Townsville - Cairns

Am nächsten Morgen sind wir dann losgefahren Richtung Norden. Unsere erster Tag führte uns nach Mission Beach. Auf dem Weg dahin haben wir noch an den Murray Falls angehalten und uns in der Swimming Hole erfrischt.

Im „Treehouse“ gut übernachtet, ging’s am nächsten Tag nach Dunk Island, eine kleine, schöne Insel nicht sehr weit weg vom Festland. Zuerst sind wir einem Walking Track zu einem Lookout auf einem Berg gefolgt, um die Aussicht zu genießen und unten wieder angekommen, hieß es am Strand faulenzen.

Bevor wir in die Atherton Tablelands weiter gefahren sind, sind wir noch zur Kennedy Bay gegangen. Das ist zwar auch ein ziemlicher Fußmarsch, aber es lohnt sich. Auf dem Weg nach Yungaburra, wo wir die nächste Nacht verbrachten, haben wir an mehreren Wasserfällen angehalten, auch dabei die ziemlich bekannten Milla Milla Falls. Einen Tag entspannt, ging es dann über Mareeba und Kuranda nach Cairns.

Von Cairns aus haben wir einen Trip nach Fritzroy Island gemacht. Das war auch ein schöner Tag, wobei auf Fritzroy Island fast schon zu viele Touristen waren. Am Abend sind wir noch bis zum „Crocodylus Village“ weitergefahren. Das ist ein sehr schönes, wenn auch einfaches, Hostel mitten im Regenwald. In dem landschaftlich sehr schönen und bekannten Cape Tribulation, der einzige Punkt auf der Erde, wo zwei „Weltwunder“ (offiziell als Welterbe/Naturerbe gelistet) aufeinander treffen. Der immergrüne Regenwald sowie das Great Barrier Reef.

Dieses Hostel möchte ich euch wirklich ans Herz legen. Du hast zwar nicht die ganze Luxusausstattung, aber das Gefühl, komplett nur von Natur umgeben zu sein, fand ich ganz toll. Abends kommen sehr oft auch Leute von dort vorbei, zum Essen oder um zusammen etwas Musik zu machen. Caroline (meine „Fahrerin“) hat am nächsten Tag eine Schnorcheltour gemacht, ich jedoch musste erst mal etwas sparen und bin da geblieben.

Was aber genau so wunderbar war, denn ich hatte einen Einheimischen getroffen, der mir die Gegend hier gezeigt hat. Inklusive einer Crocodile Cruise, denn das waren seine Freunde. Das ist schon beeindruckend, wenn man mit einem nicht gerade sehr stabil aussehenden Boot durch die Creeks schippert und die Krokodile nur ein paar Meter daneben schwimmen.

Am nächsten Tag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen von dem grünen Paradies und zurück nach Cairns. Diese 10 Tage mit Caro waren echt super, denn ein Auto ist manchmal Gold wert. Mit ihr habe ich sehr viele Dinge gesehen, wo ich sonst nie hingekommen wäre. Jetzt war für mich dann aber wieder Jobsuche angesagt.Da ich in Cairns wirklich in fast jeder Bar und jedem Cafe war, aber nur auf später vertröstet wurde, bin ich dann nach Tully gefahren. Das Cairns-Festival hab ich aber noch mitgenommen.

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