Urlaub in den USA

So, jetzt stand mir also das Treffen mit dem Rest der Familie bevor. Nachdem das Kennenlernen mit meinem Hostdad und dem Ältesten so gut geklappt hat war ich auch echt zuversichtlich, dennoch ein bisschen nervös. Dementsprechend und aufgrund meines Jetlags der sich noch ein kleines bisschen bemerkbar machte, wachte ich recht früh auf, d.h. um ca halb 7. Die ganze Bande war aber natürlich schon wach, als ich dann frisch geduscht um halb 8 ins Haupthaus hinüber trottete.

 Sie waren alle in dem riesigen Movieroom. Die Mom und der Mittlere der Jungs begrüßten mich genauso herzlich wie die zwei am Tag davor, doch der Kleinste wollte mir nicht wirklich hallo sagen. Das vorherige Au Pair, mit dem ich immer in Kontakt bin, hatte mich schon vorgewarnt, dennoch war es komisch.

Doch gegen Mittag war auch schon alles gut, denn nun war er etwas aufgeschlossener nachdem ich ihn ein paar Sachen über ihn gefragt hatte. Also war alles gar nicht so schlimm wie gedacht.

Unser Urlaub bestand eigentlich immer aus dem gleichen Ablauf: morgens früh raus aus den Federn, frühstücken, an den Strand gehen und Boogie Boarden, zum Lunch wieder zuhause sein und dann konnte jeder den Rest des Tages so gestalten wie er wollte. Meist wurden Gesellschaftsspiele wie „Charade“ gespielt.

Zum Boogie Boarden: Das ist ein Sport ähnlich wie Surfen. Man wartet auf eine Welle, paddelt los, sobald sie kurz hinter einem ist und die Welt nimmt einen dann mit. Der Unterschied zum Surfen besteht darin, dass man auf dem Board liegen bleibt, und dass das Board auch etwas kleiner ist. Dennoch ist es ein riesen Sp