Sellicks Beach - Flinders Ranges

Jetzt war ich wieder in Sellicks zurück. Dort hab ich nach wenigen Tagen wieder anfangen können, Wein zu ernten. In den paar Tagen davor war ich oft mit dem Surfski draussen. Dann ging es los mit dem Arbeiten. Am Ende lief das richtig gut. Auch wenn es teilweise recht anstrengend war und ich mir in den Finger geschnitten hatte, war es finanziell lohnenswert.

An einem Wochenende haben wir einen Tagestrip an die Südküste gemacht. In Goolwa hatte ich es auch mit Surfen probiert. Aber da bin ich eindeutig zu blöd dazu. Insgesamt hab ich ungefähr 3 Wochen gearbeitet. Zu Ostern waren wir Campen in die Flinders Ranges. Ich fand es immer wieder seltsam, wenn in Adelaide schon Wegweiser stehen zum „Outback“.

Die erste Nacht haben wir noch nicht im National Park verbracht. Wir hatten ein paar Kilometer davor in einem Conservation Park unser Lager aufgeschlagen. Ich find es immer wieder schön und interessant, irgendwo mitten in der „Wildness“ zu Campen, wo weit und breit niemand ist. Abends im Dunkeln sind wir etwas rumgelaufen und haben Tiere beobachtet. Tagsüber hatten wir auch einige Emus gesehen.

Am nächsten Morgen, gut ausgeschlafen, sind wir zum Flinders Ranges NP gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir noch an einer alten Ruine angehalten. Da die Flinders recht hoch und im Landesinneren sind, war es dort extrem heiss und die Fliegen haben einen fast aufgefressen. Die Landschaft dort ist sehr schön.

Im Frühling, wenn es grüner ist, ist es bestimmt noch beeindruckender. Wegen der Hitze waren wir sehr faul und haben keinen Walk gemacht. Denn Berge besteigen bei 40° ist doch recht anstrengend. Deshalb sind wir wieder zurück an die Küste gefahren. Dort war es wieder recht frisch.
Wir haben in Port Germain angehalten, wo die längste „wooden Jetty“ Australiens ist. Nach einigen Überlegungen haben wir entschieden, am Abend noch Heim zufahren. Denn ich hab lange mit mir gekämpft, ob ich Ostermontag arbeiten geh oder mit daheim bleib.

Das Geld hat aber doch mehr gezogen. Für das Wochenende nach Ostern hatte ich den Zug nach Perth gebucht. Die Westküste wollte ich wegen des Crashes ja nicht komplett streichen.

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