Rockhampton an der sogenannten Capricorn Coast. Diese hat ihren Namen von dem Wendekreis des Sternzeichen Steinbock bekommen. Der Name der Stadt stammt von dem sehr markanten Felsen im Fluss, welcher in der nahen Region um die Stadt entlang fließt.

Weil sich hier außerdem die Südgrenze der tropischen Klimazone befindet, ist es das ganze Jahr über warm beziehungsweise heiß. Trotzdem kann es im Sommer an manchen Tagen zu Niederschlägen kommen, die im Winter jedoch fast ganz ausbleiben.

Zudem gilt der Winter in dieser Gegend als bessere Jahreszeit. Dann ist es nicht zu heiß, sondern angenehm warm. Nachts kann es aber vereinzelt auch hin und wieder bis unter zehn Grad Celsius kalt werden; meist jedoch nur im Binnenland. In Australien gilt Rockhampton als Hauptstadt des Rindfleischs. Wenn man hier nicht die besten Steaks Australiens essen kann, wo dann?

Landschaftlich bietet die Umgebung um die Stadt herum zum einen weite Traumstrände, zum Anderen aber auch einen tropischen Regenwald im Hinterland. Zudem ist die Stadt ein Ausgangspunkt, um zu der populären Ferieninseln Great Keppel Island zu gelangen. Außerdem starten von hier aus Touren zum Great Barrier Reef. Dieses liegt circa 100 Kilometer östlich vor der Küste der Stadt.

Nicht in nächster jedoch in weiter, aber trotzdem erreichbarer Umgebung sind noch der Carnarvon National Park sowie die Edelsteinfelder von Emerald ein lohnenswertes Reiseziel. Von Rockhampton bis Emerald sind es etwa 267 Kilometer. Eigentlich gilt sogar die gesamte Region als Edelsteinfundgebiet. Um nachzuempfinden, wie das Leben in einer Goldgräberstadt vor sich ging, ist man gut beraten, nach Mount Morgan zu fahren. Selber Edelsteine schürfen kann man im Mount Hay Tourist Park.

Zum Carnarvon National Park sind es dann schon stolze 430 Kilometer. Dieser ist vor Allem durch tiefe, steile Schluchten geprägt. Die Schluchten vin Carnarvon Creek sind zum Beispiel 30 Kilometer lang und 200 Meter tief! Sie dienen als Regenfänger und sind deshalb unglaublich wertvoll was die Wasserversorgung im in der Regel an sich ziemlich trockenen Landesinneren angeht. Im Park finden sich zudem kristallklare Quellen und regelrechte Oasen mit üppigem Grün. Hier leben 30 Arten von Säugetieren und stolze 170 verschiedene Vogelarten!

Die Fläche des Carnarvon National Parks beläuft sich auf 223.000 Hektar. Für die Aborigines, die Ureinwohner Australiens, war der Park eine heilige Städte und ein wichtiger Platz für Zeremonien. Deshalb gibt es hier auch uralte Felsenmalerein, die die Jahrhunderte überdauert haben. Sie zählen zu den größten Kunststätten in Zentralasien und zeigen die besten Sammlungen von Schablonenmalerei. Wer sich für die Kultur der Aborigines interessiert, besucht am Besten das Dreamtime Cultural Centre, was als eines der besten Aborigine-Kulturzentren von ganz Australien gilt. Blumen- und pflanzenfreunde sind in Cliff Kershaw Gardens richtig und wer Kunst mag, schaut sich die Ausstellungen in der Rockhampton City Art Gallery an. Etwas für Abenteuerelustige ist die Koorana Crocodile Farm.