Au Pair als Mann

Unsere Erfahrung mit einem Au Pair als Night Nanny

Als wir unser erstes Kind bekamen, wussten wir sofort, dass ausreichend Schlaf ab sofort zur Seltenheit werden würde. Und das ist noch untertrieben. Da meine Frau und ich tagsüber arbeiten und Schlaf für uns beide unerlässlich ist, war schnell klar, dass wir externe Hilfe brauchen würden, wenn wir nicht selbst mit dem regelrechten Terror, den unser kleiner Sohn Nacht für Nacht veranstaltete, fertig werden wollten. Egal was wir taten und wie wir es taten er schlief nie mehr als eine Stunde am Stück. Also machten wir und auf die Suche nach möglichen Optionen, dem nächtlichen Desaster zu entgehen.

Zunächst schauten wir uns nach Kindermädchen in unserer Umgebung um, jedoch war dort nichts zu finden, was qualitativ unseren Ansprüchen genügte und gleichzeitig innerhalb des uns zur Verfügung stehenden Budgets lag. Also beschlossen wir, unsere Suche geografisch ein wenig zu erweitern und stießen nach kurzer Suche auf einen jungen Mann, der sich online als Au Pair anbot. Ich gebe zu, ich war auf Grund seines Geschlechts zunächst skeptisch, ließ mich aber schnell überzeugen und so machte sich der Auserwählte schon bald auf seinen weiten Weg von Deutschland zu uns nach Australien. Er hatte unzählige Empfehlungen von anderen Familien die mit ihm außerordentlich zufrieden waren, und so war alles was wir zu tun hatten abwarten, und schauen, ob sich all die guten Voraussagen bewahrheiten würden. Wir verlegten außerdem unseren Kleinen in sein zukünftiges Zimmer, um sicher zu stellen, dass er möglichst leicht und schnell Zugang zu unserem Schützling haben würde.

Ehe wir uns versahen war der Tag seiner Ankunft gekommen und wir holten ihn vom Flughafen ab, um ihn, bei uns angekommen, in seine Aufgaben einzuweisen. Er passte sich sehr schnell an, stellte wenig Fragen und schien sehr geübt und talentiert im Umgang mit unserem Baby.

Im Hinblick auf die Qualen die der Kleine uns jede Nacht bereitet hatte, war es recht erstaunlich, einen Fremden ohne ein einziges Klagen zu jeder erdenklichen Uhrzeit zur Tat schreiten zu sehen; Er sah morgens nicht einmal müde aus. Wir hatten sein Zimmer am anderen Ende des Flurs eingerichtet und so wurden unsere Nächte schnell wieder erholsam und ergiebig. Unser Au Pair hingegen legte seine Schlafphasen entgegengesetzt zu denen unseres Sohnes, was durchaus sinnvoll war.

Angenehm war auch, dass er nie Ansprüche an Dienste oder Aktivitäten außerhalb der Arbeit stellte. Wir mussten ihn regelrecht überreden sich einen Tag frei zu nehmen, damit er sich nicht überarbeitete. Zusammengefasst hatten wir mehr Schlaf, unser Sohn hatte mehr Schlaf, und unser Au Pair war trotz pausenloser Arbeit glücklich.

Sollten Sie sich also auch etwas überfordert fühlen oder einfach nur mal eine Auszeit wünschen, kann ich Ihnen nur ein Au Pair empfehlen. Nehmen sie die vielen Vorteile, die ein Kindermädchen von Übersee mit sich bringt, in Anspruch und erleben auch Sie die Entlastung und Erholung, die sich daraus ergibt. Sie werden es nicht bereuen.