als kontinental-gemäßigt. Im Sommer wird es hier nicht sehr heiß und vor Allem nachts wird es ziemlich frisch. Dennoch kann es auch einmal passieren, dass es hier im Hochsommer doch an die 40 Grad Celsius warm wird! Im winter kann es durchaus Frost geben und auf den Bergen schneit es.

Canberra, die Hauptstadt von Australien hat eine ganz bestimmte Struktur. Der Architekt Walter Burley Griffin hat die Stadtanlage in Form von Dreiecken, Karrees und konzentrischen Kreisen entworfen und genau so bauen lassen.

Und hier ist auch der Sitz des australischen Parlaments. Entworfen wurde die Vom Mount Pleasant aus kann man dieses Stadtbild gut von oben aus der „Vogelperspektive“ betrachten. Weitere Informationen hierzu gibt es in der Regatta Point Planing Exhebition, die sich mit dem Thema der Konzeption Canberras befasst.

Und wenn man schon mal da ist, in der Hauptstadt des Landes, sollte man auch dem Parlament einen Besuch abstatten. Auch interessant anzusehen ist das Botschaftsviertel der Stadt. Denn beinahe jedes der Botschaftshäuser ist in seinem eigenen, zumeist natürlich typischen Stil des repräsentierten Landes, gestaltet. Beispielweise ist das indonesische Botschaftshaus im Stil der Padoge gebaut. Der Name „Canberra“ leitet sich von dem Aboriginie-Wort „Canberry“ ab. Das bedeutet so viel wie „Versammlungsort“. Zu einem solchen wird die Stadt zum Beispiel und vor Allem wenn das „Floriade Festival“ von September bis Oktober in Canberra steigt.

Canberra hat trotzdem den Ruf „langweilig“ zu sein. Tatsächlich ist es so, dass sie anderen Weltmetropolen einfach nicht das Wasser reichen kann. Was ihre Einwohner an der Stadt am meisten schätzen, ist in erster Linie die Natur.

In den nicht weit entfernten Snowy Mountains lässt es sich im Winter wunderbar Skifahren und im Sommer lädt die Region um Canberra zum Baden an verschiedenen schönen Seen ein. Diese Abkühlung hat ein jeder auch nötig, wenn es dann tagsüber bis zu 40 Grad Celsius heiß wird. Die Nächte dagegen sind auch im Sommer eher kühl.

Entworfen wurde die Stadt von dem Architekten Walter Burley Griffin, der die Stadtanlage aus Karrees, Dreiecken und konzentrischen Kreisen konzipierte.

Um sich diese Konzeption ansehen zu können, fährt man am besten auf den Mount Pleasant und schaut sich das Gnaze von oben her an. Hintergrundinformationen gibt es in der Regatta Point Planing Exhibition.

Weitere interessante architektonische Ansichten liefert das Botschaftsviertel von Canberra. Denn hier hat fast jedes Botschaftshaus seinen eigenen Stil. Zum Beispiel hat sich Indonesien ganz an den der Pagode gehalten. Der Name der Stadt kommt von dem Aboriginie-Wort „Canberry“, was übersetzt Versammlungsort bedeutet.

Eine große Versammlung gibt es in Canberra zum Beispiel aber auch vor Allem von Mitte September bis Mitte Oktober. Denn dann steigt das große „Floriade Festival“. Ansonsten wird Canberra sehr oft nachgesagt sie sei langweilig. Und in der Tat kann sie nicht wirklich mit den Metropolen dieser Welt mithalten.

Ihre Einwohner schätzen jedoch vor Allem die Natur: im Sommer kann man wunderbar an schönen Seen baden und im Winter sind die Snowy Mountains zum Skifahren nicht weit.

Vom Klima her herrscht in der Stadt kontinental-gemäßigtes Klima. Die Sommer sind normalerweise nicht sehr heiß und besonders die Nächte sind kühl. Trotzdem kann es im Hochsommer auch schon einmal bis zu 40 Grad Celsius warm werden. Die Winter sind kalt und bringen teilweise Frost mit sich. Auf den Bergen fällt Schnee, so dass man – wie gesagt – durchaus gut Skifahren gehen kann.

Canberra Reiseberichte

Canberra ist eine Reise wert!

Bei der Buchung meiner Übernachtung in Canberra vom 12. auf den 13. März war ich erstaunt, wie viele Herbergen komplett belegt waren. Lockt die Hauptstadt doch mehr Touristen an als vermutet? Als ich dort ankam, leuchtete mir der Grund sofort ein: Jedes Jahr im März feiert die Stadt mit dem Canberra-Festival eine Woche lang ihren Geburtstag. 2010 war es der 97. Über die gesamte Stadt verteilt gibt es Angebote und spezielle Attraktionen. Besonders groß ist das Festival nicht. Am letzten Abend – dem meiner einzigen Übernachtung – finden jedoch ein Konzert und ein Feuerwerk statt, die viele junge Besucher anlocken und die Hostels füllen.

Auch mit Festival und ausgebuchten Herbergen ist nicht viel los in Canberra. Die Bordsteine werden früh hochgeklappt und Pubs gibt es im Zentrum nur sehr wenige. Auf junges Publikum wirkt die Hauptstadt abweisend. Einen Kurz-Aufenthalt empfehle ich allerdings jedem Backpacker. Denn kulturell hat Canberra einiges zu bieten.

Die Hauptstadt wurde ab 1908 ungefähr auf halbem Weg zwischen Sydney und Melbourne künstlich aus dem Boden gestampft, weil sich die beiden Metropolen untereinander nicht auf einen Regierungssitz einigen konnten. In der Folge wuchs die Innenstadt in symmetrischer Form. Den Focus bildet das neue Parlamentsgebäude.

Das Stadtzentrum wird von mehreren in Oktagonform angelegten Straßen umrahmt, die alle gleich aussehen, so dass ich mich jedes Mal (!) verlief. Auf dem gesamten Stadtgebiet, das von viel Grün gesäumt wird, sind nur zwei Gebäude älter als 80 Jahre. Ich habe noch nie eine so künstlich wirkende Stadt gesehen. Dieses Stadtbild kennt man aus Deutschland nicht. Alleine diese Neuartigkeit macht einen Besuch attraktiv. Mich hat es fasziniert…

Welche Sehenswürdigkeiten befinden sich in Canberra? Zuerst besichtigte ich das Parliament House auf dem Capital Hill. Es löste 1988 das Old Parliament House als Sitz der Legislative ab. Die Innenräume (auch Senat- und Repräsentantensaal) können kostenlos besichtigt werden, was man sich nicht entgehen lassen sollte. Auf der Spitze des Gebäudes weht eine riesige und weit sichtbare australische Flagge.

Auf einer Halbinsel im Burley Griffin-See, der großen künstlichen Wasserachse mitten in der Stadt, steht das Australian National Museum. Dort erfuhr ich einiges über Geschichte und Menschen des Kontinents. Meine letzte Tour führte mich zum National War Memorial. Entlang einer Allee befinden sich mehrere Gedenkstätten. Jede einzelne erinnert an einen Krieg, in dem australische Soldaten gefallen sind. Im größten Bau wird den Gefallenen der beiden Weltkriege gedacht.

Ich habe es nicht bereut, einen Zwischenstopp in Canberra eingelegt zu haben und rate jedem Backpacker, es mir gleich zu tun.

Tobias Knoben

Canberra - ganze 2 Tage

Da ich vom Land noch nicht viel gesehen hatte, freute ich mich umso mehr als der Reisebus Richtung Canberra startet. Nach einigem Sydneystadtverkehr und ein paar kleineren Staus war es dann auch soweit. Ich war herausen aus der Grossstadt!

 Gruene Wiesen mit Schafen, Kuehen oder Pferden, Felder, "Berge" und Wald, endlich bekam ich mal richtige Natur vor die Augen. Was ich aber nach einigen Kilometern feststellte: Irgendwie ist es gar net so viel anders zu Deutschland. Auf den Wiesen sind halt mehr Schafe als Kuehe und die Felsen sind oft viel schroffer und steiler. Trotzdem war es schoen, denn das war's ja was ich wollte, endlich australische Natur sehen. Nach etwa 3 1/2 Stunden Fahrt war ich in Australiens Hauptstadt Canberra.

Man merkt ziemlich schnell, dass die Stadt auf dem Reissbrett entworfen wurde. Viele Kreisverkehre und schnurgerade Avenues bzw. kurvige Parallelstrassen zu den Kreisverkehren. Mittelpunkt ist das Parliament House und der kuenstlich angelegte See Lake Burley Griffin. Der ganze Entwurf der Stadt basiert aber auf einem Dreieck.

Viele Skulpturen und Steine haben irgendeine Bedeutung oder wurden von irgendjemandem gestiftet oder sind Denkmaeler. Fast kein Ort an dem kein Schild ist, wieso, weshalb, warum und von wem das Objekt ist. Sogar ein Grashuegel wurde von einem Staat fuer Canberra als Erinnerung angelegt. Wie gesagt, ueberall wo man geht, muss man aufpassen, dass das nicht eigentlich ein "Kunstobjekt" ist.

Jedenfalls hab ich die zwei Tage lang eine reine Sightseeing Tour gemacht, viel mehr kann man meiner Meinung nach auch net machen. Leben ja fast nur Politiker dort. Es gibt zwar sehr viele Unis, aber die Studenten haben besseres zu tun, als sich in Canberra zu langweilen und sind deshalb in den Semesterferien normalerweise net da. Allerdings war es fuer mich eine schoene Abwechslung zu Sydney. War wesentlich ruhiger und nicht so hektisch.

Die beiden Tage hab ich mir wie schon gesagt viele Touristenattraktionen angeschaut. Das Australian War Memorial, Old Parliament House, New Parliament House, High Court, Blundell's Cottage (eines der aeltesten und urspruenglichsten Haeuser in Canberra), Royal Australien Mint (hab mir meine eigene Muenze gepraegt Laughing), James Cook Memorial Jet (etwa 145 m hohe Wasserfontaene im See), Commonwealth Place und und und

Canberra hat auch sehr viele Gruenanlagen und natuerlich top gepflegt. Das Gras oder der Untergrund waren so schoen weich, da wuerde jeder Fussballplatzwart wahrscheinlich davon traeumen. Nur die Baeume sind etwas seltsam, die schaelen sich naemlich. Da geht einfach die Rinde ab, vom Stamm bis in den kleinsten Ast. Wie ich aber spaeter erfahren hab, sind das angeblich Eukalyptusbaeume und die machen das halt. Ganz normal also.

Aufgefallen sind mir auch viele Fahrradfahrer, vor allem alle mit Helm unterwegs - wie vorbildlich. Jedoch nicht von ungefaehr wie ich mittlerweile weiss. Wenn man ohne Helm erwischt wird, muss man ganz schoen dafuer bluten, ist nicht billig und das ist nicht nur in Canberra so. Aber so ein Fahrrad ist ganz praktisch, weil alles so weit verstreut ist. Das Busnetz ist zwar sehr gut, aber man tut doch gern was fuer die Umwelt Smile. Naja, ich bin mit dem Bus gefahren. Ansonsten gibt es gar nimmer so wirklich was ueber Canberra zu berichten.

04. November

Nach diesem Natur-pur- Erlebnis ging unsere Fahrt am nächsten Tag schweren Herzens wieder raus aus den Snowy Mountains und rein nach Canberra. Wir wollten uns unbedingt die auf dem Reißbrett entworfene australische Hauptstadt im Australian Capital Territory ansehen.

Wie wir es in den Reiseführern schon vorher lesen konnten, ist Canberra eine weitläufige Stadt, die inmitten von Parks liegt. Wir machten einen Bummel durch die Fußgängerzone und tranken bei Star Bucks Kaffee. Danach fuhren wir ins Regierungsviertel und schauten uns das Parliament House, das Old Parliament House (Sitz der australischen Regierung von 1927 bis 1988) und die nahegelegene deutsche Botschaft an. Da wir noch ein weiteres Stück Richtung Sydney fahren wollten, verließen wir die Stadt am Nachmittag wieder.

Canberra Reiseberichte

Donnerstag frueh um 8 gings dann mit Greyhound los Richtung Hauptstadt,Canberra! Die 3,5stuendige Fahrt verging recht schnell, denn im Bus werden Videofilme gezeigt und somit ist die Busfahrt nicht all zu langweilig! Aber wie wird das wenn man nach Melbourne faehrt? Da braucht man schon 13 Stunden mit dem Bus. Puhh! Am Busterminal in Canberra hat uns dann Anne mit ihren zwei kleinen Kiddies abgeholt. Robert (2 Jahre) und Michael (4 Monate) Anne war vor 20 Jahren in Deutschland und Florians Familie war so eine Art Hostfamily fuer sie. Uebernachten konnten wir bei Annes Schwiegereltern, die uns von vorn bis hinten betuettelt haben! Es gab dann erst mal Lunch bei den Schwiegereltern und dann sind wir in den Zoo von Canberra gefahren. War echt nett, Anne hat uns ueberall hingefahren und uns alles gezeigt. Ja, Nachteil war nur, dass es sooo heiss war, das der Zoobesuch richtig anstrengend wurde! Die Tigons (ich glaub es waren 2) haben faul im Schatten gepennt (Foto folgt)! Es gab auch in diesem Zoo ein Freigehege in das man rein durfte und Emus und Kanguruhs um dich hoppeln. Hab mich dann aber nicht so nah ans Kanguruh rangetraut, weil die echt auch manchmal agressiv werden und boxen oder dich mit dem Schwanz schlagen,. Dann waren wir noch auf dem Telstra Tower mit schoenem Blick ueber die Stadt und im Botanic Gardens (sehr schoen!)...Am 2. Tag sind wir dann erst ins Questacon (Australia's national science and technology centre). ein interaktives Museum in dem man wirklich alles anfassen darf und selbst ausprobieren kann. Sehr cool fuer Kinder! Und nachmittags sind Florian und ich ins neue Australian Parliament House. Riesig gross, war super teuer zu bauen und drinnen ist alles super schick! Wir konnten sogar in die Sitzungssaele vom Senat und Parlament reinschauen. Ich frag mich nur, warum ist der komplette Sitzungssaal vom Senat total in pink und lila?? Abends waren wir dann in der Innenstadt mit Anne was trinken (mal ohne Kiddies, die wirklich supersuess sind, aber das ist ja der Wahnsinn wie anstrengend Kinder sind und wie laut Babies schreien koennen!!) Am letzten Tag waren wir dann noch im National Museum of Australia! War sehr interessant und dabei kostenloser Eintritt! Ich koennte mir zwar nicht vorstellen in Canberra zu leben, es ist jedoch eine interessante Stadt, die man nicht auslassen darf wenn man in Australien ist. Canberra hat ca. 300.000 Einwohner und hat eine der besten Unis von Australien! Canberra ist eine sehr junge Stadt (ich glaub Anfang 20. Jahrhundert) denn Sydney und Melbourne konnten sich nicht einig werden wer die Hauptstadt wird, und somit wurde beschlossen eine neue Stadt zu bauen, Canberra. Man kann das auch gut sehen, die Stadt ist total symmetrisch angelegt und ich glaube auch der See, Lake Burley Griffin wurde kuenstlich angelegt! Das konnte man gut vom Telstra Tower (Fernsehturm) sehen, wo wir am ersten Tag waren. Es gings dannnachmittags wieder nach Sydney und dort angekommen mussten wir feststellen, dass eine Baustelle auf unserer U-Bahn-Strecke ist und somit keine Zuege fahren. Sind dann mit dem ausgeschilderten Bus nach Bondi gefahren, was uns halt 1 Stunde gekostet hat, weil der Bus noch ewig in der Innenstadt rumgekurvt ist! Normalerweise waeren wir nach 25 Minuten schon daheim gewesen. Florian und ich sind dann noch in Bondi weggewesen und zwar im Bondi Hotel (zu empfehlen! Das hat naemlich bis 4 Uhr frueh offen, und man kann auch so lange draussen sitzen, ist halt nicht so streng wie in Bayern) Haben dann noch eine Horde Englaender kennengelernt, die echt nett waren! Hatte nur manchmal Probleme sie zu verstehen;-) Und jetzt bin ich totmuede, denn es war eine kurze Nacht! Und naechste Woche such ich mich nach einem anderen Job um, denn ich hab seit 4 Wochen nicht mehr gearbeitet, weil nix los war. Ich versuch jetzt mal einen Buerojob zu bekommen!

Nachmittags fanden wir ein kleines Cafe mit dem besten Kaffe und Kuchen von Australien. Wir wollen auf alle bestimmt wieder mal hierher kommenIch ueberlege jetzt sogar ernsthaft auch jedes Jahr nach Australien zu fliegen um dem deutschen Winter zu entfliehen. Vielleicht lerne ich ja in meinem Alter noch surfen?

Canberra Reiseberichte

Heute versucht Florian Kuhlmey, unseren Reisemuffel Bernhard Bleibzuhaus zu einer Reise in die australische Hauptstadt Canberra zu bewegen.

Bernhard: Warum sollte ich denn ausgerechnet nach Canberra fahren?

Florian: Canberra ist nicht gerade das, was man als pulsierende Großstadt bezeichnen würde, denn die Hauptstadt Australiens ist weder pulsierend noch überhaupt eine Großstadt. Aus diesem Grund wird sie von vielen Australiern als reine Beamtenstadt abgetan, gar als Inbegriff gepflegter Langeweile bezeichnet. Folglich meiden auch viele Touristen die Stadt. Zu unrecht! Bietet Canberra doch eine willkommene Abwechslung einer jeden sonst eher naturorientierten Australienreise. Nirgendwo sonst kann man soviele interessante Ausstellungen besichtigen und gleichzeitig soviel Wissenswertes über das Land erfahren wie in seiner unterschätzten Hauptstadt Canberra.

Bernhard: Wie komme ich den überhaupt dorthin?

Florian: Der einfachste und direkteste Weg nach Canberra verläuft von Sydney aus über den Hume Highway (31). Verlassen Sie die Stadt in südwestlicher Richtung bis kurz hinter Goulburn. Folgen Sie dann den Schildern nach Canberra auf der 23. In etwa drei Stunden sollten Sie Ihr Ziel erreicht haben. Bedenken Sie jedoch, dass die Benutzung des Hume Highways mautpflichtig ist. Keine Mautgebühr zahlen Sie für den schöneren aber auch längeren Weg entlang der Küste. Hier fahren Sie von Sydney aus auf der 1 (Southern Freeway bzw. Princess Highway) bis kurz vor Batemans Bay und biegen dann ab auf die 52 nach Canberra. Sollten Sie Ihre Fahrt in Melbourne beginnen, verlassen Sie die Stadt in nördlicher Richtung ebenfalls auf dem Hume Highway (31). Diesen befahren Sie bis kurz hinter Yass, wo Sie auf die 25 nach Canberra umschwenken. Planen Sie für diese Strecke etwa einen Tag ein. Sie können allerdings auch von Melbourne aus eine schönere aber längere Route entlang der Küste einschlagen. Verlassen Sie hierzu die Stadt in südöstlicher Richtung und orientieren Sie sich mehr oder weniger stark am Princess Freeway/Highway (1).

Bernhard: Was gibt es denn da nun genau zu sehen?

Florian: Canberra ist eine Stadt, die ganz und gar am Reißbrett entstanden ist. Und das sieht man ihr auch heute noch an. Lange und breite Boulevards ziehen sich mitten durch die Stadt und machen nur gelegentlich Platz für einen größeren Kreisverkehr. Als Fußgänger ist man bei dieser übertriebenen Ausdehnung der Stadt so gut wie verloren. Als Inhaber eines gemieteten Fahrrades hat man noch eine Chance, die verstreuten Sehenswürdigkeiten zu erreichen. Am besten hat man es jedoch als Besitzer eines Pkws, da die Stadt wohl ohne Abstriche als die autofreundlichste in ganz Australien bezeichnet werden kann. Doch wo sollte man anfangen? Die Stadt selbst wird etwa in der Mitte durch den Lake Burley Griffin geteilt. Nördlich davon befindet sich die so genannte „City", die diesen Namen aber wirklich nur in Anführungsstrichen verdient. Ebenfalls auf der nördlichen Seite des Sees liegen das National Museum of Australia und das Australian War Memorial. Der Stadtteil südlich des Sees spiegelt Canberras Funktion als Hauptstadt Australiens wider. Hier trifft man auf das neue und das alte Parlament sowie auf zahlreiche Botschaften und Verwaltungsgebäude. Darüber hinaus sind hier die National Gallery und die National Library angesiedelt. Über all die eben genannten Sehenswürdigkeiten werde ich im Folgenden sprechen, da ich sie als die „Top Tourist Attractions" Canberras einstufe. Das soll jedoch nicht heißen, dass sie die einzigen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt sind. Einrichtungen wie das National Science and Technology Centre (Questacom), das Australian Institute of Sport, das National Film and Sound Archive, die Australian National Botanic Gardens oder der Canberra Space Dome & Observatory können sicher je nach individueller Vorliebe ebenfalls interessant sein. Informieren Sie sich doch hierzu einfach bei der Tourist Information, welche sich nördlich der City auf der Northbourne Avenue befindet.

Bernhard: Apropos nördlich! Erzählen Sie mir doch mal mehr von den Sehenswürdigkeiten nördlich des Sees!

Florian: Da wäre als erstes das National Museum of Australia, bei dem bereits der Name viel verspricht. Doch was verbirgt sich dahinter? Ein Geschichtsmuseum? Ein Kunstmuseum? Ein ethnologisches Museum? Oder doch eher ein Museum für Naturkunde? Die Antwort darauf lautet: Alles! Das National Museum versucht, all die eben genannten Museumstypen in einem einzigen Gebäude zu vereinen. Und genau darin liegt sowohl die Stärke als auch die Schwäche des Museums. Die Schwäche deshalb, weil der unvorbereitete Besucher leicht verwirrt wird aufgrund der enormen Vielfalt unterschiedlichster Informationen. So bleibt einem der Sinn einiger Teile der Ausstellung wie etwa des „Garden of Australian Dreams" wohl für immer verborgen. Andererseits kann die Vielfalt des Museums auch seine Stärke sein. Will man sich als Neuankömmling erst einmal einen groben Überblick über das Land, seine Einwohner und seine Geschichte verschaffen, dann ist man hier genau richtig. Der Besuch des National Museum of Australia sollte daher am Anfang eines jeden Aufenthaltes in Canberra wenn nicht sogar in Australien stehen. Beim Australian War Memorial weiß man hingegen genau, was sich hinter dessem Namen versteckt - ein Museum, das von all den Kriegen berichtet, an denen Australien beteiligt war. Dies sind hauptsächlich der Erste und der Zweite Weltkrieg, aber auch nachfolgende Konflikte wie der Vietnamkrieg und andere werden hier thematisiert. Die Inszenierung der einzelnen Kriege ist dabei erstaunlich einfallsreich. Sie reicht von der Nachbildung einzelner Schlachten mithilfe von Miniaturmodellen (Dioramas) bis hin zur Nachstellung alltäglicher Gegenstände und Begebenheiten im Krieg in Originalgröße. Überaus positiv fällt dabei das Bemühen um eine objektive bis kritische Wiedergabe der Ereignisse auf. So wird beispielsweise die für Australien so wichtige Schlacht von Gallipoli im Ersten Weltkrieg nicht bloß zur Legende verklärt (siehe Artikel zum Anzac Day) sondern auch deren Schattenseiten aufgezeigt. Schon aus diesem Grund lohnt ein Besuch im Australian War Memorial.

Bernhard: Und was liegt nun südlich des Sees?

Florian: Südlich des Lake Burley Griffin befindet sich das Regierungsviertel, was man unschwer an dem imposanten, bereits von weitem sichtbaren Parliament House auf dem Capital Hill erkennen kann. Das Parlamentsgebäude, welches 1988 anlässlich der 200-jährigen weißen Besiedlung Australiens eröffnet wurde, besticht aber nicht nur durch seine pure Größe sondern auch durch seine ungewöhnliche und zugleich faszinierende Architektur. Um das Parlament nicht auf dem Hügel zu errichten und die Politiker damit symbolisch über das gemeine Volk zu stellen, hat man das Gebäude kurzerhand in den Hügel hinein gebaut. Dies hat zur Folge, dass das Dach des Parlamentes nun mit Rasen bedeckt ist, den jedermann betreten und damit den Abgeordneten sprichwörtlich auf dem Kopf herumtanzen kann. Aber auch das Innere des Parlamentsgebäudes lohnt einen Besuch. Hier werden alle halbe Stunde äußerst informative Führungen angeboten, die einem zugleich die Architektur des Hauses und das politische System des Landes näher bringen. Das sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen! Das 200-jährige Jubiläum der weißen Besiedlung Australiens war jedoch nicht der einzige Grund für den Bau des neuen Parlamentsgebäudes. Vielmehr war das alte Gebäude eindeutig zu klein geworden, wovon Sie sich bei einem Besuch des Old Parliament House selbst überzeugen können. Hier hat man tatsächlich beim Umzug 1988 das gesamte Mobiliar stehen gelassen, so dass sich der heutige Besucher gewissermaßen auf eine Art Zeitreise ins Australien vor zwanzig Jahren begibt, wenn er das Gebäude betritt. Gleichzeitig beherbergt das Old Parliament House eine Ausstellung zur politischen Geschichte Australiens sowie die National Portrait Gallery. Ein Besuch hier ist demzufolge ebenfalls lohnenswert. Anders verhält es sich da schon mit der National Gallery of Australia. Beim Gang durch selbige wird einem einmal mehr bewusst, wie jung und wie gering besiedelt Australien eigentlich ist. Viele bedeutene Künstler hat das Land jedenfalls nicht hervorgebracht. Gerade wenn man aus dem an Kunst und Künstlern reichen Europa kommt, fällt der Besuch der National Gallery in Canberra eher ernüchternd um nicht zu sagen enttäuschend aus. Sparen Sie sich daher die Zeit und gehen Sie lieber ein paar Schritte weiter zur National Library of Australia. Nun ist eine Bibliothek im Regelfall nicht der Ort, den man als Tourist auf Sightseeingtour aufsuchen würde. Doch diese Bibliothek ist anders. Die National Library beherbergt eine kleine aber feine Ausstellung älterer Schriftstücke zur australischen Geschichte. Diese reichen von den ältesten europäischen Spuren auf australischem Boden (eine holländische Schrifttafel aus dem 17. Jahrhundert) über das Original-Logbuch von Captain Cook, in dem er von seinen Entdeckungen berichtet, bis hin zu Briefen von Australiens berühmtesten Outlaw Ned Kelly. All dies wird dem Besucher äußerst anschaulich mit hilfreichen Erklärungen am Rande dargeboten und macht die National Library of Australia damit zu einem kleinen Juwel in der sonst eher bescheidenen australischen Museumslandschaft.

Bernhard: Und was kostet mich der ganze Spaß?

Florian: In Canberra versucht Australien sich selbst in seiner ganzen Vielfalt darzustellen. Es will damit einerseits dem eigenen Bildungsauftrag gegenüber den Bürgern erfüllen, andererseits auch die ausländischen Touristen voller Stolz auf die eigenen Errungenschaften hinweisen. Als Besucher der Hauptstadt kommt einem diese Einstellung nur zu Gute, hat sie doch zur Folge, dass fast alle Sehenswürdigkeiten frei zugänglich sind. Lediglich für die Besichtigung des Old Parliament Houses muss ein geringes Eintrittsgeld in Höhe von 2,00 (1,00) Dollar entrichtet werden.

Bernhard: Muss ich da etwa auch noch übernachten?

Florian: Um Canberra gerecht zu werden, sollte man mindestens zwei Tage in der Stadt verbringen, was zwangsläufig die Frage nach einer angemessenen Unterkunft aufwirft. Als Hauptstadt verfügt Canberra natürlich über einige Übernachtungsmöglichkeiten, allerdings eher in der gehobenen Preisklasse. Für den kleineren Geldbeutel gibt es nur das halbwegs akzeptable City YHA und das ziemlich heruntergekommene City Walk Hotel. Wer einen etwas längeren Weg in Kauf nimmt, der sollte auf jeden Fall den Campingplatz Canberra Motor Village in Betracht ziehen. Für diesen gut ausgestatteten Caravan Park zahlt man nur 16,00 Dollar für ein unpowered site.

Bernhard: Na gut! Hört sich ja ganz akzeptabel an.

Florian: Wenn Sie während Ihrer Australienreise einmal genug haben sollten von lauter vor sich hin dösenden Koalabären in Eukalyptusbäumen, dann ist Canberra genau der richtige Ort für Sie. Ein Besuch in der Hauptstadt Australiens wird Ihnen zeigen, wie das Land zu dem geworden ist, was es heute ist.

Florian Kuhlmey