Nachdem uns der zweite Tag unseres Road Tripps soviel spannende und zugleich unerwartete Dinge zu bieten hatte, haben wir fast vergessen Fotos zu machen. In den entscheidenden Momenten hatten wir sie aber dennoch immer zur Hand.

Die Fotos führen Euch entlang der Südküste Australiens, von Augusta, vorbei an Pemberton, Northcliffe, Walepole, Denmark und Albany zum Cape Richie.

Viel Spaß beim Betrachten der Fotos und hoffentlich habt Ihr keine Höhenangst :)


Augusta

Nochmal das gleiche Bild von gestern, denn schließlich war Augusta ja der Startpunkt des zweiten Tages. Endziel bis dato unbekannt. Es regnete in Strömen.


Hier haben wir gefrühstückt. Direkt „hinter uns“ befindet sich eine Wiese mit ein paar Bänken, Wasserversorgung und die alte Bahnstrecke. Rechts gegenüber stehen die Telefonzellen, die zu dem Zeitpunkt unseres Frühstücks ordentlich geputzt wurden. Vielleicht auch eine ganz neue Art und Weise „Hallo“ zu sagen…Wer weiß…


Hier sehen wir also die Gegend bei Walpole. Ja, mehr ist da auch nicht zu zu sagen.


Immer noch in der gleichen Gegend. Wenn ich es mir recht überlege und mich zurück erinnere, dann war es schon recht idyllisch da.


Ja, es soll Leute geben, die unter extremer Höhenangst leiden. Ich hab bisher auch nur davon gehört…hätte es nicht für möglich gehalten,…doch nun seht euch mal meinen Freund an…


Oben angekommen und dann langsam wieder Richtung Abstieg ist ein guter Grund, sich langsam wieder zu entspannen.


Ein bisschen erinnern Brücken wie diese doch an Indiana Jones, oder?


Eigentlich wollte ich mich locker lässig in die Barrenposition bringen und ein bisschen rumbaumeln, musste das aber leider gleich wieder abbrechen, da Olle einen kleinen Schock bekam. Genau wie meine Mutter immer. :)


Bei dem folgenden Rundgang konnte man die Bäume mal von unten betrachten. Sie bargen zum Teil richtige kleine Höhlen oder Durchgänge, wie auf dem Bild.


Denmark sollte nicht mit dem Dänemark in Europa verwechselt werden. Es ist ein idyllisches kleines Örtchen im Süden von Western Australia.

Der Elch ist noch ein Überbleibsel von den Vorbesitzern unseres Autos. Auf Knopfdruck singt er „Jingle Bells“ und wackelt dazu im Takt.


Albany ist ein süßes kleines Städtchen direkt am Meer. Abgesehen von unfreundlichen Verkäufern, die einen ein defektes Produkt verkaufen und dann nicht mehr umtauschen wollen, wenn man ne halbe Stunde später zufällig feststellt, dass es ja garnicht funktioniert und man extra wieder zurück fahren muss und somit über eine Stunde vergeudet. Auch wenn wir es mit Geduld und Drohungen dann doch noch umgetauscht bekommen haben, war uns die Laune erstmal gründlich verdorben. Dieses Gefühl werde ich wohl für immer mit Albany verbinden. Wir waren wirklich froh, endlich wieder weg zu sein.


Auf der Karte sah die Verbindungsstrecke zwischen Highway und dem Meer ziemlich kurz aus und was die Bezeichnung „Unbefestigte Straße“ bedeuten sollte war uns irgendwie auch noch nicht so ganz klar.

Letzten Endes war die Straße vielleicht auch nur 2km lang. Wenn man mit seinem Auto jedoch nur 20km/h fahren kann weil es vor knöcheltiefen Schlaglöchern nur so wimmelt, kann einem das schon mal wie eine Ewigkeit vorkommen.


Das war unser Schlafplatz. Schon nett, nicht wahr? Haben wir auf jeden Fall sehr genossen, wir waren auch die ganze Zeit ganz alleine.