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Durchhaltetipps und Verhaltensregeln als Australien Au-pair

Als Au-pair in Australien, einem fremden Land zu leben ist nicht immer ganz einfach…

Man ist weit entfernt von Familie und Freunden und das vielleicht sogar zum ersten Mal. Man lebt auf einmal mit Personen zusammen, die einem noch absolut fremd sind, spricht eine andere Sprache und wohnt gewissermaßen an seinem Arbeitsplatz. Das da mal die ein oder andere Situation auftritt, wo man an sich selbst zweifelt oder einfach unzufrieden ist, ist selbstverständlich.

Ich habe im Folgenden ein paar Durchhaltetipps und Verhaltensregeln für dich aufgeschrieben, die mir geholfen haben mich gut in meine Gastfamilie zu integrieren, mit meinem Heimweh umzugehen und mir Respekt vor den Kindern zu verschaffen.

Am Anfang ist sicherlich weniger mehr! Du solltest nicht jeden Tag mit deinen Freunden oder deiner Familie in Deutschland kommunizieren. Denn zum einen fällt es dir schwerer dich in deinem „neuen“ Leben einzuleben und zum anderen willst du ja auch so gut es geht deine Sprachkenntnisse verbessern und solltest deswegen nicht allzu oft in Deutsch reden oder schreiben.

Mach dir klar, dass du nicht endgültig von zu Hause weg bist! Denk an ein schönes Ereignis des letzten Jahres oder einfach aus der Vergangenheit. Nennen wir als Beispiel die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Da hattest du so eine tolle Zeit und du erinnerst dich noch daran als wäre es gestern gewesen. Aber Moment mal! Das ist ja schon 4 Jahre her! Wie die Zeit vergeht! Und genauso schnell wird auch die Zeit als Au-pair vergehen und im Nachhinein kommt es dir so vor, als wärst du nie von zu Hause weg gewesen und denkst gerne an deine Zeit als Au-pair zurück und wünschst dir neue Herausforderungen.

Versuche dich gut in deine Gastfamilie zu integrieren. Tu auch mal Dinge, die nicht von dir erwartet werden, wie zum Beispiel den Geschirrspüler ausräumen. Sieh´ es nicht als einen Job an, sondern als die perfekte Möglichkeit eine 2. Familie dazu zu gewinnen, die du eventuell auch noch mal besuchen könntest.

Versuche dir auch einen Freundeskreis dort aufzubauen, denn du bist ja nicht immer nur zu Hause, um dich um die Kinder zu kümmern. Wer unternimmt nicht gerne an seinen freien Tagen etwas mit seinen Freunden. Gehst du beispielsweise in eine Sprachschule ist dies der perfekte Ort, um andere Au-pairs oder ebenfalls Reisende kennen zu lernen, mit denen du dich austauschen kannst.

Wenn die Kinder dir mal auf der Nase rumtanzen, einfach nicht hören wollen und du schon Kopfschmerzen hast vom ganzen „Rumgekreische“: Dafür gibt es keinen Durchhaltetipp… Da hilft nur: Augen zu und durch!

Bleib´ ruhig, aber sei konsequent! Jede Familie hat meistens ihre eigenen Methoden, um die Kinder zu bestrafen oder zu belohnen. Du solltest einfach so handeln wie die Eltern es auch tun.

Bei meiner Gastfamilie war es beispielsweise so: Wenn eines der Kinder ungezogen war, dann wurde es in sein Zimmer aufs Bett geschickt und musste dort so lange verweilen bis die Eltern oder ich ihn wieder abgeholt haben. Dann habe ich zunächst gefragt, ob er mir etwas sagen möchte und warum ich ihn denn in sein Zimmer geschickt habe. Die Kinder haben dann auch meist ihre Fehler eingesehen und sich entschuldigt. Das war für die Kinder wirklich die schlimmste Strafe, denn sie wussten ganz genau, dass die anderen sich weiter vergnügten und Spaß haben, während sie selbst sich auf dem Bett langweilen mussten.

Ich habe die Kinder meist ein paar Mal vorgewarnt: „Du hörst jetzt sofort damit auf oder du gehst auf dein Zimmer!“ oder „Noch einmal und du sitzt auf deinem Bett!“

Das Wichtigste: Du musst konsequent sein, damit die Kinder dich ernst nehmen.
Und nur weil man konsequent ist, brauchst du auch keine Angst haben, dass die Kinder dich dann nicht mögen. Sie wissen eigentlich ganz genau was falsch und richtig ist und was sie tun oder besser lassen sollten.

Aber es ist natürlich genauso wichtig deine Kinder zu loben, wenn sie sich gut benommen haben oder dir bei irgendetwas helfen. Dann merken sie auch, dass du wahrnimmst, wenn sie sich gut verhalten und sehen auch einen Sinn im guten Benehmen, denn wer wird nicht gerne mal gelobt.

Katharina Minkow

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