Wie ein Au Pair als Night Nanny unseren Alltag erleichterte
Von Russel Branston, übersetzt von Lukas Raven

Als Leute uns warnten, dass das Leben mit Drillingen kein Zuckerschlecken werden würde, lagen sie vollkommen richtig. Es gab Zeiten, in denen selbst die überschwängliche Liebe eines Vaters oder einer Mutter den Stress und die nervenraubenden Nächte nicht wettmachen konnten.

Der Begriff Freizeit wurde zum Fremdwort und ausreichend Schlaf zur Seltenheit. Wir nahmen jede erdenkliche externe Hilfe in Anspruch, von professionellen Babysittern bis hin zu ebenfalls professioneller Kinderkrippe. Wir baten sogar Freunde der Familie uns gelegentlich auszuhelfen, was sie meistens – wenn auch nicht gerade voller Vorfreude – taten. Schnell wurde uns jedoch klar, dass wenn meine Frau und ich schon bald wieder arbeiten wollen würden, wir permanente Hilfe von außerhalb brauchen würden.

Das wichtigste war, jemanden zu finden der vor allem nachts die Aufsicht über unsere Kleinen übernehmen würde, da die Drei unglaublich nachtaktiv waren. Sie schliefen meistens über den Tag um spät nachts das Haus zu übernehmen. Also grenzten wir unsere Suche auf Night Nannys ein, fanden aber in unserer Umgebung kein Kindermädchen, das ein adäquates Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten hatte. Also setzten wir unsere Recherche fort und kamen kurze Zeit später auf die Idee, ein Au Pair zu engagieren, bis unsere Schützlinge wortwörtlich auf eigenen Beinen stehen würden und keine Rundumbetreuung mehr nötig hätten.

Ein weiterer Aspekt war, dass die Drillinge Frühgeburten waren und daher grundsätzlichen ein wenig mehr Aufmerksamkeit benötigten, als es normalerweise der Fall ist. Schon bald waren wir mit mehreren potenziellen Au Pairs in Kontakt, die alle sehr professionell schienen und exakt das von uns verlangte Aufgabenprofil hatten. Wir entschieden uns letztendlich für ein junges Mädchen aus Polen, dass Kinderkrankenschwester war.
Sie informierte uns über ihre Flugdaten und wir stellten sicher, dass alles für ihre Ankunft vorbereitet war. Wir richteten einen Raum für sie her, den sie während ihres Aufenthalts bewohnen können würde, und lokalisierten diesen nächstmöglich zu den Drillingen, um ihr die Betreuung der Kinder zu erleichtern. Ehe wir uns versahen war der Tag ihrer Ankunft gekommen und so holten wir sie vom Flughafen ab und hießen sie in unserem Heim herzlich Willkommen.

Schon bei der Begrüßung war ich mir sicher, dass wir die richtige Wahl getroffen hatten. Sie war so freundlich und offenherzig, dass die Zeit mir ihr nur eine Wohltat werden konnte. Wir brachten sie zu ihrem Raum, und stellten ihr unsere Kleinen vor. Das Strahlen in ihrem Gesicht beim Anblick der Drillinge verhieß eine ruhige kommende Zeit und die liebevolle Art, mit der sie jedes einzelne der drei Babys umsorgte, lies alle noch übrigen Zweifel verschwinden.

Die erste Nacht war gekommen und der Fakt, dass sie zusätzlich mit ihrem Jetlag zu kämpfen hatte, machte die Sache nur noch interessanter. Zu meiner Verwunderung schliefen wir die gesamte Nacht ohne eine einzige Störung und erhielten am nächsten Morgen sogar einen detaillierten Bericht über die Ereignisse der vergangenen Stunden. Sie legte eine Art Tagebuch für die Drillinge an und dokumentierte die Anzahl der „Toilettengänge“ und die exakten Minuten Schlaf jedes einzelnen. Ich war absolut erstaunt, wie viel Aufmerksamkeit den Babys entgegen brachte und wie viel Liebe zum Detail sie in ihre Arbeit legte; und das jede Nacht.

Es war die reinste Wohltat morgens aufzuwachen, und in der Küche ihren „Bericht“ der letzten Nacht vorzufinden. Sie würde die zu diesem Zeitpunkt ihrem mehr als wohlverdienten Schlaf finden. Das Au Pair machte die ersten Monate im Leben der Babys um so vieles einfacher, da die drei durch die schnell eine Art Routine bekamen und auf alles, was auf sie zukam, bestens vorbereitet wurden.

Um sie für ihre Arbeit angemessen zu entlohnen, nahmen wir sie gegen Ende ihres Aufenthalts mit nach Sydney und Melbourne, um ihr einige der berühmten Großstädte Australiens näher zu bringen, was sie sehr genoss. Sie bedankte sich überschwänglich für die Ausflüge, obwohl es das Mindeste war, dass wir nach ihrer unendlichen Hilfe für sie tun konnten.

Sollten Sie also auch externe Hilfe im Umgang mit Ihren Kindern benötigen, zögern Sie nicht, ein Au Pair zu engagieren. Vertrauen Sie mir wenn ich sage, dass ich keine Ahnung habe, was wir ohne diese Kindermädchen gemacht hätten. Meine Frau und ich hatten seit langer Zeit wieder Freizeit, genügend Schlaf und daraus resultierend Kraft für den Tag und natürlich die Erziehung unserer Kinder tagsüber.

Die Gewissheit, dass für alles gesorgt ist, wenn man sich abends schlafen legt ist unbezahlbar. Also gehen Sie noch heute online, und finden Sie ein Au Pair, dass ihren Anforderungen gerecht wird und machen Sie die gleiche wundervolle Erfahrung wie wir. Sie werden es nicht bereuen.

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