Bilder vom Tag 01: Perth, Bunbury, Magaret River, Augusta

Hier findet Ihr nun die Bilder zum ersten Tag unserer Reise. Wenn Euch der Bericht noch nicht vollkommen überzeugt hat diesen Tripp ebenfalls zu machen, werden Euch die Bilder den letzten Ruck geben.

Die Bilder dieses Tages führen Euch entlang der Westküste von Perth nach Augusta. Die ersten Fotos sind alle in Perth aufgenommen, also vor dem eigentlichen Beginn des Tripps, aber Perth hat auch seine schönen Ecken und die wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten.

Auf dem Weg von Perth nach Augusta haben wir an ziemlich vielen Punkten angehalten und ordentlich Fotos gemacht. An so manchem Platz wären wir sicherlich auch gerne länger geblieben, wenn, ja wenn es nicht so fürchterlich geregnet hätte an diesem Tag.

Viel Spaß beim anschauen.


Skyline von Perth

Vom Kingspark aus hat man einen super Ausblick auf Perth und Umgebung. Er liegt auf einer Anhöhe und ist ca. 10 min. Fußweg von der Innenstadt entfernt.


Blick auf die Innenstadt

Perth ist eine zweigeteilte Stadt, der Innenstadtbereich ist „north of the river“ und die schönen Wohngegenden befinden sich „south of the river“. Zum Zeitpunkt der Aufnahme befand ich mich also auf der Südseite. Es gibt zwei Brücken als Verbindung, wobei eigentlich nur eine interessant ist (wegen der Lage) und es gibt eine Fährverbindung, die nicht mehr kostet als eine normale Fahrt in einem Bus oder einer Train in einer Zone.


Perth Innenstadt

Dieses Fotos ist eigentlich kein typisches Bild für die Innenstadt von Perth. Es zeigt eine kleine Gasse im englischen Stil. Die Bewohner hier sind sehr stolz auf diese Gasse. Normalerweise ist es in der Stadt nicht wirklich busy, die Straße sind sehr breit und sehr sauber und der Fluss ist nur einen Katzensprung entfernt. Ich habe vor kurzem gelesen, dass die Innenstadt von Perth die wohl schönste von Australien sein soll. Kann ich nach meiner bisherigen Erfahrung auch bestätigen. Der Fluss (Swan River) ist auch sehr sauber und mit ein bisschen Geduld kann man hier Delfine beobachten.


Perth – Scarborough Beach

Hier habe ich also vier Monate lang gelebt. Es wurde dann zwar wirklich auch ein bisschen langeweilig, aber es gibt keinen Ort auf der Welt, an den ich mich mehr zurückwünsche.


Wellen am Scarborough Beach

Die Wellen sind zum Teil schon ziemlich hoch. Im Sommer hauptsächlich morgens und abends und wenn es dann gegen Herbst geht, hat man den ganzen Tag über gute Wellen.


Bodyboarder am Scarborough Beach

Hab ich auch versucht und hat auch ganz gut geklappt. Dann kam der Tag, als ich mit einem anderen Bodyboarder zusammengerauscht bin, meine Hand zwischen den beiden Brettern, und seitdem trau ich mich nicht mehr so.


Perth Scarborough Beach – Bodyboarder

Ist wirklich nicht schwer :)


Scarborough Surferin Welle

Auf diesem Bild kann man ein bisschen erahnen, wie klar das Wasser ist. Es ändert auch seine Farbe, mal klares, dursichtiges Wasser, azurblau, türkisblau oder grünlich. Im März 2005 gab es hier in der Nähe zwei Haiangriffe mit tödlichem Ausgang. Eigentlich gibt es hier keine Haie. Ungefähr alle 20 Jahre taucht mal ein auf. Da wir dieses Jahr zwei hatten, müssten die nächsten 40 Jahre also haifrei sein, statistisch gesehen. :)


Perth Scarborough Beach – Anja und ich

Anja hat mit mir zusammen im gleichen Hostel gewohnt, auch für vier Monate. Und wer es schon fast geahnt hat, ja, sie ist auch deutsch. :)


Das sind Anja und ich am Cottesloe Beach. Dieser Strand ist so ähnlich wie der in Scarborough, vielleicht ein bisschen schmaler und mit nicht ganz so weichem Sand, wie in Scarborough.


Perth Scarborough Beach – Lisa und ich

Lisa hatte das Glück, für A$ 50 per week direkt am Scarborough Beach zu wohnen, mit Meerblick, wie man auch ein bisschen auf dem Bild erkennen kann. Das Glück hat man, wenn man eine Tante mit Beziehungen in Perth hat. Und nein, sie ist nicht deutsch, sie ist aus England und suuuuuuuuper lieb.


Einer der vielen lustigen Abende im Hostel in Scarborough. Wir fünf waren recht bald ein lustiges Team.

 Von links nach rechts: Stefan, ich, Anja, Dani und Zoe.


Perth Scarborough Beach – Western Beach Lodge

Jau, dat is Anja. Genauso durchgeknallt wie ich. Einer der Gründe, warum wir uns so gut verstehen. :)


Scarborough Hostel 3

Stefan, Dani und Anja. Hach, das war ne schöne Zeit. :)


Perth – Trigg Beach

Etwas nördlich vom Scarborough Beach befindet sich der Trigg Beach.

Hier befindet sich auch das beliebteste Fischrestaurant von Perth. Mit Blick auf das Meer bekommt man hier gutes Essen für nicht viel Geld. Immer wenn irgendjemand meiner Bekannten etwas besonderes zu feiern hatte, ging es dahin. Ohne Auto kommt man da aber nur schlecht hin. Falls ihr in Scarborough wohnt empfiehlt sich ein Taxi, ist nämlich nicht weit weg. Oder ihr geht zu Fuß, den Strand entlang Richtung Norden. Dauert ca. 15-20 Minuten.


Sonnenuntergang am Trigg Beach

Spätestens zu Sonnenuntergang sind die Strände von Perth    menschenleer. Auch vormittags hat man oft das Glück, den Strand ganz für sich alleine zu haben.


Perth – Trigg Beach

Vielleicht könnt ihr es sehen, da stehen viele Leute in roten Sachen am Strand. Das sind alles Lebensretter-Auszubildende. Die üben hier fast jeden Tag irgendwelche Rettungsaktionen. Links geht es übrigens nach Scarborough und rechts nach Monkey Mia.


Perth – Rottnest Island

 Diese wunderschöne, kleine Insel liegt quasi direkt vor Perth, um genau zu sein, vor Fremantle. Es gibt keine Autos dort, aber es lässt sich alles ganz leicht mit dem Rad abfahren. Schnorchel ist hier ganz groß und gibt wohl auch ein paar Schiffswracks zum Tauchen. Alles in allem auf jeden Fall ein MUSS! Zumindest im Sommer.


Perth – Fremantle

Der Strand von Fremantle ist zwar sehr klein, dafür hat er einen Mc Donalds, bei dem man ein Softeis für nur 50 cent bekommt. Und es gibt zahlreiche sehr gute Fischrestaurant in dieser Gegend. Das auf dem Foto ist übrigens mein Freund Olle.


Perth – Fremantle

Das ist jetzt ganz in der Nähe vom Yachthafen, welcher übrigens der Größte und Schönste von Australien sein soll.


Ein paar Tage vor unserer Abreise haben wir uns im Schnorcheln versucht. Rockingham eignet sich ja bekanntermaßen sehr gut dafür. Es war bitter kalt im Wasser, doch dank der Schwimmanzüge einigermaßen zm Aushalten. Delfine sind übrigens in einem gewissen Abstand immer um uns rum gewesen.


Rockingham ist ja vor allem für seine Delfine bekannt. Die eine Stunde Autofahrt von Perth lohnt sich eigentlich immer, da immer welche da sind, auch im Winter. Ich zumindest habe immer welche gesehen. Außerdem sind die Strände hier super, es gibt unzählige kleine Inseln vor der Küste und die Tauchmöglichkeiten zu den Schiffswracks sind genial.


 

Dieses Bild ist in der Nähe von Rockingham und im Sommer entstanden.


In Bunbury hatten wir das Glück, das es kurze Zeit nicht geregnet hat. Dennoch war es kalt und extrem windig.


Hier haben wir einen kleinen Lunchbrake gemacht, auf einer Bank mit super Aussicht auf das Meer. Es war zwar nicht warm, aber es ist ja zehn mal interessanter, wenn das Meer wild ist und sich hohe Wellen auftürmen.


So sieht die Küstengegend von Bunbury im Sommer aus. Wirklich sehr nett. Fährt man ein bisschen in den Norden oder Süden, findet man schöne abgelegene und einsame Fleckchen.


Ein weiteres Sommerbild. Hier kann  man es schon aushalten.


Dieses Foto ist bei einem Tagesausflug in der Nähe von Bunbury entstanden. Wir sind mit dem Boot eines Bekannten ein bisschen rausgefahren und hatten neben dem Badespaß auch noch das Vergnügen, ein paar Delfin zu beobachten.


Manchmal ist es wirklich erstaunlich, wie grün Australien sein kann, nicht wahr? Hier also bekommt ihr einen Blick auf den Strand von Margaret River, einem der bekanntesten und beliebtesten Surfspots in der Welt.


Das bin ich, als wir gerade in Margaret River angekommen sind. Seh ich nicht schon typisch australisch aus? ;) (siehe Kopfbedeckung)


Dieses Bild ist zwar leider nicht von mir, aber von einem guten Bekannten. So könnt ihr euch die Wellen dort vorstellen (natürlich nicht immer, hängt von Jahreszeit und Wetter ab). Kein Wunder also, dass hier jedes Jahr Surfmeisterschaften stattfinden.


Das Bild täuscht ein bisschen. Eigentlich ist diese Bucht riesig groß und auch die Wellen waren ziemlich hoch.


Ziemlich beeindruckend die Küstengegend hier, hauptsächlich aufgrund der hohen Wellen, aber auch wegen dem Wasser, es hatte ein unglaublich schönes Blau.


Als wir plötzlich wieder Erwartens mit ein paar Sonnenstrahlen beglückt wurden, nahmen wir das gleich zum Anlass eine kleine Rast zu machen. Und gucke da, da kommt doch ein Känguruh um die Ecke. Und was für ein Süßes und Kleines. Am Liebsten hätte ich es mit eingepackt und mich zur Leihmutter erklärt, aber die Vernunft, die manchmal dann doch da ist, überwog.


Und bald darauf kam dann seine Mami oder vielleicht auch der Papi, das erkennt man bei den Roos’s ja nie so genau. Aber vielleicht war es auch der Bruder oder die Schwester, so richtig viel größer war das zweite Känguruh nämlich nicht. Mmmhh…


Endlich bei unserem Hauptziel angekommen. Augusta ist von hier nur noch ein paar Kilometer entfernt. Eigentlich wollten wir hier übernachten. Wenn man sich das Bild so anschaut, dann ist es kaum zu glauben, was sich innerhalb von ein paar Minuten hier abspielen sollte. Wir hätten mal nicht so froh sein sollen, wieder ein bisschen Sonne abbekommen zu haben. Auf jeden Fall, kurz bevor wir dann tatsächlich bei dem Leuchtturm ankamen, ja genau! der auf dem Bild, begann es plötzlich wie aus Kübeln zu schütten, so dass wir unsere Hand vorm Auge fast hätten nicht mehr sehen können, hätten wir draußen gestanden. Auch unser Scheibenwischer konnte uns keine freie Sicht ermöglichen und aussteigen schien plötzlich schier unmöglich. Ich war aufeinmal unglaublich dankbar, dass ich vor ein paar Minuten noch aufm Klo war. Aber schade war es schon, ist dieser Ort doch bekannt dafür, eine ausgezeichte Beobachtungsplattform für Wale zu sein,  vor allem zwischen August und Oktober, also genau unsere Zeit.


Dieses Bild ist auch schon im Sommer entstanden. Zum Glück muss man ja sagen, sonst hätt ich euch gar kein Bild zeigen können, da wir ja nur Regen hatten. Augusta ist ein verschlafenes kleines Nest mit einer genauso verschlafenen Küstengegend, aber im Sommer kann es hier sehr voll werden.