Airlie Beach - Rainbow Beach

Von Airlie Beach aus bin ich die Ostküste weiter nach Süden gefahren. Unser nächster Stop war Mackay. Das Hostel dort war echt schön und die Leute nett, aber den Ort selbst kannst du vergessen. Da ist nicht viel los. Aber von Mackay aus kannst du einen Tagestrip in den Eungalla National Park bzw. den Finch Halten NP buchen.

Da ist es auch recht schön. Wenn du Lust hast, kannst du in einer sehr, sehr kalten Swimming Hole baden, das Essen ist dabei und Platypus-spotting. Da hab ich aber nie Glück gehabt. Danach bin ich nach Hervey Bay weitergefahren. In Rockhampten hab ich nicht angehalten. Die Stadt ist sehr bekannt als „Rinderhauptstadt“ und als Vegetarier bin in einer Stadt der Großschlachtung fehl am Platz.

Aber von „Rocky“ aus kannst du nach Yeppoon fahren und von dort auf Great Keppel Island. Das soll sich auch sehr lohnen. Irgendwann mitternachts in Hervey Bay angekommen, mussten wir (ein Schweizer war noch mit) uns noch ein Taxi bis zum Hostel nehmen. Dort ausgestiegen haben wir erst mal den Schlüssel zum Zimmer nicht gefunden und dann lief etwas schief mit unserer Reservierung. Denn es war nur noch ein Bett frei in dem Zimmer. Den nächsten Morgen hat sich das aber auch wieder geklärt.

Von Hervey Bay war ich aber trotzdem etwas enttäuscht, da ist irgendwie sehr viel Werbung um nichts. Wenn das Wetter nicht so schön ist, hast du echt nicht viele Möglichkeiten. Sehr viele nutzen Hervey Bay, um von dort aus nach Fraser Island zu gehen.

Nach einer weiteren Nacht (diesmal hatte jeder ein Bett) sind wir weiter nach Rainbow Beach, um von dort aus nach Fraser Island zu fahren. Das ist ein netter, kleiner Ort mit einem schönen Strand und für freie Unterkunft konnte ich auch arbeiten. Bei der Buchung für die Fraser Tour hab ich auch Glück gehabt, denn da hat sich die Mitarbeiterin zu meinem Gunsten verrechnet.

Bevor es am nächsten Morgen losging, war am Abend noch ein Treffen, wo wir in die Gruppen (auf die Autos) verteilt wurden und eine Belehrung bekamen. Damit wir die Fähre nicht verpassten, hieß es sehr zeitig aufstehen und das Auto beladen mit allem Zubehör. Wir hatten kein Problem, die Fähre zu erreichen, aber eine andere Gruppe von uns hat sich bereits auf dem Strand auf dem Weg zur Fähre festgefahren. Auf der Insel ging es uns aber allen so.

Fraser ist ja auch die größte Sandinsel der Welt. Wenn du denkst, dort normale Asphaltstrassen vorzufinden, wirst du vergebens suchen. Du hast dort nur den Strand, der auch gleichzeitig als Landebahn für kleine Flugzeuge fungiert oder die recht löcherreichen Inlandspisten.

Unser erstes Ziel war Lake Boomanjin. Das ist ein See der total warmes Wasser hat. Bevor es dunkel wurde, haben wir dann unser Lager aufgeschlagen, denn nachts kann es auch gefährlich sein, am Strand zu fahren. Die Flut kann kommen, die Dingos werden aktiv usw.. Das große Zelt aufzubauen war recht lustig, aber gestanden hat es am Ende. Essen machen mussten wir natürlich auch selbst.

Außerdem waren wir am Lake McKenzie und am Lake Wabby. Um zum Lake Wabby zu kommen, muss man zwar ziemlich weit laufen, aber das lohnt sich. Diese großen Sanddünen, wo du drüber „klettern“ musst, da kommen schon „Saharagefühle“ auf.

Das „Maheno“ Wreck ist auch beeindruckend. Nach 3 Tagen ging’s dann im Eiltempo zurück zur Fähre. Obwohl ich selbst nicht fahren durfte (war noch keine 21 zu der Zeit), war es eine super lustige Zeit. Was wir alle danach nötig hatten, war eine Dusche, denn dazu hatten wir nur einmal die Möglichkeit. Einen Tag bin ich noch in Rainbow Beach geblieben und hab den bunten Sand gesucht, der dort angeblich sein soll.

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