….in the whitsundays

Sodele, jetzt melde ich mich endlich mal wieder nach langer Funkstille. Ich habe jetzt einen Monat im Resort gearbeitet bin dann mit Noel eine Woche in den Whitsundays gesegelt. Da habe ich wie immer viele viele Bilder fuer die Homepage gemacht.

Am ersten Tag sind wir nach Hook Island und haben in einer Bucht, Nara Inlet geankert. Da waren (komische) Felsenmalereien von den Aboriginals. Kurz nachdem wir in der Bucht ankamen, haben wir Gesellschaft bekommen: Ein wilder Kakadu ist auf dem Schiff gelandet und wollte anscheinen mit uns essen.

Wir haben ihm dann Kekse gegeben. Nach 3 Keksen war er dann anscheinend satt und ist wieder davon geflogen. Weg war er.Fuer dieses Foto hat er sich richtig Muehe gegeben:)

Irgendwo in dieser Bucht sollte anscheinend ein kleiner See mit Wasserfall sein. Aber wir haben ihn nicht gefunden. Vielleicht weil es hier so lange nicht mehr geregnet hat. Die Landschaft war aber ein paar Fotos wert

Hier ein Bild mit Inca, sie macht sich immer gut auf den Fotos.

Im Hook Island Resort, wo ich ja mit Thilo 4 Tage war, haben wir auch kurz auf nen Milkshake vorbeigeschaut. Es war nicht sehr viel los im Resort.

Am naechsten Morgen dann sind wir nach Tongue Point, das ist die noerdliche Spitze vom schoenen Whitehaven Beach. Mit einer atemberaubenden Aussicht.

Captain Cook, der Entdecker von Australien, ist hier vor ueber 200 Jahren schon durch diese Inseln gesegelt. Von ihm stammt auch der Name „Whitsundays Islands“ und er hat auch fast alle Inseln benannt. Nur soviel zur Geschichte der Whitsundays.

So: unsere naechste Station war das „Hook Reef“. Es ist ein Teil des richtigen Great Barrier Reefs und gleichzeitig der Teil des Riffs, der am naechsten am Festland liegt. Fast 50 km von den Whitsunday Inseln entfernt befindet sich dieses Riff. Auf dem Weg dorthin hatten wir starken Wind und die Wellen waren recht hoch. Wir sind gut vorwaerts gekommen und waren schon nach 4 Stunden segeln am Eingang des Riffs. Es war eine Welt fuer sich. Blaues, kristallklares Wasser, bei dem man noch in 10m Tiefe gut den Grund erkennen konnte. Es gab keine Wellen, das Meer, fast 50km von der Kueste weg war fast glatt. Bei Ebbe ist das Riff aus dem Wasser geragt.

Nach dem Ankern sind wir dann natuerlich schnorcheln gegangen. Es war fantastisch, besser als alles andere, was ich hier schon unter Wasser gesehen habe. Das Riff ist mehrere Kilometer lang, man koennte 2 Wochen dort schnorcheln….die Fische waren sehr viel groesser als sonst und das Wasser so klar, dass man gut 50m weit sehen konnte. Die Korallenbaenke waren riesig und dazwischen dann wieder weisser Sand und alle Arten bunter Fische. Ich habe sehr viele Fotos mit meiner Unterwasser Kamera gemacht. Kurz nachdem der Film voll war, ist uns dann ein fast 2m grosser „white-tip Reefshark“ neugierig entgegengeschwommen. Einerseits war es schon ein mulmiges Gefuehl mit dem Hai (wir hatten aber beide Tauchermesser dabei), aber er hat sich nicht wirklich fuer uns interessiert und ist unter uns durch geschwommen. Riffhaie sind auch eine harmlose Haisorte. Er schwamm richtig majestaetisch durch das Wasser. Leider hatte ich keine Fotos mehr uebrig fuer den Hai, but nevermind!

Ein paar Minuten spaeter ist uns dann der naechste Riffhai begegnet. Er war kleiner und hat sich unter den Korallen versteckt, als er uns bemerkt hat. Ich habe sehr schoene Fotos im Riff gemacht, sie sind auch schon entwickelt. Coming soon.

Wir sind morgens im Riff angekommen, dann sind wir 2 mal geschnorchelt, haben einen schoenen Sonnenuntergang angeschaut…

und haben nach nem guten Dinner eine Nacht hier im Riff verbracht. Am naechsten Morgen sind wir dann nochmal geschnorchelt (da haben wir die Haie gesehen) und sind danach wieder zurueck nach Hook Island gesegelt.

Eigentlich hatten wir vor, wieder vor Haslewood Island zu ankern, aber der Wind war sehr unguenstig und so haben wir schliesslich wieder in Nara Inlet geankert. Dort konnte ich dann endlich wieder skurfen. Ein bisschen geschnorchelt haben wir auch, war aber nix besonderes.

Ich habe versucht, Dampfnudeln mit Mums Rezept zu machen. Es hat ganz gut hingehauen, und man muss bedenken: wir hatten keine Waage an Bord. Sie haben sehr gut geschmeckt, aber daheim schmeckts halt doch am besten:)

Ich kann mich im Moment wirklich nicht beklagen.

Elena und Priska sind mittlerweile auch hier in Airlie angekommen und haben auch schon den Segeltrip hinter sich. Wir werden hier zusammen die naechste Woche verbringen und dann nach Perth fliegen.

Morgen kommt Inca aus dem Wasser zur jaehrlichen Inspektion. Ich werde Noel dabei helfen(neue Ankerkette, neuer Windgenerator, neu streichen…) und dann mit den andern mit dem Bus hoch nach Cairns fahren.

Meine Unterwasser-Bilder kommen auch demnaechst- versprochen!

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