Brisbane Valley

Brisbane – Sunshine Coast

Brisbane die Zweite / Sunshine Coast bei Granny
Allgemein — posted_by mellizo1 @ 17:00

Wir waren nun also wieder zurück in Brisbane. Neben der Zivilisation und Starbucks Coffee freuten wir uns auch auf das Wiedersehen mit alten Bekanntschaften, die wir bereits in Sydney kennen gelernt hatten und sich nun auch in Brisbane aufhielten.

Da wir im Outback leider kein Internet hatten konnten wir unser Hostel nicht im Voraus buchen und mussten nach unserer Ankunft vor Ort auf die Suche gehen. Um die ganze Sache etwas zu erleichtern, beschlossen wir wieder in das Base Hostel zu gehen. Glücklicherweise hatte dieses auch noch ein paar Betten frei, so dass wir noch am gleichen Tag einchecken konnten. Anders als beim letzten Aufenthalt in diesem Hostel hatten wir dieses Mal leider ein etwas weniger schönes Zimmer. Es war nicht nur wesentlich kleiner, sondern auch älter bzw. noch nicht renoviert. Die Betten quietschten, der Teppich war an einigen Stellen kaum noch zu sehen und unser Fenster ließ sich aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen nicht schließen. Da unser Fenster auch noch direkt zum Innenhof und über der Küche lag, roch es leider permanent nach angebranntem und fettigem Essen. Ich hatte mich natürlich genau in das Bett einquartiert, dass direkt am Fenster stand und lag somit jede Nacht in der stinkenden Zugluft.

Auch meine Hilferufe scheiterten kläglich. Von der Rezeption wurde ich zur Putzfrau geschickt und auch deren Hilfe fiel eher bescheiden aus, sodass sie mir weder zuhörte noch irgendetwas an der Situation änderte. Stattdessen sollte ich vor ihren und den Augen der anderen Zimmermitbewohner versuchen, das Fenster zu schließen. Mir war klar, dass es auch diesmal nicht klappen würde. Hatte die Putzfrau etwa wirklich gedacht ihre Anwesenheit hätte magische Auswirkungen auf das Fenster?

Nachdem sie sich selbst davon überzeugt hatte, dass es wirklich nicht möglich war dieses Fenster zu schließen, erzählte sie mir angenervt, dass vielleicht im Laufe des nächsten Jahres mal ein Handwerker oder so kommen würde um zu sehen, was man da machen könne. Da war mir dann endgültig klar, dass das Fenster auch weiterhin geöffnet bleibt und ich mir wohl besser eine zweite Decke besorgen sollte.

Nachdem wir einen Kaffee getrunken und etwas gekocht hatten gingen wir los um unsere Lebensläufe auszudrucken und diese so wie in Sydney in den Läden zu verteilen. Wir hatten zwar wenig Hoffnung, dass dies etwas bringt, wollten allerdings auch keine Möglichkeit auslassen und uns auf gar keinen Fall noch mal von dem Jobclub ins Outback vermitteln lassen.

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