So hat mein Hostdad die 8-stündige Autofahrt nach Greenbrae, in mein neues Zuhause, genannt. Er meinte, dass wenn ich es so lange mit ihnen im Auto aushalten würde, könne nichts mehr schief gehen. Also machte ich mich auf das Schlimmste gefasst. Doch die Autofahrt blieb bis auf ein bisschen Gequengel von dem Kleinsten, Griffin, zu Beginn recht ruhig.

Was diese Autofahrt so angenehm gemacht hatte war der Fernseher im Auto. So haben wir die Kinder einen Film aussuchen lassen und sie waren nun alle auf den kleinen Bildschirm fixiert. Die einzigen Probleme gab es zu Beginn bei der Filmauswahl, da die Spanne zwischen dem Jüngsten (7) und dem Ältesten (14) schon sehr groß war. Doch als sie sich dann geeinigt hatten was geschaut wird und auch wer welche Kopfhörer bekommt war es ruhig.

Die Kids gaben dann erst wieder einen Mucks von sich, als der Hunger sich bemerkbar machte, doch durch die Vorsorge der Eltern, dass im ganzen Auto Müsliriegel verteilt waren, konnte man auch die Essenspausen herauszögern.

Je länger die Autofahrt ging, desto quengeliger wurde der Kleine. Als wir dann im Stau landeten wurde es dann etwas unangenehmer, da die Kids recht ungeduldig wurden. Doch dann sah ich endlich die Golden Gate Bridge direkt vor uns. Es war unbeschreiblich diese Brücke auf einmal vor sich zu sehen. Da wurde mir dann auch bewusst, dass ich wirklich in California bin und bald in meinem neuen Zuhause.

Als wir die Brücke hinter uns hatten ging es noch ca. 20 Minuten bis wir am Haus angekommen waren. Da meine Hostmom so süß war und mein Zimmer komplett renoviert hatte war ich sehr aufgeregt, aber sie vielleicht sogar noch mehr 😛

In meinem Zimmer wurde ich mit einem kleinen Plakat der Familie begrüßt, auf welches jeder ein paar Worte für mich geschrieben hatte. Besonders süß war die Nachricht des Kleinsten: „ We are so happy that you are our oper“, von der Mama wurde dahinter noch geschrieben „(au pair) 😀

Ich fühlte mich sofort wohl in meinem neuen Zimmer und begann auch gleich damit meine Sachen aus dem Koffer zu zerren und in die Schränke und Regale einzusortieren. Nachdem ich damit fertig war, begab ich mich hoch in den Wohnbereich der Familie und wurde von den Kids durch das Haus geführt. Mir war gleich klar, dass ich mich hier sicherlich sehr wohl fühlen würde.

Da wir aber alle von der langen Autofahrt erschöpft waren, begaben wir uns bald in unsere Bettchen um für den ersten richtigen Tag in der neuen Heimat fit zu sein. Ich war natürlich sehr gespannt was mich erwarten würde und wie dann so das Leben hier ausschauen würde.

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