Westaustralien Reise

Thierachern
Allgemein — posted_by thoenen @ 18:48

10.12.10
Seit einigen Tagen sind wir nun bereits wieder zu Hause. Der Jetlag ist überwunden. Viele gute Erinnerungen begleiten uns. Etwas Mühe macht uns noch die kalte Witterung. Trotzdem gilt auch für uns, „Dahei isch äs eifach am schönschte“.Mit diesen Zeilen schliessen wir die Berichterstattung über unsere Australienreise ab. Wir bedanken uns vielmal, dass Ihr unsere Berichterstattung mitverfolgt habt und wünschen allen frohe Festtage. Katrin und Martin
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Bangkok
Allgemein — posted_by thoenen @ 16:59

05.12.10
Nach Westaustralien und Sydney noch einmal eine spezielle Erfahrung. Noch eine Spur mehr Hektik, Chaos auf den Strassen, jeder Zentimeter Gehweg für einen Verkaufsstand für Essen und Trinken ausgenutzt und halb Bangkok darauf ausgerichtet die neuankommenden Touristen auszunehmen.Bei uns hat das bereits am Flughafen nach unserer Ankunft um 02.00 Uhr am Morgen angefangen. Noch bevor wir den Warenzoll überschritten hatten, wurde uns schon das beste und teuerste Privat-Taxi vermittelt mit einem Nachschlag von 500 Bath (ca CHF 18.-) wurde uns gleich noch eine Tempeltour durch Bangkok angedreht. Müde nach dem langen Flug verbunden mit der Zeitverschiebung waren Thönens dankbare Opfer.Auch ausgeschlafen ging es gleich so weiter. Kaum hatten wir das Hotel verlassen wurde uns eine Tuk Tuk Fahrt aufgeschwatzt. Wir wurden quer durch die Stadt zu einem Juweliergeschäft chauffiert. Nach einer verkaufsorientierten Führung ohne Erfolg, diesmal liessen wir uns nicht mehr eiskalt erwischen, ging es weiter zu einem Schneider. Unser Fahrer erklärte uns, falls wir dort auch noch reinschauen, bekomme er einige Liter Treibstoff vergütet. Gut da waren halt Thönens auch wieder dabei. 1.5 Std später wurden wir vor dem Hotel wieder abgesetzt. Der ganze Spass hat uns gerade mal CHF 1.50 gekostet. Am Nachmittag wurden wir dann zur Tempelführung mit Privatfahrzeug, Chauffeur und Guide abgeholt. Die Fahrt zum ersten Tempel dauerte der verstopften Strassen wegen mehr als eine Stunde. Nach der interessanten Führung durch den Tempel, den Eintrittspreis für den Tempel mussten wir zusätzlich berappen, schlug unser Guide vor, wegen dem vielen Verkehr doch die Tour etwas abzuändern. So fanden wir uns dann vor einem weiteren Juweliergeschäft und später bei einem Schneider wieder. Bei der Verabschiedung erklärte mir der Guide dann noch freundlich aber bestimmt, dass der zum Voraus bezahlte Betrag nur für das Auto und den Chauffeur bestimmt war und dass sie für ihre Leistung auch noch umgerechnet CHF 10.- erhalte.Anderntags haben wir dann noch eine echte Führung durch Bangkok über das Reisebüro gebucht. Die als Gruppentour gebuchte Tour, entpuppte sich dann aber zu unserem Glück mangels weiterer Beteiligung in eine Privatführung. Der einheimische deutschsprachige Führer hat uns sehr viel über die Religion und Lebensumstände der Thailänder erzählt. Aber wen wundert es, am Schluss fanden wir uns auch da wieder in einem Juweliergeschäft wieder.
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Sydney
Allgemein — posted_by thoenen @ 16:58
02.12.10 Wir haben uns an die Hektik der Stadt gewöhnt, haben unter anderem den Zoo, Bondi Beach und die Oper besucht, am Darling Harbour ein kühles Bier genossen, in Kings Gross und China Town und The Rocks diniert und in einer Bar oder einem Pup den Abend ausklingen lassen. Schade, dass das Wetter keinen Ausflug in die Blue Mountains zugelassen hat. Unser ganzer Aufenthalt in Sydney wird durch Regenschauer und kühle Temperaturen begleitet. Die Wettervorhersagen verheissen erst nach unserer Abreise Sommerwetter mit bis zu 30° C.
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Sydney
Allgemein — posted_by thoenen @ 13:39

29.11.10
Wir glauben es selber kaum, aber auch in Australien kann es hektisch zu und her gehen. Nach mehr als 5 Wochen Outback bekamen wir fast einen Kulturschock – die vielen Leute, Restaurants und Pups welche auch nach 20.00 Uhr noch offen haben, Geschäfte Autos Taxis und Busse, Busse und noch einmal Busse in den Strassen.
Um den Schock etwas abzudämpfen haben wir Quartier im Base Backpackers Hostel an der Kent Street bezogen. Uns alten Leuten hat man einen 2-er Schlag zugeteilt. Das Ganze ist für uns trotz ausgiebiger Camping- und Buscherfahrung trotzdem etwas gewöhnungsbedürftig. Dafür sind wir mitten im Zentrum. Gleich um die Ecke ist China Town, George Street und Darling Harbour. Nicht viel weiter zu Fuss ist es zur Oper, zur Harbourbridge und The Rocks.
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Alice Springs zum dritten
Allgemein — posted_by thoenen @ 13:38
Beatles im Hotelzimmer 27.11.10 Aber hoppla, durch die vielen Regenschauer in der letzten Zeit leidet die ganze Gegend unter einer Käferinvasion. Trotz Massnahmen durch die Hotelverantwortlichen gab es in unserem Zimmer über 100 dieser Viecher einzusammeln. Etwa 20 davon hatten es sich sogar unter der Bettdecke gemütlich gemacht. Nun nach einer Stunde Aufwand als Jäger und Fallensteller hatten wir die Biester eliminiert. Ja nicht ganz alle, noch Stunden später beim Zubettgehen fanden wir noch einige welche mit uns zusammen schlafen wollten. Aber nach einer Nacht im Busch konnte uns das nicht erschüttern.
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Rotes Zentrum
Allgemein — posted_by thoenen @ 01:17
04.00 Uhr, der Wecker läutet. Um 04.45 werden wir durch Kathi von Adventure Tours mit einem uralten 21-plätzigen Toyota-Bus mit Anhänger abgeholt. Sorry, die automatische Türe funktioniert nicht, waren nach der Begrüssung, ihre ersten Worte. Nachdem bei verschiedenen Hotels und Hostel in und um Alice Springs Leute eingesammelt worden sind, ging die Reise los. Glücklicherweise waren wir nur 12 Personen, so hatten wir ausreichend Platz im Bus. Nach einer 5 stündigen Fahrt mit zwei kurzen Pausen erreichten wir das erste Ziel den Kings Canyon. Nach dem Verzehr der in der Gruppe selber hergestellten Sandwiches ging es auf den mehr 2 stündigen Walk. Es wurde überprüft, ob jeder genügend Wasser mitschleppt, mindestens 1.5 Liter. Bereits auf dem Anfahrtsweg wurden wir genötigt, mindestens 1.5 l Wasser zu trinken obschon bei der Abfahrt leichter Nieselregen fiel. Hab ich euch schon erzählt, dass das rote Zentrum zur Zeit eher grünes Zentrum heissen sollte. Seit 10 Jahren ist hier nie mehr so viel Regen gefallen, wie grad jetzt. Die Steppe ist grün, die Wildblumen blühen in den verschiedensten Farben. Nach dem strengen Aufstieg zum Canyon verschwanden plötzlich innert Minuten die Schatten spenden Wolken. Wir verstanden nun sofort wieso wir so viel Wasser zu uns und mit uns nehmen mussten. Innert Minuten wurde es brütend heiss. Aber wir wurden durch tolle Einblicke in den Canyon entschädigt. Überhaupt, habt ihr gewusst, dass ein Canyon nicht durch einen Fluss geformt wird oder wurde sondern durch Wind und Erosion. Das somit der Grand Canyon in den USA eigentlich eine Schlucht und kein Canyon ist. Dieses und vieles Mehr über die Felslandschaften und die Uhreinwohner Australiens haben wir von Kathi auf unser Fahrt hierher und auf dem Walk erfahren.
Nach einer mehr als 2 Stündigen Fahrt erreichten wir unser heutiges Ziel „Ayers Rock Ressort“. Gut wir fuhren dann noch ca. 500m weiter ins Camp von Adventure Tours und mussten uns beeilen um vom Look Out den Urulu im Lichte des Sonnenuntergangs zu bewundern. Nach dem wiederum in der Gruppe selber zubereiteten Nachtessen (Kamelfleischwürste, Känguru- und Rindssteaks, Kartoffelgratin, alles auf dem BBQ-Grill zubereitet und Salat, wurden die Swags zum Schlafen verteilt. Mit etwas mulmigen Gefühl legten wir uns unter einem fantastischen Sternenhimmel zum Schlafen nieder. Bleibt es diese Nacht trocken, was für Viecher werden ebenfalls die Wärme unseres Swag nutzen wollen. Apropos Kathi warnte uns vor den Dingos. Bitte alle Schuhe in oder unter den Swag, sonst fehlen Sie am Morgen.
So endete auch die Arbeitszeit von unserm Guide nach einem 18 Std-Tag mit gefahrenen 9oo km als Driver, Gästebetreuung und Entertaining
Nach einer ereignislosen, kurzen Nacht, wir standen bereits um 03.45 Uhr wieder auf, wollten wir doch den Sonnenaufgang auf der Ostseite, Sonne im Rücken, mit Blick auf den Urulu, nicht verpassen.
Fortsetzung folgtWow, was wir in der Morgensonne erlebten kann man nicht beschreiben. Auch auf Fotos sieht es anders aus.
Aus Respekt vor den Ureinwohner verzichteten wir auf einen Aufstieg auf den Urulu. Dafür umrundeten wir den Fels zu Fuss. Nach einer 40 minütigen Fahrt erreichten wir dann KataTjuta welche nur rund 30 km vom Urulu stehen. Eine ganz andere Welt bekommen wir zu Gesicht. Die Felsformationen sind durch zusammengepresste Steine ähnlich unserer Nagelfluh entstanden. Nach dem Lunch setzten wir uns wieder in den Bus um die Rückreise nach The Alice anzutreten. Um 18.30 Uhr hat uns Kathi wieder vor unserem Hotel abgesetzt. Wir freuten uns schon auf eine schöne Dusche im Hotelzimmer.
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Alice Springs zum zweiten
Allgemein — posted_by thoenen @ 07:53
25.11.2010 Alice SpringsIn 30 Tagen ist bereits Weihnachten, das sieht man sogar in Alice Springs mit Tagestemperaturen über 35° C. Nur Thönen‘s hatten für einmal nicht so viel Glück. Heute Morgen standen wir um 05.45 Uhr voller Vorfreude auf unsere am Vortag gebuchte 3-Tages Tour vor unserem Hotel, wunderbar gelegen am südlichen Eingang von The Alice in der Nähe der Ghan-Bahnstrecke und dem Stuart HWY. Und wir warteten und warteten und warteten…. Die im Buchungsbeleg angegebene Tf-Nummer läutete ins Leere. Gegen sieben Uhr meldete sich endlich die freundliche aber unverbindliche Chee Chee am Tf und „bestätigte“ uns, dass unter Thönen als auch unter der Buchungsnummer auf unserem Beleg bei ihnen keine Buchung stattgefunden hat. Der Tourbus sei jetzt auch bereits seit ¾ Std unterwegs. Sorry. Wir mussten uns auf der Buchungsstelle dem Visiter Center in Alice melden. Wie immer in Australien wurden wir auch da freundlich empfangen und sorry about this mistake….
Nun, wir versuchen es nun Morgen nach einem ereignislosen Tag, mit Ausnahme, dass ich zum Kaufen von einem kleinen Bierchen meine Driver Licence vorlegen musste und Diese eingescannt wurde, nocheinmal. Schade es reicht nun nur noch für die 2-tägige Tour. Dafür haben wir am Morgen bereits um 04.45 Uhr vor dem Hotel bereit zu stehen. Hoffentlich klappt es diesmal.
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Alice Springs
Allgemein — posted_by thoenen @ 13:04
23.11.2010 Heute haben wir mit unserm Camper die letzten 2,5 km von Total 6342 gefahrenen Km unfallfrei und ohne Bussen vom Campingplatz in Perth (der teuerste, an idealer Lage um andern Tags den Camper abzugeben aber sonst….) zur Apollo Niederlassung in Perth hinter uns gebracht. Die Abgabe verlief wie das Fassen des Campers easy. Nach 5 Minuten war alles erledigt. Dass das TV-Gerät nicht funktioniert, hat niemand interessiert. Wir gehen davon aus, dass der nächste Kunde auch kein funktionierender TV antreffen wird.
Nun so waren wir dann halt viel zu früh am Flughafen und mussten mehr als 3 Stunden herumsitzen bis unser Flug nach Alice Springs dann endlich ausgerufen wurde. Dann ging aber die zeit sehr schnell vorbei. Der Flug dauerte nur 2 ½ Std. Aber mit der Zeitverschiebung in die Zukunft von 1 ½ Std war kurz nach Eintreffen im Hotel bereits Zeit zu Diner. Vorher statteten wir aber am Rande unserer Loge den Bergwallabys noch einen Besuch ab. Jedem Abend nach 18.00 Uhr lassen die zutraulichen Tiere sich aus der Hand füttern und streicheln. Nach einem ausgiebigen Aussie-Diner (300 gr Steak, Chips und Salat und ertränkt in einem guten australischen Bier) Sind wir nun an der Tourenplanung für die nächsten Tage hier in Alice. Es wird da dann noch ab und zu ein Bier brauchen, Dietemperaturen stiegen bis über 35°C.
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Busselton/Perth
Allgemein — posted_by thoenen @ 14:09
20.11.10 Es geht auch anders. Auch Westaustralier können Partys feiern. Am Morgen vom 19.11.10 war der Caravan Park in Busselton nur mit einigen Campern besetzt. Als wir gegen Abend zurückkehrten war er plötzlich zu 100 % mit jungen Familien belegt. Und hoppla, da ging auch am Abend die Post ab. Bis ca 1 Uhr in der Früh wurde gelacht, getanzt und natürlich Bier getrunken. Wer aber gedacht hat, dass es dafür am Morgen etwas später Tagwacht geben würde, hat sich getäuscht. Ab 06.00 Uhr erwachten wir durch den Kinderlärm der gleichen Familien. Am Nachmittag sind wir nach der Fahrt von Busselton nach Fremantle wieder in die Zivilisation eingetaucht. Verstopfte Strassen, Schwierigkeiten einen Parkplatz zu finden (natürlich mit Parkgebühr). Einkaufsstrassen mit überfüllten Gehsteigen mit Shops, Kaffees und Fastfood-Buden. Herrlich, wieder Auswahl zu haben, wo wir einkehren wollen. Aber auch etwas Wehmut ist dabei. Auf dem Caravan Park teilen wir uns den Platz mit einem andern Paar aus der Schweiz. Es war interessant unsere Erfahrungen auszutauschen.
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Busselton
Allgemein — posted_by thoenen @ 14:08

19.11.10
Sorry, the Observatorium is closed, sad us the frindly saff in front oft the jetty. Das längste Jetty auf der Südhalbkugel (1,85Km lang) wird erst Ende Februar 2111 nach einer umfassenden Renovation wieder eröffnet.
Nun dafür haben wir anlässlich einer Whale Watching Tour, Buckelwahle beobachten können. Mehrere Mütter waren mit ihren Kälbern unterwegs. Unser Bott näherte sich ihnen bis auf 50 – 100 m. Schade waren keine von der Mutter etwöhnte Jungtiere mehr zu sehen, Diese nähern sich den Whale Watching-Booten aus Neugierde jweils bis auf ein bis zwei m.
Letzte Nacht hatten wir Besuch von einem Possum. Es ist von einem Peppermint-Eukalyptusbaum auf unseren Camper gekrochen und hat uns durch die Dachluke mit freundlichen Knopfaugen inspiziert.
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Near Busselton
Allgemein — posted_by thoenen @ 12:58

17.11.10
Heute liessen wir bei knapp 30°C Lufttemperatur und einem Angenehmen Lüftchen wieder einmal die Seele baumeln. Sünnelä und Bädelä im knapp 20° warmen(kalten) Ozean war angesagt. Morgen geht es dann weiter in Richtung Busselton. Wir werden eine Schaffarm und ein Unterwasserobservatorium besuchen. Gleichzeitig hoffen wir immer noch Buckelwale auf dem Weg in den Süden beobachten zu können.Übrigens, unser Fernseher funktioniert immer noch nicht. Apollo hat sich nie mehr gemeldet – und wir auch nicht bei ihnen. Und wisst ihr was? Wir haben noch nie wirklich darunter gelitten das das verflixte Ding nicht tut. Wir waren im Vorfeld vor Apollo gewarnt worden. Schlechte Autos, schlechte Ausrüstung usw. aber nach knapp 6‘000 km funktioniert das Auto immer noch einwandfrei. Alle Einrichtungen sind zweckmässig und in Takt (Ausnahme natürlich der TV-Apparat). Wir haben bis Perth auf direktem Weg nur noch knapp 300 km zu bewältigen. Wir hoffen sehr, Dass die Apollo-Ausrüstung auch diese Wegstrecke noch aushält.
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Margaret-River
Allgemein — posted_by thoenen @ 09:50

15.11.10
Heute Morgen beim Kaffeehalt in Augusta, südwestlichster Punkt von Australien ca. 3300 Meilen vom Südpool entfernet haben wir unsere Kollegen aus Basel wieder getroffen. Wie klein ist doch WA! Als erstes haben Sie uns über die Heimniederlage von ihrem FC Basel gegen das kleine Thun informiert. Vom Leuchtturm aus, versuchten wir Buckelwale auf dem Weg nach Süden zu sehen – ohne Chance. Wir seien einen Tag zu spät. Gestern sind fast ein Dutzend Wale 500m vom Ufer entfernt entlang geschwommen, versicherte und der Leuchtturmwärter.Gestern waren wir noch einmal bei den Karri-Bäumen. Im letzten Jahrhundert hat man auf einigen der höchsten Bäume Buschfeuerbeobachtungsposten eingerichtet. Einige dieser bäume kann man besteigen. Rings um den Baum sind treppenartig Eisenstangen in den Stamm gerammt. Auf diesen kann man in 70 m Höhe eine Plattform erklimmen. Unterwegs kreuzen sich Auf- und Absteiger. Erschwerend ist noch bei Wind die Plattform ca 1.50 m hin und her schwankt. Rotz mehr als 20 jähriger Feuerwehrerfahrung kehrte ich bereits nach einer Höhe von 8 m wieder um.Nun hat sich das Wetter auch wieder gebessert. Heute hatten wir strahlenden Sonnenschein aber immer noch recht kalter Südwind. Trotzdem haben wir in der windgeschützten Hamelin Bay (wieder im indischen Ozean) bei geschätzten 20° Wassertemperatur gebadet und ein wenig geschnorchelt. Auf dem idyllisch gelegen Campingplatz, ohne Handy-Empfang und Internet, war es uns doch ein wenig zu ruhig und so sind wir weiter gefahren nach Margaret-River. Ein kleines pulsierendes Städtchen. Es zieht Wein-, Bierliebhaber und Surfer gleichermassen an. Der Zeltplatz befindet sich nur wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt. Den Bericht werde ich heute gleichwohl nicht ins Internet stellen können weil „Unfortunately this access point is unable to access the internet at this time. Sorry, Ihr müsst euch noch ein wenig gedulen.In eigener Sache: Ich habe verschiedene Rückmeldungen erhalten. Alle wollen mich ohne Schnauz sehen. Jeder Versuch ein Bild hochzuladen ist fehlgeschlagen. Meine Bilder verschlingen zu viele Byte.
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Valley of the Giants
Allgemein — posted_by thoenen @ 09:49

13.11.10
400 jährige bis zu 70 m hohe Bäume aus luftiger Höhe betrachtet, über eine Steg durch die Baumwipfel hindurch. Damit man das richtige Gefühlbekommt, schwankt der Steg im Wind und durch das Begehen, ähnlich einer Hängebrücke. Als Gegensatz, Felsen in der Brandung des Ozeans. Gischt welcher bis zu 20 m emporspritzt. Das alles haben wir die letzten 2 Tage gesehen und erlebt. Heute übernachten wir auf einem Gampingplatz unter Eukalyptusbäumen. Jeder Platz hat seinen eigen BBQ. Im ganzen Wald sind überall Lagerfeuer zu sehen. Beim Einnachten haben sich allerlei (schräge) Vögel lautstark bei uns verabschiedet. Nun schon auf dem dritten Zeltplatz in Serie werden wir vom gleichen Pärchen aus Basel verfolgt. Sie sind seit 5 Monaten mit einem für australische Begriffe kleinen Allradfahrzeug unterwegs. Geschlafen wird da getrennt auf zwei Ebenen. Hie und da leisten sich die Beiden ein „Cabin“. Wer kann sich schon 5 Monate enthalten!
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Albany, Stirling Range Nantionalpark
Allgemein — posted_by thoenen @ 14:45
11.11.10 AlbanyIhr glaubt es kaum, aber heute hat es fast den ganzen Tag geregnet. Die Temperaturen sind auf unter 15°C gefallen. Glücklicherweise kann man im Camper mit der Klimaanlage auch heizen. Während einer kurzen Aufhellung haben wir im Stirling Range Nationalpark versucht, den zweithöchsten Berg zu besteigen. Den letzten Viertel auf über 1000 m mussten wir über Geröll hochklettern. Kurz vor Erreichung des Gipfels, gemäss Prospekt mit einer fantastischen 360° Rundsicht, hat es wieder zu regnen begonnen. Der Nebel wurde zu dicht und die Steine zu glitschig, so musste wir ohne Gipfelerlebnis umkehren. Nach diesem Chrampf, haben wir dann in Albany auf einem wunderschön gelegenen Campingplatz den Rest des verregneten Nachmittags verschlafen. Am Abend rund um den BBQ haben wir unsere Erfahrung mit andern Turis austauschen können. Apropos wie erkennt man Deutsche, Holländer und Schweizer auf den Campingplätzen? Ganz einfach , die meisten haben ihren Camper bei Apollo gemietet. Alle haben das Gleiche Geschirr. Also erkennt man entweder beim BBQ oder beim Abwasch in der Camper’s Kitchen wer von wo kommt.
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Cap le Grand
Allgemein — posted_by thoenen @ 14:44

09.11.10,
Schade heute ist der Himmel bedeckt. Wir besuchen trotzdem den Cap le Grand Nationalpark. Wir entdecken weisse Sandstrände mit türkisfarbigem Wasser. Und es gibt praktisch keine Leute hier. Es ist fast perfekt – nur die Wassertemperatur lädt nicht zum baden ein. Aber so einen feinen Sand haben wir noch nie gesehen und vor allem gespürt. Wir werden einige Gramm davon nach Europa importieren. Von der Übernachtung auf einem der Zeltplätze im Nationalpark haben wir abgesehen. Der Abend wäre ohne Strom nach Einnachten um 18.30 Uhr doch etwas zu ruhig (sogar für uns) geworden.
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Esperance
Allgemein — posted_by thoenen @ 10:56
08.11.10 Esperace Vom Stellplatz auf dem Caravan Park in Esperance haben wir Meersicht. Nun sind wir im Süden angelangt und haben Blick auf den Southern Ocean. Fantastische einsame weisse Sandstrände liegen vor uns. Schade die Luft- und Wassertemperaturen verbunden mit einem frischen Südwind laden nicht gerade zum Baden ein. Noch einmal habe ich Zeit ein wenig in Statistik zu machen. Wir haben bereits 750 l Diesel verbrannt. Im Schnitt 17 Liter auf 100 km und dafür den stolzen Betrag von 1‘077.- A$ ausgegeben. Für Essen und Trinken haben wir in der gleichen Zeit 700.- A$ gebraucht. Da sieht man wieder wie wir Menschen doch eigentlich bescheiden sind. Die längste Strecke ohne Kurve zwischen Kalgoorlie und Esperance war bescheidene 24 km lang. Die Gesamtstrecke beträgt 390 Km.Der längste Roadtrain dem wir heute begegnet sind, hatte vier Anhänger und war über 50 m lang. Wenn Du so ein Geschütz überholen willst, welches selber mit gegen 100 Std/Km unterwegs ist, brauchst Du jede Menge Platz und Weitsicht. Die Höchstgeschwindigkeit auf den meist zwei spurigen Strassen beträgt nur gerade 110 Std/Km.So einmal pro Tag muss ich auf den Landstrassen immer noch beim Losfahren aufpassen, dass ich an den Linksverkehr denke. Ich bin froh wenn mich Katrin jeweils warnt. In den Städten habe ich aber den Linksverkehr im Griff. Nur wenn wir zu Fuss unterwegs sind, schauen wir beim Überqueren der Strasse zuerst immer auf die falsche Seite. Man muss schon aufpassen, der Fussgänger geniesst hier keine Vortittsrechte. Fussgängerstreifen, auf der Fahrbahn aufgemalt sucht man ebenfalls vergebens.

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Halbzeitbilanz der Campertour
Allgemein — posted_by thoenen @ 10:55
07.11.10 Halbzeitbilanz der Campertour Sonntag abend,Zeit um eine kleine Bilanz zu machen. Seit 2 Wochen sind wir nun bereits im Camper unterwegs. Insgesamt sind wir schon 4153 Km weit gefahren. Diesel gebunkert haben wir an 10 Tankstellen. Im Norden haben wir jede Chance gepackt um den Tank wieder zu füllen. Die Tankstellen waren in der Regel ca 200 – 250 Km auseinander. Mit einer Tankfüllung kommen wir ca. 480 km weit. Wir haben auf 10 verschiedenen Campingplätzen übernachtet. Erstaunlich, wie sauber die Anlagen sind. 07.11.10 Goldgräberstadt Kalgoorlie-BulderHeute Nachmittag, in einer Beiz in Kalgoorlie habe ich die schönsten Bierzapfhänen gesehen. Klar, dass ich ein schönes „Swan“ bestellen wollte. Aber hoppla, die Kellnerin informierte mich, dass die vorhandene Lizenz sonntags nicht gilt. Anstelle Bier gab es dann halt einen starken Kaffee.32‘000 Einwohner wohnen in Kalgoorlie-Bulder. Alle sind nur aus einem Grund hier: Gold. Jährlich wird in Kalgoorlie-Bulder, Gold im Wert von 2.3 Billionen A$ abgebaut. 24 Std täglich, das ganze Jahr wird geschürft. Pickel und Schaufel werden aber nur noch im heimischen Garten benutzt. In der grössten Tagbaumine Australiens, dem Super Pit, sind 31 Lastwagen mit je einem Fassungsvermögen von 220 Tonnen Gestein im Einsatz. Das Loch ist mittlerweile 330 m tief. 3,2 Km lang und 1,3 km breit. Aus ca. 6 Lastwagenladungen (13‘290 Tonnen Gestein) gewinnt man Gold in der Grösse eines Golfballes.Erstaunlich für uns war, dass zwar in den Mienen am Sonntag gearbeitet wird, Führungen gibt es aber nur wochentags und ausserhalb der Schulferien. So verpassten wir den Besuch einer Untertagmine. Der Genuss liegt im VerzichtAngefangen hat hier alles mit dem Goldsucher Paddy Hannon der zusammen mit zwei Freunden 1898 anlässlich einer Rast (ein Pferd soll sein Hufeisen verloren haben) an der Oberfläche ein beachtliches Nuget gefunden hat. Tausende von Goldsuchern wurden angelockt. Gegen 100‘000 Leute lebten während dem Goldrausch in dieser Gegend.Um den enormen Wasserverbrauch zum Schürfen zu erfüllen, wurde von Perth bis Kalgoorlie zwischen 1898 und 1903 eine 550 Km lange Wasserleitung gebaut. Das Wasser benötigte für den Trsp. 10 Tage und musste durch dampfbetriebene Pumpen bergauf gepumpt werden. Kalgoorlie-Bulder liegt 400 m höher als Perth.
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Wave Rock
Allgemein — posted_by thoenen @ 13:10

Nun sind wir bereits 2 Tage im Südwesten unterwegs. Nach dem wir in der typischen Settlerstadt York, wir glaubten manchmal im wilden Westen der USA zu sein, übernachtet haben, sind wir weitergezogen zu der „Welle“ bei Heiden. Super der Caravan Park war nur wenige 100 Meter vom Wave Rock entfernt.Etwas anderes beunruhigt uns aber; innert der letzten 2 Tage mussten zwei Flugzeuge der Quantas wegen Triebwerksschäden notlanden. Einmal eine A 380 und einmal eine Boeing 707. Mit einer solchen Maschine sollen wir in 14 Tagen ins Zentrum Fliegen!
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Coral Bay ade
Allgemein — posted_by thoenen @ 13:09
04.11.10 Coral Bay adeWir sind in Coral Bay noch zusätzliche zwei Tag geblieben, also insgesamt vier. Denn auch ich habe endlich das Scnorcheln begriffen. Schade, meinen Schnauz muss